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Gesunder Umgang mit Religion = Hilfe im Leben?

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Wenn ich aber einen lebendigen Gott voraussetze, kann der wohl nicht denken, dass es gut für den Menschen ist, wenn jeder ihn auf andere Weise sieht. Er kann dies bestenfalls aushalten.

Das passt nur solange, wie du Gott als jemand siehst, der uns "fremd" ist oder uns gegenüber steht. Wenn aber Gott "alles in allem" ist, dann müsste es Gott geradezu lieben, wenn er sich in vielen Menschen ganz unterschiedlich "spiegelt".

So wie du auch nicht möchtest, dass dich jeder anders sieht, von deinen Freunden möchtest du schon, dass sie dich annähernd so sehen, wie du dich auch siehst . . .

Ha, da hast du von dir auf mich geschlossen (und gleich noch auf Gott 😉 ) - im Gegenteil: Ich finde es durchaus bereichernd, dass verschiedene Menschen verschiedene Seiten an mir sehen und ich so mehr über mich herausfinde. Ich glaube, es gibt keinen Menschen, der mich genauso sieht wie ich mich selbst - aber das verlange oder erwarte ich auch nicht.
 
Hallo Werner, was du schreibst, klingt natürlich sehr nach jemand, der schlechte Erfahrungen gemacht hat mit dem Überstülpen von Glauben und ist aus dieser Sicht nur folgerichtig.

Sorry, Sigi, auch hier muss ich dir widersprechen - mir wurde kein Glaube übergestülpt, ich habe mich im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte (sofern man die als 12-Jähriger schon hat) dafür entschieden, und ebenso ein paar Jahre später wieder dagegen.

Zur Freiheit und ihrer Einschränkung würde ich noch ergänzen wollen, dass nicht automatisch jede Glaubensrichtung an der Macht das tut - ich denke, es betrifft mehr diejenigen, die dogmatisch glauben, im Besitz der einzig richtigen Wahrheit zu sein.
 
Suchet, so werdet ihr finden, Sigi 🙂
Wenn wir wüssten, was Wahrheit ist, könnten wir uns das Menschsein wohl ersparen.
Das wir unsren Verstand ein wenig beim Suchen benutzen müssen, und nicht irgendwelchen Vordenkern blind folgen - ist das wirklich eine fatale Lage ? 🙂

Peter

Nein, Pete, von menschlicher Sicht aus ist das o.k.

Nur, was sich ein möglicher Gott dabei gedacht hat, na ja, darüber habe ich ja referiert, weil jeder findet ja was anderes.

Sigi (aber ich sollte erst mal weiterlesen)
 
Ha, da hast du von dir auf mich geschlossen (und gleich noch auf Gott 😉 ) - im Gegenteil: Ich finde es durchaus bereichernd, dass verschiedene Menschen verschiedene Seiten an mir sehen und ich so mehr über mich herausfinde. Ich glaube, es gibt keinen Menschen, der mich genauso sieht wie ich mich selbst - aber das verlange oder erwarte ich auch nicht.

Ja, Werner, solange du dich nur von deinen verschiedenen positiven Seiten anschauen lässt, stimmt das, aber wenn plötzlich angebliche Freunde verbreiten du seist pädophil oder ähnliches, ....
und genau das passier mit Gott. Von Gott ist doch tot bis Gott quält in der Hölle gibt es alle möglichen für ihn evtl. schäbigen Ansichten über ihn, die in dem Fall bestimmt keine gewollten Facetten sind, über deren Kennenlernen er sich freut.

Sigi
 
J Von Gott ist doch tot bis Gott quält in der Hölle gibt es alle möglichen für ihn evtl. schäbigen Ansichten über ihn, die in dem Fall bestimmt keine gewollten Facetten sind, über deren Kennenlernen er sich freut.

Als Gott steht er/sie da sicher drüber, glaube ich. Wobei ich schon denke, dass auch bei ihm/ihr durchaus "dunkle Seiten" vorhanden sind (diejenigen, die z.B. viele Christen gerne dem Teufel zuschreiben).
 
@Sigi

Ich bin bibeldikussionsmäßig bei weitem nicht so gebildet wie Werner, Pete, einMensch und du, aber was ich nicht verstehe, ist doch, dass Gott den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen hat.

Und wenn er dies tat, dann musste er doch mit unseren Taten, Gedanken rechnen. Wir sind doch sein Spiegel.
Oder sind wir seine späte Selbsterkenntnis, die er reut da er sich selbst und das ihm Innewohnende nicht einschätzen konnte?

LG
 
Gutes Qualitätsmanagement!😀

Schade nur, dass die Qualitätsbestrebungen, die sonst im Leben herrschen von den allermeisten Religionen nicht übernommen werden 😉

Stell dir mal z.B. vor, die Bücher der Bibel würden alle 30 Jahre neu zusammengestellt oder es würden nicht mehr zeitgemäße Texte revidiert - da wäre mal richtig Mitwirkung möglich.

Im "Pschyrembel", dem medizinischen Wörterbuch klappt das ja auch, die sind glaube ich inzwischen schon über 70 Ausgaben weit und die älteren dienen bereits als Fundgruben für Historiker (fast hätte ich "Hysteriker" geschrieben 🙂)
 
Stell dir mal z.B. vor, die Bücher der Bibel würden alle 30 Jahre neu zusammengestellt oder es würden nicht mehr zeitgemäße Texte revidiert - da wäre mal richtig Mitwirkung möglich.

Ich denke, dass Gott den Menschen ja auch absichtlich mit Intelligenz ausgestattet hat.
Dann sollte man sie auch benutzen.

Ich stelle mich für die 2. Bibel-Auflage übrigens gerne als Lektor zu Verfügung🙂. Oder ist Luther die 2. Auflage und wir müssten uns an die 3. machen?
 
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