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Welche Bank ist noch relativ sicher?

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Nun ist es so weit und die Inflation ist auf 3,8% gesprungen: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/inflation-rate-deutschland-101.html
Schon krass.
Und bei Bitcoin & Co geht es auch wieder hoch und auch die Immobilienpreise explodieren weiter. Hier in Hamburg gibt es viele Neubauten für 12.000 Euro den qm, Gebrauchte Immobilien sogar für 15.000,- Euro. Ich mache mir etwas Sorgen, wo das ganze noch hinführt, denn so stark können die Gehälter und Renten gar nicht nachkommen.

Ich denke, dass bei der aktuellen Situation ein Nachhol-Effekt der Corona Zeit reingerechnet werden muss. Sprich: Die Leute holen den Konsum nach, den sie sich unter Lockdowns verkniffen haben. Ob die Inflation von über 3% nachhaltig ist, bleibt daher abzuwarten, ist aber nicht ausgeschlossen.

Kritisch kann man aber weiter den Immobilien- und Rohstoffmarkt sehen, auf dem sich manche Dinge im Preis mehr als verdoppelt haben.

Lehre daraus sollte für Anleger sein, dass es nicht so entscheidend ist, welche Bank die sicherste ist, sondern eher ob man überhaupt größere Summen auf der Bank rumliegen haben möchte. Größere Summen sollte man eher in Sachwerte investieren wenn man langfristig denkt.

Insofern kann man sich drüber streiten ob Filialbank X oder Onlinebank Y sicherer ist...
Von Onlinebanken würde ich generell die Finger lassen, wenn was ist, kommst Du an Dein Geld nicht mehr ran. Und kostenlos sind alle nicht mehr. Sparda verlangt neuerdings 9 Euro im Monat bei uns in der Gegend. Empfehlen würde ich für maximale Sicherheit Sparkasse + Volksbank. Die haben den besten Kundenservice. ING? Sobald man da Kunde ist, bekommt man ständig Post mit AGB Änderungen, wenn man nicht zustimmt, wird das Giro gekündigt. War überall zu lesen, auf so ne Bank einlassen? Nein Danke. Onvista? Da war überall im Internet zu lesen, dass es Tage dauert, bis sich bei denen was tut, super.
...aber es ist eine wenig sinnvolle Frage.

Grundsätzlich haftet die Einlagensicherung für die Banken im Falle einer Pleite, egal ob Sparkasse, Comdirect oder sonstwas. Ebenso garantiert der Staat gleichermaßen bis 100.000 € egal bei welchen Bank man ist.

Ich bin selber Kunde bei der ING und Comdirekt, beides sehr gute Banken, viel günstiger als Sparkasse, Volksbank und co. Ständige AGB Änderungen erhalte ich nicht, aber habe auch kein Problem damit, wenn sich mal AGBs ändern. Sparkasse und co habe ich hinter mir. Schreckliche Banken, teuer, schlechte Beratung, vertreten nur ihre eigenen Interessen.

Alle meine Online-Konten sind vollkommen kostenlos. Die meisten Online-Banken erwarten dafür einen monatlichen Geldeingang oder regelmäßige Ausgaben oder alternativ Wertpapiersparpläne, also kurz: dass man die Konten aktiv nutzt.

Am Ende zählt aber nicht welche der großen Banken man wählt, sondern, dass man wie gesagt nicht viel auf dem Konto sinnlos rumliegen lässt.
 
Bis 100.000 € soll man zwar bei den meisten Banken abgesichert sein, aber wer weiß schon, ob das tatsächlich so ist, wenn es zu einer Krise kommt.
Es handelt sich um den Einlagensicherungsfonds (Wikipedia: Einlagensicherungsfonds bilden einen Teil der Einlagensicherung von Kreditinstituten zum Schutz von Bankguthaben der Anleger im Fall einer Insolvenz. Neben freiwilligen Sicherungssystemen bestehen gesetzliche Regelungen (in Deutschland das Einlagensicherungsgesetz und das Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz).

Bis 100.000€ je Bank musst Du Dir keine Sorgen machen.
 
Es handelt sich um den Einlagensicherungsfonds (Wikipedia: Einlagensicherungsfonds bilden einen Teil der Einlagensicherung von Kreditinstituten zum Schutz von Bankguthaben der Anleger im Fall einer Insolvenz. Neben freiwilligen Sicherungssystemen bestehen gesetzliche Regelungen (in Deutschland das Einlagensicherungsgesetz und das Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz).

Bis 100.000€ je Bank musst Du Dir keine Sorgen machen.

Es sei denn Deutschland geht pleite....
 
Es sei denn Deutschland geht pleite....
Stimmt...und dann haben wir ganz andere Probleme... 🙂
Ich habe jetzt von zwei meiner Banken Post bekommen. Ich muss demnächst Negativ-Zinsen bezahlen...das ist echt unfassbar...
Ich muss das bestätigen. Das mache ih erstmal nicht. Weiß jeand was dann passieren kann ??
 
Stimmt...und dann haben wir ganz andere Probleme... 🙂
Ich habe jetzt von zwei meiner Banken Post bekommen. Ich muss demnächst Negativ-Zinsen bezahlen...das ist echt unfassbar...
Ich muss das bestätigen. Das mache ih erstmal nicht. Weiß jeand was dann passieren kann ??
Ich gehe mal davon aus, dass du dann nicht mehr Kunde dieser Bank bleiben wirst.
Ich würde aber schon jetzt nach einer anderen Bank suchen, die es nicht nötig hat kleine Kunden zu schröpfen. Es gibt ja noch genügend Banken die vernünftig wirtschaften.
 
Davor wird die EZB ihren Billionen-Geldschirm über Deutschland halten.

Nebenbei: schön mal wieder was von Dir zu lesen.

Danke dir 🙂
Und ja du hast Recht. Es werden diverse Not- und Hilfsprogramme laufen bevor ein EU Land pleite geht.

Ich finde aber wie gesagt, die Kernfrage "welche eine Bank ist am sichersten?" falsch gedacht. Richtiger wäre der Gedanke "wie verteile ich mein Geld, dass egal welche Krise kommt, möglich wenig Verluste und schon keine Totalverluste eintreten können?"

Vor dem Hintergrund würde ich nie große Summen auf einer Bank parken, sondern Geld immer breit streuen - in verschiedenen Anlageklassen, Sachwerte, Währungen und nur einen Teil auf dem Bankkonto.

An Lena´s Stelle, würde ich mir ein Bankkonto bei einer günstigen Direktbank wie der Comdirect oder ING erstellen und dort einen größeren Rücklagebetrag parken, mit dem ich über Jahre auskomme.

Geld welches ich über Jahre nicht brauche, würde ich in breit gestreute Anlageklassen anlegen (Aktien, Immobilien, Rohstoffe, Gold, etc.). Wenn es mir primär um Sicherheit ginge, teilweise sogar für 0% Zinsen in Staatsanleihen Fonds, da es wahrscheinlicher ist, dass eine Bank pleite geht, als eine Gruppe von Staaten. Selbst bei Aktien glaube ich, dass ein Totalverlust auf einem deutschen Bankkonto wahrscheinlicher ist als ein Totalverlust in einem Aktienfonds der in 1.000 Unternehmen weltweit investiert.
 
Eine Inflation von 3.8% war vor der Wiedervereinigung nichts ungewöhnliches. Tatsächlich war die Inflation seit der Finanzkrise 2008 / 09 für ein Industrieland wie Deutschland ausgesprochen gering.

Letztes Jahr hatten wir sogar über die Sommermonate eine negative Inflation (im Juli betrug diese -0,1%).
Zwischenzeitlich wurde der Soli für Gering - und Normalverdienter weitgehend abgeschafft und eine Zeitlang die Mehrwertsteuer reduziert.

Die Inflationsraten beziehen sich im Vergelich immer auf den Monat des vorangegangenen Jahres. Unter Berücksichtigung dieser Aspekte ist eine Inflation von 3.8% absolut nichts dramatisches und war erwartbar.

Jetzt Panik zu schieben und die Sicherheit von Banken zu hinterfragen ist vergebene Mühe.

Wie schon mehrfach gesagt sind ALLE in DE registierten Geldhäuser durch den Einlagensicherungsfond bis 100k Euro abgedeckt, unabhängig ob Sparkasse oder Online-Direktbank.
Dies betrifft übrigens nur direkte Geldeinlagen (Giro - und Tagesgeld etc.)
Depots werden bei Banken nur treuhänderisch verwaltet und können im Falle einer Bankpleite ohne Verlust zu einer anderen Bank transferiert werden.

Alles in allem kann ich gerade jetzt, wenn die Inflation eine zunehmende Rolle spielt, auch nur dazu raten, sein Geld in Sachwerten anzulegen und nur einen Notgroschen in Form von Bargeld bei einer Bank zu parken. Die meisten Berater raten hier zu etwa 3 Monatsgehältern, bei Immobilienbesitzern darf es auch etwas mehr sein.

Negativzinsen würde ich mir als Privatkunde auch unter dem Eindruck der jetzigen Situation übrigens keinesfalls gefallen lassen.
 
Die Comdirect bietet für 0,95% eine Vermögensverwaltung an.
Da kommt noch eine Kleinigkeit von 0,25 % für irgendwas hinzu, glaube ich.
So weit ich mich erinnere, sind das 0,95 % vom Anlagewert. Bei einer Aktie, bei der 2 % Dividende gezahlt werden, ist das schon die Hälfte der Ausschüttung.
Deswegen habe ich dieses Angebot der Comdirect ignoriert.

Da steht es:

0,95 % p. a. des Anlagevolumens inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer zzgl. Produktkosten bis max. 1,49 % p. a. des Produktvermögens.
Das bedeutet für mich annähernd 2,5 % des angelegten Geldes.
Hallo? Mit welchem Produkt erwirtschaftet man denn eine solche Rendite?

Aber vielleicht verstehe ich auch irgendetwas falsch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Stimmt...und dann haben wir ganz andere Probleme... 🙂
Ich habe jetzt von zwei meiner Banken Post bekommen. Ich muss demnächst Negativ-Zinsen bezahlen...das ist echt unfassbar...
Ich muss das bestätigen. Das mache ih erstmal nicht. Weiß jeand was dann passieren kann ??
Verweise auf das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 27.04.2021, Aktenzeichen: XI ZR 26/20. Das ist nämlich neuerdings verboten. Jedenfalls dieses Erhöhen im Fall des Nichtwidersprechens. Vielleicht wollen sie deshalb deine schriftliche Bestätigung. Dann können sie nicht sagen, dass du vielleicht nicht einverstanden warst. Dann gibst du ihnen schriftlich, dass du es bist, und du kannst dich nicht mehr auf das Urteil berufen,
 

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