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Der Sinn des Lebens?

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Re: Der Sinn des Lebens?

Im Übrigen denke ich, dass man ein paar Dinge erlernen, verstehen und annehmen muss, weil sonst alles bzw. viele Dinge Unsinn bzw. sinnlos sind.

~~~

Und ja, in gewisser Weise befinden wir uns alle auf der Reise - zu größerer Erkenntnis oder so.

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Eine Erkenntnis könnte bspw. sein, dass alles, was man will, einen unfrei macht. Man sollte sich also vielleicht überlegen, ob das, was man will, ein guter Deal ist.

Klingt komisch, ich weiß, aber ja: Wer nichts will, hat bereits alles erreicht.

~~~

Menschen, die viel wollen, können nicht nur recht unentspannt sein, sondern zuweilen auch recht unangenehme Zeitgenossen.

Leute, die niemals in Ruhe sein können oder Dinge nicht mit Ruhe angehen können - ja, weiß nicht so recht. Fehler macht man ohnehin - ob nun schnell oder langsam...
 
.. das versteh ich nicht, wie du das meinst..

Sinn und Liebe - da gibt es sicherlich viele Möglichkeiten, das zu betrachten. Identisch wird's wohl nicht sein, aber auch nicht so, dass das eine mit dem anderen nichts zu tun hat. Ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass das eine eventuell durch das andere ersetzbar ist.

Überdies besteht eine Gemeinsamkeit wohl darin, dass sich beides in unserer Lebensrealität durch Gefühl sowie Handlung definiert - das eine kann gewissermaßen nicht ohne das andere, zumindest nicht lange oder nicht in beständiger Weise.

~~~

Zumindest wäre das Leben ohne Liebe deutlich langweiliger.

Und - auch wenn das jetzt abgedroschen klingen mag - bleibt sie doch ein guter Grund, nicht aufzugeben.

Ja, ich denke auch, dass das sein könnte..
Aber was ist dann mit den Menschen, die nicht geliebt werden? Ist ihr Leben dann sinnlos?

Was es nun die Umsetzung von Sinn und/oder Liebe in diesem Leben betrifft, so würde ich sagen, dass man dabei nur bedingt Einfluss auf andere hat. Etwas mehr oder deutlich mehr Einfluss kann man auf die eigenen Gefühle sowie Handlungen haben.

Hat das alles im weitesten Sinne auch etwas mit Besinnung/Bildung/Reflexion zu tun? Ich denke, das auch.
 
Was den Begriff der Demut betrifft, der ist vielleicht deswegen schwierig, schwammig oder schemenhaft, weil er einem im Alltag nicht so oft begegnet - vielleicht eher im Bereich des Religiösen, vielleicht mal in einem Buch oder einem Film aufgeschnappt.

Der eine oder andere mag sich unter Demut vielleicht bildlich vorstellen, dass man in schwere Ketten gelegt ist oder mit einem Buckel durchs Leben geht. Denke nicht, dass das der Punkt der Demut ist.

Zeitgenössisch oder besser verständlich übersetzt ist der Begriff der Demut vielleicht mit Respekt oder Achtung - gegenüber der Welt, den Dingen, der Natur, den anderen Menschen und sich selbst.
 
Natürlich könnten sich hin und wieder die nachfolgenden Fragen stellen:

1) Was ist der Mensch?

2) Was sollte der Mensch sein?

Wenn man sich diese Fragen beantwortet, hat man vielleicht eine ganz gute Orientierung für den Rest seines Lebens.

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Sollten da Demut, Respekt oder Achtung eine Rolle spielen? Wenn man das für seine Umwelt und Mitmenschen nicht hat, sollte man das zumindest für sich selbst übrig haben?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man das für seine Umwelt und Mitmenschen nicht hat, sollte man das zumindest für sich selbst übrig haben?
Glaube nicht, dass man das so aufsplitten kann
Ich denke, das ist mehr so eine grundlegende innere Einstellung
Ich schätze mal, wer andere nicht respektieren kann, kann es bei sich selbst auch nicht so gut
Und vice versa - hätte ich jetzt gesagt - aber ob es umgekehrt auch immer so stimmt, weiß ich nicht..
Logisch wär's aber eigentlich..
 
Also der der sich selbst respektiert, respektiert auch andere ?

Was wenn er sich entscheidet das nicht zu tun ? Ich sag es Dir, dann tut er es nicht.
Beispiele gibt es genug, von Egoisten, die nur sich selbst und ihrer Gier Respekt zollen.

Was bedeutet aber es nicht zu können , dass das Vermögen fehlt es zu tun ?

Das scheint eine genetisch mutierte Minderheitengruppe zu sein oder ein Denkfehler.

Pathologischer Narzissmus zollt keinen Respekt , der spielt den nur vor.

Aber Skrupellosigkeit und Respektlosigkeit , sind in meinen Augen Entscheidungsfragen, setzt der Mensch sich über das hinweg, was seine Logik und auch sein Herz als gerecht empfinden, benachteiligt er andere für seinen Vorteil.
Damit ist jeder ehrliche Respekt jede Akzeptanz des Gegenübers vom Tisch .
Sehr sinnlos in meinen Augen , weil es das Zusammenleben von Mensch asozial gestaltet.-
 
Aber Skrupellosigkeit und Respektlosigkeit , sind in meinen Augen Entscheidungsfragen, setzt der Mensch sich über das hinweg, was seine Logik und auch sein Herz als gerecht empfinden, benachteiligt er andere für seinen Vorteil.
Ich denke mir halt, wenn man sich bei anderen über das hinwegsetzt, was das Herz als gerecht empfindet, ist das eine gewisse Härte, sozusagen das Gegenteil von Achtsamkeit. Und ich glaube, mit dieser Härte setzt man sich dann auch über das eigene Empfinden hinweg
Das mag für den wirtschaftlichen Erfolg,.. sehr hilfreich sein.
Aber ob es für das eigene Empfinden, das eigene Gefühlsleben, hilfreich ist, wage ich zu bezweifeln..
Also ich halte es nicht für eine 'spontane' 'willkürliche' Entscheidung, die man in jedem Fall anders treffen kann sondern mehr für ein Muster, für das man sich vielleicht einmal entscheidet, aber dann prägt, durchzieht dieses Muster alles
Natürlich könnte man sich irgendwann auch wieder für ein anderes Muster entscheiden, sich umorientieren sozusagen
 
Der Tod ist nicht das Ende. Ich denke, da ist was dran, ohne da jetzt groß spekulieren zu wollen, ob es irgendwann mit einer Reinkarnation weitergeht oder was auch immer.

~~~

Wenn man es unter dem Blickwinkel des Energieerhaltungssatzes betrachtet, beruht alles, was geboren wird, auf etwas, was vorher schon mal da war. Wenn man es so sehen kann bzw. möchte, findet niemals wirklich eine Zerstörung oder Erschaffung von Neuem statt, sondern eher eine Transformation/Metamorphose.

Was ist schon wirklich alt oder neu auf/in dieser Welt? Gott oder die Sonne? Evolution oder Fortschritt? Elementarteilchen oder das Empfinden von Lebewesen bzw. des Menschen? KI vielleicht?

Für einen selbst mag etwas neu oder unbekannt sein, aber das bedeutet ja nicht, dass es für jeden, allgemein oder existenziell so ist.

Tatsächlich würde ich meinen, dass sich viele Menschen nur mit einem geringen Bruchteil dessen beschäftigen, was Wahrheit und Existenz ist.

Und genau das führt aus meiner Sicht zu allerlei Sinnkrisen und merkwürdigem Verhalten.
 

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