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Kein Eingang zur Menschenwelt

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Ich würde es auch als etwas dreist empfinden so dermaßen extrem mit Fragen gelöchert zu werden.
Das dann gleich gesagt wird, du fühlst dich gleich angegriffen kennt man ja...
Ich meine mal davon abgesehen, daß jemand so viel Zeit investiert was ja einerseits schon nett ist sich die Mühe zu machen...
man denke mal über das Wort "angegriffen" nach, im Sinne von nach etwas greifen... weil ich denke mir wenn sich ein Kontakt aufbaut, wie hier ja auch, muß sich ja erst mal ein Vertrauensverhältnis aufbauen, bevor man betatscht werden will, ich übertrage mal auf das Real-Life, wo das wohl viele auch nicht mögen eben gleich angegrapscht zu werden...
oder die Aussage, du bist aber empfindlich!
Ich muß gestehen, daß ich deinen Thread auch nicht genaustens durchgelesen habe, ihn aber interessant fand, also das was ich gelesen habe, ich kein Problem habe zu Siezen, weil diese Gleichmacherei und das Argument es ist üblich, alle tun das, war noch nie richtig überzeugend für mich,
und ist mir auch unwichtig...
Jedenfalls empfindlich wie ich bin, wie andere auf dich reagiert habe,n hätte ich nicht so treuselig drauf reagiert, und Rede und Antwort gestaden, und wäre wahrscheinlich schon längst wieder geflüchtet...
Ich habe gerade zu sehr mit mir zu tun, und kann darum nicht näher auf dich eingehen, und ich verlange auch von niemandem es mir gleich tun zu müssen, ich schreibe nur aus meiner Perspektive, weil ich ja nur von mir ausgehen kann!
und wünsche dir viel Glück auf deinem Lebensweg! daß du dir dann die ein oder andere Frage selber beantworten kannst...
Ich hoffe mein Einwurf mit dem Siezen und Duzen ist nicht so streng aufgefasst worden, ich hatte es dann ja auch relativiert und danke unter Kommentare gesetzt, die sich mit dem Thema auseinandergesetzt haben.
Ich meinte das ja auch keineswegs böse, sollte nur ein Anmerkung sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Emanreztuneb36
Danke, auch für deine Glückwünsche!
Ja, ein Thema das mich interessiert, weil ich es mir auch nicht fremd ist!
Ich bin glaube ich eher ein Fluchtwesen, aber da ich immer nur flüchten auch als nicht wirklich immer ideal finde, versuche ich auch, und das auch hier bei Hilferuf zu lernen, dann doch wieder aufzutauchen.
Also ich mag diese Aussage beispielsweise nicht: Flucht ist immer verkehrt, weil manchmal ist es genau richtig für mich! wenn es sich allerdings in etwas Starres verwandelt und ich nur noch auf diese Verhaltensweise zurückgreifen kann, finde ich es kontraproduktiv.
Es sollte ein Mittel sein von Vielen was mir möglich ist zu wählen.
Weil gute Auseinandersetzungen, finde ich schon wichtig, menschlich, es gibt ja auch diesen Satz daß man in der Auseinandersetzung mit dem Du sein ich findet oder so ähnlich, vielleicht weiß ja jemand was ich meine?
Ist nicht schlimm Hase C., daß du das schriebst, weil im Grunde genommen kann doch jeder seine Meinung sagen, und sich einbringen, und wenn wie hier eine gute Auseinandersetzung stattfindet, ist das doch wünschenswert!
Im Idealfall fühlen wir uns dann, und ich, um noch mal die Metapher mit dem Angriff/Greifen aufzunehmen, positiv berührt.
weil wahrscheinlich ein wirklicher Austausch stattfindet.
Danke für euer Likes! Ja, ich freue mich darüber! 🙂
und wenn ich den Kopf wieder etwas freier habe, lese ich den ganzen Thread nochmal Wort für Wort durch, aus Eigeninteresse...
 
Hallo,

@Hase C.
Ich hatte einen Denkfehler als ich "größere Menschenmengen" schrieb und dachte dabei an Gruppen von mehr als 10 Leuten und hatte Dinge wie Festivals, Konzerte oder Sportveranstaltungen in dem Moment nicht auf dem Schirm, war auch schon spät.

Leute zu beobachten könnte auch als störend oder belästigend wahrgenommen werden, ich weiss nicht ob das eine gute Idee wäre.

Zum Tierheim zu gehen und zu sagen: "Hallo, ähm ich bin hierhergekommen um mir ein Tier auszuleihen." hört sich in meinem Kopf auch seltsam an, ist das ein normaler Brauch? Kann man das denn einfach so, ohne irgendwie geprüft zu sein? Müsste man nicht nachweisen tiertauglich oder so etwas zu sein?
Nur zu dem was Du an mich richtetest.
Zu anderen, die Dir hier antworteten, und wie Du darauf reagierst, enthalte ich mich mal.
Da fürchte ich mich sanktioniert zu werden aufgrund der Forenregeln.
Hat also nichts mit Dir zu tun.

Leute beobachten. Damit meinte ich nicht "beobachten", sondern wahrnehmen.
Wenn ein Mensch, der mit Dir spazieren ginge andere Spaziergänger anspräche, würdest Du dies "beobachten"/"wahrnehmen" können.
Das war gemeint.
Lernen durch "Beobachten".
Gefühl bekommen wie man auf friedliche Weise kommunizieren kann.
Das war gemeint.

Ja, man kann z.B. einen Hund (ich kenne keine konträren Einschätzungen/Regularien), der sein Dasein im Tierheim fristet (oft nur in kleinen Boxen von sagen wir mal 2 mal 3 Meter verstaut, aus Platzmangel), normalerweise ohne irgendeinen Qualifikationsnachweis zum Gassi führen "bekommen".
Der freut sich doch!
Man sollte einen fremden Hund natürlich stets an der Leine behalten.
 
Nicht abwertend gemeint, aber wenn du so geübt darin bist Informationen zu filtern und zwischen den Zeilen zu lesen, müsstest du dir von diesem Thema problemlos ein Bild machen können, dafür habe ich meiner Ansicht nach genügend Infos gegeben.
Du hast zwar einige Infos gegeben. Diese beziehen sich aber meistens nur darauf was für dich nicht in Frage kommt und du ablehnst. Du vermeidest es Fragen zu beantworten und verhinderst so das man sich ein genaues Bild machen kann. Das Einzige was du betonst ist dein Problem zu Kommunizieren. So hält man hilfsbereite Menschen bei der Stange, weil man hier versucht zu helfen und zu verstehen.

Da du meine berufliche Kompetenz, zwar freundlich verpackt und sachlich formuliert, in Frage stellst und du sogar daraus schließt das es ein leichtes sein sollte die Thematik zu verstehen..... ist für mich nicht provokant und du kitzelst auch nicht mein Ego. Es zeigt mir eher das du doch durchaus in der Lage bist zu kommunizieren. Interessant ist wie sich dein Ausdruck verändert.
Ich denke das meine Fragen nicht zu persönlich sind sondern eher zielführend. Zudem bist du im Internet anonym. Und da du die Fragen nicht beantworten willst, gehe ich davon aus das die Antworten durchaus relevante Informationen enthalten würden. Während ich versuche deine Lage zu verstehen, verurteilst du meine Fragenstellung und machst mich auch noch zum Verurteiler, nicer move....

Da ich mir nun ein Bild machen konnte und (für mich) eine Entscheidung getroffen habe, verabschiede ich mich aus diesem Thread und wünsche dir alles Gute und noch viel Spaß.
 
@Emanreztuneb36

ich versuche es noch einmal anders auszudrücken:
Ich will dir nicht abstreiten, dass du mit deiner Problematik und deiner Lebensgeschichte, deiner Persönlichkeit individuell bist. Aber du bist nicht "einzigartig" oder einzigartiger als andere Menschen. Du magst vielleicht das Gefühl und das "Wissen" haben, dass du nicht in die Gesellschaft passt aber das ist deiner Psyche geschuldet. Real stimmt das einfach nicht. Du willst es nicht hören und ich will dich nicht diagnostizieren aber auch solch eine tiefe Überzeugung ist ein gängiges Anzeichen für eine Depression. Allgemeine, selbstbezogene Grundsätze. Für den einen heißt es "Ich bin nicht gut genug." für den anderen heißt es "Ich werde immer einsam sein." und für andere eben "Ich passe nicht in diese Gesellschaft".
Du hast keine Ahnung was genau du willst, weil du dir nicht richtig zu helfen weißt und so geht es sehr vielen Menschen. Du bist damit nicht allein.

Ich finde, trotz allem was du hier geschildert hast, nichts dagegen spricht, dass du dich mal beraten lässt.
 
So, ich habe gestern ich sage mal fast Wort für Wort diesen Thread gelesen und schreibe jetzt mal meine Meinung hierzu.
Ich finde das der TE völlg kompetent und klar reagiert hat indem er diese schon fast Unterstellung mit dem Autismus und dem Ball der ihm zugespielt wurde, wieder aufdruselte indem er sagte, wie es nämlich war, nämlich das diese Annahme nicht auf seinem Mist gewachsen ist, lediglich an ihn herangetragen wurde.
Es hat mich ein bisschen an diesen Sketch von Loriot erinnert, wo die Frau in der Küche arbeitet, der Mann im Wohnzimmer sitzt, und einfach sitzen will, und die Frau dann eine Geschichte draus macht, weil sie ein Problem damit hat das der Mann einfach nur sitzt...
und irgendwann ihm dann unterstellt: mal willst du spazieren gehen, dann willst du wieder nicht spazieren gehen usw. obwohl es ihr Ding war dem Mann einzureden er solle spazieren gehen, denn es war ja garnicht sein Bedürfnis, sie wollte es ihm einreden...
@ unschubladisierbar
dafür daß du diesen Namen trägst, und vielleicht auch nicht gerne in Schubladen gesteckt werden willst, finde ich deine Umgehensweise auf diesem Gebiet mit anderen micht gerade vorbildlich!

Ich möchte auch ganz allgemein hier an dieser Stelle einmal loswerden, daß ich es nicht schön finde gleich Menschen immer in eine Schublade packen zu wollen.
Auch hat niemand die Pflicht einen Rat eines anderen anzunehmen:
nach dem Motto: Bist ja selber Schuld das es dir so geht wie es dir geht, du willst es ja gar nicht anders bzw. finde ich ein Beleidigtsein wenn Ratsuchende den angeboten Rat nicht annehmen wollen ein bisschen Fehl am Platz, und unreif.
Niemand muß springen wie die anderen es wollen!
eine Rat sollte ein Rat sein, nichts anderes, oder?
Vielleicht wäre ein Coaching für dich das Richtige?
ein Coaching orientiert sich hauptsächlich an den Stärken des "Gecoachten" und ist nicht so Defizitkonzentriert wie es z.B. eine Psychoanalyse ist, wo immer so viel Schmutz aufgewühlt wird,
und nur in der Vergangenheit gegraben wird.
 
Hallo,

@Bergere.S
Ich stimme dir zu, dass meine nenn ich es mal "tierischen Instinkte" wohl zu schwach ausgeprägt sind und das ein Grund dafür ist, aus dem ich in meiner Situation festsitze. Wenn ich mir z. B. vorstelle ich wäre in einer Überlebenskampfsituation und es heißt fressen oder gefressen werden, wäre ich in den allermeisten Fällen wahrscheinlich aufgeschmissen. Ich weiß auch nicht, ob man das in hohem Maße erlernen kann oder das etwas, was genetisch bedingt bzw. frühkonditioniert werden muss, ist.

@Styx.85
Es ist völlig okay, wenn du nicht die richtige Lösung auf mein Problem hast, dennoch möchte ich nochmal auf deinen Beitrag antworten, weil ich finde, dass dieser einen sehr negativen Grundton mir gegenüber ausstrahlt.

Erstmal möchte ich nochmal erwähnen, dass ich von vornherein angegeben habe, dass ich mit der Gesellschaft/dem System insgesamt nicht auf einer Wellenlänge bin und ich diese/s für mich als ungeeignet empfinde, genauso das ich Eigendefizite aufweise und für meine Situation zum Teil eigenverantwortlich bin.

Falls du unter den Konditionen, die dir innerhalb der Gesellschaft geboten sind, deinen persönlichen Kriterien nach wohlsituiert bist, ist es nachvollziehbar, dass du zu dieser einen starken Bezug hast, zumindest klingt es danach und daran habe ich auch nichts auszusetzen, doch mir erscheinen einige deiner Punkte total einseitig und unreflektiert.

Aufgrund dessen, dass der Staat/die Gesellschaft einen Machtanspruch aufstellt, eine viel größere Infrastruktur und damit einhergehend logischerweise auch bessere Flexibilität aufweist, ich meine, dass steht mit einer einzelnen Person im Durchschnittsfall doch gar nicht im Verhältnis, ist die Verantwortung die diese/r gegenüber dem Bürger/Individuum trägt, viel höher als es andersrum der Fall sein kann.

Wenn der Staat/die Gesellschaft ein Interesse daran hegt, dass die Bürger/Individuen nach den staatlichen/gesellschaftlichen Vorschriften funktionieren, auf welche die Durchschnittsperson in der Regel wohl keinen oder nur einen geringen Einfluss hat und sich diese eher aufgrund der Eigendynamik des Systems aufladen/aufbürden lassen muss, weil man sonst Sanktionen, welche in einigen Fällen gar einen direkten Missbrauch an einer Person darstellen können, über sich ergehen lassen muss, dann fällt die erfolgreiche Umsetzung gesellschaftlicher Abläufe, aus meiner Sicht, primär in die Verantwortung des Staates/der Gesellschaft und dazu gehört für mich auch, dass ein missbrauchsarmer sozialer Umgang gewährleistet ist.

Inwieweit eine solche Perspektive weltfremd sein soll, erschließt sich mir nicht bzw. falls sie es ist, erachte ich es eher als bedenklich im Bezug auf die Welt als vermessen meinerseits.

Etwas das dem einen normal erscheint, tut es für den anderen nicht, etwas das von einem als Hilfe gedacht ist, stellt sich für den anderen auch nicht zwangsläufig als Hilfe dar, so denke ich mich selbst gut genug einschätzen zu können, um anhand der vorhandenen Infos für mich bewerten zu können, dass die gängigen staatlichen Maßnahmen nicht das von mir gewünschte Resultat hervorbringen würden.

Außerdem erwarte ich weder etwas noch stelle ich Ansprüche zu Ungunsten anderer, das Eigeninteresse das ich habe, ist genauso ein altruistisches Interesse anderen Menschen einen Mehrwert bieten zu wollen, auch mein "parasitärer Lebensstil" ist eine komplett private Angelegenheit, es ist also nicht so, dass ich mir unter falschen Voraussetzungen Sozialleistungen erschleichen würde, falls also der Umstand dass ich existiere, im gesellschaftlichen Kontext eine Art Missstand darstellen würde, so kannst du das an der Qualität der gesellschaftlichen Abläufe festmachen.

Du musst auch nicht nochmal antworten, um mir klarmachen zu wollen, wie weltfremd ich bin und das meine Ansichten daneben sind, weil ich mich menschlich in der Gesellschaft nicht widerfind und nicht quasi automatisch nach mir befremdlich erscheinenden Strukturen funktioniere.

@Pinguin
Der einzige Grund aus dem meine Grundsätze als selbstbezogen wahrgenommen werden, basiert darauf, dass die Gesellschaft/das System für viele als eine Art unabänderlicher Fixpunkt gesehen wird.

Ich verstehe die Logik, in der man als psychisch krank eingestuft wird, nur weil man andere Ansichten hat, nicht, vor allem wenn es sich nicht um destruktive oder unreflektierte Ansichten handelt.

Ich würde schon sagen, dass ich weiß was ich will, mein Problem ist eher, dass mir was ich will nicht geboten wird und ich aufgrund meiner Defizite schlecht darin bin irgendein soziales Interesse an meiner Person zu generieren.

@Mondenlicht
Gibt es denn so etwas wie Firmen, Leute, Unternehmen oder so, die solch ein Coaching ohne gesellschaftlichen Unterton bieten, die ihre Dienstleistungen in einer sehr niedrigen Preisklasse oder kostenlos anbieten?
 
@TE
Das Leben ist nunmal ein Geben und ein Nehmen.
Und ich finde, Du forderst sehr viel und bist nicht bereit dafür was zu geben.
So kommst Du nirgends weiter.
Hier nicht und auch sonst nirgendswo.
 
Ich kann nicht genau sagen was meine Wunschvorstellungen wären, dazu bräuchte ich erst einen Wert an dem ich etwas ableiten könnte, jedoch wäre mir Spezifik und ein auf mich zugeschnittener Status genehm.

Ich existiere als ein menschliches Wesen, weshalb ich annehme, dass an der Menschenwelt teilzunehmen, der primäre Zweck dieser Existenz sein sollte.
Hallo,

das wäre auch meine erste Frage an dich gewesen: Wie möchtest du denn gerne leben? Ich weiß nicht genau was ich mir unter deinen Ausführungen vorstellen kann.
Ich beschreibe mal was ich so verstanden habe. Du lebst mit deinen Eltern zusammen und hättest gern mehr Kontakt zu anderen Menschen? Du hast u. A. schlechte Erfahrungen mit Ämtern gemacht.
Ich hab das jetzt ziemlich verkürzt.

Ich glaube du hast auch sinngemäß geschrieben das ganze Leben ist im Prinzip ein ständiger Kompromiss und dass es manchmal eventuell besser wäre, dem aus dem Weg zu gehen. Das mag sein, dass das zu einem Teil auch geht. Ich würde halt sagen, dass das davon abhängt wie du leben möchtest.

Ansonsten wollte ich dir etwas Ähnliches schreiben wie Pinguin. Ich würde auch sagen, dass deine Thematik etwas für einen Sozialarbeiter wäre. Dieser würde mit dir z.B. darüber reden wie du dir ein erstrebenswertes Leben vorstellst und gemeinsam eine Perspektive erarbeiten.

Ich sehe Einiges ähnlich wie du und doch frage ich mich wie du deinen gewünschten Zustand erreichen möchtest, wenn du dich dem System entziehst. Das hängt sicherlich von deinen Vorstellungen ab.

Was meinst du mit: Mir wäre Spezifik und ein auf mich zugeschnittener Status genehm?
 
Ich entschuldige mich jetzt erst zu antworten.

@kasiopaja
Ich widerspreche dem, dass ich sehr viel fordern würde, auch erachte ich es als unzutreffend, dass ich nicht bereit wäre etwas zu geben, es würde sich halt die Frage stellen, was von mir gefordert wird und ob ich diese Bedingungen auch erfüllen könnte, schließlich bin ich eher ressourcenarm.

Wenn ich mich Bedingungen entgegen als verpflichtet ansehen würde, dann finde ich, sollte ich auch ein angemessenes Mitspracherecht besitzen.

@Keep Going
Das Problem das ich dabei sehe am System teilzunehmen ist, dass man eben auch nach dem System und dessen Interessen gefiltert wird, während die eigenen Interessen dabei eher weniger gewahrt werden.

Mit Spezifik und zugeschnittener Status meine ich, dass ich was gesellschaftliche Angelegenheiten angehen würde, zuerst als was ich bin, also als eigener Mensch gelten würde und ich über eine Art Rechtsschutz verfügen würde, welcher mich vor jeglichen Fremdinteressen schützt, damit man zum Beispiel nicht Opfer von Vorschriftenrüpelei wird.

Wie erwähnt habe ich in dieser Gesellschaft/diesem System das Problem, dass sie/es sehr vorstrukturiert ist, wodurch ich häufig zwischen den Zeilen verloren bin, weil der Kontext häufig unklar ist, aber man muss in der Regel alles irgendwie vorschriftsmäßig ausführen und dennoch erscheint es in der Umsetzung sehr schlampig.

Ich würde bevorzugen an einer Gesellschaft teilzunehmen, an der meine Teilnahme etwas persönliches wäre, ich die mich betreffenden Konditionen angemessen kontrollieren kann und ich nicht irgendwelchen Strukturen aufgrund von zufälliger Vorhandenheit verpflichtet wäre.

So wie ich das verstanden habe, sind Sozialarbeiter doch Leute die versuchen andere Leute(meistens Außenseiter oder sozial benachteiligte) in das bestehende System einzufügen, oder liege ich damit falsch?

Ich würde diesem System lieber auf eine legale und konstruktive Weise entgehen oder es auf eine Weise reformiert haben mit der ich harmonieren könnte.
 
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