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zeugen jehovas...sekte oder normale religion?

sind die zeugen jehovas harmlos?

Hallo ich bin Christine,

war auch Zeugin Jehovas , habe mich aber vor 2einhalb Jahren ausschliessen lassen.. - bin somit keine Zeugin Jehovas mehr-

Wenn du Fragen hast dann schreib mich privat an, LG christine🙂
 
Hallo Sigi!

Ich möchte weiterhin vor den Zeugen Jehovas warnen.

Ein weiteres Beispiel: Die Zeugen Jehovas lehnen die Blutspende ab. Damit nehmen sie den Tod von Mitmenschen in Kauf. Dies ist ein moralisch verwerfliches Verhalten.


Na ja, dann könnte ich auch schreiben, die XX-Kirche hat Militärgeistliche und befürwortet den Dienst mit der Waffe, dadurch hat sie Millionen Menschenleben während der Nazizeit zu verantworten und heute auch noch.

Genauso, wie ein XX-religiöser Mensch seine Kirche damit nicht verteufelt sehen möchte, genauso kann man diese Zeugenreligion nicht wegen dieses Punktes verteufeln. Gleiches Recht für alle.

Also man kann diesen oder jenen Punkt angreifen, kritisieren, das ist gutes Recht, aber deswegen davor zu warnen, als wäre das eine gemeingefährliche Religion, das ist meiner Ansicht nach völlig unfair.

Zu Marcus Beitrag: ich finde, jeder der lesen kann, kann sich nun über beides seine eigenen Gedanken machen. O.k?

Danke

Sigi
 
Hier scheinen inzwischen ja echte Zeugen am Werke zu sein.
Frage: Wie halten es die Zeugen Jehovas mit der Züchtigung ihrer Kinder?
Da ich grad noch im Net bin: Interessantes Thema, was fast in einen extra Thread gehört mit dem Thema: Wie sollte man Kinder XXXXX oder was immer. Früher war es zu streng, heute oft zu verlassen, zu hängengelassen. Beides hat entsprechende Früchte, oft negative hervorgebracht. So ich die Literatur der Zeugen kenne, haben sie da eine mittlere Ansicht. Aber man muss immer bedenken, in jeder Gruppe gibt es Menschen mit eigenem background und es ist allgemein bekannt, dass Menschen immer das weitergeben, was sie selbst erfahren haben (von Ausnahmen abgesehen). Also gibt es innerhalb und außerhalb der Zeugen wohl negative und positive Erfahrungen zu berichten.
Grüße Sigi
 
Hallo Sigi!

Na ja, dann könnte ich auch schreiben, die XX-Kirche hat Militärgeistliche und befürwortet den Dienst mit der Waffe, dadurch hat sie Millionen Menschenleben während der Nazizeit zu verantworten und heute auch noch.

Genauso, wie ein XX-religiöser Mensch seine Kirche damit nicht verteufelt sehen möchte, genauso kann man diese Zeugenreligion nicht wegen dieses Punktes verteufeln. Gleiches Recht für alle.
Du argumentierst nach dem Schema:
Wenn man nur die Missstände innerhalb der Zeugen Jehovas kritisiert, dann ist das unfair, weil es auch anderswo Misstände gibt.

Wenn ich also Hitler kritisieren würde, wäre das ja unfair, weil es noch andere böse Menschen gibt?

Wie ich schon sagte, befasst sich dieser Thread mit den Zeugen Jehovas. Diese sind gefährlich und daher ist es geboten, vor ihnen zu warnen. Es ist nicht unfair, wenn man vor einer Gefahr (zB dem Alkoholmissbrauch) warnt und dabei nicht vor dem Nikotinmissbrauch warnt.

Ein weiteres Beispiel dafür, dass man vor den Zeugen Jehovas warnen sollte:

Die Zeugen haben 1914, 1925 und 1975 das Ende erwartet. Bekanntlich haben sich diese Voraussagen nicht erfüllt. Wie müssen sich wohl die Kinder der Zeugen fühlen, wenn man sie auf diese Weise ängstigt und dann auch noch enttäuscht, indem die Vorraussagen ja nicht eingetreten sind?
Was soll man von Erwachsenen Menschen halten und halten, die an solche Voraussagen glauben? Das ist Aberglaube pur! Vor solchen Menschen muss man eindringlich warnen.

Sigi, bist Du eine Zeuge Jehovas?

Falls Du übrigens meinen Beitrag kritisieren möchtest, dann wäre das unfair, wenn Du nicht auch alle anderen Beiträge dieser Welt kritisieren würdest, die Dir kritikwürdig erscheinen ;-)!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Sigi!


Du argumentierst nach dem Schema:
Wenn man nur die Missstände innerhalb der Zeugen Jehovas kritisiert, dann ist das unfair, weil es auch anderswo Misstände gibt.

Wenn ich also Hitler kritisieren würde, wäre das ja unfair, weil es noch andere böse Menschen gibt?

Wie ich schon sagte, befasst sich dieser Thread mit den Zeugen Jehovas. Diese sind gefährlich und daher ist es geboten, vor ihnen zu warnen. Es ist nicht unfair, wenn man vor einer Gefahr (zB dem Alkoholmissbrauch) warnt und dabei nicht vor dem Nikotinmissbrauch warnt.

Ein weiteres Beispiel dafür, dass man vor den Zeugen Jehovas warnen sollte:

Die Zeugen haben 1914, 1925 und 1975 das Ende erwartet. Bekanntlich haben sich diese Voraussagen nicht erfüllt. Wie müssen sich wohl die Kinder der Zeugen fühlen, wenn man sie auf diese Weise ängstigt und dann auch noch enttäuscht, indem die Vorraussagen ja nicht eingetreten sind?
Was soll man von Erwachsenen Menschen halten und halten, die an solche Voraussagen glauben? Das ist Aberglaube pur! Vor solchen Menschen muss man eindringlich warnen.

Sigi, bist Du eine Zeuge Jehovas?

Falls Du übrigens meinen Beitrag kritisieren möchtest, dann wäre das unfair, wenn Du nicht auch alle anderen Beiträge dieser Welt kritisieren würdest, die Dir kritikwürdig erscheinen ;-)!


Die katholische Kirche kann man kritisieren, vor den Zeugen muss man warnen, das ist der Trend, den ich beobachte. Warnen und kritisieren ist etwas anderes, das ist es, was ich bekämpfe, nicht das, was du meinst.

Die katholische Kirche lehrte eine Höllenlehre, die genauso Kinder zerstörte. Diese Lehre wird viel kritisiert, aber keiner warnt vor der kath. Kirche, als wäre es eine gefährliche Zeitbome oder so. Aber wegen ähnlich klingender Dinge warnt man vor den Zeugen. Kritisieren und warnen ist ein Unterschied. Ist das so schwer zu begreifen? Ich würde mich gar nicht aufregen, wenn jemand schreibt, an den Zeugen kritisiere ich folgendes usw. . .

Selbstverständlich gibt es auch bei den Zeugen zu kritisiern! Aber sie deshalb so darzustellen, wie manche das tun, geht unter die Gürtellinie, ist unverhältnismäßig und unfair.

Bsp: (nicht real) meine Frau kriegt ab und zu hysterische Anfälle und hat mich dabei auch schon mal wo getroffen. Sie ist eine ganz ganz liebe Frau, die nur diese Macke hat. Ich kann sie kritisieren, ich kann ihr raten, zum Arzt zu gehen, aber wenn ich vor ihr warne, tu ich ihr unrecht. Vor allem wäre es Unrecht wenn jemand fragt, ständig zu sagen, meine Frau schlägt mich. Was für ein Bild kriegen andere von ihr? Die 90 Prozent, wo sie Gutes tut, schaut dann niemand mehr an. Das ist unfaire Berichterstattung.

Und wie schon aus einigen anderen Beiträgen hervorgeht, sind viele der Anklagen, die gegen die Zeugen erhoben werden noch dazu widerlegbar. Auch wir drehen uns hier im Kreise, zu einigem habe ich schon geschrieben.

Was ich bin, fragst du? Ich bin ein Mensch, und ich habe gelernt, dass es in jeder Religion und unter Atheisten "Menschen" gibt. Das ist schön.

Außerdem besitze ich einiges an Insiderwissen, im Gegensatz zu manchen Kritikern.

Wer mich näher kennt, weiß, dass ich die Zeugen kritisiere, genauso wie ich andere Religionen kritisiere. Aber ich versuche nicht, diese Religion oder insbesondere Menschen, die dort ihren Glauben leben, in eine Ecke zu stellen, vor der man WARNEN muss, nur weil dort irgendwelche Fehler zu finden sind. Petrus hat seinen Herrn Jesus dreimal verleugnet!!!!!!!
Man kann ihn kritisieren, aber wenn man "Insiderwissen" über Petrus hat, wird man nicht vor ihm als gefährlichen beziehungsunfähigen Halunken warnen, da man seine aufrichtige Natur kennt. So ist es auch mit den Zeugen.

Ich hoffe, dass wir das Thema in dem Sinne at akta legen können. Wenn man sich über einzelne Kritikpunkte dann sachlich unterhalten möchte, ist das eine andere Sache. Da legt der eine seine Argumente vor und der andere, und dann sollte auch gut sein, denn wir sprechen hier ja über kritisierbare Religionen, nicht aber über Verfassungsfeinde oder Straftäter oder oder oder . . .

Sigi

PS: Auch eine Sekte ist kein Verfassungsfeind, sie ist eine Absplitterung vom Ganzen. Und welche der vielen Religionen der Christenheit Absplitterungen vom Urchristentum sind, darüber kann man seine Meinungen auf den Tisch legen, kritisieren und diskutieren, aber nicht diskriminieren, außer man kann in der gesamten Struktur in der Tiefe solcher Menschen absichtliches Fehlermachen, Bosheit oder verbrecherisches Verhalten feststellen. Das wäre viell. ein Grund, vor jemand zu warnen.

Ach, was ich vergessen habe, die Urchristen haben das Ende auch zu ihren Lebzeiten erwartet, dazu gibt es viele klare Bibeltexte. Und Jesus dieser Strolch hat noch dazu gesagt, gut so, bleibt wach, es könnte morgen kommen. Also nochmal, wenn schon Kritik, dann an der Quelle anfangen. Dass die Zeugen, das Ende immer wieder erwarteten ist also biblisch fundiert, dass man es dabei auch überzog ist eine übertriebene Stärke, die zum Fehler wurde, die man kritisieren kann und sollte, aber nicht mehr. Genauso wie bei dem Fehler des Petrus, wird Gott selbst entscheiden, ob er den guten Willen dieser Gruppe sieht, wach zu bleiben im Gegensatz zu anderen Relgionen oder ob er den Fehler mehr sieht. Zu uns sagte er, dass wir nicht berechtigt sind, darüber zu richten und dabei sollte es auch bleiben, sonst hätte man den Petrus, der der Urvater der kath. Kirche sein soll, auch längst hin-gerichtet, wegen seines Fehlers, der größer war, als das Übertreiben der Zeugen, was die Pflicht von Christen betrifft, das Ende täglich zu erwarten.
 
Zuletzt bearbeitet:
hallo...........

ihr macht mich ganz irre! 😕

Hmmm......


gruß

florina


Hallo florina, es ist leicht gesagt, lass dich nicht irre machen. Ich sags trotzdem.

Da vieles, was geglaubt wird, nicht nach unseren wissenschaftlichen Methoden nachweisbar ist, wird es immer Unterschiede in der Art zu glauben und zu rekonstruieren geben.

Alle Religionen, die sich auf Christus stützen, sind für mich Suchende, die einen Weg suchen, damit umzugehen, was sich zu Christi Zeit ereignete, was davor im Judentum war usw.

Dies ist geprägt von Religionen, die sehr genau versuchen, nachzumachen, was damals war und von Religionen, die sich sagen, das ist uns zu hektisch, wir ziehen das anders auf, ruhig, gelassen, abweichend, aber eben unhektisch.

Und dazwischen liegt viel.

Angesichts der nicht gerade erbaulichen Weltlage, muss jeder Mensch sehen, wie er damit fertig wird. Manche hängen sich auf, manche zieht es zu einer Religion, andere bauen sich eigene Philosophien und viele leben nach dem Motto "lasst uns essen und trinken, morgen sind wir tot" und wieder andere bauen auf die Politik.

Als Jugenlicher ist man (war ich) schnell bereit, diese oder jene Gruppe zu verurteilen. Heute sehe ich das alles als Reaktion auf diese, entschuldige, "beschissene" Welt und es ist nun mal ganz unterschiedlich, wie Menschen auf das was sie täglich mitbekommen oder gar erleben reagieren. Die Reaktion der kath. Kirche ist in einigen Punkten eine ganz andere, wie die der Zeugen und umgekehrt. Viel interessanter als zu warnen ist es, wie Menschen zu dieser Reaktion kommen, die sie nun mal zeigen, wie sie damit leben und vor allem, wie einem dies und das im Verständnis für andere, hilft, selbst auf die Welt zu reagieren.

Es spricht von Interesse, wenn man dies und das kritisiert, ich bin aber davon abgekommen, zu verurteilen. Was ich aber scheinbar verurteile, wenn man meine Beiträge liest, ist, Unfairness, Gruppenbildung, die auf irgendwas, was sich dazu zu eignen scheint rumhackt usw. Und das liegt nun mal im Menchen, jeder, auch ich, muss mich da vorsehen und auch ich mach da bestimmt meine Fehler.

Viel Erfolg bei deiner Suche nach Wegen mit dieser Welt umzugehen.

Sigi
 
Hallo florina!

hallo...........

ihr macht mich ganz irre! 😕

Hmmm......


gruß

florina
Verlasse Dich vor allem auf Deinen Verstand und auf Deine Vernunft. Die sagt Dir normalerweise, wie Du Dich verhalten sollst.

Gut sind meines Erachtens auch Handlungen, für die Du Dich auch noch in vielen Jahren genauso entscheiden würdest (in einer ähnlichen Situation) oder die Du auch andern empfehlen würdest.

Und verliere nicht Deine Unabhängigkeit! Es ist stets wichtig, dass Du Herr Deiner Entscheidungen bleibst und Dich nicht irgendwelchen Autoritäten kritiklos unterordnest, nur weil Selbstdenken ja so anstrengend ist und Verantwortlichkeit erfordert.
 

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Du bist keinem Raum beigetreten.

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