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Noch Hoffnung?

Aber wie befürchtet, unterbrechen wir die Traumatherapie und arbeiten erstmal an den Introjekten, weil sie mir das Leben zur Hölle machen. Es ist ein ständiger innerer Kampf zwischen den Anteilen, die mich klein machen und mir sagen, ich soll aufgeben und den anderen Anteilen, die überleben wollen und kämpfen. Klingt verrückt, ich weiß.
 
Aber wie befürchtet, unterbrechen wir die Traumatherapie und arbeiten erstmal an den Introjekten, weil sie mir das Leben zur Hölle machen. Es ist ein ständiger innerer Kampf zwischen den Anteilen, die mich klein machen und mir sagen, ich soll aufgeben und den anderen Anteilen, die überleben wollen und kämpfen. Klingt verrückt, ich weiß.

Diese Anteile von dir, die dich klein machen wollen, klingen für mich autoaggressiv.

Soll heißen: vielleicht können es der Zorn und die Aggression sein, die du irgendwann auf dich gelenkt hast, weil du sie nicht auf die Schuldigen lenken konntest?

Bitte, besprich sowas vorher mit deinem Therapeuten (denn, siehe oben: ich kenne mich nicht gut genug aus) :

Könntest du versuchen, diese Anteile von dir, die dir 'feindlich' sind, auf den oder die Schuldigen zu richten?

Indem du ihnen sagst, dass nicht du schuld bist sondern XYZ 'hier Namen einsetzen' '?

O. K., das klingt vielleicht auch verrückt.
 
Ich werde in zwei Wochen entlassen. Es war meine letzte Hoffnung.

Habe das Gefühl, dass ich etwas grundlegendes nicht verstehe.

Also, du arbeitest an deinem Trauma, so hart, dass sich diese Anteile von dir (die offenbar Introjekte heißen) zu Wort melden.

Wieso wirst du dann in zwei Wochen entlassen?
 
Weil mir gesagt wurde, dass ich nicht stabil genug bin um weiter zu machen, Sorge vor Reteaumatisierung. Ich soll pausieren mit dem, was ich "erreicht" habe. Aber ich habe nichts erreicht...

Für mich ist das das Ende.
Meine Therapeutin wird im Frühjahr diese Klinik verlassen. Nochmal jemandem vertrauen kann ich nicht.

Ich denke, mir ist nicht mehr zu helfen. Und arrangieren.... Nein. Das geht nicht.

Es war meine letzte und einzige Hoffnung.
 
Weil mir gesagt wurde, dass ich nicht stabil genug bin um weiter zu machen, Sorge vor Reteaumatisierung. Ich soll pausieren mit dem, was ich "erreicht" habe. Aber ich habe nichts erreicht...

Wieviel du erreicht hast oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Dafür fehlt mir jeder Maßstab.

Die Sorge vor Retraumatisierung kann ich verstehen, denke ich.

Meine Therapeutin wird im Frühjahr diese Klinik verlassen. Nochmal jemandem vertrauen kann ich nicht.

Und geht sie dann in Ruhestand, in eine Praxis oder eine andere Klinik?

Vielleicht kann sie dich später weiter behandeln, wenn du stabiler bist?

Na schön, ich habe jetzt oft erwähnt, dass ich sehr wenig Ahnung habe (und das ist ja auch so).

Irgendwie kommt es mir allerdings sehr optimistisch vor, dass du nach zwei weiteren Wochen so stabil bist, dass du ohne weiteres entlassen werden kannst, um alleine zurecht zu kommen.

Kannst du nicht in irgendeiner Form in einer Art des geschützten Wohnens unterkommen - falls du das willst, natürlich nur?

Ich denke, mir ist nicht mehr zu helfen. Und arrangieren.... Nein.

Hm. Verzeih mir, es ist spät. Aus irgendeinem Grund fällt mir jetzt ein Spruch meiner Mutter ein (den sie von ihrer Mutter bekommen hat) :

"hilf dir selbst, dann hilft dir Gott"

Meine Großmutter mütterlicherseits war übrigens katholisch und sehr gläubig.

Selbst bin ich eher Agnostikerin.

Trotzdem: vor langer Zeit bin ich einmal zerbrochen. Das meiste weiß ich nicht mehr und bin froh darüber.

Aber an eine Gewissheit kann ich mich erinnern:

Hoffnung gibt es. Immer.
 

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