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Der Sinn des Lebens?

Hm.. sich das Leben theoretisch als sinnvoll vorstellen können ist manchmal halt noch was anderes als es auch empfinden zu können
Sollte natürlich nichts anderes sein
Ist es aber trotzdem, pessimistisch gesagt - oft, aber zumindest manchmal, würde ich sagen

Sind nicht Vorstellung und Empfindung zumindest teilweise miteinander gekoppelt? Ich meine, kann ich mir etwas als sinnvoll vorstellen, aber nicht als sinnvoll empfinden?
 
Naja, das eine ist eine allgemeine Vorstellung, sozusagen für Menschen im allgemeinen
Und das Empfinden bezieht sich dann auf das eigene Leben..
 
Naja, das eine ist eine allgemeine Vorstellung, sozusagen für Menschen im allgemeinen
Und das Empfinden bezieht sich dann auf das eigene Leben..

Verstehe.

Ich bin ja eher der Meinung, dass die Vorstellungen und das Leben anderer für einen selbst eher unnütz sind. Klar, man da auch vergleichen und lernen, aber essentiell ist aus meiner Sicht die eigene Vorstellung und das eigene Leben. Das mag eine große Schnittmenge mit anderen haben, aber vielleicht auch nicht.
 
denken nicht alle in Wörtern oder in Bildern , was ist wenn Du Dich genau an einen Traum erinnern kannst, in dem Du selbst vorkommst, dann sieht doch jeder Bilder ...na und wenn Du nun an die Zukunft denkst , kannst Du Dir in Bildern sozusagen Deinen Wunsch vorstellen.

Also wenn ich mir jetzt meinen Wunsch vorstelle, grade im Moment , sehe ich mich und stelle fest, ich bin glücklich.
Das freut mich dann und wenn ich es hinterfrage, sagt der Verstand, gut das Du glücklich bist
.
Wenn ich etwas entscheide und mein Verstand sagt ganz klar was anderes als mein Gefühl, dann ist es schwerer als wenn ich , als Mensch sagen kann das kommt vom Kopf wie vom Bauch.

Vielleicht ist es ja die Intuition die da noch ne Rolle spielt und die Vorstellung emotional beeinflusst, würde das nicht nahelegen , man erhofft sich etwas und ist enttäuscht, wenn es nicht hinhaut, bzw. erfreut wenn es klappt oder es übertroffen wird ?
 
denken nicht alle in Wörtern oder in Bildern , was ist wenn Du Dich genau an einen Traum erinnern kannst, in dem Du selbst vorkommst, dann sieht doch jeder Bilder ...na und wenn Du nun an die Zukunft denkst , kannst Du Dir in Bildern sozusagen Deinen Wunsch vorstellen.

Also wenn ich mir jetzt meinen Wunsch vorstelle, grade im Moment , sehe ich mich und stelle fest, ich bin glücklich.
Das freut mich dann und wenn ich es hinterfrage, sagt der Verstand, gut das Du glücklich bist
.
Wenn ich etwas entscheide und mein Verstand sagt ganz klar was anderes als mein Gefühl, dann ist es schwerer als wenn ich , als Mensch sagen kann das kommt vom Kopf wie vom Bauch.

Vielleicht ist es ja die Intuition die da noch ne Rolle spielt und die Vorstellung emotional beeinflusst, würde das nicht nahelegen , man erhofft sich etwas und ist enttäuscht, wenn es nicht hinhaut, bzw. erfreut wenn es klappt oder es übertroffen wird ?

Würde meinen, dass das sehr viel komplexer ist, wobei ich da auch kein Experte bin.

Weil es mal Thema zwischen einer Frau und mir war, sagte sie mir bspw., dass sie nicht mittels Wörtern oder Bildern denkt, sondern mittels Strukturen, was mir damals in gewisser Weise einiges über ihr Denken und ihre Person erklärte. Manche würden sie vielleicht als ein unerklärliches Phänomen bezeichnen. Sie war "krank", in gewisser Weise schwierig und hatte mir mal ihren Psychiatriebericht geschickt, welcher auf sehr ungewöhnliche Fähigkeiten schließen ließ. Sie äußerte den Wunsch, dass ich den den Bericht niemals veröffentlichen bzw. weitergeben soll. Hatte den Bericht dann nach dem Lesen auch direkt gelöscht und kann mich im Grunde an den Inhalt gar nicht mehr erinnern. War auch ziemlich harte Kost, wenn ich mich recht erinnere, weil sie unter anderem tatsächlich anästhetisiert und in eine Zwangsjacke gesteckt werden musste.

Wie auch immer, sie hatte in ihrem Leben nahezu unglaubliches Leid durchlebt, in jungen Jahren schon einen gigantischen Wissens- und Erfahrungsschatz, war unter anderem Jahrgangsbeste eines ganzen Bundeslands, hatte in der Kirche auf der Kanzel gepredigt und so allerlei Sachen mehr. Aufgrund ihrer Krankheit wurde ihr eine Lebenserwartung von etwa 30 Jahren prognostiziert. Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit lebt sie schon gar nicht mehr.

Über ihre schwer schizophrene Mutter wurde mal ein Buch geschrieben. Sie selbst sollte für irgendwelche Versuche/Untersuchungen am Gehirn herhalten. Insgesamt, soweit es sich ersehen oder erahnen ließ, ein doch sehr außergewöhnliches Leben.

Das gewissermaßen nur als Beispiel für jemanden, dessen Denken etwas komplexer ist, als man im ersten Moment vielleicht denken bzw. vermuten würde.

~~~

Ich selbst kann nur etwas besser was zum visuellen Denken sagen, weil das gewissermaßen meine "Muttersprache" ist. Nach aktuellem Stand erklärt es wohl auch ganz gut diese Problematik und Schmerzen mit meinem ganz persönlichen Sehen.

Über das Denken mit Wörtern möchte ich gar nicht so viel sagen, aber könnte mir unter anderem unter der Hinzunahme des Beitrags von @enola vorstellen, dass zumindest bei manchen dieser Denkweise das Denken so ausfällt, dass man es als sequentiell, logisch und strukturiert bezeichnen könnte - eventuell relativ stark abgetrennt vom Fühlen bzw. den Gefühlen.

Beim Denken mit Bildern ist das Denken inhärent mit dem Fühlen gekoppelt, zumindest empfinde ich das so. Gleichfalls ist es beim visuellen Denken wohl eher so, dass sich in hoher Geschwindigkeit unzählige Bilder chaotisch überlagern, was vielleicht erklärt, warum ich relativ leicht irgendwas mit irgendwas anderem assoziiere. Die Bilder sind in dem jeweiligen Moment halt mit einer entsprechenden Verknüpfung so in meinem Kopf.

Wörter existieren in meinem Kopf im Grunde gar nicht, erst dann, wenn ich Bilder in Wörter übersetze oder umgekehrt - bspw., wenn ich hier was schreibe oder lese. Wenn es nur um mich ginge, so bräuchte ich keine Wörter, aber ja, ohne Wörter lassen sich viele Dinge ja gar nicht bewerkstelligen.

Nur mit Bildern zu kommunizieren, wäre wohl etwas schwierig. Wie sollte bspw. ein Anwalt einen Prozess gewinnen, wenn er nur Bilder malt oder Fotos zeigt? Nur mit Bildern als Kommunikationsmedium hätte die Kamera für die Fotos vermutlich auch gar nicht erfunden bzw. hergestellt werden können, oder? Oder wie sollte es möglich sein, nur anhand von Bildern ein Smartphone zu bauen?

~~~

Wie schon impliziert, ich gebe da keine Gewähr auf nix. Beruht alles nur so auf Wissens- und Erfahrungsschnipseln, die sich bei mir über die Zeit so angesammelt haben.
 
Und mal abgesehen von der ganzen Technik bzw. Mechanik des Denkens, die ich ansprach, wir werden in Sachen Sinn oder auch Glück wohl niemals gänzlich um den Aspekt des Gefühls umherkommen.

Jemand meinte mal, dass das Fühlen vielleicht auch eine Form des Denkens ist. Und ich meinte, dass das Fühlen vielleicht die höchste Form des Denkens ist. Ja, mit einer gewissen Fantasie kann man sich das vielleicht so vorstellen.
 
Und mal abgesehen von der ganzen Technik bzw. Mechanik des Denkens, die ich ansprach, wir werden in Sachen Sinn oder auch Glück wohl niemals gänzlich um den Aspekt des Gefühls umherkommen.

Jemand meinte mal, dass das Fühlen vielleicht auch eine Form des Denkens ist. Und ich meinte, dass das Fühlen vielleicht die höchste Form des Denkens ist. Ja, mit einer gewissen Fantasie kann man sich das vielleicht so vorstellen.

Weiters, es gibt ja diesen EQ, also dieses Konstrukt der "Emotionalen Intelligenz". Vielleicht ist das Gefühl die höchste Form von Intelligenz?

Ich meine: Steht die Intelligenz über dem Gefühl? Oder steht das Gefühl über der Intelligenz?

~~~

Oder noch etwas anders ausgedrückt: Wen suchst du dir als soliden Ratgeber für den Sinn des Lebens aus? Eher die Intelligenz oder eher das Gefühl?

~~~

Sorry, aber ja, assoziativ:

 
Zuletzt bearbeitet:
Die geistige Kraft , wenn sie stärker ist, als die emotionale Kraft, steht über dem Gefühl.
"Ich konnte/wollte die Gefühle nicht zulassen , das hätte meine ganze rationelle Planung umgeworfen "
Die Gefühlskraft, wenn sie stärker ist , als die geistige Kraft, steht über dem Ratio.
"Eigentlich wusste ich das es falsch ist, aber ich konnte nicht anders, als meine Gefühle zuzulassen "

Denke die Grenze ist fließend, aber wenn Verstand und Bauch im Einklang sind, ist doch die Entscheidung einfacher, als wenn es nicht so ist.

Wenn Du zu Musik eine emotionale Bindung hast, fühlst Du was Du hörst.
Wenn Du keine hast nicht.
Stellst Du Dir nun zuerst die Musik vor oder das Gefühl das sie auslösen wird , wenn Du sie hörst, mal ganz von strukturdenkenden Ausnahmen abgesehen, die keine Sprache haben.

Hast Du eine Muttersprache träumst Du in der Muttersprache, gehst Du in ein fremdes Land, träumst Du in der Muttersprache weiter, aber nach einiger Zeit beginnst Du in der Landessprache zu träumen.

Vielleicht ist es mit der Emotion ähnlich und der Vorstellung, was Du emotional als positiv empfindest, tut Dir gut ?
Nein - nicht immer - Du kannst Dich ja auch Täuschen - und Vorstellung und Täuschung liegen oft sehr nah beieinander , fühlst Du also emotionale Verbindung immer Richtig - nein - sonst wärst Du ja nie enttäuscht.
Genau so kann Dich aber auch der Geist täuschen, da hab ich einen Denkfehler gemacht - kommt doch vor ...
also auch hier - weder Garant durch Ratio noch durch das Herz ...Aber Einklang zwischen Gefühl und Verstand hat doch auch was von fairem Frieden ....
 

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