Lena, Lena, dein Glaube ist einerseits beeindruckend, andererseits entmutigend.
Beeindruckend, weil Gott Menschen schätzt, die glauben (laut Bibel).
Entmutigend, weil du ständig davon sprichst, wie er dir in allgemeinen Lebensangelegenheiten hilft, während es Massen gläubige Leute gibt, die gebetet und gebetet haben und nichts erhalten haben. Diese Leute können entweder meinen, sie seien minderwertig, du eine Heilige, darum ist das bei dir anders, oder sie glauben, dass du eben in einer mächtigen EIN-Bildung lebst, die auch Wunder bewirken kann. Ich kenne viele, die an die Wunderkraft des sogenannten Universums glauben, das hat nichts mit der Bibel zu tun, es ist irgendwie esoterisch oder wie man das nennen will, und von solchen Leuten kenne ich auch so einen Glauben wie du ihn hast und die glauben auch, dass das Universum ihnen gibt, wenn sie bitten.
Wobei - wenn ich so fest glaube, passieren Dinge, die man als von Gott oder von Universum sehen kann, weil dieser felsenfeste Glaube Dinge ebnet, die wir sonst nich so einfach gerade kriegen würden.
Ich meine wenn Gott diesen Glauben fordert, hat er von dieser psychologischen Sicht bestimmt nichts falsches empfohlen und du bist auf dem richtigen Weg, aber auch die, die an das Universum glauben oder irgendeinen anderen Gott, weil starker Glaube eben hilft Probleme zu lösen. "Wir glauben an unseren Erfolg" mag so gar eine atheistische Fußballmanschaft sagen und gewinnen.
Tja, jetzt hör ich mitten drin wieder auf, waren nur ein paar so Gedanken . . .
Ob ich glaube, dass Gott wirklich etwas tut für uns?
Er hat ein paar Sachen verheißen, stimmt: heiligen Geist schenken, um weise zu handeln, Kraft geben, wenn die eigene nicht ausreicht und die Tätigkeiten zu fördern, die Menschen tun, die für ihn eintreten.
Dass er mir eine psychische Krankheit nimmt, weil er mich so mag, oder ähnliches, wie es von dir so kommt,
halt ich für ein Gerücht. Natürlich soll man bei Gott niemals nie sagen, aber zu dem womit wir rechnen können, gehören solche Sachen sicher nicht. Wer aber dem nachkommt, was er empfiehlt, wieso sollte er nicht die psychologisch erklärbaren Vorteile eines solchen Glaubens ernten und zwar unabhängig, ob sein Gottesdienst Gott wohlgefällig ist oder nicht, ob er geprüft hat, was er glaubt oder nicht usw. ob er katholisch, evangelisch, freikirchlich Mormon oder sonstwas ist. Tiefer Glaube führt meines Gefühls nach immer zu Erfolgen, die psychologisch erklärbar sind. Und recht so, wer diesen Glauben praktiziert hat es auf jeden Fall verdient, auch was dafür zu ernten.
Sigi