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Welche Bank ist noch relativ sicher?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 41245
  • Datum Start Datum Start
Da kommt noch eine Kleinigkeit von 0,25 % für irgendwas hinzu, glaube ich.
So weit ich mich erinnere, sind das 0,95 % vom Anlagewert. Bei einer Aktie, bei der 2 % Dividende gezahlt werden, ist das schon die Hälfte der Ausschüttung.
Deswegen habe ich dieses Angebot der Comdirect ignoriert.

Da steht es:

0,95 % p. a. des Anlagevolumens inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer zzgl. Produktkosten bis max. 1,49 % p. a. des Produktvermögens.
Das bedeutet für mich annähernd 2,5 % des angelegten Geldes.
Hallo? Mit welchem Produkt erwirtschaftet man denn eine solche Rendite?

Aber vielleicht verstehe ich auch irgendetwas falsch.

Es geht natürlich günstiger wenn man es selber macht - da hast du recht. Ich will auch garnicht die Vermögensverwaltung als nonplusultra empfehlen.
Eine Vermögensverwaltung, die sich um alles kümmert und für dich in verschiedene Anlageklassen investiert, wirst du aber vermutlich nicht deutlich unter 1,00% finden - es sei denn du hast ein sehr großes Vermögen und es springt entsprechend viel für den Verwalter dabei raus.
Und die von dir genannten Produktkosten hast du so oder so, auch wenn du selber dein Vermögen verwaltest.

Zu den Renditen im Vergleich zu den Gesamtkosten von knapp 2,5%:
  • Historische Rendite MSCI Aktiendepot 1975 bis 2014: 7,4%
  • Gold 1,2% (immerhin steuerfrei)
  • Mittelfristige Staatsanleihen: 4,3%
  • Globale Immobilienaktion: 8,3%

Ich denke eben nur, dass es bei größeren Summen über lange Zeiträume sicherer ist, einen Teil (!) in verschiedene Anlageklassen zu investieren statt auf einem Bankkonto liegen zu lassen.
Was nützt mir eine sichere Bank? Wenn ich Geld dort 20 Jahre parke, bei 3% Inflation, habe ich am Ende der Zeit noch rund die Hälfte (in Kaufkraft). Und selbst das ist nicht sicher, weil die Inflation auch höher sein kann...
 
Ohne jemanden hier zu nahe zu treten, aber wer in der aktuellen Situation Geld auf der Bank liegen hat ist schon selten dämlich. Warum? Das Geld auf der Bank ist Eigentum der Bank.
Bis 100.000 EUR Einlagensicherung? Auch das ist nur die halbe Wahrheit. Jedem wird (hoffentlich) klar sein, dass der Topf aus dem die Sicherung kommt nicht endlos tief ist. Wenn noch ein paar Banken abschmieren ist der Topf leer, dann könnt ihr euch eure Einlagensicherung in die Haare schmieren.
Seit 2020 wurde die Sicherunggrenze von 20% auf 15% gesenkt, bis 2025 geht es weiter runter auf 8,75%. Angeblich wird damit weiterhin bis 100.000 EUR pro Einwohner gesichert, aber mal ehrlich, wer glaubt den noch ernsthaft an die Versprechen der Politik?
 
Ohne jemanden hier zu nahe zu treten, aber wer in der aktuellen Situation Geld auf der Bank liegen hat ist schon selten dämlich. Warum? Das Geld auf der Bank ist Eigentum der Bank.
Bis 100.000 EUR Einlagensicherung? Auch das ist nur die halbe Wahrheit. Jedem wird (hoffentlich) klar sein, dass der Topf aus dem die Sicherung kommt nicht endlos tief ist. Wenn noch ein paar Banken abschmieren ist der Topf leer, dann könnt ihr euch eure Einlagensicherung in die Haare schmieren.
Seit 2020 wurde die Sicherunggrenze von 20% auf 15% gesenkt, bis 2025 geht es weiter runter auf 8,75%. Angeblich wird damit weiterhin bis 100.000 EUR pro Einwohner gesichert, aber mal ehrlich, wer glaubt den noch ernsthaft an die Versprechen der Politik?
Ich hab es bislang zu einem schönen Vermögen gebracht. So dämlich kann ich scheinbar wohl nicht sein...
 
Ich habe mich vor ca 1 Monat das erste mal gewagt und mir ein paar Aktien gekauft.
Für andere sicher eine relativ kleine Summe für ca 2000 €, habe ich mittlerweile sieben Aktien erworben.
Ich weiß für den Betrag sind 7 Aktien ein bisschen viel.
Weil der Ankaufpreis und der Verkauf.... ja davon noch abgezogen wird, und alles dann mal 7.
Das ist für mich einfach mal der erste Versuch, obwohl auch 2000 € für mich viel Geld sind, und ich das nicht einfach verbraten will.
Habe die einzelnen Aktien nach und nach gekauft, und wie gesagt mittlerweile 7 Stück.
Und heute sehe ich das erste mal, dass mein Depotwert im Plus ist 👍🤗
Da kann sich ja noch sehr vieles ändern, aber für den Anfang sieht das gar nicht schlecht aus. Und vier der Aktien sind im grünen Bereich.👍
 
Ich habe mich vor ca 1 Monat das erste mal gewagt und mir ein paar Aktien gekauft.
Für andere sicher eine relativ kleine Summe für ca 2000 €, habe ich mittlerweile sieben Aktien erworben.
Ich weiß für den Betrag sind 7 Aktien ein bisschen viel.
Weil der Ankaufpreis und der Verkauf.... ja davon noch abgezogen wird, und alles dann mal 7.
Das ist für mich einfach mal der erste Versuch, obwohl auch 2000 € für mich viel Geld sind, und ich das nicht einfach verbraten will.
Habe die einzelnen Aktien nach und nach gekauft, und wie gesagt mittlerweile 7 Stück.
Und heute sehe ich das erste mal, dass mein Depotwert im Plus ist 👍🤗
Da kann sich ja noch sehr vieles ändern, aber für den Anfang sieht das gar nicht schlecht aus. Und vier der Aktien sind im grünen Bereich.👍

Das freut mich für dich!
Bedenke, dass du vor allem wenn du ein einfaches und sicheres Depot möchtest, vor allem streuen solltest. 7 Aktien sind besser als eine, aber ein ETF aus hunderten Aktien weltweit (zB MSCI World) ist für die meisten Anleger die bessere Wahl. Zumal du dann auch nur einmal eine Gebühr anstatt 7 mal zahlen musst.

Ich finde aber auch einzelne Aktien nicht verkehrt. Es ist super um sich überhaupt erstmal mit Aktien bzw. Unternehmen zu beschäftigen. Wichtig sollte aber in jedem Fall sein, dass du nur so viel investierst, dass dir auch harte Verluste nicht das Genick brechen. Ein Index kann auch 50% einbrechen, einzelne Aktien können sogar Totalverluste erleiden, siehe aktuelles Beispiel Wirecard.

Weiterhin viel Erfolg!
 
Das freut mich für dich!
Bedenke, dass du vor allem wenn du ein einfaches und sicheres Depot möchtest, vor allem streuen solltest. 7 Aktien sind besser als eine, aber ein ETF aus hunderten Aktien weltweit (zB MSCI World) ist für die meisten Anleger die bessere Wahl. Zumal du dann auch nur einmal eine Gebühr anstatt 7 mal zahlen musst.

Ich finde aber auch einzelne Aktien nicht verkehrt. Es ist super um sich überhaupt erstmal mit Aktien bzw. Unternehmen zu beschäftigen. Wichtig sollte aber in jedem Fall sein, dass du nur so viel investierst, dass dir auch harte Verluste nicht das Genick brechen. Ein Index kann auch 50% einbrechen, einzelne Aktien können sogar Totalverluste erleiden, siehe aktuelles Beispiel Wirecard.

Weiterhin viel Erfolg!
Danke! 🙂
An die ETFs habe ich mich noch nicht ran gewagt. Werde ich aber machen wenn wir das Haus verkauft haben.
Natürlich auch mit einer kleineren Summe.
Für mich ist das bis jetzt alles noch Neuland, und ich kämpfe mich erst so nach und nach durch alles hindurch.

Liebe Grüße 👋
 
Noch mal ein paar Fragen.
Kann man ETFs auch nach 1 bis 2 Jahren verkaufen?
Und kann man sich bei den ETFs die einzelnen Aktien selber zusammensuchen?
Kann man mit ETFs auch größere Gewinne erzielen?
 
Ich hab es bislang zu einem schönen Vermögen gebracht. So dämlich kann ich scheinbar wohl nicht sein...
Erst lesen, dann verstehen und erst dann antworten. Mir ist völlig egal, wie das Geld beschafft wurde. Wenn es zu tausenden auf der Bank liegt und entwertet wird bzw. im Zuge der per se nicht vorhandenen Einlagensicherung am Ende verloren geht, ist es dämlich.

Ich habe mich vor ca 1 Monat das erste mal gewagt und mir ein paar Aktien gekauft. (..)
Weil der Ankaufpreis und der Verkauf.... ja davon noch abgezogen wird, und alles dann mal 7.

Trade Republic. Ankauf/ Verkauf für 1 EUR dafür ist der Aktienpool kleiner als bspw. bei DKB oder ING. Allerdings hatte ich tatsächlich erst eine (südafrikanische) Aktie dabei die ich nicht kaufen konnte. Da die Aktienkonten grundsätzlich kostenlos sind, ist das aber auch verschmerzbar.
ETF und Fonds können grundsätzlich kostenlos angespart werden, bietet die ING ja immerhin seit vergangenem Jahr an.

Aufgrund des 1 EUR Kauf-/Verkaufgebühr kann man sehr viele Aufschwünge nutzen, um sich nebenher noch 50 oder 100 EUR monatlich dazu zuverdienen. Auf das Jahr gesehen, kommen da einige Summen zusammen. Diese nutzt man entweder für das tägliche Leben oder investiert mal in ein paar Tenbagger die eben etwas risikoreicher unterwegs sind. Dafür winken Gewinne um Faktor 5 - 50. Für den Anfänger allerdings eher ungeeignet, da sich viele von der hohen Votalität verunsichern lassen.
 
Erst lesen, dann verstehen und erst dann antworten. Mir ist völlig egal, wie das Geld beschafft wurde. Wenn es zu tausenden auf der Bank liegt und entwertet wird bzw. im Zuge der per se nicht vorhandenen Einlagensicherung am Ende verloren geht, ist es dämlich.



Trade Republic. Ankauf/ Verkauf für 1 EUR dafür ist der Aktienpool kleiner als bspw. bei DKB oder ING. Allerdings hatte ich tatsächlich erst eine (südafrikanische) Aktie dabei die ich nicht kaufen konnte. Da die Aktienkonten grundsätzlich kostenlos sind, ist das aber auch verschmerzbar.
ETF und Fonds können grundsätzlich kostenlos angespart werden, bietet die ING ja immerhin seit vergangenem Jahr an.

Aufgrund des 1 EUR Kauf-/Verkaufgebühr kann man sehr viele Aufschwünge nutzen, um sich nebenher noch 50 oder 100 EUR monatlich dazu zuverdienen. Auf das Jahr gesehen, kommen da einige Summen zusammen. Diese nutzt man entweder für das tägliche Leben oder investiert mal in ein paar Tenbagger die eben etwas risikoreicher unterwegs sind. Dafür winken Gewinne um Faktor 5 - 50. Für den Anfänger allerdings eher ungeeignet, da sich viele von der hohen Votalität verunsichern lassen.
Das klingt zwar gut, aber mir ist das bei der Bank irgendwie sicherer.
Habe meine Aktien bei der Comdirect.
Da kann ich ja auch anrufen und Fragen stellen wenn ich etwas wissen möchte.
Im ersten Jahr kostet das ja auch noch nicht so viel. Und dann habe ich auch noch diesen Steuerfreibetrag.
Aber danke für den Tipp 👍
 
Noch mal ein paar Fragen.
Kann man ETFs auch nach 1 bis 2 Jahren verkaufen?
Und kann man sich bei den ETFs die einzelnen Aktien selber zusammensuchen?
Kann man mit ETFs auch größere Gewinne erzielen?

ETFs können genau gehandelt werden wie Aktien, theoretisch sekündlich. Wobei ich sie als langfristige Werkzeuge nutze und plane über Jahre und Jahrzehnte zu halten.

ETFs kannst du nicht frei zusammenstellen sondern musst die "Pakete" nehmen wie sie sind. Es gibt allerdings eine sehr große ETF Auswahl wenn du bestimmte Regionen, Branchen oder Strategien fahren willst.

Ein ETF setzt auf einen Index. Wenn das z.B. der MSCI World ist, sind das historisch im Schnitt rund 7% Rendite im Jahr. Was mehr ist als vermutlich 90% der Anleger schaffen. Große Kurssprünge in kurzer Zeit wie bei Einzelaktien sind kaum möglich, aber die wenigsten Anleger schaffen es dauerhaft mit Einzelaktien mehr Rendite zu kriegen als der Index.

Das klingt zwar gut, aber mir ist das bei der Bank irgendwie sicherer.
Habe meine Aktien bei der Comdirect.
Da kann ich ja auch anrufen und Fragen stellen wenn ich etwas wissen möchte.
Im ersten Jahr kostet das ja auch noch nicht so viel. Und dann habe ich auch noch diesen Steuerfreibetrag.
Aber danke für den Tipp 👍

Aus Sicht eines passiven Langzeitanlegers sind Kaufprovisionen nicht entscheidend. Ich würde auch nicht zu Robin Hood oder anderen Discountbrokern wechseln, weil ich bei den 1-2 Käufen, die ich im Jahr tätige dann 0,25% an Käufen spare.
Zumal diese Broker oft versteckte Kosten haben. Sie verdienen am Spread, an Leihgeschäften mit deinen Aktien oder sonstwas.

Comdirect ist super. Wenn du eine Alternative suchst, könnte ich noch die ING empfehlen, die inzwischen die meisten Sparpläne auf die meisten ETFs kostenlos ausführt. gerade wer monatlich ETFs bespart, ist damit gut beraten.
 

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