@kasiopaja
Ich verstehe nicht wieso du wiederholst, dass ich viel fordern würde, bzw. was für eine Forderung ich hier gestellt haben soll, die hier als dreist oder unangemessen aufgefasst wird. Vielleicht könntest du das erläutern?
Aus meiner Perspektive würde ich eher sagen, dass ich das mindeste für eine konstruktive Lebensführung meinerseits, in einem gesellschaftlichen und sozialen Rahmen erhalten wollen würde. Nur sehe ich das in dieser Gesellschaft/diesem System als unrealistisch an, zumindest habe ich damit keine positiven Erfahrungswerte in diese Richtung gemacht, weshalb ich mich auch eher alternativ orientieren möchte.
Über viel mehr als eine menschliche Existenz verfüge ich nicht, also ist von mir wohl nicht mehr anzubieten.
@Keep Going
Ich möchte nochmal mitteilen, dass ich was die gesellschaftlichen Abläufe angeht, über einen geringen Erfahrungsschatz verfüge und auch eher von schlechter Herkunft bin, es also sein kann, dass ich diesbezüglich vielleicht etwas missverstehe, aber ist es wenn man in gesellschaftliche Strukturen hineingezogen wird nicht so, dass man dann als Bürger beurteilt wird und nicht als eigener Mensch?
Zum Beispiel, wenn man Vorschriften nicht Folge leistet, dann wird man sanktioniert und die menschliche Begründung für das Nichtfolgeleisten ist im gesellschaftlichen Kontext quasi irrelevant, es heißt dann "Vorschrift ist Vorschrift" und die Konsequenzen muss man halt ausbaden oder etwas derartiges. In etwa so etwas meine ich mit "Vorschriftenrüpelei". Auf solche Erfahrungen meinerseits möchte ich nicht weiter eingehen.
Für mich ist die Vorhandenheit in dieser Gesellschaft/diesem System nichts persönliches, sondern wie erwähnt ein mir auferlegter Umstand, zu dessen Klärung ich bisher nicht gekommen bin, unter anderem weil ich mich für einen natürlichen Überlebenskampf eher als ungewappnet sehe und ich ehrlich gesagt bezweifle, dass ein Dasein als Naturbursche für mich das richtige wäre.
Ich würde nicht sagen, dass ich übermäßige Freiheiten möchte, jedoch wäre es mir genehm sogut es geht auf Zwänge verzichten zu können, weil ich damit sehr schlecht umgehen kann.
Ich weiß es nicht so recht zu beschreiben, wie das praktisch wäre, aber ich versuchs mal. Stell dir die Gesellschaft vor, aber in anders, eher in normal, weniger absurd und schlampig, mehr gründlich und vernünftig, quasi mehr ganzheitlich und feinstrukturig aufgebaut. Ich weiß, dass klingt sehr vage, aber so in etwa stelle ich mir die gesellschaftlichen Strukturen vor an denen ich teilnehmen würde.
Grundsätzlich möchte ich meine Wohnsituation optimieren und auch Mitmenschen erwerben.
Ich bin mir bewusst, dass man nur eine sehr geringe Außenseiterchance hat seine Vorstellungen zu realisieren.
@Einhorn_das_echte
Bedeutet das für mich zu Unrecht hier zu sein, wenn ich den Eigentümern des Bodens auf welchem ich vorhanden bin keinen finanziellen Mehrwert bieten kann?
@Schroti
Meiner Erfahrung nach ist der Bezug von Sozialleistungen an Maßnahmen geknüpft und diese sind eher nichts für mich, außerdem würde es mich zu sehr genieren, dadurch die Infrastruktur dieser Gesellschaft zu schädigen, auch wenn ich mich nicht zugehörig fühle.
Das politische System ist deshalb wohl auch eher nichts für mich und ob meine Reformideen so gut in der Gesellschaft ankommen würden, dass sie umgesetzt werden würden, erachte ich eher als unwahrscheinlich.