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  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Wiie stärkt man eine positive Lebenseinstellung?

Den Satz fand ich sehr eingängig auf der Website:
übe dich sowohl im bewussten Umgang mit negativen Gefühlen, aber entscheide dich bewusst für die Fokussierung auf gute Gefühle. Wir sind es gewohnt, die negativen Dinge verstärkt zu beachten, auf die positiven müssen wir konzentrierter achten und ein von Grund auf positives Weltbild und Lebensgefühl kultivieren.
 
Gäste schreiben hier kaum noch, warum wohl?
Die meisten Beiträge von denen kommen kaum an.
Neu angemeldete sind schnell wieder weg, denn im Gegensatz zur bierernsten Selektion ist die Mutation der Moderation jedoch keine sehr Glückselige Institution.
Immer das selbe zu machen, entscheiden was gut und böse ist, ist ein stinklangweiliger Job.
Und weil deren Selektion die User nicht selber selektieren kann, sie sind einfach stärker und geschickter, suchen sie Hilfe bei jemandem anderen.
Vor allem wenn am Ende, trotz aller Bemühungen etwas für sie so schlechtes wie ein Termin beim Nervenarzt raus kommt.
Eine kleine Ironie nebenbei, die sie naturverbundenen Öko's tun mit ihren Demos wiedermal genau das, was der Natur am meisten schadet - sie sichern den Fortbestand ihrer eigenen Art, die zu doof ist sich selber nicht zu selektieren!
 
Wie sieht das konkret aus?

Ich kann heute am Abend zurückblicken auf einen gut verbrachten Tag. Ich werde nicht streiken, nicht streiten, nicht kaputt machen, was ich habe.. ich werde es gut behandeln, wie mich selbst ebenso.
Du kannst durchaus bewusst wahrnehmen, dass eine Situation gar nicht gut ist. Wie du darauf reagierst entscheidest du bewusst, indem du zuvor deine Handlungsoptionen auslotest: Z. B. lospoltern oder aber einfach nur denken, es ist eben so und tut mir ja - wenn ich ehrlich bin - nicht weh. Oder aber "Ich schlaf da erst mal ne Nacht drüber, dann sieht das womöglich schon ganz anders aus." Und wenn du dann noch denkst "Ich sage jetzt nichts, dann mache ich die schöne Stimmung, die wir ja eigentlich haben, auch nicht kaputt. Sie ist ja sonst immer sehr freundlich unterwegs.", dann bewahrst du dir das gute Gefühl. Ist jetzt ein bisschen konstruiert. Im Grunde verstehe ich es aber so, dass man anerkennt, dass nicht immer Eitel Sonnenschein herrscht und das durchaus auch dazu führt, dass ich negative Gefühle habe. Wie lange die mein Denken und Handeln bestimmen, liegt aber auch oft in meiner Entscheidung - und da kann ich mir das Leben eben schwer machen oder auch nicht. Erst recht, wenn sich etwas ohnehin nicht mehr ändern lässt. 🙂
 
Zuletzt bearbeitet:
Zum nach Plan vorgehen, wenn ein Tag mal reibungslos läuft, viel klappt und fertig werden hab ich ein gutes Gefühl. An den anderen Tagen sich nicht verrückt machen müssen wir üben. Muss nicht alles heute sein, egal wer sonst noch Ideen hat.
 
Wiie stärkt man eine positive Lebenseinstellung?

Angenommen, man hat gerade trübe Ideen über etwas- das zieht runter, das zerstört die Zuversicht und die Freude an etwas, das man einmal mochte und liebte.
So wenig brauchts, um Liebe zu vergiften, indem man sie schlecht redet, schlecht denkt, schlecht macht.
In der Liebe bleiben, zusammenhalten, zärtlich hinsehen, heiligen, was gut ist, statt es zu verdammen und verfluchen.
Mein Kamerad hat vorhin die Bohnen gesetzt, mit einem mal überkam mich wieder tiefe Freude auf den Sommer mit ihm, ich erinnerte mich an diese Glückstage, mein Groll war weg, den hatte ich, weil unbewusst auf grauslige Gedanken gehört wurde, die wirkten wie Gift- das Gegengift ist gut denken. Immer wieder dieses Gutdenken gießen und das andere auszupfen, wie Unkraut, das uns überwuchern würde, würden wir nicht acht geben auf alles, was wir eben haben.
 
Ich glaube man sollte das Leben einfach nicht zu ernst nehmen. Klar gibt es ernste Situationen, die man auch so behandeln muss, aber insgesamt sollte man eine gute Zeit hier haben, bis es eben irgendwann vorbei ist. Wenn man den Fokus wirklich darauf setzt, dass man insgesamt auf jeden Tag mit (wenn auch nur einem kleinen) Lächeln starten und beenden kann, ist das Leben insgesamt ein schönes.

Man kann auch ganz gut üben, sich über Dinge wirklich zu freuen und ärgerliche Dinge nicht zu lange und nahe an sich ranzulassen. Das hängt auch mit einer gewissen Gelassenheit zusammen, gelingt mir auch wirklich nicht immer. Aber wenn man sich und das Leben nicht zu ernst nimmt, fühlen sich auch schwierige Situationen und Zeiten nicht so hart an 🙂 Schreib auf, was dich glücklich macht, auch wenn es nur kleine Dinge sind.
 
Man kann auch ganz gut üben, sich über Dinge wirklich zu freuen und ärgerliche Dinge nicht zu lange und nahe an sich ranzulassen.
Das finde ich persönlich auch hilfreich. Mir fällt oft auf, dass viele Leute die negativen Themen geradezu suchen und aufsaugen (um sich dann in der Folge schlechte Laune oder gar Wut zu kultivieren).

Inzwischen tendiere ich eher zum Gegenteil: ich suche nach schönen und interessanten Themen und genieße den Umgang mit diesen Themen. Das hebt meine Stimmung und verschafft mir ein positives Gefühl. Viele der negativen und ärgerlichen Themen überlasse ich lieber denjenigen, die danach suchen.
 

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