Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Haus verkaufen?

Nicht jeder hat den Traum vom Eigenheim. Eigenheim bedeutet eben auch Verantwortung und man muss sich selbst kümmern. Und auch schon Reserven für in der Zukunft anstehende Reparaturen anlegen. Es sei denn, man ist ein handwerklicher Tausendsassa und kann das Meiste selbst erledigen. Oder hat kompetente Freunde, die hilfsbereit sind und einem zur Seite stehen.
Und gerade nach einem Neubau und Umzug liegen sowieso die Nerven blank. Und Vieles ist einfach nich nicht so, wie es sein soll.
Aussenbereich sieht meist furchtbar aus, aktuell noch schlimmer und innen ist auch noch etliches zu erledigen.
Kommt doch erst einmal richtig an. Und überlegt dann gemeinsam in Ruhe, wie es weitergehen soll.
Das Argument, den Kindern ein abbezahltes Haus irgendwann mal zu hinterlassen, zählt m.M. nach nicht. Wer weiss, wohin es die Kinder mal verschlägt und ob sie überhaupt wert drauf legen.
Da bin ich anderer Meinung. Ich finde es gut das schon für die Kinder vorgesorgt wird. Selbst wenn sie das Haus nicht wollen können sie es immer noch verkaufen und mit dem Erlös eine Wohnung kaufen und haben immer noch Eigenheim ohne ein Leben lang Miete zahlen zu müssen.
 
Zum Thema "eigenes Haus als Vorsorge für die Kinder":

Vorausgesetzt es handelt sich nicht um ein Mehrfamilienhaus, dann haben die "Kinder" meist gar nichts von der Immobilie, bis sie selbst im mittleren Lebensalter sind oder bereits auf die Rente zugehen.

Wir selbst hatten ebenfalls gebaut, es ist fast abbezahlt. Meine Söhne sind junge Erwachsene, von denen nur noch einer zeitweise hier wohnt.

Es wird wohl darauf hinaus laufen, dass wir mittelfristig einen Teil etwas umbauen müssen/wollen, um ihn vermieten zu können.
 
Wenn ihr damals eine so hohe Summe von der Bank genehmigt bekommen habt, dann verdient ihr auch nicht wenig. Es ist schwer, jemandem etwas zu raten, ohne mehr Informationen zu haben. Für die einen sind 2.000€/Monat eine kleine Sparquote. Andere legen 200€ weg und freuen sich.

Wir haben "vor Kurzem" auch gekauft, haben aber sehr darauf geachtet, dass sich unsere Fixkosten kaum zu vorher erhöhen. Ich bin glücklich über die Ruhe (keine Nachbarn neben und über uns) und darüber, dass wir alle Entscheidungen selbst treffen dürfen. Mit Vermietern habe ich keine gute Erfahrungen gemacht. Es sind immer mehrere Monate vergangen, bis irgendwelche Reparaturen durchgeführt wurden und so richtig gekümmert wurde sich trotz hoher Miete um die Wohnungen auch nie. Ich finde es auch gut, im Alter abbezahltes Eigentum zu haben. Sind aber alles individuelle Entscheidungen.
 
Hat jemand schonmsl ähnliche Gedanken gehabt ?
Ich kann dir das Ganze aus Sicht des Kindes erzählen. Vielleicht hilff es dir deine Gedanken zu sortieren:

Ich habe das Haus gehasst. Dieses Haus war der Grund warum sich meine Eltern andauernd gestritten haben. Mehr als einmal hat meine Mutter lauthals gemotzt: "Ich wünschte, wir hätten nie gebaut." Es herrschte eine konstant unzufriedene und aggressive Atmosphäre. Ich durfte mir anhören was für ein Heidenspass meine Schulkameraden im Urlaub weit weg von daheim hatten, während wir Kinder in unseren tollen Garten geschickt wurden. Mir ging der Garten am A**** vorbei. Ich wollte Malle und Markenjeans, eine Geburtstagsparty bei McDo, ein Mofa, ins Disneyland nach Paris, sich auch mal im Restaurant bedienen lassen, mit der Familie etwas spannendes unternehmen, mit ihnen Spass haben. Stattdessen hiess es "Das können wir uns nicht leisten." Ich wünschte mir so sehr, dass meine Eltern sich endlich scheiden lassen, damit der ständige Streit aufhört und wir aus diesem elendigen Haus ausziehen können.

Was bringt es dir, wenn du ein Leben lang auf dein Geld achten musst während deine Ehe schaden nimmt, du deine Kinder quasi dazu zwingst ebenfalls auf Sparflamme zu leben und ihnen damit eine unbeschwerte Kindheit nimmst. Was bringt dir ein Haus, das vielleicht keines deiner Kinder haben will weil sie damit so viel Negatives verbinden und wenn sie es verkaufen gibt's auch noch Streit weil sich jeder übervorteilt fühlt.

Ich hätte die Welt dafür gegeben, in einer Mietwohnung aufzuwachsen, aber mit zufriedenen Eltern, ein wenig Spass und ab und zu auch mal etwas Luxus.
 
Zum Thema "eigenes Haus als Vorsorge für die Kinder":

Vorausgesetzt es handelt sich nicht um ein Mehrfamilienhaus, dann haben die "Kinder" meist gar nichts von der Immobilie, bis sie selbst im mittleren Lebensalter sind oder bereits auf die Rente zugehen.

Wir selbst hatten ebenfalls gebaut, es ist fast abbezahlt. Meine Söhne sind junge Erwachsene, von denen nur noch einer zeitweise hier wohnt.

Es wird wohl darauf hinaus laufen, dass wir mittelfristig einen Teil etwas umbauen müssen/wollen, um ihn vermieten zu können.
Wie meinst du das konkret? Wenn die Immobilie von der Te ein Mehrfamilienhaus ist und sie nur eine Wohnung dort bewohnen und die restlichen Wohnungen vermieten oder verkaufen ist das schon ein Plus.
Natürlich haben dann auch Kinder etwas davon. Warum erst fast im Rentenalter?
 
Guten Abend,

Wir überlegen unser Haus wieder zu verkaufen da es eine große finanzielle Belastung ist und es iwie auch schon oft Streit gab deswegen..
Ich frage mich trotzdem immer wieder ob es langfristig gesehen doch besser ist im eigenen Haus zu leben und einfach die finanzielle Last auszuhalten.
Das sieht man doch nicht erst wenn das Haus da ist was es kostet.
Und das man wenn Reparaturen anfallen alles selbst finanzieren muss.
Wie sollen das andre für euch entscheiden, was für eure Zukunft besser ist.
Wer hat euch den vorher beraten was ihr euch leisten könntet.
Wenn man sich beim Hauskauf überfordert, ist es wichtig, klare Prioritäten und Ziele zu setzen und sich auf die Suche nach einer Immobilie zu konzentrieren, die den eigenen Bedürfnissen entspricht.
 
Wie meinst du das konkret? Wenn die Immobilie von der Te ein Mehrfamilienhaus ist und sie nur eine Wohnung dort bewohnen und die restlichen Wohnungen vermieten oder verkaufen ist das schon ein Plus.
Natürlich haben dann auch Kinder etwas davon. Warum erst fast im Rentenalter?
Es stand doch irgendwo, es sei ein Reihenhaus? Da wird es mit abgeschlossenen Wohnungen vermutlich schwierig.
Meine Eltern sind schon ziemlich alt, wohnen aber immer noch in ihrem Haus. Da hätten mein Bruder und ich lange aufs Erben warten können…
 
Ich hatte 250m2 Haus. Als die Ampel kam, haben sich die Kosten verdreifacht. Verkauft, jetzt lebe ich. Haus nur mit 10k Einkommen als Beamter und sorgenfrei leben. Als Arbeiter hat man nichts zu lachen.
 
Das Argument mit den Kinder finde ich auch immer witzig.

Kinder wollen irgendwann weg von zuhause. Man zieht ja nicht mit 50 aus dem eigenen Haus aus und überlässt es den Kindern. Kenne eine Familie wo das so war, Chapeau. Der Rest bleibt bis Mitte 80 im Haus sitzen, ranzt es so richtig runter ("für mich lohnt sich das nicht mehr") und ist dann pikiert, dass die Kinder (inzwischen selbst um die 50 und mit erwachsenen Kindern) das Ding nicht haben wollen. Erlebe ich selbst so in der Familie, der Nachbarschaft etc.

Ich empfinde unser Haus auch meist als Last obwohl wir dennoch einen sehr hohen Standard haben, in einer Mietwohnung könnte ich viel freier leben und noch mehr das Leben genießen. Die Hoffnung ist ja, dass daraus irgendwann mal eine so lohnenswerte Investition wird, dass man in der zweiten Lebenshälfte nahezu ausgesorgt hat. Dazu kann man machen was man will, hat sehr viel Platz und Freiraum. Bräuchte ich für mich alles nicht, vielleicht wäre eine Eigentumswohnung passender gewesen.
Nach knapp 10 Jahren sehe ich jetzt die Vorteile: die Belastung wird immer weniger, der Wert steigt. Für mich ist es ein Projekt, ich liebe es Sondertilgungen zu machen und zu sehen wie viel man dabei spart.

Ein Haus nach knapp 2 Jahre abzustoßen ist imo völliger Quatsch.
 
Da bin ich anderer Meinung. Ich finde es gut das schon für die Kinder vorgesorgt wird. Selbst wenn sie das Haus nicht wollen können sie es immer noch verkaufen und mit dem Erlös eine Wohnung kaufen und haben immer noch Eigenheim ohne ein Leben lang Miete zahlen zu müssen.
Ich für meinen Teil denke, dass sich viele Kinder über ein gut aufgestelltes Aktiendepot, welches jedes Jahr auch noch entsprechende Dividenden abwirft, oft mehr freuen würden. Betongold ist eine teure und letztendlich auch relativ unsichere Geldanlage. Wenn sich z.B. die Nachbarschaft und Umgebung, aus welchen Gründen auch immer, verschlechtert, fällt der Preis des Eigenheims massiv. Und mal eben ist eine Immobilie meistens auch nicht verkauft. Je nach Zustand und Lage muss man im Normalfall mit 1 - 2 Jahren rechnen.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben