Hallo,
@Hase C.
Ich hatte einen Denkfehler als ich "größere Menschenmengen" schrieb und dachte dabei an Gruppen von mehr als 10 Leuten und hatte Dinge wie Festivals, Konzerte oder Sportveranstaltungen in dem Moment nicht auf dem Schirm, war auch schon spät.
Leute zu beobachten könnte auch als störend oder belästigend wahrgenommen werden, ich weiss nicht ob das eine gute Idee wäre.
Zum Tierheim zu gehen und zu sagen: "Hallo, ähm ich bin hierhergekommen um mir ein Tier auszuleihen." hört sich in meinem Kopf auch seltsam an, ist das ein normaler Brauch? Kann man das denn einfach so, ohne irgendwie geprüft zu sein? Müsste man nicht nachweisen tiertauglich oder so etwas zu sein?
@Pinguin
Ich bin mit meiner Situation unzufrieden, das ist richtig, was aber bei einer Art Statistendasein durchaus normal sein sollte. Ein soziales Problem besteht, ob es auch ein emotionales Problem ist weiß ich nicht, zumindest bin ich kaum emotional beansprucht, aber darin sehe ich kein Problem.
Es ist schön zu hören, dass du in diesem Bereich positive Erfahrungen gemacht hast, ich bin dennoch skeptisch, dass solche Einrichtungen mit meinen Sensibilitäten harmonieren würden.
Kompromisse eingehen zu müssen ist das eine, das tut man genau genommen ja permanent, bloß wenn man selbst die Partei sein muss, die den größten Teil der Zugeständnisse macht und dadurch am Ende selten die gewünschten Resultate erzielt, macht es in den meisten Fällen vielleicht mehr Sinn darauf von vornherein zu verzichten.
Darauf möchte ich noch etwas in der Antwort an
@Styx.85 eingehen.
Der Punkt aus dem ich einen Manager als Hilfe suche ist, um mir eigene Konditionen im Bezug auf eine konstruktive menschliche Existenz einzurichten. Die Möglichkeiten die einem in der Gesellschaft geboten werden sind eben nicht zu meinem Wohlbefinden, weshalb es halt nicht so einfach ist, wie wende dich an diese Einrichtungen, die zum einem wir hier schon erwähnt überlastet sind und zum anderen nicht gerade nennen wir es mal kundenfreundlich sind.
Ich führe hier mal ein Erfahrungsbeispiel an. Ich wandte mich bezüglich meiner Situation schonmal an mir empfohlene Behörden, zugegeben nichts Medizinisches, ich teilte meine Situation mit und äußerte mein Interesse an der Gesellschaft teilzunehmen, gestand keine Qualifikationen mitzubringen und fragte nach Auskunft, was wurde einem angeboten, man könne an einer vorgefertigten Maßnahme nach vorgebenen Konditionen teilnehmen, komplett unflexibel, man fragt nach wie sehr man den Ablauf bestimmen darf und die Antwort darauf ist quasi gar nicht, wenn man das beansprucht, dann geht das nach den vorgefertigten Konditionen, falls man sich nicht dran halten sollte, würde man sanktioniert werden. Man fragt nochmal nach, ob man nicht irgendein Anrecht auf gesellschaftliche Hilfestellungen hätte, die Antwort ist nein und das wars. Inhaltlich in etwa so war eine Begebenheit, ich weiß zwar nicht wie andere das auffassen, aber mir erschien das unmanierlich.
Ich will damit nicht sagen, dass das überall so ist, jedoch will ich unter solchen Voraussetzungen ehrlich gesagt mit dem hiesigen Gesellschaftsapparat eher nichts zu tun haben.
Ich teile die Ansicht, so wie bisher keine Fortschritte zu machen, deshalb habe ich dieses Thema erstellt, doch sehe ich solche Maßnahmen auf meine Person bezogen eher als eine Art Rückschritt an.
Ich erachte meine negativen Eindrücke von der Gesellschaft/dem System nicht an meine persönliche Situation gebunden, auch wenn es diese vielleicht verstärkt, aber darin sehe ich auch kein Problem, schließlich gibt es keinen Grund zu der Annahme, dass diese Perspektive unangebracht wäre und soweit ich das beurteilen kann, sind negative Eindrücke von dem System in der Gesellschaft durchaus etabliert.
Ich würde gerne ein Fenster nutzen, doch leider hat sich noch keines mit einem positiven Ausblick offenbart, dessen ich befähigt war es beanspruchen zu können.
@unschubladisierbar
Ich entschuldige mich, falls ich dir Unrecht getan habe und dein Instinkt zu filtern schlicht berufsbedingt ist, jedoch gelten Reichsbürger soweit ich das mitbekommen habe als eine Art Repräsentanten eines in der Gesellschaft vorhandenen Spinnertums und der Begriff wird meistens abwertend gebraucht, zumindest ist es mir im Reallife in diesem Kontext schon passiert, dass jemand sich auf meine Ansichten mit "das hat was von Reichsbürger" abfällig äußerte, deshalb interpretierte ich deine Verwendung dieses Begriffes so, dass du mich als Spinner abtun wolltest.
Von meiner Perspektive bin ich deinen Fragen nicht ausgewichen, sondern es ist mir unangenehm auf eine solche Weise gefiltert zu werden, einige deiner Fragen bezogen sich ja direkt auf Infos, welche dazu dienen würden eine nenn ich es mal systemtechnische Meinung zu meiner Person einzuholen. Weil aus meinen Beiträgen klar hervorgeht, dass ich daran nicht aktiv teilnehme, erschloss sich mir wie erwähnt der Kontext nicht, aus dem diese Infos für das Thema relevant wären.
Vielleicht haben Leute einfach kein Interesse gefühlt die falschen Fragen zu beantworten oder fühlen sich durch die Fragestellung in ihrer Antwort zensiert, indem sie der Meinung sind, dass relevante Punkte zu den befragten Themen verloren gehen.
Erfahrungsgemäß würde ich mich nicht als Redenschwinger bezeichnen. Ein Grund aus dem ich ausführlich auf die Beiträge antworte, ist das ich es als eine Art Kommunikations und Sprachtraining bewerte, schließlich hatte ich am Anfang des Themas erwähnt, dass ich wenig sprachlichen Kontakt zu Menschen habe.
Nicht abwertend gemeint, aber wenn du so geübt darin bist Informationen zu filtern und zwischen den Zeilen zu lesen, müsstest du dir von diesem Thema problemlos ein Bild machen können, dafür habe ich meiner Ansicht nach genügend Infos gegeben.
@Mondenlicht
Ich fasse es positiv auf, dass du mein Thema so interessant fandest, auch einen Beitrag abzugeben. Ehrlich gesagt ist mein Instinkt, in mir unangenehmen Situationen auch diese durch "Flucht" aufzulösen, dummerweise würde das auf die von mir in diesem Thema angesprochene Situation bezogen wohl bedeuten, dass mein Ende nah wär, sofern ich zu diesem Zeitpunkt noch keinen Zufluchtsort gefunden hätte.
Auch deine Abneigung gegenüber Gleichmacherei teile ich, gerade im Kontext des sozialen Umgangs empfinde ich es als unangemessen Menschen ohne guten Grund zu verallgemeinern, vorallem wenn man es anhand schlampiger Kriterien macht.
Es macht auch nichts, wenn du nicht auf mein Thema eingehen kannst, falls du dich jedoch mitteilen möchtest, um Meinungen zu dem Thema einzuholen welches dich beschäftigt, wäre das auch okay.
Ich danke dir für deine Glückwünsche und erwidere sie.
Oh, es ist schon wieder spät geworden, bevor ich offline gehe, möchte ich mich noch ganz allgemein für die Anteilnahme an meinem Thema bedanken.