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Haus verkaufen?

Nicht jeder hat den Traum vom Eigenheim. Eigenheim bedeutet eben auch Verantwortung und man muss sich selbst kümmern. Und auch schon Reserven für in der Zukunft anstehende Reparaturen anlegen. Es sei denn, man ist ein handwerklicher Tausendsassa und kann das Meiste selbst erledigen. Oder hat kompetente Freunde, die hilfsbereit sind und einem zur Seite stehen.
Und gerade nach einem Neubau und Umzug liegen sowieso die Nerven blank. Und Vieles ist einfach nich nicht so, wie es sein soll.
Aussenbereich sieht meist furchtbar aus, aktuell noch schlimmer und innen ist auch noch etliches zu erledigen.
Kommt doch erst einmal richtig an. Und überlegt dann gemeinsam in Ruhe, wie es weitergehen soll.
Das Argument, den Kindern ein abbezahltes Haus irgendwann mal zu hinterlassen, zählt m.M. nach nicht. Wer weiss, wohin es die Kinder mal verschlägt und ob sie überhaupt wert drauf legen.
 
Das mit den Kindern würde ich auch nicht als Argument zählen....

Eher das man dauerhaft ankommt , es ist ja ein zwangssparen für die Zukunft.
Ich hoffe ich denke im Alter noch so🙂.... Haus verkaufen wenn es ein last wird mit der Pflege.

Im Neubau hast du ja 5 Jahre Bauträger Haftung und selbst danach sind es anfangs nur Kleinigkeiten an Reparaturen.
 
Das Argument, den Kindern ein abbezahltes Haus irgendwann mal zu hinterlassen, zählt m.M. nach nicht. Wer weiss, wohin es die Kinder mal verschlägt und ob sie überhaupt wert drauf legen.
Ich glaube kaum das sich die Kinder gegen den Verkaufserlös eines Hauses wehren würden - egal wo es sie hinverschlagen hat. Aber wem das zu viel Geld ist kann das Erbe ja ausschlagen. 😉
 
Nicht jeder hat den Traum vom Eigenheim. Eigenheim bedeutet eben auch Verantwortung und man muss sich selbst kümmern. Und auch schon Reserven für in der Zukunft anstehende Reparaturen anlegen. Es sei denn, man ist ein handwerklicher Tausendsassa und kann das Meiste selbst erledigen. Oder hat kompetente Freunde, die hilfsbereit sind und einem zur Seite stehen.
Und gerade nach einem Neubau und Umzug liegen sowieso die Nerven blank. Und Vieles ist einfach nich nicht so, wie es sein soll.
Aussenbereich sieht meist furchtbar aus, aktuell noch schlimmer und innen ist auch noch etliches zu erledigen.
Kommt doch erst einmal richtig an. Und überlegt dann gemeinsam in Ruhe, wie es weitergehen soll.
Das Argument, den Kindern ein abbezahltes Haus irgendwann mal zu hinterlassen, zählt m.M. nach nicht. Wer weiss, wohin es die Kinder mal verschlägt und ob sie überhaupt wert drauf legen.
Da bin ich anderer Meinung. Ich finde es gut das schon für die Kinder vorgesorgt wird. Selbst wenn sie das Haus nicht wollen können sie es immer noch verkaufen und mit dem Erlös eine Wohnung kaufen und haben immer noch Eigenheim ohne ein Leben lang Miete zahlen zu müssen.
 
Zum Thema "eigenes Haus als Vorsorge für die Kinder":

Vorausgesetzt es handelt sich nicht um ein Mehrfamilienhaus, dann haben die "Kinder" meist gar nichts von der Immobilie, bis sie selbst im mittleren Lebensalter sind oder bereits auf die Rente zugehen.

Wir selbst hatten ebenfalls gebaut, es ist fast abbezahlt. Meine Söhne sind junge Erwachsene, von denen nur noch einer zeitweise hier wohnt.

Es wird wohl darauf hinaus laufen, dass wir mittelfristig einen Teil etwas umbauen müssen/wollen, um ihn vermieten zu können.
 
Wenn ihr damals eine so hohe Summe von der Bank genehmigt bekommen habt, dann verdient ihr auch nicht wenig. Es ist schwer, jemandem etwas zu raten, ohne mehr Informationen zu haben. Für die einen sind 2.000€/Monat eine kleine Sparquote. Andere legen 200€ weg und freuen sich.

Wir haben "vor Kurzem" auch gekauft, haben aber sehr darauf geachtet, dass sich unsere Fixkosten kaum zu vorher erhöhen. Ich bin glücklich über die Ruhe (keine Nachbarn neben und über uns) und darüber, dass wir alle Entscheidungen selbst treffen dürfen. Mit Vermietern habe ich keine gute Erfahrungen gemacht. Es sind immer mehrere Monate vergangen, bis irgendwelche Reparaturen durchgeführt wurden und so richtig gekümmert wurde sich trotz hoher Miete um die Wohnungen auch nie. Ich finde es auch gut, im Alter abbezahltes Eigentum zu haben. Sind aber alles individuelle Entscheidungen.
 
Hat jemand schonmsl ähnliche Gedanken gehabt ?
Ich kann dir das Ganze aus Sicht des Kindes erzählen. Vielleicht hilff es dir deine Gedanken zu sortieren:

Ich habe das Haus gehasst. Dieses Haus war der Grund warum sich meine Eltern andauernd gestritten haben. Mehr als einmal hat meine Mutter lauthals gemotzt: "Ich wünschte, wir hätten nie gebaut." Es herrschte eine konstant unzufriedene und aggressive Atmosphäre. Ich durfte mir anhören was für ein Heidenspass meine Schulkameraden im Urlaub weit weg von daheim hatten, während wir Kinder in unseren tollen Garten geschickt wurden. Mir ging der Garten am A**** vorbei. Ich wollte Malle und Markenjeans, eine Geburtstagsparty bei McDo, ein Mofa, ins Disneyland nach Paris, sich auch mal im Restaurant bedienen lassen, mit der Familie etwas spannendes unternehmen, mit ihnen Spass haben. Stattdessen hiess es "Das können wir uns nicht leisten." Ich wünschte mir so sehr, dass meine Eltern sich endlich scheiden lassen, damit der ständige Streit aufhört und wir aus diesem elendigen Haus ausziehen können.

Was bringt es dir, wenn du ein Leben lang auf dein Geld achten musst während deine Ehe schaden nimmt, du deine Kinder quasi dazu zwingst ebenfalls auf Sparflamme zu leben und ihnen damit eine unbeschwerte Kindheit nimmst. Was bringt dir ein Haus, das vielleicht keines deiner Kinder haben will weil sie damit so viel Negatives verbinden und wenn sie es verkaufen gibt's auch noch Streit weil sich jeder übervorteilt fühlt.

Ich hätte die Welt dafür gegeben, in einer Mietwohnung aufzuwachsen, aber mit zufriedenen Eltern, ein wenig Spass und ab und zu auch mal etwas Luxus.
 
Zum Thema "eigenes Haus als Vorsorge für die Kinder":

Vorausgesetzt es handelt sich nicht um ein Mehrfamilienhaus, dann haben die "Kinder" meist gar nichts von der Immobilie, bis sie selbst im mittleren Lebensalter sind oder bereits auf die Rente zugehen.

Wir selbst hatten ebenfalls gebaut, es ist fast abbezahlt. Meine Söhne sind junge Erwachsene, von denen nur noch einer zeitweise hier wohnt.

Es wird wohl darauf hinaus laufen, dass wir mittelfristig einen Teil etwas umbauen müssen/wollen, um ihn vermieten zu können.
Wie meinst du das konkret? Wenn die Immobilie von der Te ein Mehrfamilienhaus ist und sie nur eine Wohnung dort bewohnen und die restlichen Wohnungen vermieten oder verkaufen ist das schon ein Plus.
Natürlich haben dann auch Kinder etwas davon. Warum erst fast im Rentenalter?
 
Wie meinst du das konkret? Wenn die Immobilie von der Te ein Mehrfamilienhaus ist und sie nur eine Wohnung dort bewohnen und die restlichen Wohnungen vermieten oder verkaufen ist das schon ein Plus.
Natürlich haben dann auch Kinder etwas davon. Warum erst fast im Rentenalter?
Wenn man z.B. mit 25 ein Kind kriegt und mit 90 stirbt, ist das "Kind" bereits 65 wenn es erbt. Das vergessen viele Eltern gerne mal, wenn es um die Vorsorge für die Kinder geht.

Ob man mit 65 nochmal umziehen will, halte ich für fraglich. Zumal das Haus dann auch mindestens 65 Jahre alt ist, tendenziell aber noch älter. Stand heute würde das einem Bau von mindestens 1961 entsprechen. Wenn man über die 65 Jahre dann aber nicht konsequent am modernisieren war, hat man eher eine nostalgische Bruchbude als ein wirkliches Zuhause und muss erst mal irre Summen hineinstecken um es auf einen halbwegs akzeptablen Stand zu bringen. Vermieten ist dann auch so eine Sache. Wer mietet sowas schon? Nur diejenigen die verzweifelt bis mittellos sind und dementsprechend wenig Geld haben, was durch notwendige Reparaturen auch wieder bestenfalls zu einem Nullsummenspiel wird.

Wenn man mehrere Kinder hat, wird es noch komplizierter. Entweder es ist ein Haus für eine Familie, dann muss irgendeine Lösung her mit der eine Person ihre Geschwister auszahlen kann. Alternativ ist es ein Mehrfamilienhaus, dann macht man eine Teilungserklärung und zwingt seine Kinder in eine WEG. Was auch nicht unbedingt gut gehen muss. Am wahrscheinlichsten ist daher ein Verkauf. Kurzum: als Altersvorsorge für die Kinder halte ich Immobilien für eine grandios beschissene Idee. Man sollte sich bei der Frage ob Immobilie ja oder nein,nur auf sich selbst konzentrieren. Wenn es nur um die Kinder geht, ist denen mit Geld deutlich besser geholfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Guten Abend,

Wir überlegen unser Haus wieder zu verkaufen da es eine große finanzielle Belastung ist und es iwie auch schon oft Streit gab deswegen..
Ich frage mich trotzdem immer wieder ob es langfristig gesehen doch besser ist im eigenen Haus zu leben und einfach die finanzielle Last auszuhalten.
Das sieht man doch nicht erst wenn das Haus da ist was es kostet.
Und das man wenn Reparaturen anfallen alles selbst finanzieren muss.
Wie sollen das andre für euch entscheiden, was für eure Zukunft besser ist.
Wer hat euch den vorher beraten was ihr euch leisten könntet.
Wenn man sich beim Hauskauf überfordert, ist es wichtig, klare Prioritäten und Ziele zu setzen und sich auf die Suche nach einer Immobilie zu konzentrieren, die den eigenen Bedürfnissen entspricht.
 

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