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Noch Hoffnung?

Weil mir gesagt wurde, dass ich nicht stabil genug bin um weiter zu machen, Sorge vor Reteaumatisierung. Ich soll pausieren mit dem, was ich "erreicht" habe. Aber ich habe nichts erreicht...

Für mich ist das das Ende.
Meine Therapeutin wird im Frühjahr diese Klinik verlassen. Nochmal jemandem vertrauen kann ich nicht.

Ich denke, mir ist nicht mehr zu helfen. Und arrangieren.... Nein. Das geht nicht.

Es war meine letzte und einzige Hoffnung.
 
Weil mir gesagt wurde, dass ich nicht stabil genug bin um weiter zu machen, Sorge vor Reteaumatisierung. Ich soll pausieren mit dem, was ich "erreicht" habe. Aber ich habe nichts erreicht...

Wieviel du erreicht hast oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Dafür fehlt mir jeder Maßstab.

Die Sorge vor Retraumatisierung kann ich verstehen, denke ich.

Meine Therapeutin wird im Frühjahr diese Klinik verlassen. Nochmal jemandem vertrauen kann ich nicht.

Und geht sie dann in Ruhestand, in eine Praxis oder eine andere Klinik?

Vielleicht kann sie dich später weiter behandeln, wenn du stabiler bist?

Na schön, ich habe jetzt oft erwähnt, dass ich sehr wenig Ahnung habe (und das ist ja auch so).

Irgendwie kommt es mir allerdings sehr optimistisch vor, dass du nach zwei weiteren Wochen so stabil bist, dass du ohne weiteres entlassen werden kannst, um alleine zurecht zu kommen.

Kannst du nicht in irgendeiner Form in einer Art des geschützten Wohnens unterkommen - falls du das willst, natürlich nur?

Ich denke, mir ist nicht mehr zu helfen. Und arrangieren.... Nein.

Hm. Verzeih mir, es ist spät. Aus irgendeinem Grund fällt mir jetzt ein Spruch meiner Mutter ein (den sie von ihrer Mutter bekommen hat) :

"hilf dir selbst, dann hilft dir Gott"

Meine Großmutter mütterlicherseits war übrigens katholisch und sehr gläubig.

Selbst bin ich eher Agnostikerin.

Trotzdem: vor langer Zeit bin ich einmal zerbrochen. Das meiste weiß ich nicht mehr und bin froh darüber.

Aber an eine Gewissheit kann ich mich erinnern:

Hoffnung gibt es. Immer.
 
Ich gehe wohl zurück ins Frauenhaus, habe keinen Ort mehr.
Habe nicht das erreicht was notwendig gewesen wäre, um zurecht zu kommen.
Ich denke, mir ist nicht mehr zu helfen. Es wird nur nicht so offen gesagt. Und das ist okay.
 
Ich möchte nicht mehr. Ich kann auch einfach nicht mehr. Ich warte eigentlich nur noch, bis ich die Kontrolle verliere. Dann ist es endlich vorbei. Aber noch kämpfe ich mit und in mir. Zwei Wochen bleiben noch.
 
Ich möchte nicht mehr. Ich kann auch einfach nicht mehr. Ich warte eigentlich nur noch, bis ich die Kontrolle verliere. Dann ist es endlich vorbei. Aber noch kämpfe ich mit und in mir. Zwei Wochen bleiben noch.

Kennst du die Geschichte von den 2 Fröschen?

Meine Mutter hat sie mir erzählt und ich erzähle sie dir:

Eines Tages vergaß die Bäuerin einen Bottich voll frisch gemolkener Milch nach dem Melken auf der Wiese.

Es wurde Abend und zwei neugierige Frösche schauten sich das an, glitten aus vom Rand und fielen hinein.

Der Rand des Gefässes war so glatt, dass sie es nicht schafften, heraus zu klettern.

Eine lange Weile schwammen sie stumm und verbissen.

Schließlich sagte der eine: "Ich kann nicht mehr, es hat einfach keinen Zweck. Wir schaffen es nie hier heraus. Selbst, wenn wir durchhalten bis zum Morgen: am Ende findet uns doch nur die Bäuerin und die wird uns gewiss töten."

Der andere versuchte, ihm Mut zuzusprechen. Doch umsonst.

Er gab auf, ging unter und ertrank, ohne dass sein Kamerad ihm helfen konnte.

Der andere Frosch schwamm verbissen weiter. Er wusste selbst nicht wozu.

Denn hatte sein toter Kamerad nicht schließlich recht? Es gab keine Hoffnung.

Doch er wollte nicht aufgeben. So schwamm er weiter und weiter und weiter.

Schließlich, als seine Kraft am Ende war, spürte er auf einmal Boden unter seinen Füßen.

Zunächst dachte er, erschöpft, dass er untergegangen sei.

Der Morgen graute. Und da, in der Morgendämmerung erkannte er die Wahrheit:

Er war so lange geschwommen, bis sich durch das Rudern seiner Pfoten Butter gebildet hatte.

Erleichtert, gelangte er mit allerletzter Kraft vom Butterklumpen unter seinen Füßen aus dem Gefäss und in Sicherheit.
 

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