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MAMA ist tot

Hallo Tati,

erstmal wirklich herzliches Beileid.

Es tut mir sehr leid, was Du durchmachst.

Ich kann Deine Trauer sehr gut nachempfinden. Du vermisst Deine Mum. Es gibt gar keine passende Worte - die tröstlich sein können. Man ist der Trauer bei jedem geliebten Menschen einfach ausgesetzt...

Ich glaube es ist aber schon mal gut, dass Du hier Dich gemeldet hast. Dann bist Du mit Deiner Trauer nicht alleine.

Ich glaube,
gute Freunde sind in Zeiten der Trauer sehr wichtig -denn man brauch einfach Menschen-
die einem Zuhören.

Ich wünsche Dir viele solche Menschen-
die Dir einfach Zuhören-
wannimmer Du traurig bist.

Wichtig ist wirklich, dass du nicht alleine bist und auch nicht das Gefühl hast-
allein gelassen zu werden.

lg. Sissy
 

Hallo Sissy73,

schau mal hier: MAMA ist tot. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Oh man. Hört denn dieser verdammte Schmerz nie auf?
Irgendwie wird es auch wenn ich es schon oft gesagt habe mit der Zeit immer schlimmer und nicht besser wie viele immer sagen.
Und den Spruch dass man sich an die schönen Momente denken soll kann ich langsam auch nicht mehr hören.
Bei mir ist es viel mehr so, dass ich versuche mich so gut wie möglich abzulenken, denn sobald ich an meine geliebte Mum denke könnte ich sofort losweinen und das Tag für Tag. Man weint sich förmlich jeden Abend in den Schlaf und am nächsten morgen fühlt man sich genauso schlecht. Es isst einfach so unfassbar für mich wirklich zu verstehen das Sie nie wieder kommt, wo ich Sie doch noch einen Tag vorher gesehen habe. Natürlich weiß ich das ich mit meinen Freunden darüber sprechen kann so oft ich möchte und sie mir auch zuhören, aber irgendwie fühlt man sich einfach alleine. das ist einfach so. Ich habe so eine Leere in mir, wirklich als wenn mir einer ein Stück meines Herzens herausgerissen hat.
 
Nein, er hört nie auf...er wird nur kleiner und kommt immmer seltener.

Auch wenn es einzelne Menschen gibt, die einen Tod nie überwinden, so wird es für die meisten doch mit der Zeit besser. Man kann hier aber auch von Zeiträumen von vielen Monaten oder einigen Jahren sprechen.

Möglich, dass Deine Ablenkungsstrategie ein Zeichen dafür ist, dass Du für eine aktive Trauerbewältigung noch nicht bereit bist. Diese sollte aber Dein Ziel sein, da Du damit die meisten Fortschritte machen kannst und Dich verdrängte Dinge früher oder später wieder einholen werden.

Je nachdem wie Deine körperliche Verfassung ist, kann Dich auch Dein Hausarzt mit leichten Beruhigungs- oder Schlafmedikamenten unterstützen, damit wenigstens Dein Körper mal zur Ruhe kommt und sich erholen und neue Kraft tanken kann.

Du kannst auch eine Gesprächstherapie in Anspruch nehmen, vielleicht hilft es ja mit einem ganz "Fremden" zu reden. Vielleicht kann Dir dieser Profi auch für Dich neue Wege zeigen, mit Deinem Schmerz und der Trauer fertig zu werden. Ich würds auf alle Fälle versuchen, nur Ablenkung/Verdrängung wird Dir auf Dauer wohl nicht reichen.
 
Hallo Thorschti.
Danke für deinen Kommentar. Aber ich brauche keine Gespräche oder Medikamente. Ich bin eine starke Person auch wenn sich das hier vllt nicht so anhört.
Und natürlich versuche ich das ganze zu verarbeiten, da man sowieso die ganze Zeit dran denken muss. Aber es ist doch menschlich, dass man von Zeit zu Zeit versucht zu verdrängen sonst würde man ja wahnsinnig werden. Das würde doch auf Dauer keiner aushalten.
 
Hallo,

erstmal: es tut mir leid das auch Du Deine Mama verloren hast!
Und ich finde es absout keine gute Idee Schlafmittel oder sonstige Tabletten zu nehmen! Halte davon rein gar nichts ( meine Mama ist daran gestorben ...)
Und ich finde Du machst das genau richtig, wenn man sich ablenken kann, warum nicht? Sonst kommt man irgendwann aus dem Loch gar nicht mehr raus und dreht völlig durch. Grundsätzlich sollte jeder das machen was er oder sie für richtig hält aber was einem auch gut tut und hilft!

Liebe Grüße
 
Ach Mamachen!!!!
Ich vermisse dich so unendlich doll. Dich und unsere Gespräche, von dir umarmt zu werden einfach alles. Du fehlst uns (Dad und mir) jeden Tag.
Es ist einfach so unfair dass du so vieles nicht mehr mit erleben kannst. Gestern sind wir ins Haus gezogen. Ich weiß das du irgendwo da oben bist und alles siehst aber du sollst hier bei mir sein und zwar in echt.
Ich weiß dass das nicht geht aber ich wünsche es mir doch so sehr.

Ich vermisse DICH so!!!!!!!!
 
Liebe Tati,

ich verstehe Dich!!! Auch meine Mama ist vor 2 1/2 Monaten gestorben. Auch ich vermisse sie entsetzlich ... eigentlich täglich mehr ... es wird nicht besser eher schlimmer.

Und wie Dir und vielen hier, gehen diese "Sprüche" gewaltig gegen den Strich. Ob es "besser" wird bezweifle ich ... es wird anders ... aber eine Leere wird immer bleiben, weil jemand fehlt.

Ich lese im Moment ein Buch ... "Meine Trauer wird Dich finden". Da geht es mal nicht darum "los lassen" und "Abschied nehmen", sondern darum dem Verstorbenen einen neuen Platz zu geben. Nicht das "vergessen" und hinter sich lassen wird dort beschrieben, sondern das festhalten der Liebe ganz tief drin.

Liebe Grüsse
Winnie2004

ich lese gerade das gleiche buch, ein sehr gutes buch!!!

mein geliebter lebensgefährte ist gestorben. ich bin untröstbar, verzweifelt....
am mittwoch werde ich gemeinsam mit einer exkollegin von ihm, deren bruder ebenfalls kürzlich gestorben ist, einen baum in ihren garten pflanzen. einen trauerbaum. und wir werden zwei fotos reinlegen von den beiden vertorbenen.

die ganze zeit war ich so allein mit meiner trauer. jetzt kommt plötzlich diese herzvolle kollegin in mein leben, die ich nicht kannte, ich glaube, er hat sie mir geschickt und wir können eine stück des traurigen weges gemeinsam gehen.
ich denke, es ist wichtig NICHT allein zu trauern. jemand der den toten gekannt hat ist am besten, es kann aber auch jemand sein, der ähnliches erlebt.

ich wünsche euch allen viel kraft und danke, dass ich mich an eurer korrespondenz beteiligen konnte, an eurem schmerz teilhaben durfte!!
g.
 
Liebe Winnie,

das möchte ich auch nicht! Sie wird immer einen Platz in meinem Leben haben und mich auf eine andere Art und Weise begleiten. Also, warum los lassen? Warum reden die Leute immer nur davon? Ich finde, ich muß das nicht und ich will es auch nicht. Vielleicht seh ich das irgendwann anderst, gut möglich aber jetzt noch nicht!
 
Nicht loslassen hin oder her. Fest steht, dass meine geliebte Mama nicht wieder kommt. Und Sätze wie: "Sie wird immer in deinem Herzen sein; Sie sieht dir von oben zu" kann ich nicht mehr hören. Sicherlich kann das alles sein, aber es bringt mir meine Mama nicht zurück. Jeden Tag ffühlt man sich schlechter und schlechter. Jeden Tag fehlt die Mama mehr und mehr. Und mit 25Jahren seine Mama zu verlieren ist einfach was anderes. Man hat das ganze Leben noch vor sich. Keiner scheint zu verstehen wie ich mich fühle. Und auch dämliche Kommentare wie zu einem Therapeuten zu gehen können nur von Menschen kommen, die sowas nicht selbst erlebt haben. Wer sich in so einer Situtation nicht schlecht fühlt, der ist kein Mensch!!!
 
Ich weiß einfach nicht wie das Leben weiter gehen soll. Ohne den wichtigsten Menschen in unserer Familie. So ein dämlicher Schicksalsschlag vernichtet von jetzt auf gleich eine ganze Familie. Es kann sich einfach keiner vorstelle und ja es wird besser. Nichts wird besser im Gegenteil heute ist wieder so ein Tag wo ich den Schmerz kaum aushalten kann.
 

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