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Verzweifelt und am Ende der Kräfte

Ja, habe mich selbst entlassen lassen, weil es mir nicht weitergeholfen hat. Es gab Bewegungs- und Kreativangebote. Sowas kann ich auch zuhause machen. Keine Psychotherapie in der Klinik. Wie waren denn eure Erfahrungen mit Kliniken? Inwiefern konnte euch dort geholfen werden?
 
Ja, habe mich selbst entlassen lassen, weil es mir nicht weitergeholfen hat.
Ja denkst du, das geht so in paar Tagen mir ruck-di-ruck?
Klar zur Therapie gehören Ergotherapie, Bewegung, usw.
Man bekommt nicht gleich anfangs Termin beim Psychotherapeuten oder beim Arzt.
Was hast du denn für Vorstellungen 🙄
Ich war 6 Wochen stationär und dann 5 Monate Tagesklinik, als ich schwere Depressionen hatte.
Und mit passenden Medikamenten einstellen dauert auch, 1. wirkt das nicht sofort und
2. verträgt man manches nicht oder es wirkt nicht, dann wird umgestellt.
 
Oder hat jemand sonst irgendwelche Tipps was ich noch machen könnte?

Sofern du gläubig bist, kannst du ab und an zu Gott beten, am besten regelmäßig, und fragen, ob er dich heilen könnte von der Depression. Sofern du nicht gläubig bist, hier eine atheistische Erklärung dafür: Du aktivierst so wohlmöglich, wenn du regelmäßig zu Gott betest, möglichst alle deine Zellen im Gehirn und bittest sie um Hilfe und sie geben sich dann auch unabhängig von dir vom Stirnlappen Mühe dir zu helfen. Sofern das überhaupt dann alles Phänomene erklären könnte... Aber das ist bloß eine Vermutung. xD

Was du noch tun kannst ist Folgendes, um deinen Geist etwas aufzuklaren, kannst du Kräuter zu dir nehmen die dir helfen können. Beispielsweise ist Basilikum vom Supermarkt, Discounter oder vom Gärtner oder vielleicht sogar vom Gemüseverkäufer, Blumenverkäufer, weiß ich nicht, jedenfalls zu empfehlen, für Anfänger, die mit Kräutern noch nicht viel am Hut hatten. Da muss man auch nicht immer Geizen in der Anwendung damit, sollte aber erstmal schauen, ob man eine Allergie gegenüber dieses Krautes hat oder ob es da Wechselwirkungen mit Medikamenten geben könnte. Pflanzen können jedenfalls ganz gut unterstützend sein für die Psyche.
 
und war schon mal in der Psychiatrie wodurch es mir eher schlechter ging.
Ich muss nochmal nachhaken. Auf Bewegungs- und Kreativangebote geht es einem doch nicht schlechter. Was ist passiert? Bzw. nicht passiert? (Muss natürlich nicht darauf geantwortet werden.)


Ich habe keine Bezugspersonen und niemanden mit dem ich reden kann oder der mich unterstützen kann.
Das ist doch schon mal ein extrem wichtiger Punkt, würde ich sagen.

Jeder Mensch braucht jemanden zum Reden. Wenn man permanent alleine ist und alles mit sich selber ausmachen muss und das über viele Jahre so geht und man hier nicht herauskommt, dann wird man unweigerlich schwer krank werden.

Verschärfend kommt hinzu, wenn eine medizinische Unterstützung bereits keinen Erfolg erbracht hat oder sogar womöglich schweren und nachhaltigen Schaden verursacht hat. Und man nun nichts mehr weiß, was man machen könnte und aufgrund dieser schlechten Erfahrungen nicht nochmal den selben Weg gehen kann.
 
Bin ganz bei @Hr. Pinguin Gedanken.
Da würde mir noch einfallen:
- evtl. mal an den BPE wenden, Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V.,
- hast Du einen Psychiater? Da ich aktuell nicht therapiefähig bin, habe ich immerhin einen Psychiater.
- Ergotherapie gibt es auch mit Schwerpunkt Erwachsene, mit psychischen Erkrankungen. Das kann auch hilfreich sein.
- Sozialpsychiatrischer Dienst (sehe ich aber auch aus Erfahrung teilweise kritisch, die können aber schon auch helfen),
- Beratungsstellen der Caritas, Diakonie, Awo,
- Telefonseelsorge. Die haben immerhin auch Adressen und können einem Anlaufstellen vor Ort nennen, oder sollten es zumindest können.
 
Wobei man mit langjähriger Therapie- und Psychiatrieerfahrung diese Stellen vermutlich bereits kennt. Trotzdem gut, diese zu nennen 👍.

Kleine Seitenfrage an @FLoki979 , was macht der Psychiater mit dir und wie häufig hast du da einen Termin und inwieweit hilft dir das weiter? (Auch hier, muss nicht beantwortet werden. Ich denke, das ist auch kein starkes OT.)
 
Wobei man mit langjähriger Therapie- und Psychiatrieerfahrung diese Stellen vermutlich bereits kennt. Trotzdem gut, diese zu nennen 👍.

Kleine Seitenfrage an @FLoki979 , was macht der Psychiater mit dir und wie häufig hast du da einen Termin und inwieweit hilft dir das weiter? (Auch hier, muss nicht beantwortet werden. Ich denke, das ist auch kein starkes OT.)
zu Deiner Frage an mich, nur kurz, Medikamente verordnen. Ich nutze es, damit ein Profi wenigstens ungefähr über mich und meinen Krankheitszustand informiert ist. Falls Du dazu noch Fragen an mich hast, kannst Du mir gerne eine pn schreiben.
 
Ich muss nochmal nachhaken. Auf Bewegungs- und Kreativangebote geht es einem doch nicht schlechter. Was ist passiert? Bzw. nicht passiert? (Muss natürlich nicht darauf geantwortet werden.)



Das ist doch schon mal ein extrem wichtiger Punkt, würde ich sagen.

Jeder Mensch braucht jemanden zum Reden. Wenn man permanent alleine ist und alles mit sich selber ausmachen muss und das über viele Jahre so geht und man hier nicht herauskommt, dann wird man unweigerlich schwer krank werden.

Verschärfend kommt hinzu, wenn eine medizinische Unterstützung bereits keinen Erfolg erbracht hat oder sogar womöglich schweren und nachhaltigen Schaden verursacht hat. Und man nun nichts mehr weiß, was man machen könnte und aufgrund dieser schlechten Erfahrungen nicht nochmal den selben Weg gehen kann.
Mein erster Psychiatrieaufenthalt war unfreiwillig und ich war auf einer geschlossenen Station. Das eingesperrt sein, die Mitpatienten und die Pfleger und auch Ärzte haben das zu einer sehr unschönen Erfahrung gemacht. Es gab nur Ergotherapie, das einzige was mir geholfen hat die Zeit durchzustehen. Keine Gespräche, keine Psychotherapie, nur Medikamente. Als ich dann wieder zu Hause war ging es mir erst gut, weil ich endlich da raus war. Und dann kam der Absturz, seitdem geht es mir sehr schlecht.

Zum alleine sein: Mir ist bewusst dass das in meiner Situation nicht gut ist, aber es ist leider schwer zu ändern. Irgendwelche Tipps?
 

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