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Normale Reaktion einer Vorgesetzten im Krankheitsfall?

Hallo,

danke für eure Antworten.

Ich kann natürlich nachvollziehen, dass meine Vorgesetzte planen muss. Ich fand es nur seltsam, dass ich mich gestern melden musste. Ihr hätte doch bewusst sein müssen, dass ich evtl. drei Tage im Voraus noch keine Prognose abgeben kann. Es ist ja etwas anderes, als wenn man eine Erkältung hatte, die sich merklich gebessert hat. Da kann man natürlich ein paar Tage im Voraus abschätzen, ob man wieder arbeitsfähig ist.

Ihre Reaktion, ich solle "jetzt erst mal das Rätsel entwirren" fand ich seltsam und auch ihren Tonfall nahm ich als etwas pampig wahr. Mich ärgert das auch aus dem Grund, weil ich immer zuverlässig bin und zu den Mitarbeitern gehöre, die sich wenig krankmelden.

Den Ausflug am kommenden Mittwoch brauchte sie doch gar nicht explizit erwähnen. Wenn sie feststellen sollte, dass ich am Montag immer noch arbeitsunfähig bin, kann sie den Ausflug doch immer noch rechtzeitig absagen.

Leider habe ich seit einem halben Jahr nicht mehr das beste Verhältnis zu meiner Vorgesetzten, nachdem ich mich mehrfach über eine Kollegin beschwert hatte. Zu Recht, da sie manche Aufgaben strikt verweigerte, meine Vorgesetzte sie trotz allem noch in Schutz nahm.
Jetzt mache doch nicht aus jeder Mücke einen Elefanten.
Gib am Montag Bescheid, ob Du wieder arbeiten kann oder nicht und damit ist es doch gut.
 
Vielleicht solltest du einfach konsequent zu Hause bleiben und nicht herumeiern. Meiner Meinung nach bringt es nichts, so eine Schleimbeutelentzündung zu verschleppen. Am Ende bist du mehr krank als wenn du gleich zu Hause geblieben wärst. Den Ton der Chefin würde ich dabei ignorieren.
 
Aus meiner Sicht haben Details zur Erkrankungen und deren Prognose nur bedingt Platz im Arbeitsverhältnis.
Meinen AG geht es erst einmal nichts an, warum ich ausfalle, wichtiger sind Prognosen zur Dauer (wenn bekannt)

Da würde ich als AN keine Diskussion beginnen.

Würde es nicht so hoch hängen und mich an ein-zwei Wörtern hochziehen.
Letztlich bringt es dich und dein Verhältnis zur Chefin nicht weiter
 
Letztlich bringt es dich und dein Verhältnis zur Chefin nicht weiter
Das ist ein klares Verhältnis und braucht auch nicht "Verschnupftheit" Kolleginnen gegenüber.
Ich höre hier persönliche Vorwürfe raus, private Kämpfe.

Liebe Marka, liebe TE- nimm dich total zurück und sei nein, wenn ein dienstliches Nein nötig ist und wie es dir privat mit diesen Leuten geht, das ist nicht relevant.
Du bist sicher wichtig, kannst sicher viel, tritt gefestigt auf.
 
Ich fand es nur seltsam, dass ich mich gestern melden musste. Ihr hätte doch bewusst sein müssen, dass ich evtl. drei Tage im Voraus noch keine Prognose abgeben kann.
Du hast doch aber wieder eigene Anteile daran. Und nein, du MUSSTEST dich nicht melden, hast ihr allerdings zugesagt, das zu tun und selbst dann nicht mit einer klaren Aussage.

Man geht nicht krank arbeiten und kommt erst dann zurück, wenn man gesund ist. Punkt. Sie muss dann eben entscheiden, ob sie absagt, ob sie riskiert und auf dich hofft oder ob sie eine andere Lösung findet. Vorgesetzte müssen damit umgehen können und schaffen das auch, aber du öffnest eben Raum für Hickhack.
 
Den Ausflug am kommenden Mittwoch brauchte sie doch gar nicht explizit erwähnen. Wenn sie feststellen sollte, dass ich am Montag immer noch arbeitsunfähig bin, kann sie den Ausflug doch immer noch rechtzeitig absagen.
Ist das für dich keine wichtige Information ?

Ich kenne deine üblichen Tätigkeiten nicht genau, könnte mir aber vorstellen, dass ein Ausflug eine zusätzliche Belastung wäre?
 

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