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Der Sinn des Lebens?

Wenn die Lebensumstände änderbar sind und derjenige Demut bekundet bedeutet das doch nicht das er die nicht ändert ?
Sondern nochmal zum Nachlesen
Demut ist eine tiefgreifende Charaktereigenschaft, die Bescheidenheit, Wertschätzung anderer und die Anerkennung eigener Grenzen beinhaltet. Sie wird oft als ein realistischer Selbstwert ohne Ego-Aufblähung verstanden, der nicht Schwäche, sondern Stärke zeigt. Im Gegensatz zu falscher Bescheidenheit fördert wahre Demut Resilienz, Lernbereitschaft und gesunde zwischenmenschliche Beziehungen.

  • Realistische Selbsteinschätzung: Demütige Menschen kennen ihre Stärken und Schwächen, ohne sich über andere zu stellen.
  • Wertschätzung anderer: Andere werden geachtet und deren Beiträge wertgeschätzt.
  • Dienende Haltung:
    Die Bereitschaft, anderen zu dienen (Sanftmut), ohne Eigennutz.
    • Lernfähigkeit: Die Offenheit, aus Fehlern zu lernen und eigene Unzulänglichkeiten anzuerkennen.
    • Verbundenheit: Das Bewusstsein, Teil eines größeren Ganzen zu sein.
Unterscheidung:
  • Demut vs. Unterwürfigkeit: Wahre Demut ist eine innere Stärke und Freude, keine erzwungene Minderwertigkeit oder sklavische Unterwürfigkeit.
  • Demut vs. Demütigung: Demut ist freiwillig, während Demütigung eine beschämende Verletzung des Selbstwerts durch andere darstellt.
Bedeutung:
Demut gilt als wertvolle Eigenschaft in Krisenzeiten, fördert Innovation durch Offenheit und gilt als unterschätzter Erfolgsfaktor für Führungskräfte. Sie reduziert die Angst vor dem Tod und stärkt das psychische Wohlbefinden.

Was Du meinst ist hinnehmen der Gegebenheiten aus Demütigung.
Das ist nicht dasselbe .
 
A

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Re: Der Sinn des Lebens?
Nein, das mein ich nicht.
Ok, ihr, die KI und du, und ich sehen die Bedeutung des Wortes Demut ganz unterschiedlich.. Kann ja eh so sein und auch so stehenbleiben..
Vielleicht mögen wir ja auch dasselbe und benennen es nur anders..
 
Wieso , Ich sehe das genau so wie die KI oder Wikki oder Duden ....
guckst Du hier
https://de.wikipedia.org/wiki/Demut

Demut bedeutet laut Duden eine aus der Einsicht in die Notwendigkeit und dem Willen zum Hinnehmen von Gegebenheiten begründete Ergebenheit. Sie beschreibt eine bescheidene, respektvolle Haltung, oft verbunden mit Dienstwilligkeit, ohne dabei das Selbstwertgefühl zu verlieren
  • Definition: Eine Haltung der Bescheidenheit und des Respekts, die Grenzen anzuerkennen.
  • Herkunft: Das Wort leitet sich vom Althochdeutschen thiomuoti ab, was "dienstwillig" bedeutet (von thiew = Sklave/Knecht und muot = Mut/Gesinnung).
  • Beispiele:„Wahre, christliche Demut“, „etwas in/mit Demut ertragen“.
    • Synonyme: Ergebenheit, Bescheidenheit, Unterwürfigkeit (eher negativ), Zurückhaltung.
    • Abgrenzung: Demut ist positiv als respektvolle Haltung gemeint, während „Demütigung“ eine Verletzung der Würde darstellt.
    • Die Duden-Definition betont besonders die innere Haltung des Annehmens, ohne dass dies mit Schwäche gleichzusetzen ist.


Du siehst es anders.

Das kannst Du auch gerne so halten, ich verstehe nur nicht warum ?

Denn Hochmut ist das Gegenteil von Demut - verstehst Du Hochmut auch anders ?

Hat das was mit dem Wort "Gegebenheiten" zu tun ? Damit sind die Gesetzmäßigkeiten gemeint die unabänderlich sind - wie bspw. Schwerkraft oder Altern - oder andere Dinge , die der Mensch nur akzeptieren, aber nicht ändern kann.
Das ist eben gegeben, weil es nicht änderbar ist. Also durch etwas bestimmt , was viel größer ist als der Mensch.
Ebbe und Flut ist so eine Gegebenheit. Die Anomalie des Wassers ist so eine Gegebenheit ......

Da geht es nicht darum etwas nicht zu verändern - sondern darum zu erkennen ganz real , was nicht veränderlich ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieso , Ich sehe das genau so wie die KI oder Wikki oder Duden ....
guckst Du hier
https://de.wikipedia.org/wiki/Demut
Ich glaube, deshalb sehe ich das anders als du - das sind Zitate aus deinem Link zu Wikipedia: "Erst das Christentum entwickelte eine Vorstellung von Demut als Tugend, die in der Nachfolge Jesu eine spirituelle Unterwerfung unter Gottes Willen und eine daraus abgeleitete Unterordnung auch gegenüber den Mitmenschen verlangte."
"Speziell die Unterwerfungsbereitschaft der frühen Christen ließ sie bereits um 200 n. Chr. „zum Gespött der Leute werden“.
"Nach Meister Eckhart ist die Demut Grundvoraussetzung christlichen Lebens:
„Denn vollkommene Demut geht auf das Vernichten seiner selbst und stellt sich selber unter alle Kreaturen.“
Offensichtlich, wie ich das jetzt gelesen habe, ist Demut halt ein Wort, das von unterschiedlichen Personen zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedlich interpretiert wird (also nicht nur bei uns ist das so^^)

Ich weiß es nicht, aber ich schätze, beim Hochmut könnten wir uns einig sein..
 
Ich denke, das ist ziemlich einfach

es könnte sein, es gibt einen Schöpfergott. Die Möglichkeit existiert - rein realistisch.

Es könnte sein es gibt keinen Schöpfergott. Die Möglichkeit existiert rein realistisch genauso.

Wenn nun jemand behauptet, er sei der eingesetzte Vertreter dieses Schöpfergottes, ohne das in irgend einer Form zu beweisen oder es beweisen zu können, dann stelle ich das doch als demutsvoller Mensch erst einmal in Frage . Es gilt die Aussage zu prüfen.

Wenn nun diese Leute , die das von sich behaupten, eine derartige Stellung inne zu haben letztendlich mein Geld wollen, denn wenn ich es ihnen anbiete, sagen sie nicht nein Danke , wir sind versorgt,
dann liegt für mich die Vermutung nahe, das es ein Versuch ist sich eine Stellung zu erschleichen, die sie gar nicht haben.

Wenn ich nun als Mensch Dinge erkenne - wie beispielsweise den goldenen Schnitt in unendlich vielen Formen der Natur , die genauso im Mikrokosmos, wie im Makrokosmos vorhanden sind, stellt sich mir die Frage , warum ist das so....ist es eine Ordnung , die ich teilweise erkenne oder ist es Zufall ?
Schließlich bin ich als demutsvoller Mensch ja Realist.

Wenn ich als Mensch das nun berechne verstehe ich , es ist eine Ordnung, dann stellt sich mir die Frage , wie realistisch ist hier die Wahrscheinlichkeit des Zufalls ......die ist rechnerisch geringer als man so denkt, die Wahrscheinlichkeit einer Ordnung , die derart übergreifend ist, ist aber ja erfüllt.

Es gibt also 2 Möglichkeiten entweder hat etwas diese Ordnung erschaffen oder erschafft sie .

Oder - es war Zufall - deshalb existiert sie.

Nun kommt aber der Glaube ins Spiel , denn jeder Mensch glaubt ja auch.

Mit dem Glauben ist aber nicht die Religion gemeint , sondern die Tatsache es gibt Glauben und Wissen.
Wissen tu ich , das es diese Möglichkeiten gibt, welche davon ich glaube ist mir als Mensch ganz alleine überlassen.

Deshalb - ich glaube ich nehme die Nummer 5 auf der Speisekarte, ich könnte auch die Nummer 7 wählen, beide Gerichte , kenne ich nicht , glaube aber aufgrund der Zutaten, dass ich mir vorstellen kann, wie sie schmecken, ich denke das Gericht 5 , so glaube ich , schmeckt mir heute besser.

Also der Mensch glaubt, dies oder das und betreffend der oben genannten Möglichkeiten ist das eigentlich noch viel einfacher.
Der eine glaubt an einen Schöpfergott , so wie beispielsweise ich, denn wissen kann ich es noch nicht.
Der andere glaubt nicht daran.

Der dritte sagt " Der Schöpfergott existiert, das ist die Realität "
der vierte sagt " Es gibt keinen Gott, das ist die Realität "

Aber das ist doch Fanatismus, was der dritte und der vierte da erzählen, mehr nicht, die versuchen mir ihre Wahrheit zu verkaufen, von der sie wissen, dass sie sie erfunden haben, so etwas ist doch Lüge oder ein Täuschungsversuch.

Ich als demutsvoller Realist , der gerne an einen Schöpfergott glaubt, will aber ja nicht zu einem Fanatiker werden, sondern Realist bleiben und gerne weiter glauben.

Da komme ich in einen Zwiespalt - für mich klare Entscheidung zur Realität - die Täuscher , naja , sie wollen vielleicht nur schnöden Mammon, weil sie nicht in der Lage sind, ihre Gier zügeln zu wollen.

Wenn sie mir Täuschungen erzählen, muss ich sie ja nicht glauben, wenn sie mein Geld wollen, muss ich es ihnen nicht geben, es sei ich ordne mich unter......
lange habe ich überlegt und festgestellt - egal wie ich es drehe und wende ich ordne mich nur einem unter und der ist Jesus Christus.

Ich finde , das das was Jesus Christus gesagt hat zu 100 % richtig war. Ich denke Jesus Christus war ein sehr demutsvoller Mensch. Aber die Last zu tragen, das menschliche Leben zu verlieren, um sie alle zu erretten, fiel ihm nicht leicht, was ihn für mich noch demütiger macht.

Das ist für mich eine sehr schöne Glaubensrichtung , die aber erst jetzt eine religiöse Richtung nimmt.
Denn stimmt das was Jesus Christus laut der Bibel sagte ?

Es gibt im deutschen 140 Bibelübersetzungen - je nach Gusto des Verlages oder der betreffenden Gesellschaft verändert, sonst würden die sich ja nicht derart unterscheiden.

Da liegt es doch nahe , das mal realistisch zu beleuchten. Mich hat mein Beleuchten dazu gebracht, definitiv keiner der Organisationen anzugehören, weder Kirche noch Sekte, weder IG noch Verein, weder private Runde der ... , noch sonstwas, viele nennen es Gemeinde .

Mich fragte mal einer" Was ist den dann Deine Gemeinde " ?
Na und ich hab gesagt " Ist doch klar , alle ehrlichen, realistischen Menschen" weil mit denen komme ich am besten klar. Davon gibt es nur noch wenige und die sind auf der ganzen Welt verteilt.

Im übrigen wollen die auch kein Geld von mir - die sind aber in der Lage mir ihren Glauben zu erklären, genau so wie ich ihnen den meinen. Das ist dann jedesmal recht stressfrei und offen.
Ganz anders , als bei den hochmütigen Köderauslegern , es hat etwas von friedlicher Demut und Liebe.
 

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