Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Der Sinn des Lebens?

Was den Begriff der Demut betrifft, der ist vielleicht deswegen schwierig, schwammig oder schemenhaft, weil er einem im Alltag nicht so oft begegnet - vielleicht eher im Bereich des Religiösen, vielleicht mal in einem Buch oder einem Film aufgeschnappt.

Der eine oder andere mag sich unter Demut vielleicht bildlich vorstellen, dass man in schwere Ketten gelegt ist oder mit einem Buckel durchs Leben geht. Denke nicht, dass das der Punkt der Demut ist.

Zeitgenössisch oder besser verständlich übersetzt ist der Begriff der Demut vielleicht mit Respekt oder Achtung - gegenüber der Welt, den Dingen, der Natur, den anderen Menschen und sich selbst.
 
Natürlich könnten sich hin und wieder die nachfolgenden Fragen stellen:

1) Was ist der Mensch?

2) Was sollte der Mensch sein?

Wenn man sich diese Fragen beantwortet, hat man vielleicht eine ganz gute Orientierung für den Rest seines Lebens.

~~~

Sollten da Demut, Respekt oder Achtung eine Rolle spielen? Wenn man das für seine Umwelt und Mitmenschen nicht hat, sollte man das zumindest für sich selbst übrig haben?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man das für seine Umwelt und Mitmenschen nicht hat, sollte man das zumindest für sich selbst übrig haben?
Glaube nicht, dass man das so aufsplitten kann
Ich denke, das ist mehr so eine grundlegende innere Einstellung
Ich schätze mal, wer andere nicht respektieren kann, kann es bei sich selbst auch nicht so gut
Und vice versa - hätte ich jetzt gesagt - aber ob es umgekehrt auch immer so stimmt, weiß ich nicht..
Logisch wär's aber eigentlich..
 
Also der der sich selbst respektiert, respektiert auch andere ?

Was wenn er sich entscheidet das nicht zu tun ? Ich sag es Dir, dann tut er es nicht.
Beispiele gibt es genug, von Egoisten, die nur sich selbst und ihrer Gier Respekt zollen.

Was bedeutet aber es nicht zu können , dass das Vermögen fehlt es zu tun ?

Das scheint eine genetisch mutierte Minderheitengruppe zu sein oder ein Denkfehler.

Pathologischer Narzissmus zollt keinen Respekt , der spielt den nur vor.

Aber Skrupellosigkeit und Respektlosigkeit , sind in meinen Augen Entscheidungsfragen, setzt der Mensch sich über das hinweg, was seine Logik und auch sein Herz als gerecht empfinden, benachteiligt er andere für seinen Vorteil.
Damit ist jeder ehrliche Respekt jede Akzeptanz des Gegenübers vom Tisch .
Sehr sinnlos in meinen Augen , weil es das Zusammenleben von Mensch asozial gestaltet.-
 
Aber Skrupellosigkeit und Respektlosigkeit , sind in meinen Augen Entscheidungsfragen, setzt der Mensch sich über das hinweg, was seine Logik und auch sein Herz als gerecht empfinden, benachteiligt er andere für seinen Vorteil.
Ich denke mir halt, wenn man sich bei anderen über das hinwegsetzt, was das Herz als gerecht empfindet, ist das eine gewisse Härte, sozusagen das Gegenteil von Achtsamkeit. Und ich glaube, mit dieser Härte setzt man sich dann auch über das eigene Empfinden hinweg
Das mag für den wirtschaftlichen Erfolg,.. sehr hilfreich sein.
Aber ob es für das eigene Empfinden, das eigene Gefühlsleben, hilfreich ist, wage ich zu bezweifeln..
Also ich halte es nicht für eine 'spontane' 'willkürliche' Entscheidung, die man in jedem Fall anders treffen kann sondern mehr für ein Muster, für das man sich vielleicht einmal entscheidet, aber dann prägt, durchzieht dieses Muster alles
Natürlich könnte man sich irgendwann auch wieder für ein anderes Muster entscheiden, sich umorientieren sozusagen
 
Der Tod ist nicht das Ende. Ich denke, da ist was dran, ohne da jetzt groß spekulieren zu wollen, ob es irgendwann mit einer Reinkarnation weitergeht oder was auch immer.

~~~

Wenn man es unter dem Blickwinkel des Energieerhaltungssatzes betrachtet, beruht alles, was geboren wird, auf etwas, was vorher schon mal da war. Wenn man es so sehen kann bzw. möchte, findet niemals wirklich eine Zerstörung oder Erschaffung von Neuem statt, sondern eher eine Transformation/Metamorphose.

Was ist schon wirklich alt oder neu auf/in dieser Welt? Gott oder die Sonne? Evolution oder Fortschritt? Elementarteilchen oder das Empfinden von Lebewesen bzw. des Menschen? KI vielleicht?

Für einen selbst mag etwas neu oder unbekannt sein, aber das bedeutet ja nicht, dass es für jeden, allgemein oder existenziell so ist.

Tatsächlich würde ich meinen, dass sich viele Menschen nur mit einem geringen Bruchteil dessen beschäftigen, was Wahrheit und Existenz ist.

Und genau das führt aus meiner Sicht zu allerlei Sinnkrisen und merkwürdigem Verhalten.
 
Da gibt's auch so ne Textzeile in so nem Lied " Der Grund für diesen ganzen Sch... ist zu denken, es zu wissen, obwohl man es nicht weiß...."

Aber - wenn ich mal so in der Menschheitsgeschichte zurückschaue, dann fällt mir auf, der eine betrügt den anderen, um mehr zu haben .
Aber eigentlich sagt der, der betrügt ja , dann entscheidungstechnisch, dass er im Grunde betrügen will.
Sonst täte er es doch nicht. Der andere betrügt ja auch nicht.

Ist also doch die Gier danach mehr haben zu wollen der Grund oder die oben genannte Möglichkeit ?

Oder beides ?
 
Glaube nicht, dass man das so aufsplitten kann
Ich denke, das ist mehr so eine grundlegende innere Einstellung
Ich schätze mal, wer andere nicht respektieren kann, kann es bei sich selbst auch nicht so gut
Und vice versa - hätte ich jetzt gesagt - aber ob es umgekehrt auch immer so stimmt, weiß ich nicht..
Logisch wär's aber eigentlich..

Ja, ich denke auch, dass verschiedene Dinge gewissermaßen in alle Richtungen wirken.

Wenn bspw. jemand tatsächlich liebevoll sein will und ist, wäre es aus meiner Sicht inkonsequent und anstrengend, sich mal so und dann wieder anders zu verhalten, oder eben schizophren.

~~~

Ein typisches Beispiel ist aus meiner Sicht, wenn man sich über die Schlechtigkeit der Welt bzw. des Menschen beklagt, bzw. das so empfindet. Konsequenter Weise kann man sich selbst da ja nicht ausnehmen.

Oder anders ausgedrückt: Wenn ich ein schlechtes Menschenbild habe, wie kann ich da ein gutes Bild über mich selbst haben?

Andererseits: Wenn ich ein gutes Bild über mich selbst habe, sehe ich das oder die Möglichkeit doch auch bei anderen?
 
Ich denke mir halt, wenn man sich bei anderen über das hinwegsetzt, was das Herz als gerecht empfindet, ist das eine gewisse Härte, sozusagen das Gegenteil von Achtsamkeit. Und ich glaube, mit dieser Härte setzt man sich dann auch über das eigene Empfinden hinweg
Das mag für den wirtschaftlichen Erfolg,.. sehr hilfreich sein.
Aber ob es für das eigene Empfinden, das eigene Gefühlsleben, hilfreich ist, wage ich zu bezweifeln..
Also ich halte es nicht für eine 'spontane' 'willkürliche' Entscheidung, die man in jedem Fall anders treffen kann sondern mehr für ein Muster, für das man sich vielleicht einmal entscheidet, aber dann prägt, durchzieht dieses Muster alles
Natürlich könnte man sich irgendwann auch wieder für ein anderes Muster entscheiden, sich umorientieren sozusagen

Obwohl ich dir im Großen und Ganze zustimme, stimme ich dir beim letzten Satz nur bedingt zu.

Dieses Umorientieren setzt eine gewisse Freiheit bzw. Flexibilität voraus, die man manchmal nicht mehr hat. Viele Menschen neigen dazu, sich mit zunehmendem Alter festzulegen bzw. festzufahren - kann positiv wie auch negativ sein.

Klar, ab der Geburt ist alles frei, noch ist alles möglich - wenn man mal von Genetik, Epigenetik und noch ein paar anderen Faktoren wie bspw. Umfeld, Sprache und Religion absieht. Und dann beginnt - so könnte man sagen - die persönliche Geschichte des Lebens. In dieses Buch der persönlichen Geschichte schreiben andere rein, man selbst schreibt rein. Dadurch entstehen verschiedene Wertesysteme, Denkweisen, Gefühls- und Verhaltensmuster.

Ab einem gewissen Punkt im Leben ist es gewissermaßen ungleich schwerer, sich selbst oder den weiteren Verlauf der Geschichte noch zu ändern, wenn nicht sogar unmöglich. Die objektive Freiheit mag nach wie vor gegeben sein, aber die subjektive nicht mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
_Tsunami_ Die krassen Kriege und Kämpfe des Lebens Leben 72
G Suche nach Hilfsmittel zum Eincremen des Rückens Leben 25
_Tsunami_ Liebe und weitere Wichtigkeiten des Lebens Leben 122

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben