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Gesunder Umgang mit Religion = Hilfe im Leben?

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Ich stelle mich für die 2. Bibel-Auflage übrigens gerne als Lektor zu Verfügung🙂. Oder ist Luther die 2. Auflage und wir müssten uns an die 3. machen?

Da müsste einMensch was dazu sagen können ...

Vielleicht eher "Bibel reloaded" oder "Bibel 3.0" 🙂

P.S. In der Verlagswelt bedeutet "2. Auflage", dass nichts am Text verändert wurde - wird redigiert oder aktualisiert heißt es "2. veränderte/ergänzte Auflage".
 
Als Gott steht er/sie da sicher drüber, glaube ich. Wobei ich schon denke, dass auch bei ihm/ihr durchaus "dunkle Seiten" vorhanden sind (diejenigen, die z.B. viele Christen gerne dem Teufel zuschreiben).

Wenn DU das denkst, dann denkst du das eben, so wie ein Mensch halt zu Schlüssen kommt, wenn er nachdenkt.

Danke.

Sigi
 
@Sigi

Ich bin bibeldikussionsmäßig bei weitem nicht so gebildet wie Werner, Pete, einMensch und du, aber was ich nicht verstehe, ist doch, dass Gott den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen hat.

Und wenn er dies tat, dann musste er doch mit unseren Taten, Gedanken rechnen. Wir sind doch sein Spiegel.
Oder sind wir seine späte Selbsterkenntnis, die er reut da er sich selbst und das ihm Innewohnende nicht einschätzen konnte?

LG

Hallo Polgara, da kann ich n ur dasselbe schreiben, wie ichs eben Werner schrieb, wenn du oder ich oder irgendjemand das denken, dann denken wir das eben, weil wir zu menschlichen Schlüssen kommen, die nicht von der Hand zu weisen sind, aber eben unsere menschlichen Schlüsse sind, die sich aufschwingen, am offenbarten Wort Gottes vorbei selbst weiter zu denken, was immer man positives oder negatives dazu sagen mag.

Sigi

Nebenbeigesagt habe ich neulich einen interessanten Bibeltext gelesen. Ich teile ihn euch mal mit:

Die Menschen wünschen sich doch (auch hier im Forum schon gelesen) dass Gott sich mal deutlich macht, weil dann könnte man ihm erst glauben. Die Bibel berichtet von einer solch übernatürlichen Deutlichmachung. Wie die Leute, die sie erlebten reagierten steht in 5. Mose 18, Vers 16, 17. So könnte es uns auch ergehen. Daher hat Gott damals gesagt, o.k. so also nicht mehr, dann anders und im Vers 18, 19 sagt er dann, wie er sich künftig offenbaren wird. Moses war dieser Prophet, aber Gott meinte noch etwas mehr. Lese Apostelgeschichte 3 ab Vers 19 bis zum Ende. Jesus ist also der Prophet. Jesus ist das Mittel statt großartiger Wunder, die die Menschen nicht aushielten (so jedenfalls der Bibelbericht).

O.k. jetzt hatten wir diese Offenbarung. Jesus sagte, wer ihn gesehen hat hat Gott gesehen, weil er ihn als Sohn verkörperte, mit ihm eins war, so sollten wir mit ihmn eins sein, heißt es. Wir haben also alles, was nötig ist, aber wie du siehst, diskutieren wir weiter, weil wir mit dem "Propheten" nicht zufrieden sind, der über Gott erzählt hat und sogar noch den heiligen Geist verheißen hat, der dann den Aposteln noch weiter Gottes Willen offenbarte.

5. Mose 29, Vers 29 soll das Ende dieses Eintrags sein, es lohnt sich, das auch zu lesen.

Und über alles, was da hinaus geht, da bin ich genauso sprachlos, wie alle. Natürlich können wir menschliche Theorien aufstellen, klar . . .


Viele Grüße

Sigi



Sigi
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann halt das🙂

Prima - ich melde mich, wenn das Projekt ansteht 🙂

Wenn wir die Bibel mal von allem "säubern" würden, was nicht mehr zu unseren heutigen Maßstäben von Menschenwürde, Frauenrechten, Toleranz, Naturwissenschaft etc. passt, würde es vermutlich ein recht dünnes Bändchen werden ... aber ich glaube, die Rechteinhaber der Übersetzungen sähen es gar nicht gerne, wenn man hier die Rosinenpickerei anfangen würde.

@ Sigi: Du schreibst vom "geoffenbarten Wort Gottes". Könntest du denn damit leben, wenn sich jemand (ich meine nicht ein Zeuge Jehovas, sondern einfach jemand, der sich für Religion und die Bibel interessiert) nur die für ihn "gesunden" Teile aus der Bibel nimmt und daraus seinen Glauben aufbaut? Oder muss es immer das Komplettpaket sein?
 
Und über alles, was da hinaus geht, da bin ich genauso sprachlos, wie alle. Natürlich können wir menschliche Theorien aufstellen, klar . . .


Sigi

Aber ist nicht ein Teil Göttliches im Menschen? Wir sind doch (wenn ich den christlichen Glauben betrachte) ein Teil seiner Schöpfung?
 
Aber ist nicht ein Teil Göttliches im Menschen? Wir sind doch (wenn ich den christlichen Glauben betrachte) ein Teil seiner Schöpfung?

🙂 Gut gekontert, ...

nur der Teil Gottes in uns, ist ja nicht die göttliche Offenbarung, sondern die Möglichkeit, zu denken und zu fühlen wie Gott.

Sigi
 
Prima - ich melde mich, wenn das Projekt ansteht 🙂

Wenn wir die Bibel mal von allem "säubern" würden, was nicht mehr zu unseren heutigen Maßstäben von Menschenwürde, Frauenrechten, Toleranz, Naturwissenschaft etc. passt, würde es vermutlich ein recht dünnes Bändchen werden ... aber ich glaube, die Rechteinhaber der Übersetzungen sähen es gar nicht gerne, wenn man hier die Rosinenpickerei anfangen würde.

@ Sigi: Du schreibst vom "geoffenbarten Wort Gottes". Könntest du denn damit leben, wenn sich jemand (ich meine nicht ein Zeuge Jehovas, sondern einfach jemand, der sich für Religion und die Bibel interessiert) nur die für ihn "gesunden" Teile aus der Bibel nimmt und daraus seinen Glauben aufbaut? Oder muss es immer das Komplettpaket sein?

Lieber Werner, ob ich damit leben kann, ist ja eigentlich relativ unwichtig, zumal ich ja damit lebe, mit all den Menchen um einen herum, die alle das rauspicken, was sie brauchen, nichts, wenig oder viel.

Solange jemand Zeuge Jehovas heißt, kann er das ja gar nicht, was du vorschlägst, weil er dann ein "Zeuge" wäre, der nicht alles, was geschrieben steht berichtet, nicht von allem Zeugnis ablegt, denn mehr soll der Name ja wohl nicht aussagen. Aber das nur nebenbei, weil du das erwähnst.

Ich selbst versuche immer nachzufragen, für was irgendein Gebot gut sein soll. Es kann nicht sein, dass Gebote in der Bibel stehen, die nicht irgendwelche Vorteile (wenn auch nicht durchweg) haben. Gott hat uns nichts hinterlassen, was uns schädigen soll und wenn, dann wäre es kein Gott, mit dem ich symphatisieren würde.
Ich versuche auch immer so demütig zu bleiben (mir gegenüber, nicht im Vergleich mit anderen Leuten), mir einzugestehen, dass ich im Moment vielleicht manchmal nicht gleich weiß, wo der Vorteil liegen mag, dass sich mir dies aber später durchaus noch zeigen würde. In dem Fall wäre Vertrauen zu dem Gebot Gottes angezeigt, genauso wie ein Kind glaubt, sein Vater macht keinen Quatsch, auch wenn es vielleicht nicht sofort jedes Gebot versteht. Obwohl ich zugebe, dass wäre die Idealversion, von der man oft entfernt ist.

Trotzdem, lieber Werner, gibt es auch für mich Sachen, die mir schwer fallen, einfach so anzuwenden. Ich bin sowieso kein Buchstabenreiter, sondern versuche immer den Geist hinter einem Gebot zu verstehen, dann fällt es einem manchmal leichter damit und man wendet es auf die bestehenden Verhältnisse an, ohne es ablehnen zu müssen, weil die Buchstaben nicht passen.

Und vor allem bin ich ein Mensch mit allen Fehlern und darum bin ich ja auch hier und unterhalte mich, sonst würde ich euch predigen (wenn ich glauben würde alles besser zu wissen), was ich irgendwo mal gelernt hätte 😉

Schönen Gruß Sigi

Nebenbeigesagt, wenn ich mir rauspicke, was mir gefällt, bin ich all denen gleich, die das auch tun, ganz egal aus welcher Quelle sie picken, das hat nichts mehr mit der Anbetung des christlichen Gottes zu tun, sondern ist eben eine eigene kleine persönliche Religion, die zustande kommt, aus angeblichen Mangel an Belegen, dass es den biblischen Gott gibt, dass alles, was da steht, richtig ist usw. Ist mir nicht so symphatisch, obwohl sehr verständlich und wer weiß, vielleicht bin ich ja sogar auf so einem Weg, ohne es richtig zu merken.
Doch dann eigentlich lieber
atheistischer oder agnostischer
Humanist (ich meine, um das zu sein, braucht man keinen Gott und keine Bibel und ist sämtliche Zweifel los, die einem zum Picker machen) falls mich das Leben nicht aus Versehen zu den Egoisten zöge, die einfach genießen was kommt, denn "morgen werden wir sterben". 1. Kor. 15🤐9.

O.k. seh das nicht als starre Aussage von mir, ist eher wellenförmig aufzufassen, abgelichtetes Philosophieren, auf keinen Fall belehren wollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Guten Morgen, lieber Sigi,
danke für deine ausführlichen und einblickermöglichenden Antworten!


Ich selbst versuche immer nachzufragen, für was irgendein Gebot gut sein soll. Es kann nicht sein, dass Gebote in der Bibel stehen, die nicht irgendwelche Vorteile (wenn auch nicht durchweg) haben. Gott hat uns nichts hinterlassen, was uns schädigen soll und wenn, dann wäre es kein Gott, mit dem ich symphatisieren würde


Das Wort "hinterlassen" klingt fast so, als wäre der hinterlassende Gott nicht mehr unter uns. Ich denke, die meisten Gebote, die in der Bibel die Zeiten überdauert haben, sind für die jeweiligen Leser damals geschrieben, z.B. die ganzen Gebote an die Leviten. Ich bin sicher, du trägst nicht nur Kleidung, die aus einem Stoff gewebt ist oder steinigst Nachbarinnen, die als Ehebrecherinnen entlarvt wurden ...

genauso wie ein Kind glaubt, sein Vater macht keinen Quatsch, auch wenn es vielleicht nicht sofort jedes Gebot versteht. Obwohl ich zugebe, dass wäre die Idealversion, von der man oft entfernt ist.


Wobei es ja auch Väter gibt, die Quatsch machen 🙂

Ich glaube, der große Unterschied zwischen deiner und meiner Haltung ist, dass du nicht die menschlichen Autoren der Bibel siehst (Menschen mit eigenen Ideen, Meinungen, Fehlern) sondern sie nur als Sprachrohr eines großen und fehlerfreien Gottes. WENN die Bibel ein so geoffenbartes Buch wäre, müsste man sie natürlich ganz anders lesen wie wenn es sich um ein historisches Zeugnis handelt.

Trotzdem, lieber Werner, gibt es auch für mich Sachen, die mir schwer fallen, einfach so anzuwenden. Ich bin sowieso kein Buchstabenreiter, sondern versuche immer den Geist hinter einem Gebot zu verstehen, dann fällt es einem manchmal leichter damit und man wendet es auf die bestehenden Verhältnisse an, ohne es ablehnen zu müssen, weil die Buchstaben nicht passen.

Das klingt für mich sehr plausibel und lebensfreundlich oder - um in biblischen Worten zu formulieren - antipharisäerhaft 🙂


wenn ich mir rauspicke, was mir gefällt, bin ich all denen gleich, die das auch tun, ganz egal aus welcher Quelle sie picken, das hat nichts mehr mit der Anbetung des christlichen Gottes zu tun, sondern ist eben eine eigene kleine persönliche Religion,


Die "eigene kleine persönliche Religion" klingt für mich doch sehr reizvoll, ein bisschen nach "freistehendem Eigenheim" im Vergleich zur anonymen Wohnbausiedlung ... und ich fühle mich damit auch in sofern ganz wohl, da die großen Glaubensvorbilder wie Abraham, Buddha, Jesus, Mohammed, Zarathustra usw. alle am Anfang ihren Glauben sehr individuell und sicher auch "zusammengepickt" gezeigt haben und sich nicht einer der damals schon vorhandenen Massentrendreligionen angeschlossen haben.
 
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