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Verbaue ich mir was wenn ich jetzt doch KEIN Studium anfange?

Spinagirl

Mitglied
Hallo!

Ich bin nach längerer Abstinenz auch wieder mal da und gleich mit einer richtig wichtigen Frage beschäftigt:

Mein „Plan“ (hahah, ich weiß….) war ja eigentlich nach der Matura letzten Herbst den Führerschein machen (auch erledigt, yess und ich hab auch mein eigenes Auto 🚗) und dann ein bisschen reisen (wollte ja heuer März/April in Griechenland sein, was aber aus familiären Gründen nicht ging) und dann hat sich die Möglichkeit für ein Praktikum ergeben.
Weil man bei uns in der Jahreszeit eh nix anfangen kann hab ich dankend angenommen.

So und jetzt mein Dilemma:
Praktikum (im politischen Bereich) hat mir richtig Spaß gemacht (und anscheinend hat meiner Arbeitgeberin auch gefallen was ich so gemacht hab) dass sich daraus ein Job ergeben hat.

Also ich bin seit April offiziell angestellt (erstmal 25 Stunden, kann aber jederzeit aufstocken) und bin eigentlich sehr happy damit!
Außerdem kriegt man in meiner Situation (wer sich noch erinnert: ich bin die Annika mit der Gehbehinderung, die abwechselnd Rollstuhl oder Beinorthesen/Krücken benutzt) eigentlich seeehr selten die Chance auf einen interessanten Job bei dem man vielleicht wirklich was bewegen kann (geht z.B. auch ums Thema Inklusion) !
Also würde ich jetzt ungern in 3 Monaten kündigen….

Andererseits denk ich mir wenn ich jetzt nicht mit der Uni anfange (natürlich kann ich später auch noch..) dann mache Ich es vielleicht nie mehr…?

Und die große Frage: werde ich es irgendwann bereuen wenn ich kein abgeschlossenes Studium habe??

Meine Eltern sind derzeit auch keine große Hilfe! (vielleicht sogar zu liberal?):
Sie sagen: mach einfach das was dich glücklich macht…😆
Ja vielen Dank, coole Einstellung, aber was soll ICH jetzt machen?
 
Naja, man studiert um mit dem erworbenen Wissen eine Arbeit zu finden. Arbeit hast du bereits und so wie es aussieht eine, die richtig gut passt. Das ist großes Glück. Deshalb würde ich nicht kündigen.

Du arbeitest Teilzeit. Vielleicht lässt sich Arbeit und Studium auch miteinander kombinieren.
 
Hallo!

Ich bin nach längerer Abstinenz auch wieder mal da und gleich mit einer richtig wichtigen Frage beschäftigt:

Mein „Plan“ (hahah, ich weiß….) war ja eigentlich nach der Matura letzten Herbst den Führerschein machen (auch erledigt, yess und ich hab auch mein eigenes Auto 🚗) und dann ein bisschen reisen (wollte ja heuer März/April in Griechenland sein, was aber aus familiären Gründen nicht ging) und dann hat sich die Möglichkeit für ein Praktikum ergeben.
Weil man bei uns in der Jahreszeit eh nix anfangen kann hab ich dankend angenommen.

So und jetzt mein Dilemma:
Praktikum (im politischen Bereich) hat mir richtig Spaß gemacht (und anscheinend hat meiner Arbeitgeberin auch gefallen was ich so gemacht hab) dass sich daraus ein Job ergeben hat.

Also ich bin seit April offiziell angestellt (erstmal 25 Stunden, kann aber jederzeit aufstocken) und bin eigentlich sehr happy damit!
Außerdem kriegt man in meiner Situation (wer sich noch erinnert: ich bin die Annika mit der Gehbehinderung, die abwechselnd Rollstuhl oder Beinorthesen/Krücken benutzt) eigentlich seeehr selten die Chance auf einen interessanten Job bei dem man vielleicht wirklich was bewegen kann (geht z.B. auch ums Thema Inklusion) !
Also würde ich jetzt ungern in 3 Monaten kündigen….

Andererseits denk ich mir wenn ich jetzt nicht mit der Uni anfange (natürlich kann ich später auch noch..) dann mache Ich es vielleicht nie mehr…?

Und die große Frage: werde ich es irgendwann bereuen wenn ich kein abgeschlossenes Studium habe??

Meine Eltern sind derzeit auch keine große Hilfe! (vielleicht sogar zu liberal?):
Sie sagen: mach einfach das was dich glücklich macht…😆
Ja vielen Dank, coole Einstellung, aber was soll ICH jetzt machen?
Arbeite doch jetzt erstmal, wenn es dir Spaß macht und du dich wohl fühlst.

Entspann dich, ein Studium kannst du jederzeit dranhängen.
Die Entscheidung MUSST du nicht jetzt treffen, das kannst du immernoch, wenn es dich hintreibt.
 
Hallo liebe Annika, du hast den gleichen Namen wie meine neue Enkeltochter, unser Wonnemädi. 😍

Du selber klingst auch so, dass ich mir dachte, hast du ein Glück, so eine positive Natur zu haben, so liebe Eltern, so tolle Pläne und Power.
Was denkst du, ist kostbarer, als einen Job gefunden zu haben, der einem liegt, den man boah findet und wo man offensichtlich willkommen ist. Was willst du mehr?
Wenn du mich fragst, ist dein Beitrag so geschrieben, dass doch eh schon klar zu erkennen ist, wohin du tendierst.
Eine meiner Bekannten wollte unbedingt den akademischen Titel aufs Revers heften, mit sehr, sehr viel finanziellem und zeitlichen Einsatz und echt viel Plage hat sie den erreicht, aber geändert hat sich nichts. Ich mach zb viel nicht mehr, das nur bezweckte Pokale einzuräumen, dafür ist mir echte Lebensqualität oberste Priorität. In diesem Sinne- studieren würdest du, um einen guten Job zu bekommen, der dir gefällt und wo du aufblühst und dich in deinem Element fühlst. Nun ja, das hast du jetzt bekommen..ohne deine Studiererei. Vielleicht bist du ein Glückskind.
 
So und jetzt mein Dilemma:
Meine Eltern sind derzeit auch keine große Hilfe! (vielleicht sogar zu liberal?):
Sie sagen: mach einfach das was dich glücklich macht…😆
Ja vielen Dank, coole Einstellung, aber was soll ICH jetzt machen?
Also ich finde du hast kluge / sensible Eltern und wuerde hier ausnahmsweise mal auf deren Rat hoeren. Wenn es dir Freude bereitet was du gerade beruflich tust, warum willst du das hinwerfen fuer ein Studium? Studieren kannst du immer wenn dir danach ist. Leider sind heutige Stuidengaenge eher darauf ausgerichtet im Berufsleben (Stichwort "Bachelor" - soetwas gab es frueher nicht, das war ein "Vordiplom" und - aus Gruenden - nahezu 0 wert) anzukommen statt im Sinne von "Wissenschaft" eben... nunja... "Wissen zu schaffen"... das ist der momentane Zeitgeist, also imho machst du alles richtig. 🙂
 
Hallo,
darf ich fragen wie alt du bist, ca. 18 bis 20?
Dann bedenke bitte folgendes, du hast jetzt einen tollen Job den du ungern aufgeben würdest, verständlich. Aber wie sicher ist es in deinen Augen diesen Job bis zur Rente zu behalten, also mehr als 40 Jahre?
Und wenn du dir da nicht sicher bist oder sein kannst, was machst du wenn der jetzige Job weg fällt und du kein abgeschlossenes Studium hast, welche Berufsmöglichkeiten bleiben dir dann noch? Kannst/willst du dann noch studieren, schaffst du das dann noch?
Das beste wäre wohl wenn du neben dem Job studieren könntest, ginge das mit Fernstudium oder ähnlichem???
Dann hättest du den Job gesichert, aber wärst auch abgesichert falls der mal wegfällt oder er dir in 10 Jahren dann doch nicht mehr gefällt oder du einfach noch etwas anderes machen möchtest...
 
Dann hättest du den Job gesichert, aber wärst auch abgesichert falls der mal wegfällt oder er dir in 10 Jahren dann doch nicht mehr gefällt oder du einfach noch etwas anderes machen möchtest...
Also ich kenne mindestens einen sehr klugen Menschen mit nem "Magistra Artium" die jetzt Fahrkarten damit bei der Deutechen Bahn knippst. Es ist eine Maehr dass kluge Menschen dauerhaft kluge "Jobs" haben. #2cents
 
Naja, man studiert um mit dem erworbenen Wissen eine Arbeit zu finden.
Mein Masterplan war ja noch perfider:
Ich dachte als Psychologin (das wäre natürlich auch eine Thematik die mir gefällt) kann ich eine eigene Praxis eröffnen und brauche den Job-Markt gar nicht!

Mir war schon lange bewusst dass man sonst nehmen muss was man kriegt mit einer Behinderung.
Du arbeitest Teilzeit. Vielleicht lässt sich Arbeit und Studium auch miteinander kombinieren.
Glaub das ist nicht realistisch.
Bei mir sind ja auch tägliche Routinen oft schwieriger und zeitintensiver als bei „normalen“ Menschen. Dann gibt’s noch Physiotherapie etc. Darum hab ich jetzt auch mal mit 25 Stunden angefangen.
Wenns ich dann „nebenbei“ noch studieren würde drehe ich bald am Rad!
Entspann dich, ein Studium kannst du jederzeit dranhängen.
Ja genau. Mein Gedanke war aber ob ich später noch den Biss habe um ein Studium anzufangen..?
also hör auf deine Eltern.
Ich hör mir Ratschläge immer an - und mach dann meistens das Gegenteil!😆
Vielleicht bist du ein Glückskind.
Ja ich hab zwar am Start ein bisschen Pech gehabt mit der Querschnittslähmung, aber das Leben läuft eigentlich wirklich gut für mich!
Ich denk mir das öfter - für die Umstände hätte ich es eigentlich nicht besser treffen können!


Schon allein die Möglichkeit eine Wahl zu haben (zwischen 2 interessanten Möglichkeiten!) haben nicht Viele!
Aber wahrscheinlich fällt mir deshalb die Entscheidung auch nicht leicht!
 
Kannst/willst du dann noch studieren, schaffst du das dann noch?
DAS ist genau meine einzige Unsicherheit!
Das beste wäre wohl wenn du neben dem Job studieren könntest, ginge das mit Fernstudium oder ähnlichem???
siehe…
Glaub das ist nicht realistisch.
Bei mir sind ja auch tägliche Routinen oft schwieriger und zeitintensiver als bei „normalen“ Menschen. Dann gibt’s noch Physiotherapie etc. Darum hab ich jetzt auch mal mit 25 Stunden angefangen.
Wenns ich dann „nebenbei“ noch studieren würde drehe ich bald am Rad!
Generell kann man heute eigentlich gar nichts als sicher annehmen:
Also ich kenne mindestens einen sehr klugen Menschen mit nem "Magistra Artium" die jetzt Fahrkarten damit bei der Deutechen Bahn knippst.
Klar, niemand kann sagen ob es meinen Job in 10 Jahren noch geben wird! Aber wird in 10 Jahren noch irgendwer zum Psychotherapeuten gehen oder macht das dann alles die KI (und macht dann aus einem labilen Menschen einen braven Konsumenten?😳)
 

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