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Sollte eine Kitapflicht eingeführt werden?

Sonnenblume4407

Aktives Mitglied
naja, aber früher war es halt Vorraussetzung, dass ein Kind eben sauber sein musste , um in den Kindergarten zu dürfen (und wenn das eben mit 3 noch nicht der Fall war, musste es halt noch warten) und ich finde das auch gut so: Das ist ja auch eine Art Motivation, es nicht künstlich in die Länge zu ziehen, was ja leider auch passiert. (kenne da so ein paar Exemplare, wo sich die Kinder noch mit 5 weigern, auf die Windel zu verzichten: Mir als Mutter wäre das zu blöd)
Deswegen reden wir auch mit den Eltern wenn die Kinder mit 4 noch eine Windel tragen dann muss sie irgendwann weggelassen werden, aber das kam bei uns in der Gruppe nur ein einziges Mal vor.
Bis jetzt war es immer so das die Kinder früher oder später sich weigerten eine windel zu tragen, weil sie auch zu den großen Kindern dazu gehören wollen.
Und wenn Kinder es freiwillig machen klappt es in der Regel auch sehr gut vielleicht ein oder zwei Unfälle und dann ist auch gut.
 

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Schokoschnute

Aktives Mitglied
Also.. bei mir in Hamburg damals , mitten drinne HH-Altona, nicht unweit der Reeperbahn ist es Eng und Multi-Kulti. Es lebte sich mit allen Nationen eigentlich ganz Gut, sogar aufen Kiez.
Da ist ne andere Akzeptanz.

Vor 20 Jahren schon, wurden Kinder ab 3 Jahren vom Kinderärzten Untersucht, um deren Entwicklungsstand und Sprache zu prüfen.
Es wurde vom Amt angeraten die Kinder für soziales Verhalten und der Sprache wegen in einen Kindergarten zu geben.
Meine Tochter war mit 3 Jahren in einem Privat-Kindergarten und hatte viele kleine ausländer Freunde die Deutsch überhaupt nicht konnten, meist weil die Väter es nicht wollen, das die Frau und ihre Kinder deutsche Sprache lernen. Haben wohl Angst das Sie zuviele Kontakte pflegen ausser seiner Kontrolle.
Das mitteinander der 3-5 jährigen Mutikulit-Kinder mit den deutschen Kindern war echt große Klasse und die Kinder halfen sich so Super untereinander, ohne Worte..schmunzel.
Die Mütter wurden mit einbezogen, angenommen..es wurde gelernt und gesungen.
Ein kleine Junge trug auch noch länger Windeln,das war dann eben erst mit dem 4 Lebenjahr erledigt und kein großes Problem.

Allderdings gab es immer noch viele ausländische Familien,die es nicht wollten oder konnten.
Mit 5 Jahren wurde wieder von der Stadt geprüft und spätestens da war es Pflicht, das Kinder mit großen Schwächen 1 Jahr in den Vorschulkindergarten mussten.
In Hamburg Altona waren (Jahr 2000 ) derzeit 25 Kinder in der 1. Klasse und davon 3-5 deutsche Kinder und die hatten es schwer, weil der Untericht immer wieder ausgebremst wurde.
Zur Einschulung bin dann mit meiner Tochter weiter Raus aufs Land gezogen, einfach weil die Schulen dort weit besser und ruhiger waren.
Das ganze ist über 20 jahre her, ..bin nicht mehr auf den laufenden, aber denke das in Ballungsgebieten immer noch einiges gemacht wird und auch gemacht werden muss, um es unter einen Hut zu bringen.
 

Portion Control

Urgestein
Also ich habe mir jetzt von meiner Freundin sagen lassen da bei uns in Rheinland-Pfalz es so ist, dass 1 Jahr Kita als Aufnahme in die erste Klasse Pflicht sei. Also existiert diese Regelung doch auch bei uns?
 

beihempelsuntermsofa

Sehr aktives Mitglied
naja, aber früher war es halt Vorraussetzung, dass ein Kind eben sauber sein musste , um in den Kindergarten zu dürfen (und wenn das eben mit 3 noch nicht der Fall war, musste es halt noch warten) und ich finde das auch gut so: Das ist ja auch eine Art Motivation, es nicht künstlich in die Länge zu ziehen, was ja leider auch passiert. (kenne da so ein paar Exemplare, wo sich die Kinder noch mit 5 weigern, auf die Windel zu verzichten: Mir als Mutter wäre das zu blöd)
Liebe Violetta.
Bevor man Kinder hat kann man sich vieles wünschen oder vorstellen, wie man es dann mal (besser) machen würde...
Aber wenn dann mal Kinder da sind, belehren sie einen dann doch bald eines besseren.
Und zum Thema sauberwerden etc...da gibt's doch dieses schöne afrikanische Sprichwort "das gras wächst auch nicht schneller, wenn man dran zieht'.
Wir hatten auch unsere liebe Mühe, weil das eine Kind kurz vor Kindergartenbeginn (mit 3) noch eine Windel brauchte, das andere noch den Schnuller...
 

Weltkind

Aktives Mitglied
Untaugliche, unwillige, bildungsferne Eltern kann man nicht kurieren, die bleiben eine Krankheit. Da kann man nur bei den Kindern ansetzen, damit die wenigstens nicht den Rest ihres Lebens unter einer problematischen Kindheit leiden müssen.
Und diese Eltern kommen aus dem Nichts?
Diese Eltern "produzieren" wir ja...
Mit unserem System, unserer Art von Erziehung, unseren Kindergärten, unseren Schulen.

Da liegen die Ursachen für "untaugliche, unwillige, bildungsferne Eltern".

Dan Blick nur auf Migrantenkinder und deren Probleme zu legen wäre ein sehr begrenzter Blick, der ausblendet, dass es Sprachprobleme, Verhaltensprobleme, speziellen (und nicht selten zu lange übersehenen) Förderbedarf etc. unabhängig vom zusätzlichen Thema der Migrantenkinder und ihrer Schwierigkeiten schon vorher gab. Und weiterhin gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Weltkind

Aktives Mitglied
Es kommt auch vor das Kinder die vorher sauber sind im Kindergarten wieder eine Windel brauchen.
Das hat damit zu tun das manche Kinder sich erst an die neuen Gegebenheiten anpassen müssen ganz besonders, wenn die Kinder vorher die ganze Zeit Zuhause waren.
"Anpassung an neue Gegebenheiten" ist für mich hier eine sehr freundliche Umschreibung von Stress.

kenne da so ein paar Exemplare, wo sich die Kinder noch mit 5 weigern, auf die Windel zu verzichten:
Kenne ich auch aus dem Bekanntenkreis. In dem Alter noch von Reifungsverzögerungen auszugehen und auf Zeit zu setzen, bekam ich auch mit.
Ich sehe da eher mehrere ungünstige Komponenten ineinandergreifen und würde zu Beratung und Unterstützung für die Eltern tendieren, um zu einer konsequenten Haltung zu finden.
Und medizinischer sowie psychologischer Abklärung.

Je länger solche Themen sich manifestieren, desto schwieriger die Behebung.

Deswegen reden wir auch mit den Eltern wenn die Kinder mit 4 noch eine Windel tragen dann muss sie irgendwann weggelassen werden, aber das kam bei uns in der Gruppe nur ein einziges Mal vor.
Dann habt ihr eine ungewöhnlich gute Quote, wenn Du das erst 1 x erlebt hast.

Allderdings gab es immer noch viele ausländische Familien,die es nicht wollten oder konnten.
Warum ist das Wort "ausländische" in diesem Satz nötig? Ist es nicht.
Das kommt auch in deutschen Familien vor.

Das ganze ist über 20 jahre her, ..
Definitiv. Ich habe dann eher extremen Kuschelkurs kennengelernt, abwarten, eher fragende Haltung usw.

Nict dass ich das komplett verteufeln will, aber die gesunde Mischung machts, Konsequenz, klare Regeln, Ansagen, sind ebenso nötig.

Nach wie vor finde ich ein Sofa und eine Spiel-/Rückzugsecke im Klassenzimmer nicht ideal, ich glaube, damit vermittelt man ein falsches Bild.
Der Wechsel von Kita in Schule darf ein klarer Schritt in einen neuen Lebensabschnitt sein. Das Hinfiebern, "groß genug" zu sein, sollte dann auch in eine eben andere neue Situation münden. Für die man groß genug sein muss. Für die es sich lohnt. Und nicht nur eine möglichst klein gehaltene Veränderung.

Wir nehmen so ein Stück die Chance, dass dies ein wichtiger Entwicklungsschritt ist. Ernst. Verantwortung. Groß genug für den ersten Job des Lebens.

Winzlingen trauen wir derart große Umstellungen zu. 6-Jährigen machen wir sie möglichst klein. Und damit sie. Weil wir ihnen nichts zutrauen.



Also ich habe mir jetzt von meiner Freundin sagen lassen da bei uns in Rheinland-Pfalz es so ist, dass 1 Jahr Kita als Aufnahme in die erste Klasse Pflicht sei. Also existiert diese Regelung doch auch bei uns?
Nein, haben wir nicht.
Wurde das Kind zurückgestellt?
Dann ja.


Bevor man Kinder hat kann man sich vieles wünschen oder vorstellen, wie man es dann mal (besser) machen würde...
Ich bin Mutter.
Und gehe bei Violetta mit.
 

SarahLizzie

Mitglied
Ich habe vor paar Wochen darüber mit meiner Schwester Diskutiert ob wir in Deutschland eine Brauchen.
Ich bin tatsächlich dafür es tut Kinder gut wenn sie im Kindergarten sind.
Meine Tochter z.b ist seit sie 1 war in der Beetrung und hat so viel gelernt was ich ihr unmöglich alles hätte beibringen können.

Wie ist eure Meinung dazu?
In vielen, Hinsichten wäre es wirklich sinnvoll. Für, die kinder besonders dann, Wenn sie intrigrations Hintergrund haben um, An der Grundschule erfolgreich Teilnehmen zu können. Und, auch Genarell entwickeln die Kinder soziale Fähigkeiten. Und, Finden Freunde und, können ihre Zeit Als Kind genießen. Und, Die Eltern grade, Wenn sie berufstätig sind haben Auch, mal Frei. Aber leider gibt es garnicbt so viele Kindergarten Plätze bzw. Ehrzieher die sich um, die Kinder kümmern wollen. Weil, Auch hier leider zu wenig Verdienst im Spiel ist.
LG.
Lizbeth
 

Weltkind

Aktives Mitglied
Hier mal die Betreuungsquoten in Deutschland, nach Bundesländern aufgeschlüsselt.


Von den Kindern über 3 Jahren werden über 90 % in Kitas betreut.

Ich kann das große Problem nicht finden...
Ubd vom verbleibenden Rest kann man noch einen gut betreuten und geförderten Anteil abziehen.
 

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