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Welche Bank ist noch relativ sicher?

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Wobei darauf hinzuweisen ist, dass der Silberpreis seit 1970 betrachtet zwischen 5 und 50 Dollar (!) schwankte. Das Wort "Stabilität" hier also mit Vorsicht zu nutzen ist.
Der Märkte für Gold und Silber sind klein, sie können leicht von wenigen Investoren hoch und runter getrieben werden.
Wenn es alleine um Absicherung eines EURO Crashes geht, würde ich eher überlegen Fremdwährungen (Dollar, schweizer Franken, norwegische Krone etc.) beizumischen.

Ich glaube aber für die TE sind alle diese Konstrukte zu kompliziert, weil alle diese Dinge erheblich schwanken können. Zumindest wenn ich Geld innerhalb der nächsten 5 Jahre brauche, würde ich Geld eher bei Banken liegen lassen als besonders in andere Dinge zu investieren. Bestenfalls was beimischen, z.b. bei 100.000 €:
60.000 € Cash/Tagesgeld
20.000 € globale Aktienfonds
10.000 € Gold und Silber
10.000 € Anleihen in Fremdwährungen
Selbst das hat aber ein gewisses Risiko, dessen man sich bewusst sein muss.
Ich brauche nicht das ganze Geld in den nächsten 5 Jahren. Man weiß zwar nie wie alt man wird, aber im "Normalfall" sollte ich auch in 20 oder über 20 Jahren noch was haben wovon ich leben kann. Ich bekomme schon seid ein paar Jahren Rente, weil EU Rente. Bin also noch nicht steinalt.... 😉
 
Ich brauche nicht das ganze Geld in den nächsten 5 Jahren. Man weiß zwar nie wie alt man wird, aber im "Normalfall" sollte ich auch in 20 oder über 20 Jahren noch was haben wovon ich leben kann. Ich bekomme schon seid ein paar Jahren Rente, weil EU Rente. Bin also noch nicht steinalt.... 😉

Nichts für ungut, aber ohne ganz im Detail deine Lebensumstände, Einkommen, Verkaufserlös des Hauses, Alter etc. zu kennen, kann man dir schwer etwas raten.

Meiner Meinung nach solltest Geld welches, du kurz- oder mittelfristig brauchst (bis 5 Jahre) garnicht anlegen.

Hast du darüber hinaus Geld über kannst du es je nach Anlagedauer und Risikoneigung unterschiedlich anlegen.
Einen konkreten Vorschlag will ich dir nicht machen, außer, dass du es so breit wie möglich streuen solltest. Über verschiedene Anlageklassen (Aktien, Edelmetalle, Immobilien, Anleihen etc.) und auch innerhalb der Klassen breit gestreut (z.B. ETFs mit tausenden Aktien oder Anleihen verschiedenster Länder).
Selbst dann aber mit ausreichend Puffer, dass du immer genug liquide übrig hast um mehrere Jahre zu überstehen.
Vielleicht kann dir auch ein unabhängiger Anlageberater oder eine Vermögenverwaltung helfen. Die Comdirect bietet für 0,95% eine Vermögensverwaltung an. Scalabler Capital glaube ich auch.

Am besten finde ich es sich selber ins Thema reinzuarbeiten. Das kann man mit Lektüre und etwas Zeit in wenigen Monaten gut machen, wenn man will.
 
Öhm... Momentan ist die Inflation das kleinste Problem. Gerade jetzt drehen alle Banken massiv an der Gebührenschraube. Im "Spiegel" war ein Artikel, aus dem sich mir erschloss, warum das so ist: Durch Corona geben die Leute kein Geld aus, sie benötigen also weniger Kredite und haben auch ihr Konto weniger überzogen. Da entgehen den Banken gerade massive Einnahmen durch Zinsen. Also muss man es seinen Kunden an anderer Stelle, und ich sage das bewusst, stehlen. Beispiel Sparda Südwest: 0,5 % Verwahrentgelt ab 50.000 Euro auf dem GIROkonto. Auf dem Tagesgeldkonto sowieso. Gleich 250 Euro pro Jahr.

Nun ist es so weit und die Inflation ist auf 3,8% gesprungen: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/inflation-rate-deutschland-101.html
Schon krass.
Und bei Bitcoin & Co geht es auch wieder hoch und auch die Immobilienpreise explodieren weiter. Hier in Hamburg gibt es viele Neubauten für 12.000 Euro den qm, Gebrauchte Immobilien sogar für 15.000,- Euro. Ich mache mir etwas Sorgen, wo das ganze noch hinführt, denn so stark können die Gehälter und Renten gar nicht nachkommen.
 
Von Onlinebanken würde ich generell die Finger lassen, wenn was ist, kommst Du an Dein Geld nicht mehr ran. Und kostenlos sind alle nicht mehr. Sparda verlangt neuerdings 9 Euro im Monat bei uns in der Gegend. Empfehlen würde ich für maximale Sicherheit Sparkasse + Volksbank. Die haben den besten Kundenservice. ING? Sobald man da Kunde ist, bekommt man ständig Post mit AGB Änderungen, wenn man nicht zustimmt, wird das Giro gekündigt. War überall zu lesen, auf so ne Bank einlassen? Nein Danke. Onvista? Da war überall im Internet zu lesen, dass es Tage dauert, bis sich bei denen was tut, super.
 
Wenn ihr das Grundstück nun habt, macht es nicht vieleicht Sinn da dann abzureißen und eventuell was mit 3-4 Wohnung zu bauen?

Die mieteinahmen decken die abtragung und eventuell kann man so bauen das man im Alter vielleicht eine Erdgeschoss Wohnung selbst nutzt.
Wertet doch auch die Rente dann auf wenn man da dann mietfrei wohnt und noch zusätzlich was durch mieteinahmen bekommt.

Zumindest wenn das Geld nicht gebraucht wird. Macht doch mehr sin wie es auf der Bank zu lagern.
 
Die Volks- und Raiffeisenbanken sind ziemlich sicher, da sie traditionell Genossenschaftsbanken sind, wo man also nicht nur seinen Spargroschen hat, sondern auch über Anteile zum "Genossen" also kleinen Miteigentümer werden kann, so wie man Anteile an einer Firma hält wenn man deren Aktien kauft. Außerdem sind sie von ihren Gründungsbedingungen stark auf dem Land verwurzelt, der BayWa-Konzern (Zulieferer für Landwirte) gehört ebenfalls zu diesem Bankensystem.
Das heißt daß diese Banken gleich mehrere ziemlich krisensichere Standbeine haben, nicht nur über die Einlagen der Kunden, denn Landwirtschaft braucht man immer, auch wenn alle anderen Banken crashen. Kostenlose Konten gibt es dort nicht, aber dafür weiß man wofür man die zahlt, nämlich auch für sich selber mit, wenn man Genosse ist.
 

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