Danke für die weiteren Antworten.
@Pfefferminzdrops
Ich habe von meiner Seite her kein falsches Verhalten erkennen können.
Als ich mich am Montag krankgemeldet habe, sagte meine Vorgesetzte: "Bis Freitag". Ich war zuerst irritiert und antwortete, dass ich doch bis einschließlich Freitag krankgeschrieben bin. Fragte dann, ob ich mich telefonisch melden solle, was sie bejahte. Ich bin also lediglich meiner Pflicht nachgekommen.
Mag sein, dass ich zur Zeit wegen der Wohnungskündigung besonders empfindlich bin, aber mir hat ihre Ansage von "Rätsel entwirren" überhaupt nicht gepasst.
@früher-vogel
Ich bin als Pflegehelferin tätig und ja, ein Ausflug wäre eine zusätzliche körperliche Belastung, da ich zwei bis drei Stunden einen Rollstuhl schieben müsste. Es soll in einen Tierpark gehen und ich denke mit Grauen an den Ausflug im letzten Jahr. Ich hatte eine Bewohnerin von mehr als 80 kg zu schieben und es geht in dem Tierpark teilweise etwas steiler bergauf. Ich muss mich richtig gegen den Rollstuhl stemmen, um ihn von der Stelle zu bekommen. Natürlich hat niemand mal mit mir getauscht.
@Püppi
Bei uns ist es leider Usus, dass jeder offen über seine Erkrankungen spricht. Unsere Vorgesetzte erwartet somit schon, dass man bei einer Krankmeldung den Grund mitliefert. Was tatsächlich ein Nachteil ist, denn das wird teilweise ausgeschlachtet. Als ich vor einiger Zeit über meine Rückenprobleme sprach, meinte die Vorgesetzte: "Komisch, wo Sie doch ein Fliegengewicht sind". Als wenn sie meine Beschwerden nicht als glaubwürdig empfindet und als "sich anstellen" betrachtet.