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Der Sinn des Lebens?

Zumindest wäre das Leben ohne Liebe deutlich langweiliger.

Und - auch wenn das jetzt abgedroschen klingen mag - bleibt sie doch ein guter Grund, nicht aufzugeben.
 
Das ist das was der Mensch macht
Vieles von dem, was du da sagst, kann ich sofort unterschreiben!
Aber unabhängig vom System Demut.
Du sprichst von Versklavung - was ist zB mit einem demütigen Sklaven - er wird gar nicht daran denken, dass er an den Gegebenheiten etwas andern könnte und dürfte. Vielleicht könnte er es eh nicht ändern, aber er wird es sich nicht einmal wünschen es zu versuchen.. weil er ja die Gegebenheiten glaubt, als gegeben annehmen und akzeptieren zu müssen..
Und das ist für alle Systeme, die Macht über Menschen ausüben, natürlich eine sehr wünschenswerte Haltung
 
Demut ist kein System , sondern eine Haltungsfrage. Der demütige Sklave verhält sich doch nicht demütig, weil er demütig sein will, sondern weil ihm der Tod droht wenn er nicht gehorcht.
Das in der Religion erschaffene Bild eines demütigen Glaubenssklavens ist eine Erfindung des Menschen, hier wird Demut dann neu definiert als Treue und Loyalität zum menschenerdachten System Religion ....
Was aber Demut betrifft und deren Definition so ist das erkennen der Lage im Realismus Voraussetzung.
Es ist ja auch keine "Befreiung" der Ukraine , wenn jemand sie überfällt und dem Volk es erzählt....sondern ein Angriffskrieg.

Alleine in der Tatsache das der Mensch sich als Vertreter Gottes einsetzt ist doch ohne Arbeitsvertrag des Arbeitgebers eine erstunkene und erlogene Stellung, die es aus Sicht des Schöpfers gar nicht gibt.
Das ist Hochmut, da wird die Realität völlig verkannt.

Vikarius Filii Dei ( Vetreter Gottes - Blödsinn ) ganz einfach.

Demut mit blindem Gehorsam zu verwechseln, hilft da nicht sonderlich .
Es verzerrt den Begriff , der eben Realismus voraussetzt.
 
Demut ist kein System , sondern eine Haltungsfrage. Der demütige Sklave verhält sich doch nicht demütig, weil er demütig sein will, sondern weil ihm der Tod droht wenn er nicht gehorcht.
Ich glaube, da hast du mich falsch verstanden. Ich meinte mit der "demütige Sklave" nicht sein Verhalten sondern eben seine innere Haltung.
Nicht, dass ein Mensch, der versklavt ist, gehorcht / 'sich demütig verhält', weil ihm sonst der Tod droht, meinte ich, überhaupt nicht!
Sondern jemanden, der eben innerlich demütig ist und glaubt, er sollte alle Gegebenheiten hinnehmen und akzeptieren, so wie sie sind. Derjenige wird dann auch nicht versuchen wollen, sich gegen seine Lebensumstände zu wehren, weil es seiner inneren Haltung entspricht, sein Schicksal hinnehmen zu sollen wie es ist
 
Wenn die Lebensumstände änderbar sind und derjenige Demut bekundet bedeutet das doch nicht das er die nicht ändert ?
Sondern nochmal zum Nachlesen
Demut ist eine tiefgreifende Charaktereigenschaft, die Bescheidenheit, Wertschätzung anderer und die Anerkennung eigener Grenzen beinhaltet. Sie wird oft als ein realistischer Selbstwert ohne Ego-Aufblähung verstanden, der nicht Schwäche, sondern Stärke zeigt. Im Gegensatz zu falscher Bescheidenheit fördert wahre Demut Resilienz, Lernbereitschaft und gesunde zwischenmenschliche Beziehungen.

  • Realistische Selbsteinschätzung: Demütige Menschen kennen ihre Stärken und Schwächen, ohne sich über andere zu stellen.
  • Wertschätzung anderer: Andere werden geachtet und deren Beiträge wertgeschätzt.
  • Dienende Haltung:
    Die Bereitschaft, anderen zu dienen (Sanftmut), ohne Eigennutz.
    • Lernfähigkeit: Die Offenheit, aus Fehlern zu lernen und eigene Unzulänglichkeiten anzuerkennen.
    • Verbundenheit: Das Bewusstsein, Teil eines größeren Ganzen zu sein.
Unterscheidung:
  • Demut vs. Unterwürfigkeit: Wahre Demut ist eine innere Stärke und Freude, keine erzwungene Minderwertigkeit oder sklavische Unterwürfigkeit.
  • Demut vs. Demütigung: Demut ist freiwillig, während Demütigung eine beschämende Verletzung des Selbstwerts durch andere darstellt.
Bedeutung:
Demut gilt als wertvolle Eigenschaft in Krisenzeiten, fördert Innovation durch Offenheit und gilt als unterschätzter Erfolgsfaktor für Führungskräfte. Sie reduziert die Angst vor dem Tod und stärkt das psychische Wohlbefinden.

Was Du meinst ist hinnehmen der Gegebenheiten aus Demütigung.
Das ist nicht dasselbe .
 
Nein, das mein ich nicht.
Ok, ihr, die KI und du, und ich sehen die Bedeutung des Wortes Demut ganz unterschiedlich.. Kann ja eh so sein und auch so stehenbleiben..
Vielleicht mögen wir ja auch dasselbe und benennen es nur anders..
 
Wieso , Ich sehe das genau so wie die KI oder Wikki oder Duden ....
guckst Du hier
https://de.wikipedia.org/wiki/Demut

Demut bedeutet laut Duden eine aus der Einsicht in die Notwendigkeit und dem Willen zum Hinnehmen von Gegebenheiten begründete Ergebenheit. Sie beschreibt eine bescheidene, respektvolle Haltung, oft verbunden mit Dienstwilligkeit, ohne dabei das Selbstwertgefühl zu verlieren
  • Definition: Eine Haltung der Bescheidenheit und des Respekts, die Grenzen anzuerkennen.
  • Herkunft: Das Wort leitet sich vom Althochdeutschen thiomuoti ab, was "dienstwillig" bedeutet (von thiew = Sklave/Knecht und muot = Mut/Gesinnung).
  • Beispiele:„Wahre, christliche Demut“, „etwas in/mit Demut ertragen“.
    • Synonyme: Ergebenheit, Bescheidenheit, Unterwürfigkeit (eher negativ), Zurückhaltung.
    • Abgrenzung: Demut ist positiv als respektvolle Haltung gemeint, während „Demütigung“ eine Verletzung der Würde darstellt.
    • Die Duden-Definition betont besonders die innere Haltung des Annehmens, ohne dass dies mit Schwäche gleichzusetzen ist.


Du siehst es anders.

Das kannst Du auch gerne so halten, ich verstehe nur nicht warum ?

Denn Hochmut ist das Gegenteil von Demut - verstehst Du Hochmut auch anders ?

Hat das was mit dem Wort "Gegebenheiten" zu tun ? Damit sind die Gesetzmäßigkeiten gemeint die unabänderlich sind - wie bspw. Schwerkraft oder Altern - oder andere Dinge , die der Mensch nur akzeptieren, aber nicht ändern kann.
Das ist eben gegeben, weil es nicht änderbar ist. Also durch etwas bestimmt , was viel größer ist als der Mensch.
Ebbe und Flut ist so eine Gegebenheit. Die Anomalie des Wassers ist so eine Gegebenheit ......

Da geht es nicht darum etwas nicht zu verändern - sondern darum zu erkennen ganz real , was nicht veränderlich ist.
 
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