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Noch Hoffnung?

Danke Mittendurch,
es ist gut zu lesen, dass das auch jemand kennt. Ich fühle mich oft so alleine und unverstanden damit.
Es ist so schwer, den letzten Schritt zu gehen. Immer wenn ich dort stehe, hochoben oder an der Bahn, dann plötzlich werden die Anteile laut, die leben wollen. Aber NUR dann.
Ich versuche so oft mich abzulenken, mir etwas Gutes zutun. Aber nie ist es von Dauer und nie ist es gut genug, um diese innere Stimme zu verdrängen. Ich bin so am Verzweifeln, will nur noch aufgeben und schaffe es nicht.
Ich gehe so oft in die Kapelle und bitte um Hilfe und komme mir dabei so lächerlich vor, weil ich nicht einmal gläubig bin.
 
Ich hatte heute ungeplant nochmal ein Gespräch mit dem Oberarzt. Er hat mich noch nicht aufgegeben. Wir probieren es weiter, es gibt wohl noch Möglichkeiten. Und ich soll einen bis zwölf Gänge zurück schalten und mich nicht selbst so unter Druck setzen wieder zu funktionieren. Er sagte mir, dass er schon viele Patienten betreut hat, die halt mehr als 6 Aufenthalte brauchten, um wieder zurück zu sich zu finden und mit beiden Beinen im Leben zu stehen. Die Stimmen in meinem Kopf sind behandelbar, braucht aber Zeit. Ich bin erleichtert, dass man mich nicht aufgegeben hat. Aber auch traurig, dass ich nicht dort angekommen werde sein, wo ich nach diesem Aufenthalt hin wollte. Die Rente soll nun tatsächlich Zeit verschaffen. Etwas, womit ich mich gar nicht wohl fühle, aber wohl gerade die einzige Lösung ist. 🙁
 
Ich hatte heute ungeplant nochmal ein Gespräch mit dem Oberarzt. Er hat mich noch nicht aufgegeben. Wir probieren es weiter, es gibt wohl noch Möglichkeiten. Und ich soll einen bis zwölf Gänge zurück schalten und mich nicht selbst so unter Druck setzen wieder zu funktionieren. Er sagte mir, dass er schon viele Patienten betreut hat, die halt mehr als 6 Aufenthalte brauchten, um wieder zurück zu sich zu finden und mit beiden Beinen im Leben zu stehen. Die Stimmen in meinem Kopf sind behandelbar, braucht aber Zeit. Ich bin erleichtert, dass man mich nicht aufgegeben hat. Aber auch traurig, dass ich nicht dort angekommen werde sein, wo ich nach diesem Aufenthalt hin wollte. Die Rente soll nun tatsächlich Zeit verschaffen. Etwas, womit ich mich gar nicht wohl fühle, aber wohl gerade die einzige Lösung ist. 🙁

Also, zunächst einmal freue ich mich sehr, dass es offenbar doch noch mehr Therapieoptionen gibt für dich, als du dachtest und die Prognose deiner Krankheit auch besser ist.

Vermutlich klappt es auch besser mit den Fortschritten, wenn du es schaffst, den Druck auf dich etwas zu verringern.

Was stört dich an der Idee einer Rente?

Vermutlich kommt nur eine Rente wegen Erwerbsfähigkeit in Betracht.

Auch das ist kein Gebiet, in dem ich mich gut auskenne. Allerdings habe ich mal aufgeschnappt, dass derartige Renten häufig nur auf Zeit bewilligt werden und danach eh eine Überprüfung ansteht...

Wünsche dir weiterhin alles Gute und ein wenig Licht in dieser dunklen Zeit!
 
, zunächst einmal freue ich mich sehr, dass es offenbar doch noch mehr Therapieoptionen gibt für dich, als du dachtest und die Prognose deiner Krankheit auch besser ist
Es gibt keine Garantie, nur Versuche.

Es soll jetzt EMDR versucht werden. Damit hatte ich allerdings schon schlechte Erfahrungen ge macht. Ich bin da sehr misstrauisch. TRIMB ist nicht ausreichend, sie wollen erreichen aus den vielen Fetzen ein rundes Bild zu machen, damit ich das integrieren kann. Aber es hat ja wahrscheinlich einen Grund, warum es so zersplittert in mir drin ist. Ich glaube, das bekomme ich nicht gut hin. Und ich frage mich, ob es sinnvoll ist, so kurz vor der Entlassung...
 
Hallo liebe Eine,

ich weiß nicht, ob du gerne liest.
Mir hat ein Buch ganz viel aufgezeigt.


Vielleicht kannst du auch etwas für dich finden.

EMDR ist nicht immer das beste Mittel. Ich kann verstehen, wenn du dir damit unsicher bist.
 
Es gibt keine Garantie, nur Versuche.

Es soll jetzt EMDR versucht werden. Damit hatte ich allerdings schon schlechte Erfahrungen ge macht. Ich bin da sehr misstrauisch. TRIMB ist nicht ausreichend, sie wollen erreichen aus den vielen Fetzen ein rundes Bild zu machen, damit ich das integrieren kann. Aber es hat ja wahrscheinlich einen Grund, warum es so zersplittert in mir drin ist. Ich glaube, das bekomme ich nicht gut hin. Und ich frage mich, ob es sinnvoll ist, so kurz vor der Entlassung...

Dazu kann ich leider nichts beitragen. Darüber weiß ich zu wenig.

TRIMB erinnert mich allerdings an ein Buch, mit dem ich eine Weile experimentiert habe.

Allione: Den Dämonen Nahrung geben.


Ob dir das in irgendeiner Form helfen kann, weiß ich leider nicht.

Falls es dich ansprechen sollte, besprich diese Herangehensweise bitte mit deinem Arzt bzw dem dich betreuenden Team.

Die Erfahrungen, die ich damit gemacht habe, waren nicht schlecht, aber ich bin nicht du und meine Probleme doch etwas andere als deine , glaube ich.
 

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