Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Gesunder Umgang mit Religion = Hilfe im Leben?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Dabei hat Jesus doch gesagt: Suchet, so werdet ihr finden...


Und auch "das" trägt zur allgemeinen Verunsicherung/ Uneinigkeit/ Diskussionensanlässen bei. (gut zu lesen an dem obigen Beispiel)

Mit das meine ich, dass Sprache einfach unscharf (Wittgenstein)ist und wenn es das Göttliche gibt, dann hat es sich in der verbalen Sprache ein denkbar schechtes Instrument gesucht seine Religion zu verbreiten und zu untermauern.
Außer es ist von Anfang so gedacht, das auch Religion konstruktivistisch sein soll und somit jeder sowieso seine eigene "Privatreligion" hat, weil nämlich kein Zweiter (noch nicht mal zwei Päpste) von sich behaupten könnten, das Gleiche unter den gleichen Worten zu verstehen.
Das ist meines Erachtens eine Illusion.
 
Hallo Pete!

Will mich an der Stelle mal einklinken;

Den Widersacher hat Gott Sich geschaffen, weil eine Kraft erst eine ist, wenn es eine Gegenkraft dazu gibt.

Stell Dir mal vor, Du würdest frei im Raum schweben, und solltest einen Stein werfen.
Nicht einen Meter weit bekommst Du ihn, weil die Gegenkraft, in Form des festen Stehens auf dem Boden, fehlt.

Logo?: Ja!

Und im Geistigen verhält es sich ebenso, wie im Materiellen.

Ich verstehe Deinen Ärger auf Gott, an dem Du ja zweifelst, aber damit würdest Du Dir ja anmaßen, Ihn verstehen zu können, in allem, was Er tut.

Das ist uns aber nicht so sehr möglich, wie wir es wollten.

Vielleicht sollten wir das Pferd von vorn aufzäumen, und uns erst mal die Schöpfung an sich betrachten, und versuchen, den Schöpfergeist in Seiner Perfektion und Liebe zu ERKENNEN.

Eine blinde Kraft (Urknall) kann niemals etwas Konstruktives und schon gar nicht Hochkompliziert Perfektes zustande bringen.
Da sollten wir uns aber einig sein!

Und das Thema Freien Willen und dessen notwendige Unantastbarkeit von Seiten Gottes wurde auch schon reichlich diskutiert.

Ich kann auch vieles Leid nicht verstehen, aber z.B. im Fall von Behinderten kann man davon ausgehen, daß für diese Seelen im Jenseits bestens gesorgt ist.
Ihre Entscheidung zu einem solchen Leben hat eine wichtige Bedeutung in Bezug auf die Familie z.B., in die sie hineingeboren werden.
Nämlich meistens zur „Erziehung“ der Angehörigen.
Stichwort: Demut.

Auch erklärt Jesus, daß viele Krankheiten dazu zugelassen werden, damit die Menschen sich endlich auf ihren Ursprung und ihren Schöpfer besinnen, was natürlich oft ohne Erfolg ist.

Auch ich finde Kindesmißbrauch ganz entsetzlich, aber das lässt mich nicht am Schöpfer zweifeln, vielmehr sollte man sich in solchen Fällen vielleicht in Mitgefühl und Liebe üben, was DU zweifellos tust.
Aber, Pete, der HASS und die Wut, die gleichzeitig in Dir auftauchen, machen alles nur schlechter, und Du kannst Dir sicher sein, daß der Schöpfer sich ganz bestimmt nicht an dem Leid Seiner Wesen belustigt.

Da muß ich Dir leider eine gewisse Kurzsichtigkeit unterstellen, und das erlaubst Du mir auch!

Dieses unser Leben ist auf unsere ewige Existenz gesehen, vielleicht wie eine Sekunde in einem Jahr.

Wenn wir uns heftig stoßen, und einen Augenblick Schmerzen haben, verdammen wir doch auch nicht das ganze Jahr.

Ich hab auch 15 schwere Jahre hinter mir, aber auf die Ewigkeit gesehen ist es vielleicht das Opfer wert gewesen, wenn ich aus dieser Krise mit neuem Bewusstsein und einer erheblich erweiterten Sicht auf unser Dasein hervorgehen darf.
Ich hab wichtige Erfahrungen gemacht, aber an der Liebe hab ich niemals gezweifelt, weil sie das einzige ist, was wirklich zufrieden und glücklich macht, wenn wir sie in unseren Herzen tragen, und zum Mittelpunkt unseres Lebens machen.

Und wozu wir Menschen eigentlich fähig sind, und was unsere eigentliche Bestimmung ist, sehen wir, wenn wir Jesus betrachten und Seine Taten.

Es IST so, Pete, und je länger wir daran zweifeln, umso länger dauert es, bis wir unser Ziel erreichen.....

Lieben Gruß, und nicht böse sein😉,

Marcus
 
ich hab eine ähnliche Auffassung, Gott hat auch das Böse erschaffen, denn ohne das Böse, könnte das Gute nicht in Erscheinung treten - deswegen ist das Böse ein notwendiges Übel in meinen Augen, aber ich denke das Schlechte wird nicht für immer und ewig existieren.

Ich will nicht soweit gehen und sagen es war so gewollt, aber
Gott wirkt im Rückblick in Genesis 3,21 garnicht so zornig:

Und Jehova Gott machte Adam und seinem Weibe Röcke von Fell und bekleidete sie. Und Jehova Gott sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unser einer, zu erkennen Gutes und Böses; und nun, daß er seine Hand nicht ausstrecke und nehme auch von dem Baume des Lebens und esse und lebe ewiglich!

Vielleicht war diese Erfahrung nötig, soweit meine Gedanken. Ich denke im Judentum gibt es sehr ähnliche Vorstellungen, das AT kennt keinen Teufel in dem Sinne und Luzifer als gefallener Engel ist ein außerbiblischer Mythos.
 
Jop, Sigi,

du meinst ja wir wären am Ende der Diskussion, aber zu paar Punkten muss ich denn doch wieder meinen Senf dazutun. 🙂

Wenn "Gott" der Ursprung alles Seins ist, und so man "ihn" als Person sieht, die allmächtig und vor allem allwissend ist und immer war - wieso dann die "bösen Mächte" ?

Sollte man einem "Allwissenden" unterstellen, sich einen Widersacher und damit die ganzen Probleme selbst geschaffen haben ?

Das sind doch menschliche, und krause Gedankengänge.

Vertrauensvorschuss ? Vorschussglaube ? Ganz einfach für mich, und ohne Humanismus oder Greenpeace 🙂

Ich glaube, dass es keine Allwissenheit und Allmacht gab, dass sich Reife und Erkenntnis schwer in mehreren Menschenleben erarbeitet werden muss. Und dass Ziel dieser Entwicklung ist, dass für ALLE alles gut wird.

Religion, Vordenkern folgen, die Bibel als abgeschlossenes Werk ansehen, dem nichts mehr folgen darf, Spiritualismus/Medialität/Neuoffenbarungen und Okkultismus in einen Topf werfen (ja, letzeres ist gefährlich, dazu könnt ich ellenlang was schreiben) - mir kommts vor wie ein Vogelkäfig, wo die Tür sperrangelweit offen steht, der Vogel sich aber nicht in die Freiheit und zum Fliegen traut, zum freien Denken und zum Gewinnen eigenen Ansichten. Könnte ja Sünde sein, nach all dem was einem die Religionen eingetrichtert haben, damit ihnen die Schachfiguren nicht vom Brett springen. Dabei hat Jesus doch gesagt: Suchet, so werdet ihr finden...

Peter

Grüß dich Pete, bin auch wieder da,

also immer, wenn ich mich an irgendeine Wahrheit halte bin ich laut dir in einem Käfig? Frei wäre man nur, wenn man die Wahrheit verwirft und sich sagt, ich will mal selbst danach suchen? Wie ein Kind, was vom Vater gesagt bekommt, wie irgendwas irgendwo abläuft, aber sich die Ohren zu hält und meint, ich will nichts wissen, ich will ein paar Jahre suchen, dann komme ich auch auf das, was du mir grad sagen wolltest.
Wenn ich mich an das größte Wesen überhaupt halte, bin ich in einem Käfig? Nein, dann bin ich freier und mächtiger als irgend sonst jemand. Ich habe dann nur einen Nachteil: Ich kann mir das, was er mir sagt, nicht durch jahrelange Kleinarbeit selbst erarbeiten, selbst herausfinden.

Sobald du aber glaubst, dass es diesen Schöpfer gar nicht gibt, dass es eine religiöse Wahrheit nicht gibt, dann hast du völlig Recht, dann wäre es ein Käfig mit Gitterstäben irgendeiner Meinung irgendeiner Religion.

Ich sags wieder, dass was ich proklamiere, also aus der Bibel lese ist in sich geschlossen und vollkommen und kein Käfig. Aber wenn ich ein paar Grundpfosten davon nicht glauben will oder kann, dann hat plötzlich alles Wert und Sinn, was du schreibst, außer,

und damit komm ich zum nächten Punkt, dass es Wiedergeburten gibt, durch die man lernt usw. ist ja auch eine übernatürliche Weisheit, die du irgendwoher her hast und mir nicht schlüssig beweisen kannst, die ich auch glauben müsste, würde ich dein Welt annehmen wollen.

O.k. dann ist jetzt doch nicht nicht Ende der Unterhaltung, ich will mal die nächsten Seiten lesen, wie ich k urz sah, hat sich da nochjemand eingeklinkt, der bisher noch nicht dabei war.

Bis dann..
Sigi
 
Kurz zu dem Kommentar von Marcus: Man sieht, zu was eine glaubensvolle Sicht in der Lage ist, wenn es um die Probleme geht, die Pete anführte.

Wenn ich auch nicht glaube, dass im Jenseits alles gut wird, so hat Marcus aus meiner Sicht sehr gut beschrieben, dass man längere Abschnitte sehen muss. Ich sehe halt die Auferstehung im Fleische, zu der Gott sagt, dass man der früheren Dinge nicht mehr gedenken wird, so gut wird er es mit den Auferstandenen meinen.

Zu unserem Gedanken hier ist es im Moment auch zweitrangig.

Was ein Mensch noch dazu beiträgt, tja, da wirds kompliziert und total spannend, aber wir sind auf Mutmaßungen angewiesen, wir wissen zu wenig darüber.

Ich wüsste nicht, dass Gott das Böse hat schaffen müssen, um ein Gleichgewicht herzustellen. Was er schuf, waren freie Geist-Geschöpfe, eben Geschöpfe, die nicht im Käfig waren. Und auch den Menschen erlegte er keinen Käfig auf. Es heißt in der Bibel, dass Gott allen Menschen, auch den sogenannt Bösen Sonne und Regen gab, damit sich sich am Leben freuen können und herumprobieren können, was ja die logisch Konsequenz ist. Natürlich sagte er nach Jesus: "Nun hat Gott über die Zeiten dieser Unwissenheit hinweggesehen, lässt aber jetzt allen Menschen sagen" und dann kommt die Botschaft über Jesus und Gottes Vorhaben.

Was ich Pete zugebe, es ist schon seltsam sich vorstellen zu müssen, Gott habe das alles vorausgesehen, weil er allwissend ist.
Nur steht das nirgends in der Bibel und es zwingt mich auch niemnand, das so glauben zu müssen. Es kann auch alles ganz anders gewesen sein. Mit welchem Recht, lege ich mich auf diese schwer verständliche Version fest?

O.k. hoffentlich versteht das noch wer?

Alles Gute und tschüs für den Moment.

Sigi
 
@ alle Mitschreiber/innen

Der von mir gewählte Begriff "gesund" im Titel ist subjektiv gemeint - und bisher waren wir uns hier einig, dass es viele "gesunde" Umgänge mit dem Thema Religion gibt, die einen hart erarbeitet, die anderen von Vorbildern übernommen, die man für glaubwürdig hält.

Was dem einen eine Hilfe ist, kann für einen anderen ein Problem sein - ich denke, das sollten wir respektieren - gegenseitig.

Ziel des Threads kann nicht sein, die Wahrheit über Gott oder den Teufel oder was weiß ich herauszufinden. Wenn jemand dazu diskutieren will, macht bitte einen neuen auf 🙂

Danke.
 
@ alle Mitschreiber/innen

Der von mir gewählte Begriff "gesund" im Titel ist subjektiv gemeint - und bisher waren wir uns hier einig, dass es viele "gesunde" Umgänge mit dem Thema Religion gibt, die einen hart erarbeitet, die anderen von Vorbildern übernommen, die man für glaubwürdig hält.

Was dem einen eine Hilfe ist, kann für einen anderen ein Problem sein - ich denke, das sollten wir respektieren - gegenseitig.

Ziel des Threads kann nicht sein, die Wahrheit über Gott oder den Teufel oder was weiß ich herauszufinden. Wenn jemand dazu diskutieren will, macht bitte einen neuen auf 🙂

Danke.

Naja Werner, deswegen schrieb ich ein paar Absätze weiter vorn, dass ich das Thema nun langsam als beendet sehe, aber es ging ja dann doch weiter, weil Pete einiges schrieb, was einen doch nachdenklich machte und so weiter und so weiter und soweiter
🙂


Sigi
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben