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Du hast das Spiel immer noch nicht begriffen. Es gibt natürlich immer freie Jobs. Aber die Zahl der Arbeitslosen und vor allem der versteckten Arbeitslosen ist viel größer. Es ist einfach nur ein Wechselspiel. So war das ja auch von Schröder beabsichtigt. Und fast hätts ja noch geklappt damals bei der Wahl.
Das ist aber auch egal, was in der Vergangenheit war. Es besteht doch aber die Gefahr, daß eine neue Regierung nochmal auf denselebn Trick verfällt - denn im Moment fällt Deutschland wieder wirtschaftlich zurück.
 
Saudi-Arabien und die Emirate sicherlich. Aber die schmeißen auch alle Expatriates wieder raus, deren Arbeitsvertrag ausgelaufen ist. So ein System wird man hier sicher nicht haben wollen.
Außerdem: Wer in einer Maßnahme ist, taucht nicht mehr in der Statistik auf - bzw. lediglich als arbeitssuchend, aber das kann man auch sein, wenn man noch im Job ist.
 
Denkanstöße:

Jugendstrafrecht gilt bis 18 Jahre da dann volljährig ....bei Reifeverzögerung maximal und seltens bis 21 Jahre

woher kommen die 25 Jahre .... und die unbarmherzigen Regeln?

Versäumt ein Abgeordneter eine Sitzung kostet ihn das so um die 100 € .... gleiche Sanktionen bitte auch mal bei Politikern

...jeder Nebenverdienst sollte ebenso auf Diäten und Pensionsansprüche angerechnet werden ... das wäre mal ein Schritt in die richtige Richtung ...

Träume sind ja noch erlaubt, Farnmausi
 
Zuletzt bearbeitet:
Die aufgelisteten Länder sollte man in Relation setzen zu den staatlichen Unterstützungen für Arbeitslose, denn dann erst hätte man konkrete Vergleiche.
Was haben Länder wie Niger, Benin oder Ruanda gemein? So gut wie keine staatliche Unterstützung, ergo wenig Arbeitslose, denn wer dort arbeitslos ist und bleibt, nagt automatisch am Hungertuch und kann betteln gehen.
Viele andere sind Kleinstaaten, monarchistisch (Thailand) oder vom Mutterland finanziert (Falkland-Inseln, immer noch britisch, Insel Man), für die sowieso ganz andere Regeln gelten als etwa in Deutschland.
In den Ölländern wird eh alles von der Regierung alimentiert, was als Einheimischer gilt, Ausländer die dem Sozialstaat auf der Tasche liegen möchten läßt man gar nicht erst rein. Lustig wird es dann, wenn mal das Öl und damit das Geld zu Ende geht, aber die Bevölkerungen dort weiter anwachsen.

Die Gründe für niedrige Arbeitslosenzahlen sind also sehr vielfältig und lassen nicht zwangsläufig auf gute Sozialsysteme des betreffenden Landes schließen.
 
Es war Platz 46, nicht Platz 2,

Sorry, wenn ich mich eher mit Industrienationen wie Frankreich oder Italien oder skandinavischen Ländern vergleiche, anstatt die Kokosinseln. Haben all die Länder die vor uns in dieser Liste stehen, auch einen derart großen Zustrom fremder Menschen? Nein, die haben Touris die kommen und wieder gehen und zwischenzeitlich Geld da gelassen haben, anstatt welches abzuzweigen oder bleiben und die Hand aufhalten.

Die sind hierzulande immer mehr durch Outsourcing im Billiglohnsektor umgewandelt worden, genau hier hat die Agenda 2010 gezielt drauf hin gearbeitet. Auch entsteht im Prinzip immer mehr Druck auf den Arbeiter sowie auch auf die Arbeitslosen.

Das gibt es schon seit 20 Jahren.
Das ist aber nicht die Entschuldigung, wenn ein 30 jähriger, gesunder langzeitarbeitslose keine Arbeit findet.

Es ist also eine oberflächliche Sichtweise nur die Arbeitslosenquote zu betrachten (zumal die ja auch gerne geschönt werden).

Sprich, wenn man den Arbeitsmarkt hier als rosig sehen will, muss man eine rosarote Brille aufsetzen.

Ja, ich weiss. Dem deutschen geht es ja soooo schlecht. Fast egal welchen handwerklichen Beruf man zur Zeit erlernen würde, überall würde man gebraucht werden. Junge Elektriker werden mittlerweile mit einem Stundensatz jenseits der 20 Euro aus anderen Firmen abgeworben. Die Gartenbauer vertrösten Kunden länger als ein halbes Jahr, weil Fachkräfte fehlen.
Und es ist auch merkwürdig, das Projekte laufen in welchen tausende junge Franzosen hier her pendeln und ihre Ausbildung machen weil massig Stellen unbesetzt geblieben sind.

Es ist aber auch wirklich Pech, dass der Deutsche immer das falsche lernt, oder vielleicht gar nix...? 🙄
 
zudem müsse nicht jeder Fall sanktioniert werden, wenn ein entsprechender Härtefall vorliege.


Das mit der Härtefallabhängigkeit war auch schon bisher der Fall. Soviel ändert sich nicht (also außer das mit den 30%) Ich kenne Fälle wo Alg II Empfänger mehrfach nicht zu Terminen erschienen sind und nicht sanktioniert wurden. Das ist wohl sehr von Mitarbeiter zu Mitarbeiter verschieden, also kann wohl willkürlich entschieden werden... Abgesehen davon muss ich aber eine Sache loswerden:

Die Performance von den Jobcentern ist was die Arbeitsvermittlung angeht absolut unterirdisch. Ich weiß von mehreren Leuten (Langzeitarbeitslose), die seit mehreren Jahren (!) keine Vermittlungsvorschläge mehr bekommen, in keine Maßnahme gesteckt werden und auch keine berufliche Förderung zb. für Selbstständigkeit oder neue Ausbildung erhalten.... Da werden die Leute komplett sich selbst überlassen. Alle 6 Monate gibt's einen Termin zur Besprechung der "beruflichen Situation", (meist mit einem neuen Sachbearbeiter der den Arbeitssuchenden noch nicht kennt) und das wars. Der Sachbearbeiter sagt: "Schreiben Sie 3 IX beliebige Bewerbungen im Monat auf X beliebige Stellen" und die Bewerbungen werden nicht einmal geprüft, geschweige gelesen! Dann einmal in 2 Jahren gibt's pro-forma ne ärztliche Untersuchung, einen Drogentest oder einen *Vermittlungsvorschlag* für den letzten Müll oder man erhält den Vorschlag sich auf Stellen zu bewerben für die man überhaupt nicht qualifiziert ist ( Hauptsache es wird eine Bewerbung geschrieben ne.......?)😛

Da fragt man sich doch ob's nicht gleich besser wäre diese ganze Jobcenterinfrastruktur (inkl. sinnloser Gehälter) komplett abzuschaffen und einfach jedem (Langzeit)-Arbeitslosen auf Wunsch einen großen finanziellen Förder - Zuschuss Bar auf die Hand auszuzahlen? Würde wahrscheinlich wesentlich mehr bringen, die Wirschaft bzw. neue Existenzen ankurbeln, eine Menge Arbeitslosigkeit auf einen Schlag eliminieren und auch die illegale Schwarzarbeit würde weniger werden.....
 
Ich weiß von mehreren Leuten (Langzeitarbeitslose), die seit mehreren Jahren (!) keine Vermittlungsvorschläge mehr bekommen, in keine Maßnahme gesteckt werden und auch keine berufliche Förderung zb. für Selbstständigkeit oder neue Ausbildung erhalten.... Da werden die Leute komplett sich selbst überlassen. Alle 6 Monate gibt's einen Termin zur Besprechung der "beruflichen Situation",

In meinem Bekanntenkreis gibt es auch so jemanden,seit 15 Jahren arbeitslos und wird es auch die nächsten 15 Jahre bleiben weil er dann im Rentenalter ist.
 
Die Autobranche wird ohnehin ihr blaues Wunder erleben, dank Klimaschutz.
Ich sehe jetzt schon die ganzen Zulieferer pleite gehen. Und die Werkstätten ebenfalls.
 
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