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Normale Reaktion einer Vorgesetzten im Krankheitsfall?

Ich würde an deiner Stelle gar nicht die Gründe einer Erkrankung angeben, dazu bist du auch nicht verpflichtet.
Sachlich am Telefon " Ich bin krankgeschrieben und melde mich am Sonntag, ob es mir wieder gut geht oder ich nochmal zum Arzt muss."

Wenn es um Termine betrieblich geht, kannst du sie ja mitteilen.
Alles andere ubd rumeiern bringt nichts.
Wenn du krank bist, dann bleibe solange zuhause, bist du auskuriert bist.
 
Danke für die weiteren Antworten.

@Pfefferminzdrops

Ich habe von meiner Seite her kein falsches Verhalten erkennen können.

Als ich mich am Montag krankgemeldet habe, sagte meine Vorgesetzte: "Bis Freitag". Ich war zuerst irritiert und antwortete, dass ich doch bis einschließlich Freitag krankgeschrieben bin. Fragte dann, ob ich mich telefonisch melden solle, was sie bejahte. Ich bin also lediglich meiner Pflicht nachgekommen.

Mag sein, dass ich zur Zeit wegen der Wohnungskündigung besonders empfindlich bin, aber mir hat ihre Ansage von "Rätsel entwirren" überhaupt nicht gepasst.

@früher-vogel

Ich bin als Pflegehelferin tätig und ja, ein Ausflug wäre eine zusätzliche körperliche Belastung, da ich zwei bis drei Stunden einen Rollstuhl schieben müsste. Es soll in einen Tierpark gehen und ich denke mit Grauen an den Ausflug im letzten Jahr. Ich hatte eine Bewohnerin von mehr als 80 kg zu schieben und es geht in dem Tierpark teilweise etwas steiler bergauf. Ich muss mich richtig gegen den Rollstuhl stemmen, um ihn von der Stelle zu bekommen. Natürlich hat niemand mal mit mir getauscht.

@Püppi

Bei uns ist es leider Usus, dass jeder offen über seine Erkrankungen spricht. Unsere Vorgesetzte erwartet somit schon, dass man bei einer Krankmeldung den Grund mitliefert. Was tatsächlich ein Nachteil ist, denn das wird teilweise ausgeschlachtet. Als ich vor einiger Zeit über meine Rückenprobleme sprach, meinte die Vorgesetzte: "Komisch, wo Sie doch ein Fliegengewicht sind". Als wenn sie meine Beschwerden nicht als glaubwürdig empfindet und als "sich anstellen" betrachtet.
 
Danke für die weiteren Antworten.

@Pfefferminzdrops

Ich habe von meiner Seite her kein falsches Verhalten erkennen können.

Als ich mich am Montag krankgemeldet habe, sagte meine Vorgesetzte: "Bis Freitag". Ich war zuerst irritiert und antwortete, dass ich doch bis einschließlich Freitag krankgeschrieben bin. Fragte dann, ob ich mich telefonisch melden solle, was sie bejahte. Ich bin also lediglich meiner Pflicht nachgekommen.

Mag sein, dass ich zur Zeit wegen der Wohnungskündigung besonders empfindlich bin, aber mir hat ihre Ansage von "Rätsel entwirren" überhaupt nicht gepasst.

@früher-vogel

Ich bin als Pflegehelferin tätig und ja, ein Ausflug wäre eine zusätzliche körperliche Belastung, da ich zwei bis drei Stunden einen Rollstuhl schieben müsste. Es soll in einen Tierpark gehen und ich denke mit Grauen an den Ausflug im letzten Jahr. Ich hatte eine Bewohnerin von mehr als 80 kg zu schieben und es geht in dem Tierpark teilweise etwas steiler bergauf. Ich muss mich richtig gegen den Rollstuhl stemmen, um ihn von der Stelle zu bekommen. Natürlich hat niemand mal mit mir getauscht.

@Püppi

Bei uns ist es leider Usus, dass jeder offen über seine Erkrankungen spricht. Unsere Vorgesetzte erwartet somit schon, dass man bei einer Krankmeldung den Grund mitliefert. Was tatsächlich ein Nachteil ist, denn das wird teilweise ausgeschlachtet. Als ich vor einiger Zeit über meine Rückenprobleme sprach, meinte die Vorgesetzte: "Komisch, wo Sie doch ein Fliegengewicht sind". Als wenn sie meine Beschwerden nicht als glaubwürdig empfindet und als "sich anstellen" betrachtet.
Was erwartet wird ist egal. Du bist nicht dazu verpflichtet.
Und wenn es regelmäßig ausgeschlachtet wird, würde ich erst recht nicht darüber reden.
 
Als ich mich am Montag krankgemeldet habe, sagte meine Vorgesetzte: "Bis Freitag". Ich war zuerst irritiert und antwortete, dass ich doch bis einschließlich Freitag krankgeschrieben bin. Fragte dann, ob ich mich telefonisch melden solle, was sie bejahte. Ich bin also lediglich meiner Pflicht nachgekommen.
Richtig wäre gewesen zu sagen "Voraussichtlich bis Montag!" und ganz vielleicht noch "Sollte ich dann noch nicht wieder arbeiten können melde ich mich." Aber selbst das wäre nicht nötig gewesen. Es gab keine Veranlassung, dich Freitag zu melden. Seit wann meldet man sich am letzten Tag der Krankschreibung wieder gesund?! Das kann sich die Vorgesetzte zwar wünschen; hat sie ja aber noch nicht einmal. Du bist dazu weder verpflichtet, noch ist das überhaupt sinnvoll. Stattdessen bietest du ihr das sogar noch proaktiv an. Wozu?!
Ich finde, du bist wirklich oft ungeschickt unterwegs und verursachst damit unter Umständen Probleme, die nicht sein müssten.
Womöglich willst du es allen recht machen, erreichst dadurch dann oft genug sogar das Gegenteil.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hilfreich kann auch sein (zukünftig) sich bei der ersten Krankmeldung zu überlegen, wie man selbst die weitere Vorgehensweise haben will.

Ich mache das zum Beispiel so, dass ich proaktiv ankündige, dass ich mich Ende der Woche nochmals melde. Das mache ich entsprechend per Mail und habe bisher auch nie Rückfragen o. ä. erhalten.

Natürlich müsste ich das nicht zwingend, aber erfahrungsgemäß stresst es mich selbst mit meiner insgesamt schwierigen Chefin so am wenigsten.
 
Auf die Idee würde ich niemals kommen und auch in meinem kompletten Umfeld macht das niemand. Ich finde das auch insofern unsinnig, als oft Samstag und Sonntag ja noch zum Gesundwerden genutzt werden können.

Kritisch finde ich, wenn man sein Verhalten an problematischen Vorgesetzten ausrichtet. Die dürfen ihre Probleme gerne behalten. Warum muss ich mir deren Schuh anziehen?
 
Kritisch finde ich, wenn man sein Verhalten an problematischen Vorgesetzten ausrichtet.
Die Sichtweise kann ich total verstehen....in früheren größeren Unternehmen habe ich auch anders agiert.

Ich habe schlichtweg keinen Bock mehr, mir noch mal was anderes zu suchen. Im Prinzip "manipuliere" auch ich ein kleines bisschen, wenn man das so nennen will....und lüge im kleinen Stil ggf. auch mal im Zusammenhang mit Erkrankungen. Es muss jeder für sich selbst wissen, wie er damit umgehen will.

@Marika: Falls das zu sehr OT ist, kann ich den Beitrag gerne wieder löschen.
 
Ich fand es nur seltsam, dass ich mich gestern melden musste. Ihr hätte doch bewusst sein müssen, dass ich evtl. drei Tage im Voraus noch keine Prognose abgeben kann.
Ja eben, "evtl nicht". Vielleicht aber doch. In einem normal-angenehmem Arbeitsverhältnis kann man schon mal einen Zwischenstand abgeben. Außerdem "musstest" du das gar nicht, siehe:
Als ich mich am Montag krankgemeldet habe, sagte meine Vorgesetzte: "Bis Freitag". Ich war zuerst irritiert und antwortete, dass ich doch bis einschließlich Freitag krankgeschrieben bin. Fragte dann, ob ich mich telefonisch melden solle, was sie bejahte. Ich bin also lediglich meiner Pflicht nachgekommen.
DU selber hast das angeboten, also schieb das nun nicht deiner Chefin in die Schuhe.
Ihre Reaktion, ich solle "jetzt erst mal das Rätsel entwirren" fand ich seltsam und auch ihren Tonfall nahm ich als etwas pampig wahr.
Mein Güte. Dann war das halt seltsam, na und? Da muss man doch nicht tagelang drüber nachsinnieren. Du sagst sicher auch mal etwas, was andere "seltsam" finden. Macht doch nichts.
Mag sein, dass ich zur Zeit wegen der Wohnungskündigung besonders empfindlich bin, aber mir hat ihre Ansage von "Rätsel entwirren" überhaupt nicht gepasst.
Ich glaube es wäre besser, wenn du dich auf die Lösung deiner wirklichen Probleme konzentrieren würdest (also zB Wohnsituation, Gesundheit). Sei doch froh, dass es in der Arbeit wenigstens so einigermaßen läuft.
Leider habe ich seit einem halben Jahr nicht mehr das beste Verhältnis zu meiner Vorgesetzten
Ja, das ist nun halt so, und dann kann diese Vorgesetzte bei dir auch nichts mehr richtig machen (so wie du umgekehrt bei ihr vielleicht auch nicht). Wenn du die Arbeitsstelle nicht wechseln kannst, bleibt dir nichts anderes übrig als sowas runterzuschlucken. Und vielleicht zu üben, selber etwas souveräner damit umzugehen.
 
Wenn du die Arbeitsstelle nicht wechseln kannst, bleibt dir nichts anderes übrig als sowas runterzuschlucken.
Na, wechseln könnte Marika sicherlich. Es wäre mir neu, dass man als Pflegekraft groß nach Stellen suchen muss. Genauso umgekehrt - dann ist die Vorgesetzte eben unzufrieden: Sie wird einen Teufel tun, Marika bei der Stellenknappheit in der Pflege rauszusetzen. Und das kann man dann schon mal insofern nutzen, dass man sich eben nicht verhält wie das Karnickel vor der Schlange.

@Marika: Warum gehst du da nicht weg und fängst woanders neu an? Du schaffst es ja offenbar nicht, die Angst vor der Vorgesetzten abzulegen.
 
Marika. Grundsätzlich: bist du krankgeschrieben, dann bleibe auch zuhause. Wenn deine Krankschreibung bis Freitag ging, finde ich es nicht schlimm, mal sich zu melden, ob du wieder arbeiten kannst, oder ob du noch mal zum Arzt musst.

Der Spruch deiner Chefin finde ich persönlich nicht schlimm, da deine Kommunikation nicht besonders klar und gut ist. Dann hat sie halt "entwirren" gesagt, na und? Jemand mit Selbstvertrauen setzt eben noch mal an und erklärt noch mal was Sache ist. Da passiert mir auch, ich lasse mich aber nicht so dermaßen verunsichern wie du immer.

Ich wünsche dir gute Besserung.
 

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