Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Normale Reaktion einer Vorgesetzten im Krankheitsfall?

Marika46

Aktives Mitglied
Hallo liebe Community,

ich schlage mich seit Mitte Mai mit einer Schleimbeutelentzündung am Hüftgelenk herum. Vor ca. drei Wochen bekam ich vom Orthopäden die erste Kortisonspritze und wurde für ein paar Tage krankgeschrieben. Da zwei meiner Kolleginnen längere Zeit wegen Urlaub bzw. Krankheit ausfielen, bin ich trotzdem arbeiten gegangen. Ich informierte meine Vorgesetzte aber über die Erkrankung und sie sagte, es wäre gut, wenn ich die Tage bis zu meinem Urlaub (letzte Woche bis einschließlich Dienstag dieser Woche) wegen des momentanen personellen Engpasses durchhalten würde. Zugleich kam auch von ihr die Frage, ob ich etwa ein neues Hüftgelenk brauche, was ich verneinte.

Da ich letztes Wochenende stärkere Schmerzen bekam, ging ich am Montag zum Orthopäden. Ich bekam wieder eine Spritze und wurde die ganze Woche krankgeschrieben. Als ich meiner Vorgesetzten das mitteilte, war sie natürlich nicht begeistert und sagte, ich solle mich am Freitag melden.

Da ich immer noch Beschwerden habe, rief ich meine Vorgesetzte wie vereinbart heute an und sagte, dass ich versuche werden, am Montag wieder zum Dienst zu kommen. Ich könne das wohl noch nicht definitiv zusagen, da ich immer noch Schmerzen habe. Ihre Reaktion darauf war: "Jetzt entwirren Sie mir mal dieses Rätsel. Sie haben also immer noch Schmerzen, dann müssen Sie am Montag wieder zum Arzt". Ich antwortete, dass ich mich aber doch heute melden sollte. Wenn es übers Wochenende etwas besser würde, würde ich am Montag kommen.

Sie sagte, dass sie nicht beurteilen könne, ob Bewegung oder Schonung richtig sei (natürlich soll man sich mit einer Schleimbeutelentzündung schonen). Das Ganze sei jetzt natürlich schwierig. Für Mittwoch sei ein Ausflug mit den Bewohnern geplant und die eingeplante Kollegin könne das nicht allein schaffen. Falls ich weiterhin krank bin, müsse der Ausflug abgesagt werden. Ich solle mich am Montagmorgen zeitig melden, falls ich nicht zum Dienst komme.

Ich habe das Gespräch als sehr unangenehm empfunden. Ich bin meiner Verpflichtung nachgekommen und habe mich heute telefonisch gemeldet.

Ist es denn so ungewöhnlich, dass man drei Tage im Voraus noch nicht sagen kann, ob man wieder arbeitsfähig ist?

Es grüßt euch

Marika
 
Ist es denn so ungewöhnlich, dass man drei Tage im Voraus noch nicht sagen kann, ob man wieder arbeitsfähig ist?
Nein, ich denke nicht.

Aber anderseits hätte sich deine Vorgesetzte wohl erhofft, dass du es vllt schon einschätzen kannst, was ich auch verstehen kann.
Sie muss für nächste Woche planen, für dich einen Ersatz finden, geplante Ereignisse müssen ggfs ausfallen oder umorganisiert werden....
 
Nein, bei bestimmten Krankheitsbildern kann man es unmöglich im Voraus wissen.

Mein Eindruck: Ihr habt etwas aneinander vorbei kommuniziert.

An der Aussage deiner Chefin kann ich nichts Unangenehmes erkennen.

Ja: Sie kann nicht beurteilen, ob du Montag wieder arbeitsfähig sein wirst.
Deshalb sollst du dich früh genug melden, damit sie planen kann.

Es ist alles in Ordnung, mach dir keine Gedanken.
 
Wenn du jetzt noch Schmerzen hast, würde ich an deiner Stelle davon ausgehen, dass ein Ausflug am kommenden Montag mit den Bewohnern deiner Gesundheit nicht zuträglich sein dürfte. Wie siehst du das?

Ich habe u. a. auch mit Personalplanung zu tun - mir persönlich ist im Zweifelsfall ein klares Nein lieber als ein "Salami-Scheiben-Vielleicht" (letzteres habe ich diese Woche mit einem Mitarbeiter erlebt).

Gute Besserung!
 
Hallo liebe Community,

ich schlage mich seit Mitte Mai mit einer Schleimbeutelentzündung am Hüftgelenk herum. Vor ca. drei Wochen bekam ich vom Orthopäden die erste Kortisonspritze und wurde für ein paar Tage krankgeschrieben. Da zwei meiner Kolleginnen längere Zeit wegen Urlaub bzw. Krankheit ausfielen, bin ich trotzdem arbeiten gegangen. Ich informierte meine Vorgesetzte aber über die Erkrankung und sie sagte, es wäre gut, wenn ich die Tage bis zu meinem Urlaub (letzte Woche bis einschließlich Dienstag dieser Woche) wegen des momentanen personellen Engpasses durchhalten würde. Zugleich kam auch von ihr die Frage, ob ich etwa ein neues Hüftgelenk brauche, was ich verneinte.

Da ich letztes Wochenende stärkere Schmerzen bekam, ging ich am Montag zum Orthopäden. Ich bekam wieder eine Spritze und wurde die ganze Woche krankgeschrieben. Als ich meiner Vorgesetzten das mitteilte, war sie natürlich nicht begeistert und sagte, ich solle mich am Freitag melden.

Da ich immer noch Beschwerden habe, rief ich meine Vorgesetzte wie vereinbart heute an und sagte, dass ich versuche werden, am Montag wieder zum Dienst zu kommen. Ich könne das wohl noch nicht definitiv zusagen, da ich immer noch Schmerzen habe. Ihre Reaktion darauf war: "Jetzt entwirren Sie mir mal dieses Rätsel. Sie haben also immer noch Schmerzen, dann müssen Sie am Montag wieder zum Arzt". Ich antwortete, dass ich mich aber doch heute melden sollte. Wenn es übers Wochenende etwas besser würde, würde ich am Montag kommen.

Sie sagte, dass sie nicht beurteilen könne, ob Bewegung oder Schonung richtig sei (natürlich soll man sich mit einer Schleimbeutelentzündung schonen). Das Ganze sei jetzt natürlich schwierig. Für Mittwoch sei ein Ausflug mit den Bewohnern geplant und die eingeplante Kollegin könne das nicht allein schaffen. Falls ich weiterhin krank bin, müsse der Ausflug abgesagt werden. Ich solle mich am Montagmorgen zeitig melden, falls ich nicht zum Dienst komme.

Ich habe das Gespräch als sehr unangenehm empfunden. Ich bin meiner Verpflichtung nachgekommen und habe mich heute telefonisch gemeldet.

Ist es denn so ungewöhnlich, dass man drei Tage im Voraus noch nicht sagen kann, ob man wieder arbeitsfähig ist?

Es grüßt euch

Marika
Ich finde die Konversation jetzt weder ungewöhnlich noch schlimm.
 
Ist es denn so ungewöhnlich, dass man drei Tage im Voraus noch nicht sagen kann, ob man wieder arbeitsfähig ist?
Nein. Aber ich finde ihr macht da beide ein zu großes Tamtam drum. Wenn bei uns jemand krank ist dann wird eine kurze Nachricht in unseren Whats App Kanal geschrieben "Ich bin diese Woche krank, meine Termine die zu vertreten sind stehen in meinem Kalender." Fertig. Man geht nicht mit Krankmeldung zur Arbeit und man muss auch nicht mit dem Vorgesetzten über Diagnosen reden.
 
Ich finde die Reaktion jetzt nicht aussergewöhnlich. Sie will einfach nur wissen wie sie dran ist.
Mit deiner "alles kann, nichts muss" Ausage kann sie nichts anfangen.
Du hast noch Schmerzen, warum warst du dann nicht am Freitag schon beim Arzt um dich weiterhin AU schreiben zu lassen? Wenn es dir dann am Montag besser gehen sollte, kannst ja immernoch Bescheid geben das du ab Dienstag wieder kommst.
 
Hallo,

danke für eure Antworten.

Ich kann natürlich nachvollziehen, dass meine Vorgesetzte planen muss. Ich fand es nur seltsam, dass ich mich gestern melden musste. Ihr hätte doch bewusst sein müssen, dass ich evtl. drei Tage im Voraus noch keine Prognose abgeben kann. Es ist ja etwas anderes, als wenn man eine Erkältung hatte, die sich merklich gebessert hat. Da kann man natürlich ein paar Tage im Voraus abschätzen, ob man wieder arbeitsfähig ist.

Ihre Reaktion, ich solle "jetzt erst mal das Rätsel entwirren" fand ich seltsam und auch ihren Tonfall nahm ich als etwas pampig wahr. Mich ärgert das auch aus dem Grund, weil ich immer zuverlässig bin und zu den Mitarbeitern gehöre, die sich wenig krankmelden.

Den Ausflug am kommenden Mittwoch brauchte sie doch gar nicht explizit erwähnen. Wenn sie feststellen sollte, dass ich am Montag immer noch arbeitsunfähig bin, kann sie den Ausflug doch immer noch rechtzeitig absagen.

Leider habe ich seit einem halben Jahr nicht mehr das beste Verhältnis zu meiner Vorgesetzten, nachdem ich mich mehrfach über eine Kollegin beschwert hatte. Zu Recht, da sie manche Aufgaben strikt verweigerte, meine Vorgesetzte sie trotz allem noch in Schutz nahm.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben