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Er will mich nicht...

Joergii

Aktives Mitglied
Wenn ich dann jetzt merke, dass ich für ihn nie das Potential hatte, tut es halt doppelt weh.
Lass daraus bloß keine Minderwertigkeitskomplexe entstehen. Denn vielleicht gab es ja dieses Potential am Anfang und ist dann einfach irgendwann verschwunden. Die Entstehung von Liebesgefühlen ist viel komplexer als den perfekten und schönen Menschen vor sich stehen zu haben. Leider gehören auch die ganzen Spielchen dazu, die Höhen und die Tiefen.. und vor allem unsere instinktive Verhaltensweisen, wie zum Beispiel, dass immer das Spielzeug interessanter ist welches man gerade nicht besitzt und man es umso mehr will und anfängt zu lieben, so schwerer es zu bekommen zu sein scheint. Vor allem, wenn es andere haben. Genau so ist es auch andersrum. Und dieses und viel mehr ist oft sogar ausschlaggebender in den jungen Jahren als der Charakter und das Aussehen... würde ich mal stark behaupten.

So wie du hier jedem antwortest und auch was du schreibst, scheinst du charakterlich sehr sympathisch zu sein. Also lass dich bloß nicht von dir selbst klein denken.. :)
 

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Lo_la

Mitglied
Lass daraus bloß keine Minderwertigkeitskomplexe entstehen. Denn vielleicht gab es ja dieses Potential am Anfang und ist dann einfach irgendwann verschwunden. Die Entstehung von Liebesgefühlen ist viel komplexer als den perfekten und schönen Menschen vor sich stehen zu haben. Leider gehören auch die ganzen Spielchen dazu, die Höhen und die Tiefen.. und vor allem unsere instinktive Verhaltensweisen, wie zum Beispiel, dass immer das Spielzeug interessanter ist welches man gerade nicht besitzt und man es umso mehr will und anfängt zu lieben, so schwerer es zu bekommen zu sein scheint. Vor allem, wenn es andere haben. Genau so ist es auch andersrum. Und dieses und viel mehr ist oft sogar ausschlaggebender in den jungen Jahren als der Charakter und das Aussehen... würde ich mal stark behaupten.

So wie du hier jedem antwortest und auch was du schreibst, scheinst du charakterlich sehr sympathisch zu sein. Also lass dich bloß nicht von dir selbst klein denken.. :)
Danke, das ist wirklich sehr lieb von dir :) Bin echt froh, hier offene Ohren zu finden und sehr dankbar für jeden Tipp und jede Meinung, die mir auf den Weg gegeben wird :)
 

cucaracha

Namhaftes Mitglied
Du wirkst sympathisch.
Ich bin mir sicher, dass du einen Mann finden würdest der dich richtig liebt.

In den Internet Single Börsen findest du zahlreiche suchende Männer.
 

Lo_la

Mitglied
Hi, kann man so sehen "nicht gut genug gewesen zu sein", muss man aber nicht.

Du kennst doch sicher auch viele, vom sehen, vom quatschen, Firma, Schule, etc. Mit vielen gehst Du vielleicht feiern, verstehst dich gut, hast Spaß. Sicher sind tolle Menschen dabei. Und trotzdem verliebst Du dich nicht. Liebe ist ... nicht rational. Keine Ahnung warum man sich in objektiv tolle Menschen nicht verliebt sondern manchmal einfach in die schlechtere Wahl. Passiert aber immer wieder. Einfach so. Das hat nichts mit "gut genug" zu tun.

Manchmal kennt man sich Jahrelang, dann macht es "klick", und die Schmetterlinge sind da. Einfach so.

Und eine F+ ist per Definition unverbindlich, das ist auch von beiden so gewollt. (Und darum wäre das auch nichts für mich). Die Unverbindlichkeit bedeutet auch keine Verantwortung übernehmen, keine Monogamie, nicht für einander da sein, .... alles nicht ausgeschlossen, aber eben auch nicht Teil der Abmachung.

Er hat dich nicht ausgenutzt, so wie Du ihn ja auch nicht benutzt hast. Ihr hattet ja schon große Sympathie für einander - nur Liebe war eben nicht da. Das zu begründen wird nicht möglich sein.

Bei uns in der Firma haben wir Festangestellte und Kollegen aus der Arbeitnehmerüberlassung. Die bekommen gleiches Geld und sind auch voll akzeptiert. Oft bleiben sie Jahrelang, in der Hoffnung fest übernommen zu werden - das passiert aber äußerst selten. Trotzdem wird aber immer mal wieder eingestellt, nur eben keiner aus der Arbeitnehmerüberlassung.
Unfair? Ich denke nicht. Sie arbeiten und bekommen gutes Geld dafür, das ist die Abmachung. Nur eben zeitlich begrenzt. Wer damit nicht klarkommt, sollte es nicht tun. Nicht Übernommen zu werden (und die Verträge schließen es oft aus) bedeutet nicht, sie wären nicht gut genug. Ganz bestimmt nicht. Ich finde das Beispiel ist mit deiner Situation sehr vergleichbar, oder?
Danke schön für deine Antwort. Dein Vergleich ist echt gut, habe es gar nicht so betrachtet. Rational versteht mein Kopf auch, dass ich es nicht allzu persönlich nehmen sollte und dann geht es mir auch ein wenig besser. Aber leider überwiegen die Momente des Mangeldenkens und dann brechen all die falschen Dinge, die ich sowieso über mich denke, auf mich herab und die Ablehnung jetzt bestätigt dieses Selbstbild einfach noch sehr. Zumal ich mich irgendwo auch noch bewusst für diese Situation entschieden habe und mein Bedürfnisse beiseite gestellt habe, obwohl es mir manchmal nicht gut ging damit. Das macht mich doppelt zum Verlierer, weil nicht nur er mich verletzt hat, sondern ich hab mich vor allem selbst verletzt. Und das mache ich viel zu oft in vielen Bereichen meines Lebens, ich weiß nicht, wie ich das lernen soll..
 

Lo_la

Mitglied
Du wirkst sympathisch.
Ich bin mir sicher, dass du einen Mann finden würdest der dich richtig liebt.

In den Internet Single Börsen findest du zahlreiche suchende Männer.
Danke schön, das hoffe ich doch sehr :) Momentan möchte ich mich erst mal auf mich in meine Fehler konzentrieren, weil ich viele Sachen falsch gemacht habe. Es gibt oft viele Komplimente von Freunden, Familie und auch Männern, dass ich so eine wundervolle, intelligente junge Frau wäre, mein Charakter wäre unfassbar toll, ich wäre schön, ich sähe aus wie ein Model... Es berührt mich einfach nicht, weil ich es selbst nicht sehen kann, egal wie viele Menschen es mir sagen. Ich verstehe absolut nicht, warum ein Mann mich wollen würde, wenn es so viel Besseres gibt. Was ist so toll an mir? Und dass der Mann, den man will, eine Andere bevorzugt, egal aus welchen Gründen, fördert mich darin zu denken, dass es doch alles gar nicht stimmen kann, was sie sagen. Und all das lässt mich dann denken, dass es nie für mehr reichen wird. Aber das ist alles in meinem Kopf und das möchte ich unbedingt loswerden, bevor jemand wirklich Gutes kommen sollte. Weil ich mir das am Ende sonst selbst kaputtdenke..
 

Joergii

Aktives Mitglied
Und das mache ich viel zu oft in vielen Bereichen meines Lebens, ich weiß nicht, wie ich das lernen soll..
Wie wäre es, genau mit diesem Thema auch hier ein neues Thread zu starten. Eventuell erkennst du dann, dass es auch gar nicht mehr um diesen einen Mann geht, sondern genau um dieses Problem bei dir. Und dann kannst du eigentlich regelrecht wortwörtlich mit diesem Thema hier durch das Neue abschließen und gezieltere Antworten bekommen.

Dazu wären die ganzen Beispiele interessant, in welchen Bereichen das immer in deinem Leben passiert usw.
 

Lo_la

Mitglied
Wie wäre es, genau mit diesem Thema auch hier ein neues Thread zu starten. Eventuell erkennst du dann, dass es auch gar nicht mehr um diesen einen Mann geht, sondern genau um dieses Problem bei dir. Und dann kannst du eigentlich regelrecht wortwörtlich mit diesem Thema hier durch das Neue abschließen und gezieltere Antworten bekommen.

Dazu wären die ganzen Beispiele interessant, in welchen Bereichen das immer in deinem Leben passiert usw.
Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht, ich werde es in Erwägung ziehen, danke! Tatsächlich habe ich heute mein Erstgespräch mit einer Therapeutin. Habe schon oft daran gedacht, eine anzufangen, weil ich gemerkt habe, dass man Kindheit und meine Familie mich sehr negativ geprägt haben und sich das jetzt in so gut wie allen Bereichen meines Lebens, auch sozialen Beziehungen widerspiegelt. Und ich kann nicht mal jetzt zu 100% sagen, dass ich meine Schmerzgrenze mit dieser Situation erreicht habe, obwohl gerade jetzt das volle Bewusstsein für alles habe. Und das macht mir extrem Angst, weil ich irgendwie gar keine richtige emotionale Schmerzgrenze zu haben scheine und trotzdem weiter viele Dinge weiter mit mir machen lasse, selbst wenn es wehtut und mir das Ende bekannt ist. Und ich hoffe, dass ich das jetzt, wo ich noch jung bin, noch in den Griff bekommen kann, bevor mir das irgendwann alles so richtig um die Ohren fliegt..
 

Joergii

Aktives Mitglied
Und ich hoffe, dass ich das jetzt, wo ich noch jung bin, noch in den Griff bekommen kann, bevor mir das irgendwann alles so richtig um die Ohren fliegt..
Ich habe ein gutes Gefühl, weil du extrem über den Tellerrand schauen kannst und in keinem festgefertigten Bild lebst und versuchst andere Sichtweisen zu sehen, verstehen oder sogar anzunehmen.

Dann wünsche ich dir viel Spaß und Erfolg mit deiner Therapeutin. Weiterentwicklung heißt in sich selbst zu investieren, daher ist der Weg perfekt. :)
 

Sarnade

Aktives Mitglied
Sei froh, dass du erst 24 bist. Andere machen solche bitteren Erfahrungen erst sehr viel später, z.B. dann, wenn es hinterher zu spät ist, noch eine eigene Familie zu gründen. Du hast noch alle Zeit der Welt, über diesen Mann hinwegzukommen und dich nie mehr auf so faule Kompromisse und Halbheiten einzulassen.

Auf gar keinen Fall würde ich an deiner Stelle noch den geringsten Kontakt mit ihm pflegen. Sonst kommst du nie oder erst viele Jahre später darüber hinweg.

Sollte dich der Schmerz ungewöhnlich lange überwältigen, machst du halt eine Psychotherapie. Melde dich frühzeitig dafür an, da die Wartelisten meist lang sind. Lese gerade erst, dass du dich schon für eine angemeldet hast. Prima! :)(y)

Ich habe eine an sich durchaus sympathische Bekannte, die sich in ähnlicher Weise selbst demütigt. Leider ist sie keine 24 mehr, sondern wird Ende des Jahres schon 59. Sie hat mit Mitte 20 jemanden geheiratet, von dem sie nicht ganz überzeugt war, hatte aber schon damals Angst, sonst gar keinen mehr zu finden und als "alte Jungfer" zu enden. Bereits nach einem Jahr wurde die Ehe wieder geschieden. Er hatte sie nur drangsalisiert und u.a. als "blöde Sau" bezeichnet. Dann suchte sie händeringend nach einem neuen Partner. Hier 'ne Affäre, da 'ne Affäre. Ab Ende 30 war sie ca. 12 oder 13 Jahre mit einem neun Jahre jüngeren Mann zusammen, der sehr gebildet, beruflich sehr erfolgreich und ehrgeizig, aber auch entsprechend arrogant war. Ich habe mich immer gewundert, dass sie ihm als Sachbearbeiterin im gehobenen Dienst überhaupt gut genug war; denn er war wirklich extrem von sich eingenommen. Ich mochte ihn von Anfang an nicht. Es kam schließlich doch noch, wie es kommen musste: Sie waren zwar zusammengezogen (sie natürlich zu ihm :rolleyes:), er konnte sich aber all die Jahre nie entschließen, sie zu heiraten. Irgendwann nach 12 oder 13 Jahren, er war inzwischen auf der Karriereleiter immer höher geklettert, war sie ihm definitiv nicht mehr gut genug; er hatte sie satt und trennte sich von ihr. Das bedeutete, dass sie aus seiner Wohnung ausziehen und sich komplett neu einrichten musste, denn nahezu alle Möbelstücke gehörten ihm. Sie war so geschockt, dass sie erst mal eine Psychotherapie und eine Kur machen musste. Der arrogante Kotzbrocken hat dann ein paar Jahre später eine deutlich jüngere Opern- und Konzertsängerin (alleinerziehende Mutter) geheiratet. Klar, was Apartes, mit dem man als Vorstandsmitglied besser renommieren kann. Das ging bezeichnenderweise innerhalb von wenigen Jahren, und die Alte, die sich vorher finanziell ziemlich einschränken musste, da sie so viele Engagements als Sängerin nun auch nicht bekam, profitiert jetzt davon und lebt im Luxus. Meine Bekannte macht aber immer noch denselben Fehler: Sie sucht wieder händeringend nach einem Mann und hat jetzt so eine komische männliche Bekanntschaft, mit der sie sich höchstens einmal wöchentlich trifft und dann auch Sex hat. Der Mann hat einen kleinen Handwerksbetrieb, kann ihr bildungsmäßig nicht das Wasser reichen (seine Rechtschreib- und Grammatikfehler sind ihr peinlich), will sich auch nicht binden, meldet sich so gut wie nie von sich aus bei ihr, fährt auch nicht gemeinsam mit ihr in den Urlaub. Er ist eine reine Notlösung für sie, die sie ihren eigentlichen Zielen kein Stück näher bringt. Wenn er nicht "verfügbar" ist, flüchtet sie sich in ihrer Freizeit in extrem viele Aktivitäten mit anderen, um nicht zum Nachdenken zu kommen und nicht der Tatsache ins Auge sehen zu müssen, dass sie keinen festen Partner hat. Bei ihren ganzen Aktivitäten kann es einem schwindlig werden; sie kommt überhaupt nicht zur Ruhe und zur Besinnung. Ich hätte bei einem solchen Leben längst einen Schlaganfall bekommen. Aber machen kann man nichts. Sie wird wohl zeit ihres Lebens so weitermachen. :confused:

Besser ist es, man macht sich als Frau nicht nur finanziell, sondern auch psychisch völlig unabhängig von einem Mann und lernt erst mal, allein zu leben, und zwar so, dass man tage- und wochenweise wirklich mit sich allein sein kann, auch ohne etwas mit anderen unternehmen zu müssen, damit einem die Decke nicht auf den Kopf fällt. Erst dann kann man sich sicher sein, nicht auf einen Mann angewiesen zu sein. Und dann braucht man auch nicht händeringend zu suchen und sich nicht auf faule Kompromisse einzulassen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass es einen Mann abtörnt, wenn eine Frau ihm beim ersten Kennenlernen übersprudelnd erzählt, wie extrem unternehmungslustig sie ist. Das wirkt alles viel zu angestrengt und ist leicht durchschaubar.
 
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Lo_la

Mitglied
Sei froh, dass du erst 24 bist. Andere machen solche bitteren Erfahrungen erst sehr viel später, z.B. dann, wenn es hinterher zu spät ist, noch eine eigene Familie zu gründen. .Du hast noch alle Zeit der Welt, über diesen Mann hinwegzukommen und dich nie mehr auf so faule Kompromisse und Halbheiten einzulassen.

Auf gar keinen Fall würde ich an deiner Stelle noch den geringsten Kontakt mit ihm pflegen. Sonst kommst du nie oder erst viele Jahre später darüber hinweg.

Sollte dich der Schmerz ungewöhnlich lange überwältigen, machst du halt eine Psychotherapie. Melde dich frühzeitig dafür an, da die Wartelisten meist lang sind. Lese gerade erst, dass du dich schon für eine angemeldet hast. Prima! :)(y)

Ich habe eine an sich durchaus sympathische Bekannte, die sich in ähnlicher Weise selbst demütigt. Leider ist sie keine 24 mehr, sondern wird Ende des Jahres schon 59. Sie hat mit Mitte 20 jemanden geheiratet, von dem sie nicht ganz überzeugt war, hatte aber schon damals Angst, sonst gar keinen mehr zu finden und als "alte Jungfer" zu enden. Bereits nach einem Jahr wurde die Ehe wieder geschieden. Er hatte sie nur drangsalisiert und u.a. als "blöde Sau" bezeichnet. Dann suchte sie händeringend nach einem neuen Partner. Hier 'ne Affäre, da 'ne Affäre. Ab Ende 30 war sie ca. 12 oder 13 Jahre mit einem neun Jahre jüngeren Mann zusammen, der sehr gebildet, beruflich sehr erfolgreich und ehrgeizig, aber auch entsprechend arrogant war. Ich habe mich immer gewundert, dass sie ihm als Sachbearbeiterin im gehobenen Dienst überhaupt gut genug war; denn er war wirklich extrem von sich eingenommen. Ich möchte ihn von Anfang an nicht. Es kam schließlich doch noch, wie es kommen musste: Sie waren zwar zusammengezogen (sie natürlich zu ihm :rolleyes:), er konnte sich aber all die Jahre nie entschließen, sie zu heiraten. Irgendwann nach 12 oder 13 Jahren, er war inzwischen auf der Karriereleiter immer höher geklettert, war sie ihm definitiv nicht mehr gut genug; er hatte sie satt und trennte sich von ihr. Das bedeutete, dass sie aus seiner Wohnung ausziehen und sich komplett neu einrichten musste, denn nahezu alle Möbelstücke gehörten ihm. Sie war so geschockt, dass sie erst mal eine Psychotherapie und eine Kur machen musste. Der arrogante Kotzbrocken hat dann ein paar Jahre später eine deutlich jüngere Opern- und Konzertsängerin (alleinerziehende Mutter) geheiratet. Klar, was Apartes, mit dem man als Vorstandsmitglied besser renommieren kann. Das ging bezeichnenderweise innerhalb von wenigen Jahren, und die Alte, die sich vorher finanziell ziemlich einschränken musste, da sie so viele Engagements als Sängerin nun auch nicht bekam, profitiert jetzt davon und lebt im Luxus. Meine Bekannte macht aber immer noch denselben Fehler: Sie sucht wieder händeringend nach einem Mann und hat jetzt so eine komische männliche Bekanntschaft, mit der sie sich höchstens einmal wöchentlich trifft und dann auch Sex hat. Der Mann hat einen kleinen Handwerksbetrieb, kann ihr bildungsmäßig nicht das Wasser reichen (seine Rechtschreib- und Grammatikfehler sind ihr peinlich), will sich auch nicht binden, meldet sich so gut wie nie von sich aus bei ihr, fährt auch nicht gemeinsam mit ihr in den Urlaub. Er ist eine reine Notlösung für sie, die sie ihren eigentlichen Zielen kein Stück näher bringt. Wenn er nicht "verfügbar" ist, flüchtet sie sich in ihrer Freizeit in extrem viele Aktivitäten mit anderen, um nicht zum Nachdenken zu kommen und nicht der Tatsache ins Auge sehen zu müssen, dass sie keinen festen Partner hat. Bei ihren ganzen Aktivitäten kann es einem schwindlig werden; sie kommt überhaupt nicht zur Ruhe und zur Besinnung. Ich hätte bei einem solchen Leben längst einen Schlaganfall bekommen. Aber machen kann man nichts. Sie wird wohl zeit ihres Lebens so weitermachen. :confused:

Besser ist es, man macht sich als Frau nicht nur finanziell, sondern auch psychisch völlig unabhängig von einem Mann und lernt erst mal, allein zu leben, und zwar so, dass man tage- und wochenweise wirklich mit sich allein sein kann, auch ohne etwas mit anderen unternehmen zu müssen, damit einem die Decke nicht auf den Kopf fällt. Erst dann kann man sich sicher sein, nicht auf einen Mann angewiesen zu sein. Und dann braucht man auch nicht händeringend zu suchen und sich nicht auf faule Kompromisse einzulassen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass es einen Mann abtörnt, wenn eine Frau ihm beim ersten Kennenlernen übersprudelnd erzählt, wie extrem unternehmungslustig sie ist. Das wirkt alles viel zu angestrengt und ist leicht durchschaubar.
Danke schön für deine Antwort. Tut mir wirklich leid für deine Freundin. Hoffe auch für sie, dass sie nicht nur einen tollen Mann, sondern vor allem auch den Frieden in sich findet.
Komischerweise bin ich sehr ein Mensch, der alleine sein kann, ohne mich einsam zu fühlen, es oft auch brauche. Zumindest, wenn es mir gut geht. Er war zumindest nie so sehr in meinem Leben involviert, dass ich ohne ihn nicht leben kann oder sich jetzt praktisch etwas in meinem Leben verändert. Schlimm ist bei mir eher die emotionale Abhängigkeit, ich habe mich ihm vollkommen angepasst. Ich war auch nie jemand, der verzweifelt nach einem Mann gesucht hat, auf keinen Fall, bin eher sogar sehr oder fast schon zu wählerisch. Aber wenn ich mich dann mal auf einen einlasse, bis jetzt waren es 2 Männer und der letzte Mann halt auch mit Sex, dann bin ich emotional einfach nicht mehr zu halten. Bei dem 1. Mann ging das Ganze gut 1,5 Monate und ich habe 2 Jahre daran gehangen, bis der Jetzige kam. Wie lange soll das dann jetzt bitte dauern? Das kann doch nicht normal sein. Das macht mir Angst und auch die Tatsache, dass ich tatsächlich noch nie eine Beziehung hatte. Aber werde es ja jetzt angehen, das Erstgespräch lief Gott sei Dank auch wirklich gut :)
 

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