Doch, den hat sie! Nämlich Die Sorge, dass ihr Kind sich falsch entwickelt.
Und toxica, das solltest Du als erfahrener Eltern doch verstehen.
Wenn ich das geglaubt hätte, wäre nicht aus mir geworden, was ich geworden bin. Stattdessen wäre ich von jemanden abhängig, müsste dienen....
Doch diese Gedanken:
Kareena meinte:
nützen niemanden etwas, auch dir sicher nicht. Doch weißt du welchen Weg du gehen möchtest? Weißt du was du brauchst und woher du es bekommen kannst? Frei machen, frei machen von den Ansprüchen anderer, doch nicht so frei machen, nichts zu wollen, sondern sich auf die Suche zu begeben, was gut tut, was gebraucht wird und wie es erreicht werden kann. Was dazu gebraucht wird. Doch wie?
Manchmal ist es gut seinen eigenen Weg zu finden. Manchmal ist es gut Unterstützung zu haben beim Suchen des passenden Weges.
Wichtig hier war und ist es auf dem Weg niemanden Schaden zuzufügen, weder anderen noch mir. Doch Ziele zu stecken und diesen Stück für Stück näher kommen, bis es dann erreicht wird. Nicht um andere glücklich zu machen, gern dürfen sie es sein, doch das ziel ist es ein Leben zu führen, das mich unabhängig von anderen macht, nicht aber unbedingt andere ausschließt. Aber mich frei machen von dem was andere meinen/meinten wie ich zu sein habe, den Weg gehen, wie sie glaubeten es wäre der Weg, der zu gehen ist. Unabhängig machen, heißt aber auch selbstständig werden, auch mal Dinge zu schaffen, die schwierig sind. Einkaufen z.B. auch das gehört zu einem selbsständigen Leben, egal wie schwierig es ist, es gehört dazu und muss von Zeit zu Zeit sein, leider, aber ist so. Doch noch weniger als einkaufen gehen kann ich andere für mich einkaufen lassen, denn das nimmt mir etwas von meiner Selbstständigkeit.
Davon abgesehen, dass es eh niemanden mehr gibt, der/die für mich einkauft.
Mütter wollen manchmal, das ihr Kind eine Weg geht, den sie selbst entweder gehen mussten oder sich nicht selbst trauten zu gehen. Deine Mutter wirkt nach deiner Beschreibung in Bezug auf andere eher unsicher und ist von anderen Meinungen eher abhängig, darum hat sie vielleicht auch das Gefühl sich anpassen zu müssen und glaubt auch für dich ist es das beste. Doch nicht immer ist anpassung der geeignete Weg. Ich wäre nicht das was ich heiute bin und wo ich heute bin, wenn ich mich angepasst hätte. Doch irgendwann wusste ich, es lohnt sich nicht mit anderen darüber zu streiten. Sie haben ihren Weg und ich den meinen und das habe ich dann auch so gesagt und dafür gesorgt, meinen Weg auch unabhängig gehen zu können.
Anders sein ist normanl und darum wird es auch nie möglich ein genaues Abbild von sich selbst zu begegnen. So sind andere Menschen oft nur mit einem Teil meiner Interessen zu finden und so braucht es oft mehr als einen Menschen seine Interessen zu teilen, weil immer nur ein Teil der Interessen geteilt werden kann.
Unser Umfeld ist sehr abwechslungsreich aus genau diesem Grund. Es wird mit dem einen dieses geteilt und mit der anderen das. Es gibt keinen Menschen in meinem Umfeld mit dem alle meine Interessen zu teilen wären, zu vielfälltig und zu verschieden.
Doch es hindert mich nicht daran mein Leben zu gestalten, so wie ich glaube, dass es für mich passend ist...
LG
Mittendurch