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Normale Reaktion einer Vorgesetzten im Krankheitsfall?

Das ist doch ein normales berufliches Verhältnis, wo die Chefin eben den Dienstplan machen muss und dann eben wissen muss, wie lange jemand krank ist.
Das wäre ideal, wenn man immer gleich sagen könnte, wie lange man krank ist, entspricht aber nun mal nicht der Realität - und dann muss die Chefin auch ohne dieses Wissen planen können. Kein Arbeitnehmer ist unter der Krankheitswoche verpflichtet zu sagen, ob er am folgenden Montag wieder da ist. Und nein, man muss auch am Freitag deshalb nicht anrufen. Allerdings hatte die Chefin das ja auch gar nicht verlangt, das hatte die TE freiwillig angeboten.
 
Doch, das kann verpflichtend sein. In meiner Firma riskiert man eine Abmahnung, wenn man sich am letzten Krankheitstag nicht für den nächsten Arbeitstag gesund (oder weiterhin krank) meldet.
Hier ging es darum, am Fr zu sagen, ob man Mo arbeiten kommt. Was, wenn man Sa und So noch zum Gesundwerden braucht, und noch nicht absehen kann, wie es am Mo ist? Meldest du dich dann weiterhin krank, obwohl du am Mo eventuell doch wieder gesund bist und arbeiten kannst? Die Info bringt dann ja genau gar nichts.

Habe dazu jetzt mal recherchiert:
  • Nein, du musst am Freitag nicht sicher wissen, ob du am Montag gesund bist.
  • Nein, du bist nicht verpflichtet, eine medizinische Prognose abzugeben.
  • Ja, wenn der Arbeitgeber eine organisatorische Rückmeldung wünscht, solltest du dich melden – aber du darfst genauso gut mitteilen, dass der weitere Verlauf derzeit noch offen ist.
Rechtlich verpflichtet ist man zu einer solchen Meldung nicht (und eine Abmahnung wäre wohl auch unverhältnismäßig), wenn es aber entsprechende Vereinbarungen gibt, dann sollte man das tun. Ob das in Marikas Fall so ist, ging aus dem bisherigen Verlauf m.E. nicht hervor.
 
Zuletzt bearbeitet:
Doch, das kann verpflichtend sein. In meiner Firma riskiert man eine Abmahnung, wenn man sich am letzten Krankheitstag nicht für den nächsten Arbeitstag gesund (oder weiterhin krank) meldet.
Das kenne ich auch so.
Natürlich müssen die Vorgesetzten wissen, ob man am nächsten Tag wieder da ist, oder noch ein paar Tage länger krankgeschrieben ist.
Und auch wenn das nicht Vorschrift wäre, ich finde es einfach nur fair, wenn man die Vorgesetzten rechtzeitig informiert, anstatt sie auf dem Schlauch stehen zu lassen...

Und außerdem gibt's im Zuge der ganzen Merzschen Reformen demnächst auch noch eine andere Änderung bzgl Krankmeldungen:
Man muss sich als Arbeitnehmer in Zukunft nämlich schon ab dem 1. Krankheitstag eine AU vom Arzt holen, und nicht erst am 3. Tag.
Die Ärzte, v.a. die Hausärzte sind jetzt schon stinksauer deshalb, was ich gut verstehen kann. Denn das bedeutet ja noch mehr Bürokratie und noch vollere Wartezimmer...
 
Das kenne ich auch so.
Natürlich müssen die Vorgesetzten wissen, ob man am nächsten Tag wieder da ist, oder noch ein paar Tage länger krankgeschrieben ist.
Und auch wenn das nicht Vorschrift wäre, ich finde es einfach nur fair, wenn man die Vorgesetzten rechtzeitig informiert, anstatt sie auf dem Schlauch stehen zu lassen...

Und außerdem gibt's im Zuge der ganzen Merzschen Reformen demnächst auch noch eine andere Änderung bzgl Krankmeldungen:
Man muss sich als Arbeitnehmer in Zukunft nämlich schon ab dem 1. Krankheitstag eine AU vom Arzt holen, und nicht erst am 3. Tag.
Die Ärzte, v.a. die Hausärzte sind jetzt schon stinksauer deshalb, was ich gut verstehen kann. Denn das bedeutet ja noch mehr Bürokratie und noch vollere Wartezimmer...
Da kommt es darauf an, was im Arbeitsvertrag steht.
 

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