Weil mir gesagt wurde, dass ich nicht stabil genug bin um weiter zu machen, Sorge vor Reteaumatisierung. Ich soll pausieren mit dem, was ich "erreicht" habe. Aber ich habe nichts erreicht...
Wieviel du erreicht hast oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Dafür fehlt mir jeder Maßstab.
Die Sorge vor Retraumatisierung kann ich verstehen, denke ich.
Meine Therapeutin wird im Frühjahr diese Klinik verlassen. Nochmal jemandem vertrauen kann ich nicht.
Und geht sie dann in Ruhestand, in eine Praxis oder eine andere Klinik?
Vielleicht kann sie dich später weiter behandeln, wenn du stabiler bist?
Na schön, ich habe jetzt oft erwähnt, dass ich sehr wenig Ahnung habe (und das ist ja auch so).
Irgendwie kommt es mir allerdings sehr optimistisch vor, dass du nach zwei weiteren Wochen so stabil bist, dass du ohne weiteres entlassen werden kannst, um alleine zurecht zu kommen.
Kannst du nicht in irgendeiner Form in einer Art des geschützten Wohnens unterkommen - falls du das willst, natürlich nur?
Ich denke, mir ist nicht mehr zu helfen. Und arrangieren.... Nein.
Hm. Verzeih mir, es ist spät. Aus irgendeinem Grund fällt mir jetzt ein Spruch meiner Mutter ein (den sie von ihrer Mutter bekommen hat) :
"hilf dir selbst, dann hilft dir Gott"
Meine Großmutter mütterlicherseits war übrigens katholisch und sehr gläubig.
Selbst bin ich eher Agnostikerin.
Trotzdem: vor langer Zeit bin ich einmal zerbrochen. Das meiste weiß ich nicht mehr und bin froh darüber.
Aber an eine Gewissheit kann ich mich erinnern:
Hoffnung gibt es. Immer.