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Noch Hoffnung?

Ja, der Oberarzt hat mich übernommen. Er kennt sich sehr gut mit Medikamenten und auch Trauma aus.
Es ist so schlimm dieser Ort zu dieser Zeit. Es macht nichts besser. 🙁
 
Ja, der Oberarzt hat mich übernommen. Er kennt sich sehr gut mit Medikamenten und auch Trauma aus.
Es ist so schlimm dieser Ort zu dieser Zeit. Es macht nichts besser. 🙁

Das klingt so, als sei deine Therapie in kompetenten Händen. Das zumindest ist sehr gut.

Vermutlich ist es am besten, dass du Dinge direkt mit dem Oberarzt besprichst, wenn du kannst.

Im Gegensatz zu mir kennt er sich da aus - berücksichtige das bitte bei allem was ich schreibe 🙂

Hast du ihn schon mal gefragt, warum er meinte, dass das Lauterwerden der Stimme ein gutes Zeichen ist?

Wie gesagt, ich weiß nicht viel darüber.

Was ich mir vorstellen kann, ist, dass es ein gutes Zeichen sein könnte, weil es bedeutet, dass du langsam ins Zentrum des Problems vorstösst und darum die Widerstände größer werden.

Ähnlich wie im Computerspiel der Endgegner auf dem höchsten Level am stärksten ist.

Dass ein Klinikaufenthalt jetzt sogar noch trüber ist als sonst, glaube ich sofort.

Drücke dir weiterhin alle Daumen.
 
Aber wie befürchtet, unterbrechen wir die Traumatherapie und arbeiten erstmal an den Introjekten, weil sie mir das Leben zur Hölle machen. Es ist ein ständiger innerer Kampf zwischen den Anteilen, die mich klein machen und mir sagen, ich soll aufgeben und den anderen Anteilen, die überleben wollen und kämpfen. Klingt verrückt, ich weiß.
 
Aber wie befürchtet, unterbrechen wir die Traumatherapie und arbeiten erstmal an den Introjekten, weil sie mir das Leben zur Hölle machen. Es ist ein ständiger innerer Kampf zwischen den Anteilen, die mich klein machen und mir sagen, ich soll aufgeben und den anderen Anteilen, die überleben wollen und kämpfen. Klingt verrückt, ich weiß.

Diese Anteile von dir, die dich klein machen wollen, klingen für mich autoaggressiv.

Soll heißen: vielleicht können es der Zorn und die Aggression sein, die du irgendwann auf dich gelenkt hast, weil du sie nicht auf die Schuldigen lenken konntest?

Bitte, besprich sowas vorher mit deinem Therapeuten (denn, siehe oben: ich kenne mich nicht gut genug aus) :

Könntest du versuchen, diese Anteile von dir, die dir 'feindlich' sind, auf den oder die Schuldigen zu richten?

Indem du ihnen sagst, dass nicht du schuld bist sondern XYZ 'hier Namen einsetzen' '?

O. K., das klingt vielleicht auch verrückt.
 
Ich werde in zwei Wochen entlassen. Es war meine letzte Hoffnung.

Habe das Gefühl, dass ich etwas grundlegendes nicht verstehe.

Also, du arbeitest an deinem Trauma, so hart, dass sich diese Anteile von dir (die offenbar Introjekte heißen) zu Wort melden.

Wieso wirst du dann in zwei Wochen entlassen?
 

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