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    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Kein Eingang zur Menschenwelt

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Für weitere Antworten geschlossen.
@Winterherz
Ich habe mich diesbezüglich selbst schonmal im Internet informiert, ich bewerte es auch nicht als negativ, wenn jemand als Asperger/Autist diagnostiziert ist, ob ich nach fachlich gängigen Kriterien auch so diagnostiziert werden könnte ist mir ehrlich gesagt egal. Jeder Mensch fällt aufgrund der Strukturen die ihn umgeben in irgendwelche Schemata. Weil Autismus allgemein als Störung gilt, befürchte ich jedoch das es diesem Thema unzuträglich wäre und von dem eigentlichen Inhalt ablenkt, wenn ich so beurteilt werde und würde deshalb wie erwähnt lieber darauf verzichten.

@unschubladisierbar
Ich fand den Begriff Interim Manager von der Wortbedeutung passend und habe ihn deshalb verwendet. Ich bin nicht sicher, ob ein Sozialarbeiter/betreuer/pädagoge in meinem Fall passend wäre, gelten diese Berufsgruppen nicht als Beamte die für den Staat arbeiten?

Zu dem Ort an dem ich verweile, verspüre ich keinen Bezug, einen Grund meinerseits dort zu sein gibt es eigentlich nicht, ich bin dort, weil es sich so ergeben hat, quasi aus Willkür. Aufgrund dessen, dass ich mit Eigendynamik schlecht umgehen kann ist dieser Ort für ein potentielles Leben gefühlt verbrannt.

Vielleicht ist "Ort" in diesem Zusammenhang sogar das Falsche Wort und "Zustand" wäre besser geeignet. Aus Realismus möchte ich meinen Wunschzustand jedoch nicht beschreiben.
Ich fände es schon gut wenn man genau weiß mit welcher Form von Autismus /Asperger man es zu tun hat. Dann kann man auch die Kommunikation besser auswählen. Habe ich das richtig verstanden, du hast dich online informiert wie man Autismus /Asperger diagnostiziert? Bedeutet das nun das du von dir behauptest Asperger zu sein, ohne jemals die Diagnose bekommen zu haben? Quasi Dr. Google...
Für Asperger ist es typisch eine detailorientierte Sprache zu verwenden. Bei dir lese ich aber nicht wirklich etwas detailorientiertes, sondern viel mehr habe ich das Gefühl das du versuchst Reden zu schwingen, dich sprachlich abzusetzen aber wenn man es auf den Inhalt reduziert, nur "Geschwafel" ist.

Auffällig für mich ist trotzdem das du von Willkür sprichst, von Systemzwang und einer vorschriftspenetranten Gesellschaft. Was mich wiederum zurück zur meiner bereits mehrfach gestellten Frage führt, ob du der Reichsbürger Bewegung angehörst....

Auch wurdest du schon mehrmals gefragt was du nun für eine Hilfe erwartest. Um es dir leichter zu mache Stelle ich dir nun geschlossene Fragen die du bitte nur mit ja oder nein beantwortst.

1.Wohnst du alleine in einer von dir ausgesuchten Wohnung? Das ohne Betreuer / ohne regelmäßige Besuche eines Betreuers?

2.Du möchtest umziehen in eine andere Wohnung / Gegend?

3.Ist es dir erlaubt selbstständig Verträge zu unterzeichnen?

4.Bist du in der Lage selbständig deinen Unterhalt zu verdienen?

5.Musstest du in deiner Schulzeit besonders gefördert werden?

6.Gibt es für dich Auflagen?

7. Du wurdest als Autist/ Asperger von einem Fachmann diagnostiziert?
 

Bei allem Respekt, dass du dir die Zeit nimmst auf mein Thema zu antworten, aber ich empfinde deinen hiesigen Umgangston als provokativ und herablassend.

Zum einen habe ich niemals behauptet Asperger/Autist zu sein oder mich als solcher selbstdiagnostiziert zu haben. Du sowie Styx.85 haben den Verdacht geäußert, dass ich Autist sein könnte, worauf ich auf diesen Punkt eingegangen bin als ich Styx.85 geantwortet habe, dann hat Winterherz in ihrem Beitrag ebenfalls geschrieben, dass sie zu Anfang den gleichen Eindruck hatte, worauf ich dann in meinem nächsten Beitrag eingegangen bin. In meinen beiden erwähnten Beiträgen habe ich mich so geäußert, dass ich auf das Thema Autismus in diesem Thema verzichten möchte, gleichzeitig jedoch eingeräumt, dass es möglich wäre nach gängigen fachlichen Kriterien entsprechend diagnostiziert zu werden, so gut kenne ich mich mit dem Thema nicht aus, nur weil ich mich im Internet darüber informiert habe, jedoch ist es nicht das erste mal, dass ein entsprechender Verdacht geäußert wird.

Ich erwähne das Thema Autismus hier nur nochmal, weil dein Beitrag darauf abzielt, werde darauf jedoch aus bereits erwähnten Gründen nicht weiter eingehen.

Zum anderen, ich vertrete die Ansicht, dass mein erster Beitrag inhaltlich meine Situation beschreibt, dazu habe ich versucht auf die Punkte anderer Forumsmitglieder in ihren Antworten einzugehen, außerdem habe ich gleich zu Beginn kundgetan, dass ich wenig sozialen Kontakt und Schwierigkeiten mit der Kommunikation habe.

Ehrlich gesagt erscheint es mir so, dass du meine Beiträge nicht einmal richtig liest, denn auf einige der von dir gestellten Fragen, findest du die Antworten in meinen Beiträgen. Bei den anderen erschließt sich mir der Kontext nicht aus dem du diese Fragen stellst oder wieso du solche Informationen überhaupt haben willst, jedenfalls werde ich auf diese nicht antworten.

Das du mich aufgrund dessen, dass ich in einigen Belangen eine negative Meinung zur Gesellschaft/ dem System habe als Reichsbürger verdächtigst, ist ein gutes Beispiel aus dem ich von dem System abgeschreckt bin und daran unter den gegebenen Umständen nicht teilnehmen kann. Ich kenne das nämlich, dass man wenn man daran Kritikpunkte hat oder sich selbst zum Wohle seiner psychischen Gesundheit herausnimmt als eine Art Spinner abgetan wird und impliziert wird, dass man einen psychischen Schaden hat.

Dazu möchte ich jetzt auch auf den Beitrag von @Pinguin eingehen.

Ich empfinde mich nicht als psychisch krank und habe kein Interesse meinen Verstand der potentiellen Gefahr einer Psychiatrie auszusetzen. Ich kenne Menschen die damit negative Erfahrungen gemacht haben und sehe diesen Bereich für mich als ungeeignet an.

@kasiopaja
Ich nahm an, dass das hier ein deutschlandweites Forum sei und es vielleicht ähnliche Fälle geben würde, die zu einer konstruktiven Lösung gekommen sind, an denen ich mich orientieren könnte.

Ich verfüge im Reallife nicht über Ansprechpartner im gesellschaftlichen Kontext, wie erwähnt, woher sollte ich zu diesem Thema Auskunft erhalten? Sich auf gut Glück im Internet mitzuteilen, war das normalste was mir einfiel.

Ich habe noch keinen praktischen Plan, wie ich mein Vorhaben umsetzen will.
 
Bei allem Respekt, dass du dir die Zeit nimmst auf mein Thema zu antworten, aber ich empfinde deinen hiesigen Umgangston als provokativ und herablassend.

Zum einen habe ich niemals behauptet Asperger/Autist zu sein oder mich als solcher selbstdiagnostiziert zu haben. Du sowie Styx.85 haben den Verdacht geäußert, dass ich Autist sein könnte, worauf ich auf diesen Punkt eingegangen bin als ich Styx.85 geantwortet habe, dann hat Winterherz in ihrem Beitrag ebenfalls geschrieben, dass sie zu Anfang den gleichen Eindruck hatte, worauf ich dann in meinem nächsten Beitrag eingegangen bin. In meinen beiden erwähnten Beiträgen habe ich mich so geäußert, dass ich auf das Thema Autismus in diesem Thema verzichten möchte, gleichzeitig jedoch eingeräumt, dass es möglich wäre nach gängigen fachlichen Kriterien entsprechend diagnostiziert zu werden, so gut kenne ich mich mit dem Thema nicht aus, nur weil ich mich im Internet darüber informiert habe, jedoch ist es nicht das erste mal, dass ein entsprechender Verdacht geäußert wird.

Ich erwähne das Thema Autismus hier nur nochmal, weil dein Beitrag darauf abzielt, werde darauf jedoch aus bereits erwähnten Gründen nicht weiter eingehen.

Zum anderen, ich vertrete die Ansicht, dass mein erster Beitrag inhaltlich meine Situation beschreibt, dazu habe ich versucht auf die Punkte anderer Forumsmitglieder in ihren Antworten einzugehen, außerdem habe ich gleich zu Beginn kundgetan, dass ich wenig sozialen Kontakt und Schwierigkeiten mit der Kommunikation habe.

Ehrlich gesagt erscheint es mir so, dass du meine Beiträge nicht einmal richtig liest, denn auf einige der von dir gestellten Fragen, findest du die Antworten in meinen Beiträgen. Bei den anderen erschließt sich mir der Kontext nicht aus dem du diese Fragen stellst oder wieso du solche Informationen überhaupt haben willst, jedenfalls werde ich auf diese nicht antworten.

Das du mich aufgrund dessen, dass ich in einigen Belangen eine negative Meinung zur Gesellschaft/ dem System habe als Reichsbürger verdächtigst, ist ein gutes Beispiel aus dem ich von dem System abgeschreckt bin und daran unter den gegebenen Umständen nicht teilnehmen kann. Ich kenne das nämlich, dass man wenn man daran Kritikpunkte hat oder sich selbst zum Wohle seiner psychischen Gesundheit herausnimmt als eine Art Spinner abgetan wird und impliziert wird, dass man einen psychischen Schaden hat.

Dazu möchte ich jetzt auch auf den Beitrag von @Pinguin eingehen.

Ich empfinde mich nicht als psychisch krank und habe kein Interesse meinen Verstand der potentiellen Gefahr einer Psychiatrie auszusetzen. Ich kenne Menschen die damit negative Erfahrungen gemacht haben und sehe diesen Bereich für mich als ungeeignet an.

@kasiopaja
Ich nahm an, dass das hier ein deutschlandweites Forum sei und es vielleicht ähnliche Fälle geben würde, die zu einer konstruktiven Lösung gekommen sind, an denen ich mich orientieren könnte.

Ich verfüge im Reallife nicht über Ansprechpartner im gesellschaftlichen Kontext, wie erwähnt, woher sollte ich zu diesem Thema Auskunft erhalten? Sich auf gut Glück im Internet mitzuteilen, war das normalste was mir einfiel.

Ich habe noch keinen praktischen Plan, wie ich mein Vorhaben umsetzen will.
Hallo Emanreztuneb,

schön, dass Du Dich noch einmal gemeldet hast.
Kann Deine Ausführungen nachvollziehen.
Mehr darf ich dazu wohl nicht sagen (Forenregeln).
Ist Dein Name ein Kunstwort? Ich habe eben kurz gegoogelt und dachte an einen alten Ägypter oder Ähnliches. Ist mir aber jedenfalls auf der ersten Seite nicht begegnet.

Ich könnte nun ein paar Dinge aus Deinem Anfangspost zitieren um noch einmal genauer nachzufragen, aber ich mach das einfach freestyle und versuche es so:

Angenommen es gäbe jemanden in Deiner Nähe, der Dir anbieten würde mit Dir einfach spazieren zu gehen...
aus irgendeinem Grund sehe ich einen See.
Mit anderen Spaziergängern.
Paare, kleine Familien. Jogger, Wanderer,
kennt man ja.
... würdest Du das wollen/können?
Warum ich frage: Sozialkompetenz kann man sicherlich auch oder vor allem erlernen durch Kontakt zu anderen Lebewesen in Menschengestalt.

Magst Du Tiere?
Man könnte sich (auch, nicht zwingend) ein Tier im Tierheim "ausleihen" (und tut damit dem Tier - vorzugsweise sind es bei einem Spaziergang Hunde, auf die die klassische Wahl fiele - auch ein Wohl), wenn einem das angenehm(er) wäre.
Es ist eigentlich bekannt, dass Hundehalter auch mal gern ins Gespräch kommen.
So als Unterstützung fände ich so eine Herangehensweise logisch.
Ich bin so ein Typ von Mensch, der diese nun nicht bräuchte, aber den Gedanken/die Möglichkeit wollte ich erwähnen.
(Und ich bin Tierfreund und finde es schön mit Hunden loszugehen)

Könntest Du Dir das vorstellen?
 

Hallo,
Mein Name ist einfach Benutzername rückwärts und eine Zahl drangehängt.
Was meinst du mit du darfst nicht mehr dazu sagen? Habe ich etwa unbeabsichtigt gegen Forenregeln verstoßen, weshalb darauf nicht eingegangen werden darf?

Ich bin Tiere als Gesellschaft nicht gewohnt, aber habe nichts gegen sie. Hunde wären mir für den direkten Umgang wohl zu aufbrausend. Stillere Tiere könnte ich mir für den Fall tierischer Gesellschaft vorstellen.

Mit größeren Menschenmengen tue ich mich schwer, vor allem wenn ich mich in eine Gruppendynamik inkludieren muss. Ich erinnere mich nicht jemals mit einer mir vorher fremden Person einen Spaziergang gemacht zu haben. Ich bin auch nicht der Typ, der im realen Leben fremde Leute anspricht, außer es hat einen direkten Grund oder ich antworte darauf angesprochen zu werden.
 
Hallo,
Mein Name ist einfach Benutzername rückwärts und eine Zahl drangehängt.
Was meinst du mit du darfst nicht mehr dazu sagen? Habe ich etwa unbeabsichtigt gegen Forenregeln verstoßen, weshalb darauf nicht eingegangen werden darf?

Ich bin Tiere als Gesellschaft nicht gewohnt, aber habe nichts gegen sie. Hunde wären mir für den direkten Umgang wohl zu aufbrausend. Stillere Tiere könnte ich mir für den Fall tierischer Gesellschaft vorstellen.

Mit größeren Menschenmengen tue ich mich schwer, vor allem wenn ich mich in eine Gruppendynamik inkludieren muss. Ich erinnere mich nicht jemals mit einer mir vorher fremden Person einen Spaziergang gemacht zu haben. Ich bin auch nicht der Typ, der im realen Leben fremde Leute anspricht, außer es hat einen direkten Grund oder ich antworte darauf angesprochen zu werden.
Okay. ^^
Bin nicht so der Rückwärtsleser. ^^
Zu Deiner Frage nach der Forenregel: nein, Du hast nichts verkehrt gemacht.
Hast nur reagiert als Angesprochene(r).
Alles gut. Das bezog sich darauf ob ich dazu etwas sagen dürfte.

In dem Szenario sollte ein Hund eher ruhiger sein, ja.
Auch der an der Leine hätte Erfahrung.

In große Gruppen hineinzulaufen und sich dann wohl zu fühlen (wer tut das schon wirklich, außer man hätte ein gemeinsames Interesse und keiner tritt sich (metaphorisch und tatsächlich) auf die Füße (z.B. denk ich da an Konzerte wo die Leute dicht an dicht stehen, sich nicht kennen, nicht groß miteinander zu tun haben, aber eine tolle Zeit haben durch die Musik und das Zusammengehörigkeitsgefühl))
war nicht das Szenario, dass ich meinte.
Oder wir definieren "größere Menschenmengen" unterschiedlich.
Ich meinte einen eher ruhigen Ort (auch relativ, ich weiß).
Da sollten nicht alle von mir aufgeführten Individuen oder Gruppen gleichzeitig auf engem Raum sein und sich aus Platzmangel förmlich umrennen.
Das wäre ja auch ein recht nerviger Ort.

Dass Du fremde Leute ansprechen solltest wollte ich nicht als Vorschlag für Dich verstanden wissen.
Da habe ich mich wohl nicht präzise genug ausgedrückt.
Man kann ja auch stiller Beobachter der sich abspielenden Dinge sein.
Man lernt ja auch ohne selbst aktiv zu sein.
Das Gehirn ist von sich aus eh immer aktiv.
Da braucht man nicht viel machen.

Zum "vorher fremden" - jeder Mensch ist einem fremd bevor man ihn nicht kennenlernt.
Die Erwartungshaltung, dass Du morgen spontan mit nem fremden Menschen um nen See gehen sollst, wollte ich nicht ausdrücken. ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Weißt du, man hört eine gewisse Unzufriedenheit bei dir heraus. Es ist ja scheinbar ein emotionales und/oder soziales Problem. Ich verweise an die psychiatrischen Institutsambulanzen, weil es dort Sozialarbeiter gibt die dir helfen können. Und das ist das was du dir in deinem Eingangspost gewünscht hast. Du kannst in solchen Einrichtungen auch Erstgespräche führen ohne dich für irgendetwas zu verpflichten. Betreuungsdienste sind auch in der Lage mit dir die nötigen Anträge zu stellen. Wenn du Betreuungsstellen in deiner Nähe ausfindig machen kannst, kannst du dich auch direkt an diese wenden. Ich kenne nur Dienste für Jugendarbeit, obdachlose, psychisch bedürftige, körperlich behinderte und geistig behinderte Menschen. Ob es welche für gesunde Menschen gibt wage ich zu bezweifeln.
Ich würde dich auch nicht als Autisten oder Spinner betiteln. Wenn man in einem gewissen Maß unzufrieden und lebensmüde (wortwörtlich als "müde vom Leben" und nicht als "hocherregt und suizidal" zu lesen) ist, kann man das als depressiv einstufen. Ich bin kein Fachmann. Was genau mit dir los ist werden wir hier nicht klären.

Ich hatte in meiner Jugend einen Zustand in dem ich mich wie eine Nebenspezies fühlte, weil ich mich einfach nie sicher und zugehörig gefühlt habe und (scheinbar) weder Empathie noch Sympathie empfinden konnte. Teilweise habe ich versucht meine Gleichgültigkeit zu überspielen aber das gelang mir nicht authentisch. Ich dachte viel darüber nach wieso sich andere unmissverständlich verstehen können und in meine Aussagen immer andere Dinge interpretiert wurden als das was ich so sorgfältig zurechtgelegt hatte. Im Zenit hatte ich sicherlich eine sehr schwere Depression, später wurde eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom Borderlinetyp bei mir festgestellt auch wenn mein Verhalten nicht den Klischees entspricht. Ich wurde bis zum 21. Lebensjahr vom Jugendamt betreut, war längere Zeit in verschiedenen Therapien und habe Wohngruppen und Werkstätten mit Unterstützung von Betreuungsdiensten besucht. Es hat lange gedauert aber ich bin über die Zeit zugänglicher geworden und habe mehr Selbstsicherheit, Selbstwertgefühl und Lebensqualität erhalten. Eine DBT Therapie erklärte mir viele Zusammenhänge zu meinem Gefühl des "Andersseins" und ich habe gelernt besser Gefühle zuzulassen. Vor allem auf Gleichgesinnte zu treffen und Anschluss zu finden waren wertvolle Erfahrungen. Soziales Kompetenztraining (welches dich interessiert) wurde überall angeboten und hat mein Verständnis für andere Menschen erweitert.

Ich erzähle das jetzt nicht nur, weil ich mich für besonders interessant halte, sondern weil ich viel von meinem früheren Ich in deinen Schilderungen lese und dir sagen möchte, dass es Hilfe gibt und dein Leben sinnvoller und lebenswerter gestaltet werden kann. Wir gleichen uns sicherlich nicht und dein Weg wird anders verlaufen. Das eigene Leben kann man aber nicht ohne Mühe umkrempeln also wirst du so oder so Kompromisse eingehen müssen. Eine Diagnose ist hauptsächlich dazu da um den Hilfebedarf beim Kostenträger zu begründen. Ob man sich zu 100% damit identifiziert ist zweitranging.

Ich denke ich habe alles gesagt was ich zu deinem Thema sagen möchte und verabschiede mich aus diesem Thread.
 
Schön das du dich auch noch auf meinen Beitrag meldest.
Und bei allem Respekt, finde ich es überheblich und verurteilend das von mir zu behaupten. Auch bin ich nicht verpflichtet mir alle Fragen selbst zu beantworten und zusammen zu puzzeln.
Schade das du dich gleich angegriffen fühlst wenn man versucht nochmal direkt Infos abzufragen.
Schade auch, das du nicht einfach direkt die Fragen mit ja und nein beantwortet hast. Das hätte dir viel Schreiberei erspart und mir die Zeit zum lesen und die Fragen wären geklärt gewesen. Aber du weichst aus und hast, bis auf einem Punkt. nicht eine Frage beantwortet. Stattdessen empörst du dich, fühlst dich angegriffen und versuchst mich schlecht hinzustellen.

Aber schön zu lesen das du dich auch normal und direkter ausdrücken kannst.

Das was ich wissen möchte, oder für mich unklar ist, frage ich dich direkt.
Aber leider hast du nicht direkt geantwortet.
Und der Aufbau meiner letzten Antwort war bewusst so gestaltet, da du ja nun mehrfach erwähnt hast das du dich schwer tust mit anderen zu kommunizieren. Und deshalb habe ich dir extra die Fragen so gestellt das du nur mit einem ja oder nein antworten musst. Der Vorteil hierbei wäre gewesen das ich nichts falsch interpretieren kann. Natürlich verstehe ich auch das ich dir somit nicht viel Raum gebe große Reden zu schwingen. Aber das war auch der Sinn und Zweck. Den meisten Menschen gefallen direkte Fragen nicht, vor allem dann nicht wenn man ehrlich sein müsste und kein Spielraum hat drum rum zu reden.

Falls du dich wieder angegriffen fühlst, dann war es nicht meine Absicht. Ich stehe nur nicht auf ewiges drum rum Gerede. Warum Zeit verschwenden wenn man klare Antworten geben kann.... Ich arbeite in einen Beruf in dem ich täglich mit 150-200 mir völlig unbekannten Menschen reden muss. Dabei ist es meine Aufgabe zu erkennen welches Anliegen sie haben um ihnen daraufhin die richtige Informationen zu geben oder eine Lösung zu erarbeiten. Und das darf in der Regel nicht länger als 4 Minuten dauern. Ich bin sehr geübt darin, zwischen den Zeilen zu lesen, Informationen zu filtern, mich nicht emotional angegriffen zu fühlen und mich nicht von Emotionen meines Gegenübers vom Thema/ Ziel abbringen zu lassen

Und deshalb kann ich auch verstehen warum dir meine Art nicht gefällt.
 
Hi @Emanreztuneb36

da du dir große Mühe bei deinen Beiträgen gibst und man förmlich merkt, dass du einen gewissen Leidensdruck bezüglich deiner Situation verspürst, möchte ich dir dann auch nochmal meine Sichtweise auf die Dinge mitteilen.

Nach deinen Rückmeldungen und den Beiträgen der anderen User hier verfestitgt sich meine Vermutung, dass bei dir eine Form von Autismus im Spiel ist.
Und genau hier liegt aus meiner Sicht der Schlüssel zur Besserung deiner Situation.

Ich habe auch gelesen, dass du keine Vertiefung dieser Thematik wünschst, doch damit ist dir leider absolut nicht geholfen, wenn du den (vermeintlichen) Kern deiner Problematik nicht sehen magst.

Ich rate dir, bei deinem Hausarzt vorstellig zu werden und eine Überweisung zu einem Psychologen / Psychiater einzufordern.
Dieser wird dich dann diagnostizieren. Mit der Diagnose werden dir Möglichkeiten geboten, dich besser in der Gesellschaft zurecht zu finden. Hier im Forum hast du konkret eine Art "Manager" angesprochen, welcher dir bestimmte Alltagsaufgaben abnehmen würde. So ein Betreuer ist durchaus möglich, doch es ist leider ein langer Weg bis dahin.
Mit einer entsprechenden Diagnose wären auch weitere Hilfen im Alltag möglich, da Autistmus in der Regel eine anerkannte Krankheit ist.

Doch ich denke, du ahnst nun worauf ich hinaus will:

Du machst es dir selber unnötig schwer, wenn du dich dieser Art von Hilfe verwehrst. Als (potentieller) Autist wird dir die Gesellschaft immer ein Buch mit sieben Siegeln bleiben (nicht nur in Deutschland), einfach weil dir die nötigen Kompetenzen fehlen, sie zu begreifen. Emotionalität nimmt einen wichtigen Platz in jeder Gesellschaft ein, ohne geht es nicht. Glaub mir, ich weiß wovon ich spreche, ich mir selber damit sehr schwer tue von Zeit zu Zeit. Da bringt dich auch ein Erfahrungsaustausch nicht weiter. Doch alltägliche Hilfen sind möglich und stehen dir auch zu.

Doch diese Hilfen werden nicht vom Himmel fallen. Alleine in deinem Zimmer, isoliert mit deinem Rechner, wird es keine Fortschritte geben.
Früher oder später wirst du den Schritt wagen müssen, spätestens wenn es um die Selbsterhaltung geht, wenn beispielsweise deine Eltern oder wer auch immer dir dein Leben finanziert, alt werden.

Daher nutze die Zeit jetzt, wenn der Druck noch nicht zu stark ist und fang an, dich um dich zu kümmern, dir Hilfe zu holen. Die fortschreitende Zeit verschlimmert deine Situation eher, als dass sie sie verbessert. Du hast Handlungsdruck:
Wenn du dein jetziges Leben weiterführst ohne tätig zu werden, werden sich deine Eindrücke von der Gesellschaft im Negativen verstärken. Du wirst immer abgehängter und immer kontaktverweigernder. Eine mögliche Soziale Phobie wäre denkbar. Nutze das Fenster, welches dir noch bleibt.

Ich wünsche dir alles Gute,

Styx.85
 
Ich würde es auch als etwas dreist empfinden so dermaßen extrem mit Fragen gelöchert zu werden.
Das dann gleich gesagt wird, du fühlst dich gleich angegriffen kennt man ja...
Ich meine mal davon abgesehen, daß jemand so viel Zeit investiert was ja einerseits schon nett ist sich die Mühe zu machen...
man denke mal über das Wort "angegriffen" nach, im Sinne von nach etwas greifen... weil ich denke mir wenn sich ein Kontakt aufbaut, wie hier ja auch, muß sich ja erst mal ein Vertrauensverhältnis aufbauen, bevor man betatscht werden will, ich übertrage mal auf das Real-Life, wo das wohl viele auch nicht mögen eben gleich angegrapscht zu werden...
oder die Aussage, du bist aber empfindlich!
Ich muß gestehen, daß ich deinen Thread auch nicht genaustens durchgelesen habe, ihn aber interessant fand, also das was ich gelesen habe, ich kein Problem habe zu Siezen, weil diese Gleichmacherei und das Argument es ist üblich, alle tun das, war noch nie richtig überzeugend für mich,
und ist mir auch unwichtig...
Jedenfalls empfindlich wie ich bin, wie andere auf dich reagiert habe,n hätte ich nicht so treuselig drauf reagiert, und Rede und Antwort gestaden, und wäre wahrscheinlich schon längst wieder geflüchtet...
Ich habe gerade zu sehr mit mir zu tun, und kann darum nicht näher auf dich eingehen, und ich verlange auch von niemandem es mir gleich tun zu müssen, ich schreibe nur aus meiner Perspektive, weil ich ja nur von mir ausgehen kann!
und wünsche dir viel Glück auf deinem Lebensweg! daß du dir dann die ein oder andere Frage selber beantworten kannst...
 
Hallo,

@Hase C.
Ich hatte einen Denkfehler als ich "größere Menschenmengen" schrieb und dachte dabei an Gruppen von mehr als 10 Leuten und hatte Dinge wie Festivals, Konzerte oder Sportveranstaltungen in dem Moment nicht auf dem Schirm, war auch schon spät.

Leute zu beobachten könnte auch als störend oder belästigend wahrgenommen werden, ich weiss nicht ob das eine gute Idee wäre.

Zum Tierheim zu gehen und zu sagen: "Hallo, ähm ich bin hierhergekommen um mir ein Tier auszuleihen." hört sich in meinem Kopf auch seltsam an, ist das ein normaler Brauch? Kann man das denn einfach so, ohne irgendwie geprüft zu sein? Müsste man nicht nachweisen tiertauglich oder so etwas zu sein?

@Pinguin
Ich bin mit meiner Situation unzufrieden, das ist richtig, was aber bei einer Art Statistendasein durchaus normal sein sollte. Ein soziales Problem besteht, ob es auch ein emotionales Problem ist weiß ich nicht, zumindest bin ich kaum emotional beansprucht, aber darin sehe ich kein Problem.

Es ist schön zu hören, dass du in diesem Bereich positive Erfahrungen gemacht hast, ich bin dennoch skeptisch, dass solche Einrichtungen mit meinen Sensibilitäten harmonieren würden.

Kompromisse eingehen zu müssen ist das eine, das tut man genau genommen ja permanent, bloß wenn man selbst die Partei sein muss, die den größten Teil der Zugeständnisse macht und dadurch am Ende selten die gewünschten Resultate erzielt, macht es in den meisten Fällen vielleicht mehr Sinn darauf von vornherein zu verzichten.

Darauf möchte ich noch etwas in der Antwort an @Styx.85 eingehen.

Der Punkt aus dem ich einen Manager als Hilfe suche ist, um mir eigene Konditionen im Bezug auf eine konstruktive menschliche Existenz einzurichten. Die Möglichkeiten die einem in der Gesellschaft geboten werden sind eben nicht zu meinem Wohlbefinden, weshalb es halt nicht so einfach ist, wie wende dich an diese Einrichtungen, die zum einem wir hier schon erwähnt überlastet sind und zum anderen nicht gerade nennen wir es mal kundenfreundlich sind.

Ich führe hier mal ein Erfahrungsbeispiel an. Ich wandte mich bezüglich meiner Situation schonmal an mir empfohlene Behörden, zugegeben nichts Medizinisches, ich teilte meine Situation mit und äußerte mein Interesse an der Gesellschaft teilzunehmen, gestand keine Qualifikationen mitzubringen und fragte nach Auskunft, was wurde einem angeboten, man könne an einer vorgefertigten Maßnahme nach vorgebenen Konditionen teilnehmen, komplett unflexibel, man fragt nach wie sehr man den Ablauf bestimmen darf und die Antwort darauf ist quasi gar nicht, wenn man das beansprucht, dann geht das nach den vorgefertigten Konditionen, falls man sich nicht dran halten sollte, würde man sanktioniert werden. Man fragt nochmal nach, ob man nicht irgendein Anrecht auf gesellschaftliche Hilfestellungen hätte, die Antwort ist nein und das wars. Inhaltlich in etwa so war eine Begebenheit, ich weiß zwar nicht wie andere das auffassen, aber mir erschien das unmanierlich.

Ich will damit nicht sagen, dass das überall so ist, jedoch will ich unter solchen Voraussetzungen ehrlich gesagt mit dem hiesigen Gesellschaftsapparat eher nichts zu tun haben.

Ich teile die Ansicht, so wie bisher keine Fortschritte zu machen, deshalb habe ich dieses Thema erstellt, doch sehe ich solche Maßnahmen auf meine Person bezogen eher als eine Art Rückschritt an.

Ich erachte meine negativen Eindrücke von der Gesellschaft/dem System nicht an meine persönliche Situation gebunden, auch wenn es diese vielleicht verstärkt, aber darin sehe ich auch kein Problem, schließlich gibt es keinen Grund zu der Annahme, dass diese Perspektive unangebracht wäre und soweit ich das beurteilen kann, sind negative Eindrücke von dem System in der Gesellschaft durchaus etabliert.

Ich würde gerne ein Fenster nutzen, doch leider hat sich noch keines mit einem positiven Ausblick offenbart, dessen ich befähigt war es beanspruchen zu können.

@unschubladisierbar
Ich entschuldige mich, falls ich dir Unrecht getan habe und dein Instinkt zu filtern schlicht berufsbedingt ist, jedoch gelten Reichsbürger soweit ich das mitbekommen habe als eine Art Repräsentanten eines in der Gesellschaft vorhandenen Spinnertums und der Begriff wird meistens abwertend gebraucht, zumindest ist es mir im Reallife in diesem Kontext schon passiert, dass jemand sich auf meine Ansichten mit "das hat was von Reichsbürger" abfällig äußerte, deshalb interpretierte ich deine Verwendung dieses Begriffes so, dass du mich als Spinner abtun wolltest.

Von meiner Perspektive bin ich deinen Fragen nicht ausgewichen, sondern es ist mir unangenehm auf eine solche Weise gefiltert zu werden, einige deiner Fragen bezogen sich ja direkt auf Infos, welche dazu dienen würden eine nenn ich es mal systemtechnische Meinung zu meiner Person einzuholen. Weil aus meinen Beiträgen klar hervorgeht, dass ich daran nicht aktiv teilnehme, erschloss sich mir wie erwähnt der Kontext nicht, aus dem diese Infos für das Thema relevant wären.

Vielleicht haben Leute einfach kein Interesse gefühlt die falschen Fragen zu beantworten oder fühlen sich durch die Fragestellung in ihrer Antwort zensiert, indem sie der Meinung sind, dass relevante Punkte zu den befragten Themen verloren gehen.

Erfahrungsgemäß würde ich mich nicht als Redenschwinger bezeichnen. Ein Grund aus dem ich ausführlich auf die Beiträge antworte, ist das ich es als eine Art Kommunikations und Sprachtraining bewerte, schließlich hatte ich am Anfang des Themas erwähnt, dass ich wenig sprachlichen Kontakt zu Menschen habe.

Nicht abwertend gemeint, aber wenn du so geübt darin bist Informationen zu filtern und zwischen den Zeilen zu lesen, müsstest du dir von diesem Thema problemlos ein Bild machen können, dafür habe ich meiner Ansicht nach genügend Infos gegeben.

@Mondenlicht
Ich fasse es positiv auf, dass du mein Thema so interessant fandest, auch einen Beitrag abzugeben. Ehrlich gesagt ist mein Instinkt, in mir unangenehmen Situationen auch diese durch "Flucht" aufzulösen, dummerweise würde das auf die von mir in diesem Thema angesprochene Situation bezogen wohl bedeuten, dass mein Ende nah wär, sofern ich zu diesem Zeitpunkt noch keinen Zufluchtsort gefunden hätte.

Auch deine Abneigung gegenüber Gleichmacherei teile ich, gerade im Kontext des sozialen Umgangs empfinde ich es als unangemessen Menschen ohne guten Grund zu verallgemeinern, vorallem wenn man es anhand schlampiger Kriterien macht.

Es macht auch nichts, wenn du nicht auf mein Thema eingehen kannst, falls du dich jedoch mitteilen möchtest, um Meinungen zu dem Thema einzuholen welches dich beschäftigt, wäre das auch okay.

Ich danke dir für deine Glückwünsche und erwidere sie.


Oh, es ist schon wieder spät geworden, bevor ich offline gehe, möchte ich mich noch ganz allgemein für die Anteilnahme an meinem Thema bedanken.
 
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