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Darf man heutzutage anders sein?

Biddi, die Mutter hat in meinen Augen keinen Ansatz. Ihr geht es darum, vor ihren Arbeitskolleginnen gut dazustehen - was in meinen Augen schon durch die Anschaffung eines Smartphones aufgrund äußerem Drucks und auch ihrer Aussage, was sie ihren Kollegen denn erzählen soll, geschlußfolgert werden kann.

Nachdem ich auch eine andere Generation bin als die TE, wäre mein Ansatz, mein Kind zu fördern und mich mit ihm zu befassen anstatt es zu beschimpfen und ihm Vorwürfe zu machen - dies geht aber nur wenn ich mich zum Einen nicht als Gegner aufspiele (was ich als vollkommen inakzeptabel empfinde), und zum Anderen geht das auch nur, wenn eine 22-jährige das auch möchte. Anderenfalls muss sich die junge erwachsene Person aber selbst weiterentwickeln und die entsprechenden Erfahrungen machen, da gibt es nicht mehr viel reinzureden - vor allem eben auch nicht auf die hier beschriebene Art und Weise und von oben herab.

Die erste Frage wäre hier aber: Ist die TE glücklich mit dem, wie sie meint anders zu sein (abgesehen davon, dass sie die Vorwürfe abkriegt), oder fehlt ihr irgendwas? Das ist doch wohl in erster Linie maßgebend.

Mich würde es glücklich machen, wenn es mehr Gleichgesinnte geben würde.
 
Mich würde es glücklich machen, wenn es mehr Gleichgesinnte geben würde.

Kannst Du zum Ausdruck bringen, was Dir konkret fehlt? Das wäre interessant zu wissen.
Ist es Verständnis oder sind es Menschen, die Deine Interessen teilen, oder was Anderes?
 
Kannst Du zum Ausdruck bringen, was Dir konkret fehlt? Das wäre interessant zu wissen.
Ist es Verständnis oder sind es Menschen, die Deine Interessen teilen, oder was Anderes?

Ja genau Leute die mein Interesse haben. Mein Problem ist ich in meinen Gedanken so versunken. Ich philosophiere nur so vor mich hin. Ich Zerdenke die Dinge regelrecht. Wenn ich eine Musik mit einem melancholischen Text indem es nicht um Liebeskummer, sondern um Gesellschaftskritische oder generell um nachdenkliche Texte geht. Dann höre ich nicht auf darüber nachzudenken oder wenn es um ein Film geht. Die Überschrifft reicht schon. Ich bin so melancholisch angehaut.

Ich muss mich mit der Person nicht regelmäßig treffen. Es wäre nur schön neben meinem Kumpel auch noch andere Ansprechpartner zu haben.

Ich weiss eine Herkules Aufgabe.

Meine Frage wäre noch: Wer hält es mit mir aus?
 
Zitat von Biddi:
Doch, den hat sie! Nämlich Die Sorge, dass ihr Kind sich falsch entwickelt.

Nachdem was ich hier gelesen habe, bringt die Mutter das ganz und gar nicht so rüber. Oder sie setzt die falschen Schwerpunkte. Ich sehe keine Notwendigkeit sich für Smartphones oder sich übermäßig für Klamotten zu interessieren. Da ticke ich eben auch anders ;-)
Und die Argumentation der Mutter geht eben eher dahingehend, was sie ihren Arbeitskollegen erzählen soll. Nochmal: Das halte ich eher für einen schlechten Witz. In erster Linie hat mich mein Kind zu interessieren, und nicht eine irrelevante Meinung der Kollegen.


Zitat von Kareena:
Ich bin schon neugierig, aber es geht mehr in Wissensgebiete: Psychologie, Spiritualität, Politik und Philosophische Themen...

--> würde ich absolut fördern.
 
Nachdem was ich hier gelesen habe, bringt die Mutter das ganz und gar nicht so rüber. Oder sie setzt die falschen Schwerpunkte. Ich sehe keine Notwendigkeit sich für Smartphones oder sich übermäßig für Klamotten zu interessieren. Da ticke ich eben auch anders ;-)
Und die Argumentation der Mutter geht eben eher dahingehend, was sie ihren Arbeitskollegen erzählen soll. Nochmal: Das halte ich eher für einen schlechten Witz. In erster Linie hat mich mein Kind zu interessieren, und nicht eine irrelevante Meinung der Kollegen.




--> würde ich absolut fördern.

Danke das du mich verstehst.
 
Ich glaube-das du Stück für Stück Gleichgesinnte treffen wirst.Die Fragen in dem letzten Beitrag finde ich gut.Dein Radius wird im Normalfall grösser werden,auch wenn du dich viel in der virtuellen Welt bewegst-das sind auch Kontakte.Meine Erfahrung ist-man kann sich gar nicht so sehr verbiegen-ausser man will es selbst-und schon gar nicht für Andere- auch nicht für die Mutter. Du machst eine Ausbildung,nächstes Jahr wird sie beendet sein.Stück für Stück wirst du immer mehr erkennen, wie du leben möchtest.Was ich allerdings machen würde-eine ganz persönlich Meinung -Kleidung selber zu kaufen-einfach aus dem Grund ,weil du eines Tages selbstverantwortlich leben wirst-ich denke da ist es besser immer mehr ein Stück Verantwortung selber zu übernehmen.Und zu deinem Titel-ja man darf anders sein.Ich finde an deinen Beschreibungen nicht bedenkliches oder komisches.Wenn man es so sieht,kannst du es ja genau so komisch finden wie deine Mutter denkt.
 
Doch, den hat sie! Nämlich Die Sorge, dass ihr Kind sich falsch entwickelt.

Und toxica, das solltest Du als erfahrener Eltern doch verstehen.

Wenn ich das geglaubt hätte, wäre nicht aus mir geworden, was ich geworden bin. Stattdessen wäre ich von jemanden abhängig, müsste dienen....
Doch diese Gedanken:

Kareena meinte:
Also bin ich falsch.

nützen niemanden etwas, auch dir sicher nicht. Doch weißt du welchen Weg du gehen möchtest? Weißt du was du brauchst und woher du es bekommen kannst? Frei machen, frei machen von den Ansprüchen anderer, doch nicht so frei machen, nichts zu wollen, sondern sich auf die Suche zu begeben, was gut tut, was gebraucht wird und wie es erreicht werden kann. Was dazu gebraucht wird. Doch wie?

Manchmal ist es gut seinen eigenen Weg zu finden. Manchmal ist es gut Unterstützung zu haben beim Suchen des passenden Weges.

Wichtig hier war und ist es auf dem Weg niemanden Schaden zuzufügen, weder anderen noch mir. Doch Ziele zu stecken und diesen Stück für Stück näher kommen, bis es dann erreicht wird. Nicht um andere glücklich zu machen, gern dürfen sie es sein, doch das ziel ist es ein Leben zu führen, das mich unabhängig von anderen macht, nicht aber unbedingt andere ausschließt. Aber mich frei machen von dem was andere meinen/meinten wie ich zu sein habe, den Weg gehen, wie sie glaubeten es wäre der Weg, der zu gehen ist. Unabhängig machen, heißt aber auch selbstständig werden, auch mal Dinge zu schaffen, die schwierig sind. Einkaufen z.B. auch das gehört zu einem selbsständigen Leben, egal wie schwierig es ist, es gehört dazu und muss von Zeit zu Zeit sein, leider, aber ist so. Doch noch weniger als einkaufen gehen kann ich andere für mich einkaufen lassen, denn das nimmt mir etwas von meiner Selbstständigkeit.

Davon abgesehen, dass es eh niemanden mehr gibt, der/die für mich einkauft.

Mütter wollen manchmal, das ihr Kind eine Weg geht, den sie selbst entweder gehen mussten oder sich nicht selbst trauten zu gehen. Deine Mutter wirkt nach deiner Beschreibung in Bezug auf andere eher unsicher und ist von anderen Meinungen eher abhängig, darum hat sie vielleicht auch das Gefühl sich anpassen zu müssen und glaubt auch für dich ist es das beste. Doch nicht immer ist anpassung der geeignete Weg. Ich wäre nicht das was ich heiute bin und wo ich heute bin, wenn ich mich angepasst hätte. Doch irgendwann wusste ich, es lohnt sich nicht mit anderen darüber zu streiten. Sie haben ihren Weg und ich den meinen und das habe ich dann auch so gesagt und dafür gesorgt, meinen Weg auch unabhängig gehen zu können.

Anders sein ist normanl und darum wird es auch nie möglich ein genaues Abbild von sich selbst zu begegnen. So sind andere Menschen oft nur mit einem Teil meiner Interessen zu finden und so braucht es oft mehr als einen Menschen seine Interessen zu teilen, weil immer nur ein Teil der Interessen geteilt werden kann.

Unser Umfeld ist sehr abwechslungsreich aus genau diesem Grund. Es wird mit dem einen dieses geteilt und mit der anderen das. Es gibt keinen Menschen in meinem Umfeld mit dem alle meine Interessen zu teilen wären, zu vielfälltig und zu verschieden.

Doch es hindert mich nicht daran mein Leben zu gestalten, so wie ich glaube, dass es für mich passend ist...

LG
Mittendurch
 
Wenn ich das geglaubt hätte, wäre nicht aus mir geworden, was ich geworden bin. Stattdessen wäre ich von jemanden abhängig, müsste dienen....
Doch diese Gedanken:


[/COLOR]nützen niemanden etwas, auch dir sicher nicht. Doch weißt du welchen Weg du gehen möchtest? Weißt du was du brauchst und woher du es bekommen kannst? Frei machen, frei machen von den Ansprüchen anderer, doch nicht so frei machen, nichts zu wollen, sondern sich auf die Suche zu begeben, was gut tut, was gebraucht wird und wie es erreicht werden kann. Was dazu gebraucht wird. Doch wie?

Manchmal ist es gut seinen eigenen Weg zu finden. Manchmal ist es gut Unterstützung zu haben beim Suchen des passenden Weges.

Wichtig hier war und ist es auf dem Weg niemanden Schaden zuzufügen, weder anderen noch mir. Doch Ziele zu stecken und diesen Stück für Stück näher kommen, bis es dann erreicht wird. Nicht um andere glücklich zu machen, gern dürfen sie es sein, doch das ziel ist es ein Leben zu führen, das mich unabhängig von anderen macht, nicht aber unbedingt andere ausschließt. Aber mich frei machen von dem was andere meinen/meinten wie ich zu sein habe, den Weg gehen, wie sie glaubeten es wäre der Weg, der zu gehen ist. Unabhängig machen, heißt aber auch selbstständig werden, auch mal Dinge zu schaffen, die schwierig sind. Einkaufen z.B. auch das gehört zu einem selbsständigen Leben, egal wie schwierig es ist, es gehört dazu und muss von Zeit zu Zeit sein, leider, aber ist so. Doch noch weniger als einkaufen gehen kann ich andere für mich einkaufen lassen, denn das nimmt mir etwas von meiner Selbstständigkeit.

Davon abgesehen, dass es eh niemanden mehr gibt, der/die für mich einkauft.

Mütter wollen manchmal, das ihr Kind eine Weg geht, den sie selbst entweder gehen mussten oder sich nicht selbst trauten zu gehen. Deine Mutter wirkt nach deiner Beschreibung in Bezug auf andere eher unsicher und ist von anderen Meinungen eher abhängig, darum hat sie vielleicht auch das Gefühl sich anpassen zu müssen und glaubt auch für dich ist es das beste. Doch nicht immer ist anpassung der geeignete Weg. Ich wäre nicht das was ich heiute bin und wo ich heute bin, wenn ich mich angepasst hätte. Doch irgendwann wusste ich, es lohnt sich nicht mit anderen darüber zu streiten. Sie haben ihren Weg und ich den meinen und das habe ich dann auch so gesagt und dafür gesorgt, meinen Weg auch unabhängig gehen zu können.

Anders sein ist normanl und darum wird es auch nie möglich ein genaues Abbild von sich selbst zu begegnen. So sind andere Menschen oft nur mit einem Teil meiner Interessen zu finden und so braucht es oft mehr als einen Menschen seine Interessen zu teilen, weil immer nur ein Teil der Interessen geteilt werden kann.

Unser Umfeld ist sehr abwechslungsreich aus genau diesem Grund. Es wird mit dem einen dieses geteilt und mit der anderen das. Es gibt keinen Menschen in meinem Umfeld mit dem alle meine Interessen zu teilen wären, zu vielfälltig und zu verschieden.

Doch es hindert mich nicht daran mein Leben zu gestalten, so wie ich glaube, dass es für mich passend ist...

LG
Mittendurch

Das hast du schön geschrieben. Bei mir ist das so wenn ich in meiner eigenen Welt bin voller Melancholie, dann geht es mir sogar gut. Aber kaum bin ich unter vielen Leuten, dann fühle ich mich fehl am Platz. Ich mache zwar eine Ausbildung ohne Schwierigkeiten. Aber auf Dauer wäre es für mich nichts. Es sei denn ich kann in der Grundschule arbeiten. (Ich bin momentan in der Praktikumsphase aber jetzt habe ich Ferien.)
 

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