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Noch Hoffnung?

Ich habe meiner Therapeutin es per Brief in die Hand gegeben. Jetzt alles offen gel egt. Auch Dinge, die ich lange mit mir rumschleppe, aber nicht darüber reden konnte. Mal sehen, ob und wie es jetzt weiter geht. Ich habe Angst, dass ich die Therapie in der Form unterbrechen muss.
In der Visite wurde nicht darauf eingegangen. Ich würde gefragt, ob ich ein Gespräch mit Studenten führen möchte über meine Krankheit. Ich habe es abgelehnt. Jetzt habe ich Angst, dass mir das zum Nachteil ausgelegt wird oder negativ. Aber ich kann das nicht. Ich habe Angst vor den Fragen.

Zum Nachteil wird es dir sicher nicht ausgelegt, dass du nicht mit den Studenten sprechen wolltest.

Eher ist es positiv zu sehen, dass du deine Grenzen respektierst.

Dass du das überhaupt gefragt wurdest, könnte ein Zeichen sein, dass du äußerlich viel gefasster und stabiler wirkst, als du dich innerlich fühlst.

Es ist gut, dass du diesen Brief abgegeben hast, glaube ich. Nun erfährt deine Therapeutin dadurch mehr von deinem Innenleben und kann dir hoffentlich eine Therapie anbieten, die dir wirksam hilft.
 

Hm, mir liegt immer noch die Antwort 'nur im Moment' auf der Zunge.

Da du gemeint hast, dass du das nicht verstehst, will ich versuchen, zu erklären, was ich meine.

Ich glaube, dass nur die Gegenwart sicher ist, der Moment.

Die Zukunft ist immer ungewiss - alles mögliche kann geschehen, gutes wie schlimmes.

Alle Menschen leben mit dieser Ungewissheit, sie gehen unterschiedlich damit um.

Einige verdrängen sie, andere leben im Moment.

Es tut mir Leid: ich hätte dir gerne etwas tröstlicheres gesagt.
 
Okay, wenn meine Metapher nicht freigeschaltet wird, schreibe ich es nun klar...
Wenn man einen bösen Menschen hat wegsperren lassen, dieser aber in radikalen kreisen verkehrt mit ebenfalls bösen Menschen, die sich noch im Feld frei bewegen... Wie sicher ist man dann?
 
Okay, wenn meine Metapher nicht freigeschaltet wird, schreibe ich es nun klar...
Wenn man einen bösen Menschen hat wegsperren lassen, dieser aber in radikalen kreisen verkehrt mit ebenfalls bösen Menschen, die sich noch im Feld frei bewegen... Wie sicher ist man dann?

O. K., das ist etwas anderes als ich dachte...

Wenn man sich zur Zeit in einer Klinik aufhält (warum auch immer), ist man zur Zeit vermutlich sehr sicher in dieser Hinsicht.

Aufgrund der Corona Bestimmungen muss man am Eingang seinen Impfnachweis zeigen und sagen was man will.

Draußen hängt es meiner Meinung nach von 3 Faktoren ab:

Wie motiviert sind die Verfolger, welche Ressourcen haben sie, wie verhält sich die Person, der sie böses wollen.

Diese Faktoren beeinflussen die Wahrscheinlichkeit, gefunden zu werden.

Wenn man Dinge wie Polizeischutz und Zeugenprogramm vernachlässigt, kann sich meiner Meinung nach die gesuchte Person am besten schützen, wenn sie nicht gefunden wird.

Das heißt:

evtl. Namensänderung beantragen. Auf jeden Fall beim Einwohnermeldeamt die Suche nach einem sperren lassen (das ist sonst der einfachste Weg gefunden zu werden).

Umziehen, Bankverbindungen wechseln, keine Kreditkarten oder sonstiges Plastikgeld verwenden.

Keine sozialen Medien etc. unter echtem Namen verwenden. Keine bekannten Nicknames verwenden.

Bekannte Lieblingsplätze meiden.

Bekannte Bezugspersonen nicht kontaktieren.

Bekannte auffällige / ungewöhnliche Hobbies nicht weiter ausüben oder ungewöhnliche Produkte bestellen bei Anbietern, von denen es nicht viele gibt...

Das würde gelten, wenn es eine wirklich entschlossene Gruppe an Verfolgern mit sehr großen Ressourcen ist.

Falls es sich mehr um 'Normalmenschen' handelt, die lediglich angepisst sind, reicht es vermutlich schon völlig aus, sich im Internet stark zurück zu halten, umzuziehen und bekannte Kontakte zu meiden (Sperre beim Meldeamt ist trotzdem wichtig!).

Wenn jemand das alles durchzieht, dann kann sich die Person ziemlich sicher fühlen, meiner Meinung nach.

Vorsicht: über diese Dinge habe ich keine speziellen Kenntnisse. Was ich geschrieben habe, ist einfach Alltagswissen kombiniert mit Logik...
 

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