Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Darf man heutzutage anders sein?

Ich glaube-das du Stück für Stück Gleichgesinnte treffen wirst.Die Fragen in dem letzten Beitrag finde ich gut.Dein Radius wird im Normalfall grösser werden,auch wenn du dich viel in der virtuellen Welt bewegst-das sind auch Kontakte.Meine Erfahrung ist-man kann sich gar nicht so sehr verbiegen-ausser man will es selbst-und schon gar nicht für Andere- auch nicht für die Mutter. Du machst eine Ausbildung,nächstes Jahr wird sie beendet sein.Stück für Stück wirst du immer mehr erkennen, wie du leben möchtest.Was ich allerdings machen würde-eine ganz persönlich Meinung -Kleidung selber zu kaufen-einfach aus dem Grund ,weil du eines Tages selbstverantwortlich leben wirst-ich denke da ist es besser immer mehr ein Stück Verantwortung selber zu übernehmen.Und zu deinem Titel-ja man darf anders sein.Ich finde an deinen Beschreibungen nicht bedenkliches oder komisches.Wenn man es so sieht,kannst du es ja genau so komisch finden wie deine Mutter denkt.

Ja das hoffe ich vielen Dank. 🙂
 
Das hast du schön geschrieben. Bei mir ist das so wenn ich in meiner eigenen Welt bin voller Melancholie, dann geht es mir sogar gut. Aber kaum bin ich unter vielen Leuten, dann fühle ich mich fehl am Platz. Ich mache zwar eine Ausbildung ohne Schwierigkeiten. Aber auf Dauer wäre es für mich nichts. Es sei denn ich kann in der Grundschule arbeiten. (Ich bin momentan in der Praktikumsphase aber jetzt habe ich Ferien.)

In der eigenen Welt, ist es ja auch alles anders. Die ist wohl eher wie sie passt, wie sie gewünscht/gebraucht wird. Doch was ist dann da ganz wichtig, was lässt sich mitnehmen und wenn nichts, dies mal zu nutzen, um eine Auszeit zu haben ist auch gut und kann nützlich sein.

Doch was heißt viele Menschen? Wie groß ist das viel? Wodurch entsteht das Unwohl sein und was fehlt dir damit du dich wohlfühlen kannst?
Hier war es einst unvorstellbar mit anderen Menschen zu arbeiten, dann wurde eine Ausbildung gemacht und vieles änderte sich schon da. Dann wurde umgezogen in ein Ort, wo es viele Menschen gab unter den sich wohlfühlen leicht fiel. Hatte ich bis dahin nicht geglaubt, dass es sich so wandeln könnte, doch es war möglich unter Menschen zu sein, auch unter vielen. Was war das Geheimnis, es war ein Gefühl da des angenommen und angekommen sein. Es wurde nicht angezweifelt das der Weg der beschritten wurde richt war. Es wurde einfach akzeptiert. Erst ja ein wenig fragend, weil eher ungewöhnlich, doch da es mein Interesse war, nahmen sie es hin. Ich denke dies war es einfach akzeptiert werden. Schon in der Ausbildung wurde dies erlebt und eröffnete neue andere Sichtweisen, die bis Dato unbekannt und unvorstellbar waren. War doch bis dahin alees nur ein Kampf, ein Kampf gegen irgendwelche festgefahrene Vorstellungen im Elternhaus. Doch jetzt die Akzeptanz wahrzunehmen, die Anerkennung für die Leistung. Trotz großer Widerstände einen Weg gegangen, der zu der Zeit sehr viel Hindernisse aufwies. Doch das sich daraus auch noch mehr freiheit in Bezug auf andere Menschen entwickeln würde, wer hätte das gedacht.
Meist gibt es einen Grund, warum ungern unter Menschen man ist, kennst du den deinigen?
Gibt es nach deiner Ausbildung ein Umfeld in dem das was du gelernt hast anwenden kannst, in dem du dich wohlfühlen kannst. grundschule hattest du genannt, vielleicht gibt es ja die Möglichkeit? Kannst du sonst noch etwas aufbauend machen auf das was du gelernt hast, um dann doch in einem Umfeld arbeiten zu können, in dem du dich Wohl fühlst?

Immer wieder wurde hier geguckt was ist gut was nicht - in welche Richtung soll es gehen. immer wieder aufs neue überprüft und auf die Ziele hingewirkt. Doch es ist ganz gut so wie es dann letztendlich geworden ist.

Kann aus meiner Erfahrung nur sagen, gucken was gut läuft, das weiter ausbauen und was weniger gut läuft verändern, dabei Ziele setzen und darauf hinarbeiten. Herausfinden was als wichtig und richtig empfunden wird, um in die Richtung zu streben.
Lg
Mittendurch
 
Das hast du schön geschrieben. Bei mir ist das so wenn ich in meiner eigenen Welt bin voller Melancholie, dann geht es mir sogar gut. Aber kaum bin ich unter vielen Leuten, dann fühle ich mich fehl am Platz. Ich mache zwar eine Ausbildung ohne Schwierigkeiten. Aber auf Dauer wäre es für mich nichts. Es sei denn ich kann in der Grundschule arbeiten. (Ich bin momentan in der Praktikumsphase aber jetzt habe ich Ferien.)

Wie sieht denn deine erfundene Welt aus? Da dürftest du ja viel über dich heraus finden, wenn du denn die Welt mit viel Fantasie formst. Bist du dort eher auf einer einsamen Insel? Oder hast du dort viele nette Freunde, eine andere Familie vielleicht?

Bei mir z.B. ist es total widersprüchlich, dass ich da auch erstmal schauen musste. Ich habe totale Angst vor Menschen. Wenn ich nur irgendwo hin muss wo es Menschen gibt und ich so eine Situation noch nie hatte, die Gegenseite also nicht einschätzen kann, dann herrscht bei mir Angst. Das bedeutet aber nicht, dass ich Menschen eigentlich nicht mag, ganz im Gegenteil ich bin eigentlich auf der Suche nach Nähe, aber ich habe eben mehr Angst davor, dass die Nähe nicht bestätigt wird, was verletzen würde. Also ist es als Metapher gesehen: Du hast voll Durst, da vorne ist ein See an dem du trinken könntest, aber du wirst nie hingehen, weil dort eine Gefahr lauert die dir schaden könnte.

Ich selbst dachte auch die ganzen Jahre ich bin falsch, aber seitdem ich Menschen getroffen habe, die mich so angenommen haben wie ich bin, ist das Gefühl ein wenig besser geworden.

Auch sehe ich bei dir keine Kompensation bezüglich der Mutter. Du beschreibst diese eine Situation, da kommt kein aber. Das hat meine Mutter los gelassen, aber sonst ist sie eigentlich gar nicht so. Für mich sieht es so aus, als wäre deine Mutter schon recht lieblos, warum auch immer. Versteh mich nicht falsch, dass sie das mit Absicht macht oder so, vllt hat sie es selbst nie erfahren und so auch nie gesehen.

Aber wenn du dir schon die Frage stellst ob man heutzutage anders sein darf, dann klingt das für mich so, als würdest du allgemein eher abgelehnt werden und bräuchtest auch vllt einfach mal etwas Zuspruch, bzw auch mal jemand der dich auf deinem Weg unterstützt und dich nicht ändern möchte. Dass du den ganzen Tag am PC hängst, deute ich eher nicht als anders sein, sondern eher als Flucht, weil du doch draußen eh nicht angenommen wirst. Vllt willst du auch einfach kein Handy, weil du vllt Angst hast da würde sich eh keiner melden. Das sind reine Interpretationen, also nimm es bitte nicht zu ernst, außer du hast jetzt das Gefühl es kann was dran sein.

Was jetzt wichtig für deinen weiteren Lebensweg ist, dass du auch die anderen Erfahrungen machst, dass es eben total ok ist wie du bist, mit deinen Stärken, aber auch deinen Schwächen. Und dazu musst du raus, auch wenn dir das erstmal schwer fällt. Zu Beginn wäre irgendein Kurs deiner Wahl ein Anfang. Einfach mal ein paar Leute die erstmal nur dein Hobby annehmen und vllt nehmen sie ja dann später auch dich an.
 
Was ist normal? Wer setzt die Normen und Regeln dafür?
Deine Mutter scheint eine Vorstellung zu haben, sie wird sich nur Sorgen machen, aber sie hat auch nur ein bestimmtes Weltbild, das muss nicht zwangsläufig das Richtige sein.

Ob Du jetzt den ganzen Tag vorm PC hockst oder verheiratet mit 6 Kindern im Garten, alles ist legitim,
solange Du andere(mit Einschränkungen auch Dich selbst) nicht verletzt oder gefährdest.

Und selbst das ist nur meine Meinung! Für einen Drogendealer z.b. ist der Verkauf von Drogen wahrscheinlich
völlig normal...
 
In der eigenen Welt, ist es ja auch alles anders. Die ist wohl eher wie sie passt, wie sie gewünscht/gebraucht wird. Doch was ist dann da ganz wichtig, was lässt sich mitnehmen und wenn nichts, dies mal zu nutzen, um eine Auszeit zu haben ist auch gut und kann nützlich sein.

Doch was heißt viele Menschen? Wie groß ist das viel? Wodurch entsteht das Unwohl sein und was fehlt dir damit du dich wohlfühlen kannst?
Hier war es einst unvorstellbar mit anderen Menschen zu arbeiten, dann wurde eine Ausbildung gemacht und vieles änderte sich schon da. Dann wurde umgezogen in ein Ort, wo es viele Menschen gab unter den sich wohlfühlen leicht fiel. Hatte ich bis dahin nicht geglaubt, dass es sich so wandeln könnte, doch es war möglich unter Menschen zu sein, auch unter vielen. Was war das Geheimnis, es war ein Gefühl da des angenommen und angekommen sein. Es wurde nicht angezweifelt das der Weg der beschritten wurde richt war. Es wurde einfach akzeptiert. Erst ja ein wenig fragend, weil eher ungewöhnlich, doch da es mein Interesse war, nahmen sie es hin. Ich denke dies war es einfach akzeptiert werden. Schon in der Ausbildung wurde dies erlebt und eröffnete neue andere Sichtweisen, die bis Dato unbekannt und unvorstellbar waren. War doch bis dahin alees nur ein Kampf, ein Kampf gegen irgendwelche festgefahrene Vorstellungen im Elternhaus. Doch jetzt die Akzeptanz wahrzunehmen, die Anerkennung für die Leistung. Trotz großer Widerstände einen Weg gegangen, der zu der Zeit sehr viel Hindernisse aufwies. Doch das sich daraus auch noch mehr freiheit in Bezug auf andere Menschen entwickeln würde, wer hätte das gedacht.
Meist gibt es einen Grund, warum ungern unter Menschen man ist, kennst du den deinigen?
Gibt es nach deiner Ausbildung ein Umfeld in dem das was du gelernt hast anwenden kannst, in dem du dich wohlfühlen kannst. grundschule hattest du genannt, vielleicht gibt es ja die Möglichkeit? Kannst du sonst noch etwas aufbauend machen auf das was du gelernt hast, um dann doch in einem Umfeld arbeiten zu können, in dem du dich Wohl fühlst?

Immer wieder wurde hier geguckt was ist gut was nicht - in welche Richtung soll es gehen. immer wieder aufs neue überprüft und auf die Ziele hingewirkt. Doch es ist ganz gut so wie es dann letztendlich geworden ist.

Kann aus meiner Erfahrung nur sagen, gucken was gut läuft, das weiter ausbauen und was weniger gut läuft verändern, dabei Ziele setzen und darauf hinarbeiten. Herausfinden was als wichtig und richtig empfunden wird, um in die Richtung zu streben.
Lg
Mittendurch

Ok das wäre was. vielen Dank🙂
 
Wie sieht denn deine erfundene Welt aus? Da dürftest du ja viel über dich heraus finden, wenn du denn die Welt mit viel Fantasie formst. Bist du dort eher auf einer einsamen Insel? Oder hast du dort viele nette Freunde, eine andere Familie vielleicht?

Bei mir z.B. ist es total widersprüchlich, dass ich da auch erstmal schauen musste. Ich habe totale Angst vor Menschen. Wenn ich nur irgendwo hin muss wo es Menschen gibt und ich so eine Situation noch nie hatte, die Gegenseite also nicht einschätzen kann, dann herrscht bei mir Angst. Das bedeutet aber nicht, dass ich Menschen eigentlich nicht mag, ganz im Gegenteil ich bin eigentlich auf der Suche nach Nähe, aber ich habe eben mehr Angst davor, dass die Nähe nicht bestätigt wird, was verletzen würde. Also ist es als Metapher gesehen: Du hast voll Durst, da vorne ist ein See an dem du trinken könntest, aber du wirst nie hingehen, weil dort eine Gefahr lauert die dir schaden könnte.

Ich selbst dachte auch die ganzen Jahre ich bin falsch, aber seitdem ich Menschen getroffen habe, die mich so angenommen haben wie ich bin, ist das Gefühl ein wenig besser geworden.

Auch sehe ich bei dir keine Kompensation bezüglich der Mutter. Du beschreibst diese eine Situation, da kommt kein aber. Das hat meine Mutter los gelassen, aber sonst ist sie eigentlich gar nicht so. Für mich sieht es so aus, als wäre deine Mutter schon recht lieblos, warum auch immer. Versteh mich nicht falsch, dass sie das mit Absicht macht oder so, vllt hat sie es selbst nie erfahren und so auch nie gesehen.

Aber wenn du dir schon die Frage stellst ob man heutzutage anders sein darf, dann klingt das für mich so, als würdest du allgemein eher abgelehnt werden und bräuchtest auch vllt einfach mal etwas Zuspruch, bzw auch mal jemand der dich auf deinem Weg unterstützt und dich nicht ändern möchte. Dass du den ganzen Tag am PC hängst, deute ich eher nicht als anders sein, sondern eher als Flucht, weil du doch draußen eh nicht angenommen wirst. Vllt willst du auch einfach kein Handy, weil du vllt Angst hast da würde sich eh keiner melden. Das sind reine Interpretationen, also nimm es bitte nicht zu ernst, außer du hast jetzt das Gefühl es kann was dran sein.
Ich habe ein Handy, nur es ist altmodisch und ich benutze es kaum. Nur bei Notfällen oder wenn ich Anrufen muss (aus beruflichen Gründen) Ich habe kein Problem, dass es altmodisch ist, aber meine Muter...
Was jetzt wichtig für deinen weiteren Lebensweg ist, dass du auch die anderen Erfahrungen machst, dass es eben total ok ist wie du bist, mit deinen Stärken, aber auch deinen Schwächen. Und dazu musst du raus, auch wenn dir das erstmal schwer fällt. Zu Beginn wäre irgendein Kurs deiner Wahl ein Anfang. Einfach mal ein paar Leute die erstmal nur dein Hobby annehmen und vllt nehmen sie ja dann später auch dich an.

Ich bin auch eine Person die nicht so belastbar ist, wenn ich Feierabend habe, brauche ich meine Rückzugsphasen, dann will ich nicht auf Piste gehen.
 
Hi Kareena,

es ist gut, dass du das rausgelassen hast.
Natürlich darf man anders sein.
Auch eher introvertiert.
Dieser Satz hier von deiner Mutter: " Sie meinte dass die Töchter von ihren Arbeitskolleginnen normal seien" -
uuu, gruselig. Was ist normal? Oder wer? Was normal ist oder nicht, entscheidet jeder für sich selbst.
Und natürlich ist es dein Recht, keinen Freund zu haben.
Ich sehe es so. Lebe wie du willst, mach es so, wie es sich richtig für dich anfühlt und es dir gut tut. Solange du keine Gesetze brichst und das Leben bewältigen kannst, dein Brot verdienst.

Ja ansich sehe ich das so auch.
 
Was ist normal? Wer setzt die Normen und Regeln dafür?
Deine Mutter scheint eine Vorstellung zu haben, sie wird sich nur Sorgen machen, aber sie hat auch nur ein bestimmtes Weltbild, das muss nicht zwangsläufig das Richtige sein.

Ob Du jetzt den ganzen Tag vorm PC hockst oder verheiratet mit 6 Kindern im Garten, alles ist legitim,
solange Du andere(mit Einschränkungen auch Dich selbst) nicht verletzt oder gefährdest.

Und selbst das ist nur meine Meinung! Für einen Drogendealer z.b. ist der Verkauf von Drogen wahrscheinlich
völlig normal...

Wenn man es so sieht, stimmt es auch. Aber es gibt wahrscheinlich so eine Art Mainstream und da wollen einige zugehören und bedrängen andere gefälligst sich anzupassen.
 
Ich bin so Überfordert. Irgendwie ist das Leben so grausam zu mir. Schon als keines Kind war es so und es wird so weitergehen bis ich alt und grau werde. Das schlimme ist, dass ich mich nicht traue zu springen, obwohl es das beste wäre und diese Qualen nicht mehr ertragen müssen.
 
Ich bin so Überfordert. Irgendwie ist das Leben so grausam zu mir. Schon als keines Kind war es so und es wird so weitergehen bis ich alt und grau werde. Das schlimme ist, dass ich mich nicht traue zu springen, obwohl es das beste wäre und diese Qualen nicht mehr ertragen müssen.

Ich habe mir nicht alles durchgelesen. Aber ich rate Dir, ruf heute bei der Telefonseelsorge an. Die können Dir helfen. Ich habe jetzt nicht alle Einträge von Dir durchgelesen. Aber ich denke nach dem Eingangsthread zu urteilen, das nicht unbedingt bei Dir etwas nicht stimmt. In Form von schwerer geistiger Erkrankung wie Asperger oder soetwas. Obwohl ich denke, dass eine Therapie Dir ganz gut tun würde.

Die meisten Menschen verbinden Therapien = schwere Erkrankung. Dabei sind die meisten psychologischen Probleme heilbar. Selbstmord ist eine endgültige Lösung für ein vorübergehendes Problem.

Dir werden jetzt viele hier schreiben, warum es schön ist am Leben zu sein. Wie kostbar das Leben ist. Und Du wirst es nicht hören wollen.

Ich erzähle Dir etwas anderes. Du kannst lernen mit Überforderungen umzugehen. Techniken erlernen. Die meisten von uns lernen das als Kind, manche aber erst (auch wie ich) als Erwachsene. Darum muss man sich nicht schämen. Was Du auch lernen würdest in einer Therapie, dass Du selbst verantwortlich bist für Dein Leben. Das hört sich immer sehr negativ an, wenn ich das schreibe. Ich bekomme auch meistens negative Reaktionen für diesen Satz in Foren. Dabei ist das das kostbarste Geschenk das wir im Leben bekommen. Eigenverantwortung. Das bedeutet auch, wir dürfen uns von Menschen die uns weh tun fernhalten, ihnen Grenzen setzten. Wir entscheiden wann wir überfordert sind oder nicht. Wir sind nicht von den Urteilen anderern abhängig. Das bedeutet auch, man darf die "idiotischsten Hobbys" haben, die es gibt. Und wenn man Klodeckel sammelt. Weil es geht nicht darum, andere glücklich zu machen. Sondern nur selbst glücklich zu sein. (Ich gehe einfach hin und diskutiere solche Sachen mit niemanden mehr. Ich habe meine Vorlieben, Ende). Das bedeutet Eigenverantwortung. Sich selbst wichtig zu nehmen und die eignen Bedürfnisse zu kennen und auch auszuleben.

Ja, das muss man lernen. Ja, das ist schwierig zu lernen. Aber wenn man es gelernt hat, dann ist man frei. Absolut frei. Beim Selbtmord dagegen ist man nur... tod. Keine Freiheit. Kein Sonnenaufgang mehr.

Eigentlich wollte ich Dir zum Eingangsthread etwas schreiben. Das Du Deine Interessen, auch wenn sie nicht "mehrheitsfähig" sind, auch im Realen Leben ausleben kannst. Wenn Du interessiert bist, erzähle ich Dir ein anderes mal wie.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
N Damals war alles so anders Ich 22
G Vereinsamung, Langeweile "Bore out" anders als man denkt Ich 23
Schutzhuette Es ist so anders, so viel schlimmer. Ich 2

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben