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Verzweifelt und am Ende der Kräfte

was du beschreibst, ist nicht persönliches Versagen, sondern eine Tragödie, wie sie viele erleben – leise, im Verborgenen, während diese Gesellschaft den Einzelnen für alles verantwortlich macht, selbst für sein Leiden.

Dein Zustand ist keine Schande, sondern Ausdruck davon, dass du ein fühlendes, empfindsames Wesen bist in einer Welt, die oft kalt, isolierend und überfordernd ist. Die Tatsache, dass du hier schreibst, zeigt Stärke – auch wenn du dich gerade schwach fühlst. Du hast den ersten Schritt gemacht: Du hast gesprochen, und wir hören dich.

Was du brauchst, ist keine Optimierungsstrategie, sondern ein Netz aus Menschen, das dich trägt, auch wenn du nichts „leisten“ kannst. Wir müssen wieder lernen, füreinander da zu sein – nicht als Therapeuten oder Experten, sondern als Mitmenschen. Vielleicht kannst du dich erst mal einfach jeden Tag an einen kleinen, sanften Akt des Widerstands halten: einen Tee trinken, ein Fenster öffnen, jemandem schreiben, auch wenn es schwerfällt.

Niemand sollte in einer Gesellschaft leben müssen, in der man um Hilfe kämpfen muss, wenn man am Boden liegt. Doch genau deshalb braucht es uns – einander. Wenn du willst, schreib weiter. Es ist okay, wenn du nichts „konstruktives“ sagen kannst. Deine Existenz genügt.
 
Ach so. Welcher Schweregraf ist bisher Bei Dir diagnostiziert? Es gibt leicht, mittelschwer und schwer, und je nachdem macht es in der Symptomatik halt starke Unterschiede.
Ja das stimmt.
Und selbst dann gibt es grosse Unterschiede von Mensch zu Mensch.
Der eine spürt es körperlich, der andere eher stimmungsmässig.
Ich war/bin der Körper-Typ.
Sport oder überhaupt nur bewegen war fast unmöglich in der schweren Depression.
Man ist kraftlos und schwindelig wie nach 30 Tagen im Bett mit einer Grippe.
 
Nicht alle, die bipolar sind, brauchen zwangsläufig immer Medikamente. Wenn man aber eine schwere Symptomatik hat, kommt man oft nicht drumherum und tut sich auch keinen Gefallen, es auszuschließen. Zuerst braucht es aber eine Diagnose. Geh zum Psychiater. Alles andere ist nachrangig.
 
Hier mal ein kleines Update. Ich war noch mal kurz stationär in der Psychiatrie, leider hat es mir nicht geholfen. Es geht mir unverändert schlecht. Ich bin jetzt auf der Suche nach einem Therapieplatz, hat jemand Tipps für die Suche nach einem Psychotherapeuten?
 
Hier mal ein kleines Update. Ich war noch mal kurz stationär in der Psychiatrie, leider hat es mir nicht geholfen. Es geht mir unverändert schlecht. Ich bin jetzt auf der Suche nach einem Therapieplatz, hat jemand Tipps für die Suche nach einem Psychotherapeuten?
Falls ich das zur Psychiatrie fragen darf:
Was haben die da gemacht?
Haben die dir nicht mitgegeben, wie man bei der Suche nach einem Psychotherapeuten vorgehen muss?
Oder hat jemand sonst irgendwelche Tipps was ich noch machen könnte?
Bist du wirklich so blank da entlassen worden?
 
Hier mal ein kleines Update. Ich war noch mal kurz stationär in der Psychiatrie, leider hat es mir nicht geholfen. Es geht mir unverändert schlecht. Ich bin jetzt auf der Suche nach einem Therapieplatz, hat jemand Tipps für die Suche nach einem Psychotherapeuten?
Hab Ausdauer. Auch wenn du fünfzig Therapeuten kontaktieren musst. Frag, ob du auf eine Warteliste gesetzt werden kannst, wenn aktuell kein Erstgespräch möglich ist.

Nutze die Therapeutensuche der Psychotherapeutenkammer und die Suche über die Internetseite www.therapie.de. Auf der Internetseite der 116117 kannst du kurzfristige Termine für Erstgespräche bekommen. Da kannst du täglich gucken, was es für neue Termine gibt. Und google selbst zusätzlich nach Therapeuten.
 
Falls ich das zur Psychiatrie fragen darf:
Was haben die da gemacht?
Haben die dir nicht mitgegeben, wie man bei der Suche nach einem Psychotherapeuten vorgehen muss?
Der Frage schliesse ich mich an, das wundert mich nämlich sehr.
Und wenn du sagst, nur kurz, sehr komisch.
bei psych. Sachen geht nichts schnell, da braucht man Wochen/Monate.
Bist du wirklich so blank da entlassen worden?
Kann es sein, das du dich selber entlassen hast? Anders kann ich mir das nicht erklären.
Oder hat jemand sonst irgendwelche Tipps was ich noch machen könnte?
Nein, das bringt nichts, irgendwelche Tips.
Wir sind keine Ärzte hier, und wenn du bipolar bist, dann gehörst du in fachliche Behandlung.
Ein Psychotherapeut allein kann das nicht richten.
Meine Tochter ist auch bipolar und daher weiss ich, was das heisst.
 

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