DarkMatter
Mitglied
Aufs Bürgergeld bezogen empfinde ich es in unserer Gesellschaft fast als unmöglich, damit zufrieden zu leben. Wenn einem die Meinung der Mitmenschen egal ist, geht das bestimmt. Deinen Vergleich mit der Gefängniszelle finde ich sehr passend.[
Leben bedeutet für mich "auch" die gedankliche Freiheit zu besitzen, es für mich selber zu definieren,
was "Leben "ist.
Es über den Konsum zu definieren ist für mich keine Antwort.
Die Frage nach dem Bürgergeld ist für mich eine politische Frage. Wenn man Verhältnisse schafft,
die mehr einer Gefängniszelle gleichen und der man aus eigener Kraft nicht entkommt...stimmt was Grundsätzliches nicht.
Man könnte man auch die Frage stellen. Wie stellt sich die Gesellschaft ein "menschenwürdiges"
Leben vor? Auf dich bezogen, was füllt dich aus, was macht dir Freude? Ich würde keine
Vision von Anderen übernehmen, sondern eine eigene entwickeln.
Vielleicht macht das das "Leben" sogar aus? Umstände für sich zu entwickeln, mit denen man
gut leben kann?
Eine eigene Vision entwickeln klingt schön. "Menschenwürdig". Finde ich auch einen guten Gedanken. Aber das ist im Augenblick auch alles was es ist. Ein schöner Gedanke, fernab der Realität.