Krankschreibung ist Krankschreibung. Die Diagnose erfährt kein Arbeitgeber und hat auch kein Recht dazu.
Den AG informiert man, alles andere erfährt dieser digital, weil eine AU so weitergeleitet wird.
Am letzten Tag der AU geht man, wenn nicht auskuriert, nochmal zum Arzt und holt sich die Folgebescheinigung, hofft nicht auf Wunderheilung übers WE und eiert da auch nicht vorm AG herum, klare Aussage, klare Sachlage.
Ebenso sachlich und korrekt kommuniziert man in allen anderen Bereichen.
Diese Sachlichkeit sehe ich hier nicht, auch nicht bei der Vorgesetzten, was es schwierig macht.
Ob nun Wohnungskündigung, Kollegen, die einem nicht passen,…das trägt man nicht emotional vor sich her, Dein Privatleben hat da keine Relevanz und über eine Kollegin hast Du Dich beschwert und gut ist es.
Mit wem Du kommunizieren musst, das ist der Arzt, er ist Dein Verbündeter und wird Deine Belastbarkeit anders einschätzen, wenn er weiß, dass Du einen Rollstuhl schieben sollst bei einem Tagesausflug.
Wer sich kommunikativ klein macht, ist in jedem Bereich das willkommene Opfer für rein wirtschaftlich orientierte AG und das ist leider im Pflegebereich weit verbreitet.