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naja, aber früher war es halt Vorraussetzung, dass ein Kind eben sauber sein musste , um in den Kindergarten zu dürfen (und wenn das eben mit 3 noch nicht der Fall war, musste es halt noch warten) und ich finde das auch gut so: Das ist ja auch eine Art Motivation, es nicht künstlich in die Länge zu ziehen, was ja leider auch passiert. (kenne da so ein paar Exemplare, wo sich die Kinder noch mit 5 weigern, auf die Windel zu verzichten: Mir als Mutter wäre das zu blöd)
Liebe Violetta.
Bevor man Kinder hat kann man sich vieles wünschen oder vorstellen, wie man es dann mal (besser) machen würde...
Aber wenn dann mal Kinder da sind, belehren sie einen dann doch bald eines besseren.
Und zum Thema sauberwerden etc...da gibt's doch dieses schöne afrikanische Sprichwort "das gras wächst auch nicht schneller, wenn man dran zieht'.
Wir hatten auch unsere liebe Mühe, weil das eine Kind kurz vor Kindergartenbeginn (mit 3) noch eine Windel brauchte, das andere noch den Schnuller...
Untaugliche, unwillige, bildungsferne Eltern kann man nicht kurieren, die bleiben eine Krankheit. Da kann man nur bei den Kindern ansetzen, damit die wenigstens nicht den Rest ihres Lebens unter einer problematischen Kindheit leiden müssen.
Und diese Eltern kommen aus dem Nichts?
Diese Eltern "produzieren" wir ja...
Mit unserem System, unserer Art von Erziehung, unseren Kindergärten, unseren Schulen.
Da liegen die Ursachen für "untaugliche, unwillige, bildungsferne Eltern".
Dan Blick nur auf Migrantenkinder und deren Probleme zu legen wäre ein sehr begrenzter Blick, der ausblendet, dass es Sprachprobleme, Verhaltensprobleme, speziellen (und nicht selten zu lange übersehenen) Förderbedarf etc. unabhängig vom zusätzlichen Thema der Migrantenkinder und ihrer Schwierigkeiten schon vorher gab. Und weiterhin gibt.
Es ist heute nicht mehr selbstverständlich, dass ein Grundschuldkind die Grundvoraussetzungen mitbringt: Also zB sitzen bleiben und aufpassen können, Arbeitsaufträge erfüllen, sich konzentrieren usw:
Das stimmt. ich hatte damals (also vor knapp 20 Jahren) als mein patenkind geboren wurde schon so das komische Gefühl: Hä??? was ist da los. Da war ich noch sehr jung, aber es hat mich überrascht..
Es kommt auch vor das Kinder die vorher sauber sind im Kindergarten wieder eine Windel brauchen.
Das hat damit zu tun das manche Kinder sich erst an die neuen Gegebenheiten anpassen müssen ganz besonders, wenn die Kinder vorher die ganze Zeit Zuhause waren.
Kenne ich auch aus dem Bekanntenkreis. In dem Alter noch von Reifungsverzögerungen auszugehen und auf Zeit zu setzen, bekam ich auch mit.
Ich sehe da eher mehrere ungünstige Komponenten ineinandergreifen und würde zu Beratung und Unterstützung für die Eltern tendieren, um zu einer konsequenten Haltung zu finden.
Und medizinischer sowie psychologischer Abklärung.
Je länger solche Themen sich manifestieren, desto schwieriger die Behebung.
Deswegen reden wir auch mit den Eltern wenn die Kinder mit 4 noch eine Windel tragen dann muss sie irgendwann weggelassen werden, aber das kam bei uns in der Gruppe nur ein einziges Mal vor.
Definitiv. Ich habe dann eher extremen Kuschelkurs kennengelernt, abwarten, eher fragende Haltung usw.
Nict dass ich das komplett verteufeln will, aber die gesunde Mischung machts, Konsequenz, klare Regeln, Ansagen, sind ebenso nötig.
Nach wie vor finde ich ein Sofa und eine Spiel-/Rückzugsecke im Klassenzimmer nicht ideal, ich glaube, damit vermittelt man ein falsches Bild.
Der Wechsel von Kita in Schule darf ein klarer Schritt in einen neuen Lebensabschnitt sein. Das Hinfiebern, "groß genug" zu sein, sollte dann auch in eine eben andere neue Situation münden. Für die man groß genug sein muss. Für die es sich lohnt. Und nicht nur eine möglichst klein gehaltene Veränderung.
Wir nehmen so ein Stück die Chance, dass dies ein wichtiger Entwicklungsschritt ist. Ernst. Verantwortung. Groß genug für den ersten Job des Lebens.
Winzlingen trauen wir derart große Umstellungen zu. 6-Jährigen machen wir sie möglichst klein. Und damit sie. Weil wir ihnen nichts zutrauen.
Also ich habe mir jetzt von meiner Freundin sagen lassen da bei uns in Rheinland-Pfalz es so ist, dass 1 Jahr Kita als Aufnahme in die erste Klasse Pflicht sei. Also existiert diese Regelung doch auch bei uns?
Ich habe vor paar Wochen darüber mit meiner Schwester Diskutiert ob wir in Deutschland eine Brauchen.
Ich bin tatsächlich dafür es tut Kinder gut wenn sie im Kindergarten sind.
Meine Tochter z.b ist seit sie 1 war in der Beetrung und hat so viel gelernt was ich ihr unmöglich alles hätte beibringen können.
In vielen, Hinsichten wäre es wirklich sinnvoll. Für, die kinder besonders dann, Wenn sie intrigrations Hintergrund haben um, An der Grundschule erfolgreich Teilnehmen zu können. Und, auch Genarell entwickeln die Kinder soziale Fähigkeiten. Und, Finden Freunde und, können ihre Zeit Als Kind genießen. Und, Die Eltern grade, Wenn sie berufstätig sind haben Auch, mal Frei. Aber leider gibt es garnicbt so viele Kindergarten Plätze bzw. Ehrzieher die sich um, die Kinder kümmern wollen. Weil, Auch hier leider zu wenig Verdienst im Spiel ist.
LG.
Lizbeth
Das ist grundsätzlich richtig. Es gäbe aber bestimmt genügend Erzieher/ Erzieherinnen, die sich kümmern möchten, wenn die richtigen Voraussetzungen geschaffen würden. Also machbar wäre es vermutlich.
Aber ob es sinnvoll ist, kann ich für mich gar nicht direkt beantworten. Man lebt ja mittlerweile eh schon in einer Gesellschaft, in der man in vielen Bereichen die Verantwortung abgenommen bekommt. Und dieses „Gefühl“ ist ja schon sehr verankert. Im Grunde genommen sollte die Verantwortung der Erziehung und Vorbereitung auf die Schule auf den Eltern lasten und mit einer Kitapflicht für alle würde das ja wiederum den Eltern vermitteln, sie wären dazu nicht in der Lage bzw. es wäre nicht ihre Aufgabe.
Und diese Eltern kommen aus dem Nichts?
Diese Eltern "produzieren" wir ja...
Mit unserem System, unserer Art von Erziehung, unseren Kindergärten, unseren Schulen.
Diese Erziehung, Kindergärten, Schulen behaupten also alle, ein Kind zu haben wäre ein Klacks, weil doch für jedes Problem irgendeine Institution zur Verfügung steht und die Eltern sich auf die faule Haut legen können? Nun, da werden sie akut (Corona, geschlossene Kitas, Schulen etc.) gerade eines besseren belehrt, wenn sie die Kinder nicht mehr billig abschieben können und plötzlich selber die 24-Stunden-Bespaßung des Kindes leisten müssen.
Aber die Pflicht der Eltern geht spätestens mit der Geburt an, wenn Kita und Schule noch Jahre entfernt sind. Ein 6jähriger sollte schon gut Deutsch beherrschen, egal ob er aus einer Migranten-Familie stammt oder aus einer bildungsfernen deutschen, in der nie jemand mit dem Kind spricht, mit ihm spielt oder ihm Geschichten erzählt oder vorliest (das gibt es nämlich auch!).
Und wer "produziert" dann diese untauglichen Eltern? Etwa Schulen, in denen man nicht mal das Lesen lernt?
Ich finde eine Pflicht eher kritisch. Es gibt Kinder die fühlen sich dort nicht wohl. Die Kinder die aus einem schlechten Elternhaus kommen brauchen andere Förderung. Man darf die Eltern nicht aus der Verantwortung nehmen. Eine Kita hilft den armen Kindern nicht. Dann gibt es noch mehr Verwahrlosung und Entfremdung. Ich habe im Ganztagsbereich in der Schule gearbeitet und da sind die Symptome ähnlich.