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Bin ich als Schwiegermutter eine schlechtere Oma?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 118400
  • Datum Start Datum Start
Es war ein großer Fehler von Sohn und Schwiegertochter, auf euer Grundstück zu ziehen.
Als Schwiegertochter wäre ich sehr genervt und würde ebenfalls reserviert sein.
So nah beieinander ist nicht gesund.
Die beiden haben vorher schon dort gewohnt, nur in der kleineren Haushälfte. Da uns das Haus zu dritt (unser jüngerer Sohn wohnte damals noch bei uns) zu groß war, und die beiden eine Familie gründen wollten, haben wir ihnen den Vorschlag gemacht, ins größere Haus umzuziehen und wir bauen im Garten noch mal kleiner. Unser jüngerer Sohn lebt nun in der kleineren Haushälfte.
Wir haben alle genug Platz, uns aus dem Weg zu gehen und mein Mann und ich lassen die Kinder auch in Ruhe ihr Leben leben.
Warum ist das so schlimm in deinen Augen?
 
Ich finde das aber auch schwierig, alle auf einem Grundstück.

Wie muss man sich das vorstellen, wohnt ihr so weit auseinander, dass ihr die Häuser der anderen nicht seht?
Man sieht das jeweilige Haus schon, aber jeder von uns hat seinen eigenen Garten, es ist auch alles mit Zäunen abgegrenzt, da wir zwei kleine Hunde haben. Wenn ich auf der Terrasse sitze, sehe ich weder meinen Ältesten noch meinen jüngeren Sohn. Und sie uns auch nicht.
 
Die beiden haben vorher schon dort gewohnt, nur in der kleineren Haushälfte. Da uns das Haus zu dritt (unser jüngerer Sohn wohnte damals noch bei uns) zu groß war, und die beiden eine Familie gründen wollten, haben wir ihnen den Vorschlag gemacht, ins größere Haus umzuziehen und wir bauen im Garten noch mal kleiner. Unser jüngerer Sohn lebt nun in der kleineren Haushälfte.
Wir haben alle genug Platz, uns aus dem Weg zu gehen und mein Mann und ich lassen die Kinder auch in Ruhe ihr Leben leben.
Warum ist das so schlimm in deinen Augen?
Deine unterschwellige Anspruchshaltung.
 
Ich würde ja nicht wegziehen und neu anfangen, nur weil ich meine Enkel nicht oft genug sehe.

Könnt ihr nicht einfach mal noch ein bisschen abwarten, bis sich die Coronalage beruhigt und das Kind etwas größer ist?

Vielleicht fehlt mir das Oma-Gen, ich hab noch so gar keine Sehnsucht nach Enkeln.
 
Man sieht das jeweilige Haus schon, aber jeder von uns hat seinen eigenen Garten, es ist auch alles mit Zäunen abgegrenzt, da wir zwei kleine Hunde haben. Wenn ich auf der Terrasse sitze, sehe ich weder meinen Ältesten noch meinen jüngeren Sohn. Und sie uns auch nicht.
Das kann wunderbar werden, wenn die Kleine heranwächst und vielleicht noch mehr Enkel dazukommen.
Gib deiner ST Zeit, das ist wirklich die einzige Möglichkeit, dass sie in Wochen, Monaten.. auf dich zukommt und froh ist, wenn du ihr die Kleine mal abnimmst.

Aber ich denke, in dir brodelt es schon so, dass es bald zum großen Krach kommen wird, und dann muss einer wegziehen.
 
Das kann wunderbar werden, wenn die Kleine heranwächst und vielleicht noch mehr Enkel dazukommen.
Gib deiner ST Zeit, das ist wirklich die einzige Möglichkeit, dass sie in Wochen, Monaten.. auf dich zukommt und froh ist, wenn du ihr die Kleine mal abnimmst.

Aber ich denke, in dir brodelt es schon so, dass es bald zum großen Krach kommen wird, und dann muss einer wegziehen.
Zum Krach werden wir es nicht kommen lassen. Wir ziehen uns eben zurück und warten ab. Trotzdem ist es natürlich sehr traurig 😢 Als Mutter von Söhnen ist man eben doch nur 2. Wahl 🤷‍♀️
 
Selbst Mutter einer Tochter und Oma von zwei Enkelkindern empfinde diese unterschwellige Anspruchshaltung als sehr unangenehm.

Ich bin ohnehin der Meinung, einer jungen Familie erst mal Raum für sich zu geben, nach der ureigenen Situation und unter Corona sowieso. Auch wenn man behauptet, sich zurückzuhalten, so wird die Schwiegertochter dieses Drängen spüren. Es ist ihr erstes Kind, das gibt man ungern ab (das wird sich auch mal ändern, das Kleine ist doch erst drei Monate alt); außerdem wird man aktuell sowieso noch viel vorsichtiger sein.

Ich denke schon, dass dieses subtile Drängen spürbar ist - "dann ziehen wir weg...." und allein der Gedanke an psychotherapeutische Hilfe für die Schwiegertochter, die erst mal nur das Kleine selbst beglucken will, finde ich schon fast unverschämt.
 
Das ist eine gute Idee, finde ich.
Aber rede nur darüber, wenn es euch ernst ist, nicht als Druckmittel.
(Sie muss übrigens keine Erklärungen liefern. Ende.)
Der Gedanke ist uns ehrlich gesagt, noch gar nicht gekommen. Allerdings würden wir da bei unserem Sohn auch auf Granit beißen. Mit irgendwelchen Drohungen erreicht man da nix, außerdem sind wir nicht im Kindergarten.
 
Ich denke schon, dass dieses subtile Drängen spürbar ist - "dann ziehen wir weg...." und allein der Gedanke an psychotherapeutische Hilfe für die Schwiegertochter, die erst mal nur das Kleine selbst beglucken will, finde ich schon fast unverschämt
1. Der Gedanke wegzuziehen wurde bisher nur zwischen meinem Mann und mir kommuniziert.
2. Mein Sohn kam auf den Gedanken "psychotherapeutische Behandlung". Kam nicht von uns.
Du bist als Mädchen-Mama ja in der privilegierten Position, da ergibt sich das Problem eher nicht 🤷‍♀️
Aus den Antworten, die ich hier bekommen habe (übrigens ❤lichen Dank dafür) kann ich ableiten, dass mein Problem wohl leider weiter verbreitet ist, als ich annahm.
Ich muss und werde mich dem fügen. Die Hoffnung stirbt zuletzt 🤷‍♀️
 
Ich glaube, du machst dir zu viele Gedanken, KeinSchwiegermonster. Deine Schwiegertochter verhält sich dir gegenüber respektvoll. Zumindest lese ich nichts gegenteiliges. Sie mag reservierter wirken, aber vielleicht ist sie auch nur sehr schüchtern. Oder sie findet dich unsympathisch. Gut, wenn dem so wäre, muss man das einfach hinnehmen. Schätze dich glücklich, dass du keinen Zoff mit ihr hast. Das ist nämlich schon sehr viel wert!

Dass du deinen Enkel nicht oft sehen kannst und nicht so oft in den Arm nehmen kannst wie du dir es wünscht, ist für dich natürlich bitter. Das verstehe ich. Aber bedenke: Wir haben Corona! Dass deine ST nicht will, dass dann jemand das Kind oft und länger als ein paar Minuten sieht oder gar knuddelt und abknutscht, kann ich sogar sehr gut nachvollziehen. Es gilt immer noch Abstand halten!
Dass aber nicht mal dein Sohn mit seinem Kind allein spazieren gehen kann, finde ich aber auch merkwürdig. Wahrscheinlich hat deine ST Angst, dass ihrem Kind was passieren könnte, wenn sie es jemand anderen in Obhut gibt.
Ich an deiner Stelle würde auf jeden Fall erst mal abwarten, ob sich die Lage in den kommenden Wochen und Monaten entspannt - auch in Sachen Pandemie. Wahrscheinlich sieht die Welt dann anders aus und deine ST ist dann nicht mehr so ängstlich ihr Kind mal in andere Hände zu geben.

Wir sind beide sehr traurig darüber. Mein Mann überlegt schon, ob wir nicht alles verkaufen und wegziehen, wenn sich das nicht ändert. So nah dabei und doch so weit entfernt ist einfach unerträglich.
Das fände ich kindisch und trotzig. So nach dem Motto: Wenn wir unseren Enkel nicht oft sehen und knuddeln können, dann sind wir eben weg.
Natürlich ist es euch überlassen wegzuziehen, wenn sich an der Situation nichts ändert, aber das ändert doch nichts an euren Gefühlen! Es wäre sinnvoller zu überlegen, ob ihr nicht eher eure Einstellung ändert. Ihr scheint durchaus eine gewisse Erwartungshaltung zu haben. Wenn ich das so lese, dann finde ich deine Einstellung sogar schon eher fordernd auch, wenn du das nicht so nach außen trägst. Fakt ist, dass Erwartungen immer enttäuscht werden, wenn sie nicht erfüllt werden. Und umso höher die Erwartungen sind, umso größer ist der Schmerz bei Nichterfüllung. Oft kommen noch Gefühle wie Ärger, Frust und Wut hinzu. Da solltest du aufpassen, dass du das nicht deine Schwiegertochter spüren lässt.
 

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