Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Noch Hoffnung?

Ich gehe wohl zurück ins Frauenhaus, habe keinen Ort mehr.
Habe nicht das erreicht was notwendig gewesen wäre, um zurecht zu kommen.
Ich denke, mir ist nicht mehr zu helfen. Es wird nur nicht so offen gesagt. Und das ist okay.
 
Ich möchte nicht mehr. Ich kann auch einfach nicht mehr. Ich warte eigentlich nur noch, bis ich die Kontrolle verliere. Dann ist es endlich vorbei. Aber noch kämpfe ich mit und in mir. Zwei Wochen bleiben noch.
 
Ich möchte nicht mehr. Ich kann auch einfach nicht mehr. Ich warte eigentlich nur noch, bis ich die Kontrolle verliere. Dann ist es endlich vorbei. Aber noch kämpfe ich mit und in mir. Zwei Wochen bleiben noch.

Kennst du die Geschichte von den 2 Fröschen?

Meine Mutter hat sie mir erzählt und ich erzähle sie dir:

Eines Tages vergaß die Bäuerin einen Bottich voll frisch gemolkener Milch nach dem Melken auf der Wiese.

Es wurde Abend und zwei neugierige Frösche schauten sich das an, glitten aus vom Rand und fielen hinein.

Der Rand des Gefässes war so glatt, dass sie es nicht schafften, heraus zu klettern.

Eine lange Weile schwammen sie stumm und verbissen.

Schließlich sagte der eine: "Ich kann nicht mehr, es hat einfach keinen Zweck. Wir schaffen es nie hier heraus. Selbst, wenn wir durchhalten bis zum Morgen: am Ende findet uns doch nur die Bäuerin und die wird uns gewiss töten."

Der andere versuchte, ihm Mut zuzusprechen. Doch umsonst.

Er gab auf, ging unter und ertrank, ohne dass sein Kamerad ihm helfen konnte.

Der andere Frosch schwamm verbissen weiter. Er wusste selbst nicht wozu.

Denn hatte sein toter Kamerad nicht schließlich recht? Es gab keine Hoffnung.

Doch er wollte nicht aufgeben. So schwamm er weiter und weiter und weiter.

Schließlich, als seine Kraft am Ende war, spürte er auf einmal Boden unter seinen Füßen.

Zunächst dachte er, erschöpft, dass er untergegangen sei.

Der Morgen graute. Und da, in der Morgendämmerung erkannte er die Wahrheit:

Er war so lange geschwommen, bis sich durch das Rudern seiner Pfoten Butter gebildet hatte.

Erleichtert, gelangte er mit allerletzter Kraft vom Butterklumpen unter seinen Füßen aus dem Gefäss und in Sicherheit.
 
Ich habe aus deren Sicht viel erreicht. Für Lebensqualität reicht es aber nicht. Ich weiß einfach nicht mehr was ich tun soll. Ich möchte mir einfach nur noch kochendes Wasser über Haut schütten und sie mir abziehen, um aus ihr raus zu können, mich nicht mehr eklig zu fühlen und sie nicht mehr weh tut. Niemand will verstehen, dass ich nicht mehr möchte. Das worauf ich so sehr gehofft hatte, dass mir diese Therapie dabei hilft endlich abzuschließen und dass das alles endlich aufhört und nicht mehr so schwer ist, es ist nicht eingetroffen. Ich stehe jeden Morgen mit der Hoffnung auf, heute ist es besser... Aber es wird nichts besser. Die Ärzte meinen mit Fortschritt, dass ich hier inzwischen in der Lage bin, mich in den Gruppen etwas zu beteiligen... Dass ich nicht mehr so oft neben mir stehe...
Aber diese Stimme in meinem Kopf, meine Haut, meine unendliche Trauer... ist unerträglich und geht einfach nicht weg. Egal was ich tue. Ich möchte das nicht mehr, ich will einfach nie wieder aufwachen.
Und wenn ich ehrlich sage, dass ich mir um mich Sorgen mache, dass ich Angst habe, die Kontrolle zu verlieren und dieser Stimme in mir nach gebe, dann heisst es nur: tun sie sich etwas Gutes.

Aber es gibt nichts Gutes.
Ich glaube, mir ist nicht mehr zu helfen, sie sagen es nur nicht, weil sie wissen, dass ich dann aufgebe.
 
Moin @Eine, es tut mir leid, dass es dir gerade so geht. Und ja wir kennen es ähnlich nicht gleich. Denn auch das was du gerade erlebst ist bei jedem Menschen manchmal ähnlich - aber gleich?
Und doch auch wenn es jetzt kaum danach aussehen mag, es kann anders werden. Es ist eine sehr schwierige Zeit und bitte glaub und hoffe weiter auf die, die Leben wollen und den Weg dafür mit dir suchen werden.
Denn auch die gibt es, die dich bis hierher, bis genau dahin begleitet haben, bis sich die melden, die Angst davor haben, das rauskommt, dass du darüber redest, dass folgt, was angedroht wurde, sie haben es tief in sich und versuchen, alles zu verhindern, was aufdeckt, was nie aufgedeckt werden durfte oder auch heute für sie klar ist, dass es auch jetzt noch nicht aufgedeckt werden darf.

Viele haben diese Phase, in der du gerade steckst durchgemacht, es geschafft und das weiß deine Therapeutin und das Team, dass dich gerade begleitet. Und ja es macht Angst....
Aber du bist auf dem Weg und du kannst es schaffen, das ist wohl das was deiner derzeitigen Unterstützer sehen...
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben