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Verzweifelt und am Ende der Kräfte

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 131168
  • Datum Start Datum Start
Hier mal ein kleines Update. Ich war noch mal kurz stationär in der Psychiatrie, leider hat es mir nicht geholfen. Es geht mir unverändert schlecht. Ich bin jetzt auf der Suche nach einem Therapieplatz, hat jemand Tipps für die Suche nach einem Psychotherapeuten?
Falls ich das zur Psychiatrie fragen darf:
Was haben die da gemacht?
Haben die dir nicht mitgegeben, wie man bei der Suche nach einem Psychotherapeuten vorgehen muss?
Oder hat jemand sonst irgendwelche Tipps was ich noch machen könnte?
Bist du wirklich so blank da entlassen worden?
 
Falls ich das zur Psychiatrie fragen darf:
Was haben die da gemacht?
Haben die dir nicht mitgegeben, wie man bei der Suche nach einem Psychotherapeuten vorgehen muss?
Der Frage schliesse ich mich an, das wundert mich nämlich sehr.
Und wenn du sagst, nur kurz, sehr komisch.
bei psych. Sachen geht nichts schnell, da braucht man Wochen/Monate.
Bist du wirklich so blank da entlassen worden?
Kann es sein, das du dich selber entlassen hast? Anders kann ich mir das nicht erklären.
Oder hat jemand sonst irgendwelche Tipps was ich noch machen könnte?
Nein, das bringt nichts, irgendwelche Tips.
Wir sind keine Ärzte hier, und wenn du bipolar bist, dann gehörst du in fachliche Behandlung.
Ein Psychotherapeut allein kann das nicht richten.
Meine Tochter ist auch bipolar und daher weiss ich, was das heisst.
 
Ja, habe mich selbst entlassen lassen, weil es mir nicht weitergeholfen hat. Es gab Bewegungs- und Kreativangebote. Sowas kann ich auch zuhause machen. Keine Psychotherapie in der Klinik. Wie waren denn eure Erfahrungen mit Kliniken? Inwiefern konnte euch dort geholfen werden?
 
Ja, habe mich selbst entlassen lassen, weil es mir nicht weitergeholfen hat.
Ja denkst du, das geht so in paar Tagen mir ruck-di-ruck?
Klar zur Therapie gehören Ergotherapie, Bewegung, usw.
Man bekommt nicht gleich anfangs Termin beim Psychotherapeuten oder beim Arzt.
Was hast du denn für Vorstellungen 🙄
Ich war 6 Wochen stationär und dann 5 Monate Tagesklinik, als ich schwere Depressionen hatte.
Und mit passenden Medikamenten einstellen dauert auch, 1. wirkt das nicht sofort und
2. verträgt man manches nicht oder es wirkt nicht, dann wird umgestellt.
 
Oder hat jemand sonst irgendwelche Tipps was ich noch machen könnte?

Sofern du gläubig bist, kannst du ab und an zu Gott beten, am besten regelmäßig, und fragen, ob er dich heilen könnte von der Depression. Sofern du nicht gläubig bist, hier eine atheistische Erklärung dafür: Du aktivierst so wohlmöglich, wenn du regelmäßig zu Gott betest, möglichst alle deine Zellen im Gehirn und bittest sie um Hilfe und sie geben sich dann auch unabhängig von dir vom Stirnlappen Mühe dir zu helfen. Sofern das überhaupt dann alles Phänomene erklären könnte... Aber das ist bloß eine Vermutung. xD

Was du noch tun kannst ist Folgendes, um deinen Geist etwas aufzuklaren, kannst du Kräuter zu dir nehmen die dir helfen können. Beispielsweise ist Basilikum vom Supermarkt, Discounter oder vom Gärtner oder vielleicht sogar vom Gemüseverkäufer, Blumenverkäufer, weiß ich nicht, jedenfalls zu empfehlen, für Anfänger, die mit Kräutern noch nicht viel am Hut hatten. Da muss man auch nicht immer Geizen in der Anwendung damit, sollte aber erstmal schauen, ob man eine Allergie gegenüber dieses Krautes hat oder ob es da Wechselwirkungen mit Medikamenten geben könnte. Pflanzen können jedenfalls ganz gut unterstützend sein für die Psyche.
 
und war schon mal in der Psychiatrie wodurch es mir eher schlechter ging.
Ich muss nochmal nachhaken. Auf Bewegungs- und Kreativangebote geht es einem doch nicht schlechter. Was ist passiert? Bzw. nicht passiert? (Muss natürlich nicht darauf geantwortet werden.)


Ich habe keine Bezugspersonen und niemanden mit dem ich reden kann oder der mich unterstützen kann.
Das ist doch schon mal ein extrem wichtiger Punkt, würde ich sagen.

Jeder Mensch braucht jemanden zum Reden. Wenn man permanent alleine ist und alles mit sich selber ausmachen muss und das über viele Jahre so geht und man hier nicht herauskommt, dann wird man unweigerlich schwer krank werden.

Verschärfend kommt hinzu, wenn eine medizinische Unterstützung bereits keinen Erfolg erbracht hat oder sogar womöglich schweren und nachhaltigen Schaden verursacht hat. Und man nun nichts mehr weiß, was man machen könnte und aufgrund dieser schlechten Erfahrungen nicht nochmal den selben Weg gehen kann.
 

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