Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Haus verkaufen?

Könnt ihr denn überhaupt aus dem Darlehensvertrag raus bzw. zu welchen Kosten?
Man kann bei einem Immobilienverkauf mit laufendem Kredit den Kredit auf den neuen Eigentümer übertragen. Dann fällt keine Vorfälligkeitsentschädigung an. Für den Käufer kann sich das lohnen, wenn der vereinbarte Kreditvertrag eine niedrigere Zinsrate hat als es ein neuer hätte. Das geht natürlich nur mit Zustimmung der Bank, aber darüber kann man ja reden.
 
Nach so kurzer Zeit ein Haus zu verkaufen, ist ein Minusgeschäft. Ihr würdet auf Schulden sitzen bleiben. Wir haben 1999 das erste Haus gekauft und das war komplett abgezahlt nach 10 Jahren, mit jährlichen Sondertilgungen. 2012 und 2013 kaufen wir dann jeweils noch ein Haus, in dem aus 2012 habe ich unten gearbeitet und oben war vermietet. Das Haus aus 2013 haben wir vollvermietet gekauft als Kapitalanlage.

Bereut haben wir keines der Käufe, haben uns aber auch finanziell nicht übernommen. Wir zahlen für den letzten Kredit knapp 1.000,- €, also günstiger als die aktuell meisten Mieten
 
Das Risiko ist real, wenn ihr während der Zinsbindung verkauft.
Die Bank kann eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen, teils fünfstellig.
Wie hoch die ist, hängt von Restlaufzeit, Zinssatz und Vertrag ab. Das solltet ihr zwingend konkret von eurer Bank berechnen lassen, bevor ihr irgendwas entscheidet.

Eine Alternative könnte die Vermietung sein, hat aber auch so etliche Haken.
Eine Vermieten kann steuerlich Sinn machen, wenn die Mieteinnahmen realistisch sind (marktüblich),
ihr damit zumindest Zinsen + laufende Kosten deckt, ihr bereit seid, Vermieterpflichten zu übernehmen (Rücklagen, Reparaturen, Risiko Leerstand/Mietausfall).
Zinsen, Abschreibung (AfA), Reparaturen etc. sind dann steuerlich absetzbar.
ABER:
Das ist kein Gratis-Rettungsprogramm, sondern verschiebt Stress oft nur, denn wenn die Miete die Belastung nicht klar trägt, zahlt ihr weiter drauf, nur anders.
 
Ich würde das eher andersrum sehen. Bei den meisten halbwegs vernünftigen Arbeitgebern kann man jährlich mit einer kleinen Gehaltserhöhung rechnen. Die Kreditrate bleibt aber für viele Jahre gleich.
 
Wenn kaum Luft zum Sparen bleibt, jeder Defekt Angst macht und das Thema ständig Streit auslöst, darf man das ehrlich hinterfragen.
Man kann auch bei einer Mietwohnung das Gefühl aufbauen, das ist unser Daheim, hier wohnen wir, hier bleiben wir.
Man muss bedenken, dass man irgendwann nichts mitnehmen kann, also ist es auch nur ein Geliehenes Objekt, das nur mental ein eigenes ist. Man muss es loslassen eines Tages.
Ich würde es auch sofort hergeben, nichts ist verloren, nur gewonnen.
 
Ich würde das eher andersrum sehen. Bei den meisten halbwegs vernünftigen Arbeitgebern kann man jährlich mit einer kleinen Gehaltserhöhung rechnen. Die Kreditrate bleibt aber für viele Jahre gleich.
Was man nicht alles in Kauf nimmt, um sich Besitzer zu nennen. Die Kinder könnten später einen Vorteil haben, man verzichtet auf gut leben wegen was...?? Das geht einfacher auch.

Ich habe zb ein Haus in Miete, nicht zu glauben, aber ich zahle 150.- Euro Miete monatlich, weil es ein altes Haus ist, weil damals einige Verbesserungen noch nicht bewerkstelligt waren- es gibt Garten, es gibt Nebengebäude, es gibt alles- sogar Wohnrecht auf Lebenszeit.. hab Glück gehabt. Es ist ein Holzbau, es ist der Sonne nach ausgerichtet, es ist behaglich und gesund, hab 450 qm überdachte Wohn-Nutz-Fläche, ( Stall, Heuboden, Schuppen, Garagen, Haus, überdachter Innenhof, Veranda mitgerechnet), das kann mir ein Besitz nie bieten.
 
Es werden immer wieder Häuser angeboten, es werden immer wieder wunderschöne Mietwohnungen frei, man kann doch diesen Plan in die Zukunft verlegen- derzeit ist es jedenfalls kaum ohne Dauerstress zu halten, wenn einer wegen Krankheit ausfällt, dann ist man komplett aufgeschmissen, oder wenn sonst etwas passiert. Kann man so leben, mit dem Schwert im Nacken immer? Um das geht es ja hier- Besitz, zu welchem Preis?
 
Was man nicht alles in Kauf nimmt, um sich Besitzer zu nennen. Die Kinder könnten später einen Vorteil haben, man verzichtet auf gut leben wegen was...?? Das geht einfacher auch.

Ich habe zb ein Haus in Miete, nicht zu glauben, aber ich zahle 150.- Euro Miete monatlich, weil es ein altes Haus ist, weil damals einige Verbesserungen noch nicht bewerkstelligt waren- es gibt Garten, es gibt Nebengebäude, es gibt alles- sogar Wohnrecht auf Lebenszeit.. hab Glück gehabt. Es ist ein Holzbau, es ist der Sonne nach ausgerichtet, es ist behaglich und gesund, hab 450 qm überdachte Wohn-Nutz-Fläche, ( Stall, Heuboden, Schuppen, Garagen, Haus, überdachter Innenhof, Veranda mitgerechnet), das kann mir ein Besitz nie bieten.
Bei 150€ Miete im Monat lässt es sich leicht sagen, dass das besser ist als Eigentum zu haben. In meiner Umgebung kostet die Warmmiete für ein Haus um die 3-4000€ im Monat. Wohnungen ab 3 Zimmern auch ab 1500€ warm aufwärts und selbst da muss man Glück haben um so "billig" davonzukommen oder massive Kompromisse eingehen was die Umgebung und die Bausubstanz angeht. Nur weil die TE mieten, muss es also nicht unbedingt billiger werden.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben