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Erst vor kurzem kam wieder über eine Reportage über die gefälschten Arbeitslosenzahlen.

Die schwachsinnigen Massnahmen, in die Menschen gesteckt werden, weil die Agentur für Arbeit mit den billigsten sprich schlechtesten Massnahmenanbietern jahrelange Verträge abgeschlossen hat.

Für sowas wird Geld verschleudert, nicht zum Wohle der Menschen, sondern zum Wohle der Statistik.
 
Wurde doch hier schon beantwortet. Jobs auf unterem Niveau zählen nicht dazu. Nur das was der eigenen Vorbildung entspricht. Darf wahrscheinlich aber auch gerne höherwertig sein.

Stell ich mir toll vor 😀

Dann machen alle Menschen Studiengänge und Ausbildungen, die ihren Wünschen entsprechen und haben im Anschluss einen Anspruch gegenüber dem Staat bis zum Lebensende eine entsprechende Beschäftigung zu haben.

Ich wäre ja gerne Designer. Wenn morgen 90% der Menschen Designer werden wollen, dann müssen sich Staat und Wirtschaft halt drauf einstellen. Was man mit so vielen Designern machen soll? Egal, ich hab einen Anspruch!!! 😀

Eigentlich ist es doch so:
1. Es besteht ein Bedürfnis (zb Menschen wollen Waffeln essen 😀)
2. Ein Unternehmer baut eine Waffelfabrik und stellt Mitarbeiter ein
3. Der Unternehmer verkauft Waffeln und bezahlt seine Mitarbeiter

Ich kann doch nicht sagen: Ich habe hier 500 arbeitslose "Facharbeiter in der Waffelproduktion", also müssen Menschen jetzt mehr Waffeln essen, damit ich die Facharbeiter beschäftigen kann...

Wer Arbeitslosigkeit bekämpfen will, muss keine staatlichen Garantien geben, sondern A) Arbeitsrechte stärken und B) Bildung fördern.
Ein Recht auf Arbeit - und das explizit auf dem einen Gebiet für das ich ausgebildet bin - ist wirtschaftlicher Wahnsinn.
 
Das mag so sein, aber dann müssen die Jobs in etwa der Vorbildung entspechen. Man sollte nicht einen Professor zum Kloputzen einsetzen oder einen Hilsarbeietr als Lehrer. ( so nur als Beispiel damit man weiß was gemeint ist, wenn es um Arbeitslose geht )

Wer sagt das, mit der Vorbildung? Ein Recht auf Arbeit kann nur aus dem Pool bedienen, der vorhanden ist, und wenn nur Jobs als Straßenkehrer frei sind, muß der Professor entweder in den sauren Apfel beißen, oder er verzichtet auf sein Recht (das steht ihm nämlich jederzeit frei) und bleibt entweder arbeitslos (ohne Klagemöglichkeit, denn das Angebot hat er ja abgelehnt!) oder sucht sich selber eine bessere Beschäftigung.

Wenn jemand als Straßenkehrer angeheuert wird, wird er auch nur nach dem Tarif für gekehrte Straßen bezahlt und nicht dafür, wie viele Doktorhüte oder Studienabschlüsse er vielleicht hat. Das ist genau das Thema, wo heute Bewerber wegen angeblicher "Überqualifizierung" abgelehnt werden, meines Erachtens eine der dümmsten Ausreden überhaupt.

Aber man merkt schon, worauf das hinauslaufen soll mit dem "Recht auf Arbeit" - nämlich darauf, überkandidelte Forderungen stellen zu können. Denn die Klage auf "Jobs die der Vorbildung entsprechen", auch wenn die gar nicht vorhanden sind, würde dem "Recht auf Arbeit" auf dem Fuß folgen.
(Und was ist überhaupt "Vorbildung" ... denn Straßen kehren kann vermutlich jeder, der mal irgendeine Baumschule besucht hat. 🙄)
 
Nein. Es gibt ja nicht für alle Arbeitsplätze - das schreiben ja alle hier. Insofern ist das alles nur ein "Bäumchen wechel dich-Spiel" Was soll also der Unsinn? Wer das mal begriffen hat, der kann ja nicht auf die Schnapsidee kommen, "wir wechseln einfach immer nur die Leute aus - einmal arbeitet dieser, einmal jener. ( die Zahl der in der BRD seit Schröder geleisteten Arbeitsstunden blieb immer etwa gleich ) Insofern müssen diejenigen, die nicht arbeiten können, weil es in Wirklichkeit gar keine Arbeitsplätze gibt, einigermaßen gut versorgt werden, und eben nicht am Existenzminimum noch gekürzt werden.
Auf der anderen Seite , das hatte ich in einem anderen Thread hier angesprochen, gäbe es jede Menge Arbeit, wenn die Politik das Geld investieren wollte, nämlich Stichwort Löcher in der Autobahn, marode Brücken, Breitbandausbau Umweltschäden etc.
Auf den Nenner gebracht, die Politik investiert falsch oder gar nicht - und daher ist es Zeit für einen Wechsel der Personen bzw. der Partei. Die BRD ist im Stillstand und ach, der Wähler hats gemerkt.
Ich glaube das "Recht auf Arbeit" kommt von der Linken und nicht von den Grünen.
 
Arbeitsplätze gibt es reichlich, nur mangelt es oft an der Mindest-Qualifizierung.

Wer beispielsweise Berufskraftfahrer ist und keine Scheu vor dem Alltagswahn des Großstadtverkehrs hat, läuft beim Verkehrsverbund Nürnberg im Moment offene Türen ein, die suchen allerdringendst Busfahrer. Kurzbewerbung reicht, am besten sollte man bei Einreichung schon vor der Tür stehen, damit man gleich hinters nächste Steuer hüpfen kann. 🙄
 
Das weiß man nicht. Ich sehe da eher die Politik in Zugzwang.
Ein Aspekt hat noch niemand angesprochen: Wer weiß, daß die Arbeitslosenzahlen wachsen, und diese Menschen mit Taschengeld abspeisen will, der sollte bedenken wohin das führt. ( zumindest in den östlichen Bundesländern ) Die Abgehängten wählen dann Links oder AFD. Und wenn die kritische Masse erreicht ist, dann ist es mit der Demokratie ganz schnell zu Ende.

Und wenn es an der Qualifizierung mangelt, dann muß man die Leute qualifizieren.
Beispiel: Frankreich baut immer noch TGV-Strecken also für ihre Schnellbahnen. Vor Jahren, das habe ich hier schon mal erwähnt ) habe ich mir von einem jungen Mann aus Stuttgart, der hier wohnte, einen Anbau ans Haus mauern lassen. Der war damals ( hüstel ) arbeitslos, mit ganz junger Frau und Kleinkind. Das Arbeitsamt hier hat ihm angeboten einen Führerschein auf ihre Kosten zu machen. ( LKW riesig, plus fester Arbeitsstelle beim Bau der TGV Trasse, Hat er gemacht, hier in der Gegend. War aber mit seiner Familie flexibel und ist jetzt irgendwo an der spanischen Grenze beim Bauen bz.Fahren.
Es geht, wenn der Staat bereit ist, Geld auszugeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Arbeitslosenzahlen waren aber nie so niedrig wie heute, und in absehbarer Zeit, nämlich so in den nächsten 10 - 15 Jahren, gehen die Babyboomer alle in Rente, damit werden rapide neue Stellen frei.
Selbst wenn die Digitalisierung ein paar wegfrißt, bleiben Massen übrig, und in manchen Regionen z. B. in Bayern herrscht heute schon Vollbeschäftigung mit Mengen von offenen Stellen, wer da nix findet der will nicht finden. 🙄
 
Die Arbeitslosenzahlen waren aber nie so niedrig wie heute, und in absehbarer Zeit, nämlich so in den nächsten 10 - 15 Jahren, gehen die Babyboomer alle in Rente, damit werden rapide neue Stellen frei.
Selbst wenn die Digitalisierung ein paar wegfrißt, bleiben Massen übrig, und in manchen Regionen z. B. in Bayern herrscht heute schon Vollbeschäftigung mit Mengen von offenen Stellen, wer da nix findet der will nicht finden. 🙄
Ja, in manchen Gegenden gibts viele offene Stellen. Aber wie sieht es mit Wohnungen aus? Die Stelle nützt ja keinem was, wenn der potentielle Arbeitnehmer keine Wohnung findet.
Zudem die Frage, was es für Stellen sind. Eine Arztstelle, kann z.B. nicht mit einer ausgebildeten arbeitslosen Friseurin besetzt werden. Außerdem kann eine arbeitslose Friseurin auch nicht so einfach zur Ärztin ausgebildet werden oder zur Ingenieurin oder oder... es kommt schließlich auch auf die persönliche Eignung für den jeweiligen Beruf an.
 
Eine Arztstelle, kann z.B. nicht mit einer ausgebildeten arbeitslosen Friseurin besetzt werden. Außerdem kann eine arbeitslose Friseurin auch nicht so einfach zur Ärztin ausgebildet werden oder zur Ingenieurin oder oder... es kommt schließlich auch auf die persönliche Eignung für den jeweiligen Beruf an.

Da sind dann eigentlich schon die Berufsberater in den Schulen gefragt, die es zumindest zu meiner Schulzeit noch gab, daß sie die Schulabgänger gleich darauf hinweisen, daß nicht jedes zweite Mädchen einen auf Friseuse machen soll, wenn es eh schon hunderte von ausgebildeten und arbeitslosen Friseusen gibt.
Ausbildungen in Nischenberufen sind oft effektiver, wenn die Konkurrenz gering ist. Berufe auf dem Bau gehen auch immer, die müssen nicht auf Männer beschränkt sein (Fliesenleger, Stuckateur, Innenausstatter).
 
Ja, in manchen Gegenden gibts viele offene Stellen. Aber wie sieht es mit Wohnungen aus? Die Stelle nützt ja keinem was, wenn der potentielle Arbeitnehmer keine Wohnung findet.
Da hilft zuweilen der Arbeitgeber, wenn dem wirklich was an einer neuen Arbeitskraft gelegen ist. Möchte wetten, die Nürnberger Verkehrsbetriebe sorgen auch für Unterkunft für ihre neuen Busfahrer wenn nötig. Wo Not am Mann/an der Firma ist, wirkt ganz fix das Vitamin B.
 
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