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Gesunder Umgang mit Religion = Hilfe im Leben?

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Hat das in deinem Leben (die Möglichkeit zu fühlen und zu denken wie Gott) eine praktische Bedeutung?

LG 🙂

nein, eher eine quälende 😀, weil ich ja nicht die Vollkommenheit habe, die Gott zugesprochen wird, also weiche ich öfters von dem großen Vorbild ab. Was bleibt ist der Hinweis, dass einem das durch Jesus vergeben wird 🙂,

kllingt jetzt etwas sehr süßlich religiös, aber was soll's . . .
 
Tja Werner, jetzt verstehen wir uns ein wenig besser, was das betrifft, von was wir ausgehen und offen auf andere blicken, wie sie die Dinge des Lebens zu managen versuchen.

Schönen Gruß

Sigi
 
nein, eher eine quälende 😀, weil ich ja nicht die Vollkommenheit habe, die Gott zugesprochen wird, also weiche ich öfters von dem großen Vorbild ab. Was bleibt ist der Hinweis, dass einem das durch Jesus vergeben wird 🙂,

kllingt jetzt etwas sehr süßlich religiös, aber was soll's . . .

Die "Seelenqualen" kenne ich noch gut aus meiner christlichen Phase, Sigi - wobei ich da ja recht jung war und dachte, wenn man sich nur genug Mühe gibt ... was mich mit der Zeit aber stutzig machte war, dass in der Gemeinde jede Menge Menschen waren, die auch nach 30 oder 40 Jahren Bemühungen immer noch am Anfang zu sein schienen - und keine (!), die dieses hohe Ziel, dem alle nachstrebten, erreicht hatten.

Heute denke ich, das hier eine Art "Falle" lauert und die Vergebung, von der du schreibst, uns nicht von den Fehlern befreien sollte, die wir bei diesen Bemühungen immer wieder machen sondern von den Bemühungen an sich. Komischerweise habe ich den Eindruck, mit dieser Haltung viel "christlicher" zu leben (auch wenn ich das gar nicht beabsichtige) als früher zu meinen Christenzeiten ...
 
nein, eher eine quälende 😀, weil ich ja nicht die Vollkommenheit habe, die Gott zugesprochen wird, also weiche ich öfters von dem großen Vorbild ab. Was bleibt ist der Hinweis, dass einem das durch Jesus vergeben wird 🙂,

kllingt jetzt etwas sehr süßlich religiös, aber was soll's . . .


Hallo Sigi,
ich versuche es nochmal in meinen Worten zu sagen und bitte ggfls. um Korrektur:

Dass du die Möglichkeit hast manchmal wie Gott zu denken und zu fühlen quält dich, weil du insgesamt nicht so vollkommen wie Gott bist. Und du bist dir darüber im Klaren, dass du nicht so vollkommen wie Gott bist und quälst dich weil du in deinem Sein von ihm als Vorbild abweichst.

Hä? Ich habe gerade mein Gehirn verknotet. Ist das nicht paradox?🙂
 
Werner, wenn du meinen von dir zuletzt zitierten Text nochmal genau liest, meine ich das ähnlich wie du, nicht so, wie du glaubst, dass ich es meinen könnte, vom Prinzip her, wenngleich über die Inhalte ja jetzt nicht geredet wurde und es sein mag, dass wir da doch noch auseinanderliegen, sage ich jetzt mal vorsichtshalber.

Sigi
 
Werner, wenn du meinen von dir zuletzt zitierten Text nochmal genau liest, meine ich das ähnlich wie du, nicht so, wie du glaubst, dass ich es meinen könnte, vom Prinzip her, wenngleich über die Inhalte ja jetzt nicht geredet wurde und es sein mag, dass wir da doch noch auseinanderliegen, sage ich jetzt mal vorsichtshalber.

Sigi


Schon lange nicht mehr ein so brilliantes "Vielleicht ja, vielleicht nein" gelesen.😀😀 Klasse, musste es mir gerade laut vorlesen.
 
Hallo Sigi,
ich versuche es nochmal in meinen Worten zu sagen und bitte ggfls. um Korrektur:

Dass du die Möglichkeit hast manchmal wie Gott zu denken und zu fühlen quält dich, weil du insgesamt nicht so vollkommen wie Gott bist. Und du bist dir darüber im Klaren, dass du nicht so vollkommen wie Gott bist und quälst dich weil du in deinem Sein von ihm als Vorbild abweichst.

Hä? Ich habe gerade mein Gehirn verknotet. Ist das nicht paradox?/quote]

Liebe Polgare, nein ich quäle mich nicht, weil ich nicht an Gottes Vollkommenheit reiche, das wäre ja ein schlimmes Leben.
Außerdem würde ich dann eigentlich gar nicht an die Vergebung glauben, wenn ich mich dauernd quälen würde.
Da ich vorhin ja einen Lachkopf neben meinen Kommentar machte, können wir das Wort quälen mal streichen. Er würde dann heißen:

"nein, eher etwas, wo ich über paar Ecken entscheiden muss, weil ich ja nicht die Vollkommenheit . . . usw.

Sigi
 
@ Sigi: ich versuche es mal mit einem praktischen Beispiel (den Unterschied zwischen meinem "früher" und meinem "heute" zu erläutern:

Früher: Ich sehe einen Bettler und denke an Jesus und das er gesagt hat "was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, habt ihr mir getan", gebe ihm ein bisschen Geld und fühle mich gut, weil ich denke, Jesus Geld gegeben und dem "großen Vorbild" entsprochen zu haben. Der Mensch selbst interessierte mich eigentlich weniger, nur meine "Punktesammlung" fürs Himmelreich.

Heute: Ich sehe einen Bettler und sehe auch die halbleere Flasche Rotwein neben ihm und das Schild "Habe Hunger", gehe an ihm vorbei in die nächste Bäckerei, kaufe zwei Vollkornbrötchen und gebe die ihm. Vielleicht rede ich ein bisschen mit ihm, oder auch nicht. Ich fühle mich gut, weil ich diesem Menschen etwas gegeben habe, das er braucht (und ich meine damit nicht nur die Brötchen). Oder ich mache gar nichts, laufe einfach weiter und fühle mich deshalb nicht schlechter als zuvor.
 
Dass ist es Werner, was ich vorhin ansprach, dass man den Geist hinter den Dingen sehen muss, nicht den Buchstaben, die Angst usw. Das heißt erwachsen handeln. Du liebst in dem Sinn auch dich, wenn du mal nicht reagierst, genauso wie den nächsten wenn du dem Geist des Gebots entsprechend reagierst. Versteh schon was du meinst.


🙂

Sigi

Eigentlich, um so kleiner ein Kind ist, um so mehr Anweisungen braucht es, weil es noch nicht in der Lage ist, hinter die Anweisungen zu schauen. Dieses Erwachsensein nicht mit Freiheit von allem zu verwechseln ist die Aufgabe, die man dann noch bewältigen muss. Komischerweise, ähnelt das schon einigen Gedanken, die in den Paulusbriefen zu finden sind. Diese Leute mussten sich ja letztlich auch damit auseinandersetzen.
 
Komischerweise, ähnelt das schon einigen Gedanken, die in den Paulusbriefen zu finden sind. Diese Leute mussten sich ja letztlich auch damit auseinandersetzen.

Genau, gute Gedanken, Sigi. Vor allem hatten die Christen zur Zeit von Paulus noch keine Bibel im heutigen Sinne - selbst das Alte Testament war ja noch nicht fertig zusammengestellt, wenn ich mich recht erinnere.

Da gab es nur "den Geist hinter dem Buchstaben" und noch nicht den Buchstaben selbst. Und sicher konnte nicht jeder mit dieser Freiheit umgehen und war dann froh, wenn er irgend etwas Schriftliches hatte, an das er sich wie an eine Gebrauchsanweisung (gab es damals vermutlich auch noch nicht ...) halten konnte.
 
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