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Verlassene Eltern

Hallo Edy,

und du glaubst jetzt das ein Kind wenn es dann Mitte 30 ist es nicht versteht wenn es wegen des Schocks eine Ohrfeige bekommen hat.

Meinst du ernsthaft das das ein Grund sein kann warum Kinder den Kontakt zu den Eltern abbrechen wenn sie die 30 erreichen... ( ich muss immer wieder klarstellen von welcher Altersgruppe ich rede)..

Ich glaube kaum.

Das reicht doch nicht...

Was du jetzt schreibst heisst ja, das die Eltern die sagen das immer alles toll war aber das Kind hat schon 5 Jahre kein Wort mehr mit ihnen gewechselt, die Enkel haben keine Grosseltern usw.. das wirklich ohne Grund macht?

Ich glaube einfach nicht das erwachsene Kinder den Kontakt zu ihren Eltern abbrechen ohne Grund.

Sie sind ja nicht mehr von ihnen abhängig, wohnen alleine, haben Partner und Kinder..
Wenn dann der Kontakt trotzdem derart quält, dann HAT DAS EINEN GRUND...

leichtfertig macht das keiner

Rascas

PS: Was ich verstehe bei dir ist, das das JA diese Theorien benutzt um Kinder aus den Familien zu nehmen? Und dadurch fördert das Fremdbetreuung.. meinst du das so?
 
Das habe ich anders beobachtet.

Ist es wirklich Unfug?
Hier wird der Klaps auf die Hand (der absolut gängig ist) mit Schlagen gleichgesetzt weil die Wirkung dieselbe ist.
Das Kind fühlt sich unterlegen..
"Unfug", würde ich es nicht nennen, hast du schon Recht.

Aber würde ja bedeuten, es wäre angemessen, ich würde jetzt Kontaktabruch zu meiner Mutter betreiben, da sie mir mit fünf oder so den A**** versohlt hat, weil ich in ihre Sahnetorte gelatscht bin. 🙂

Und ich habe hier auch wenig gelesen, weiß aber selber, dass viele Kinder sensibel sind, so ist es nicht, aber ich kann nur immer wiederholen: vom Regen in die Traufe, was Minderjährige anbelangt, denn in der Fremdbetreuung ist es nicht anders, auch dort wird Gewalt ausgeübt, subtil, aber auch brachial.

Und seien wir ehrlich: "Erwachsene Kinder", die Kontaktabruch zu den Eltern anwenden, wissen im tiefsten Innern ihres Herzens genauso: andere sind auch nicht anders, zum Großteil - denen begegnet man auch ohne Eltern...
 
Ja, so wie angedeutet: Pädagogik bzw. Psychologie grundsätzlich wird so angewandt, dass sie außerfamiliär enden muss.

Das ist und war aber nicht die Intention dessen was ich geschrieben habe..

Die wirkliche Intention habe ich in Beitrag 284 beschrieben.
Und eine Antwort von dir darauf wäre schön..

Ein Erwachsener wird nicht wegen einer einmaligen Nichtigkeit den Kontakt abbrechen. Das betone ich nochmal.

Eher wegen eines Verhaltens wie der Mutter von Böse Tocher wenn es sich durch die gesamte Kindheit durchzieht..
und es mag sein das diese Mutter nicht weiss was sie getan hat weil es unbewusst war.
Nur hat sie wahrscheinlich auch nicht akzeptiert als die Tochter sie drauf ansprach. Und dann wurde der Kontakt beendet..
 
Für mich hat der gesamte Faden NICHTS mit Fremdbetreuung zu tun..nichts mit Jugendämtern oder anderen..

Denn das sind keine Eltern..
Zum Beitrag 284 später gerne, falls du noch Wert drauf legst.

Warum nicht: heutzutage wird "freiwillige Inobhutnahme" von Minderjährigen pädagogisch-psychologisch forciert - passt wie die Faust aufs Auge. 🙄

Ganze Horden arbeiten dran, Kinder dazu zu bewegen...

Ah ja, und am Ende stehn da auch: "Verlassene Eltern".
 
Aber die Entscheidung eines noch abhängigen Kindes bewerte ich anders als die freie Entscheidung eines erwachsenen Menschen sich dem Kontakt der Eltern zu entziehen...

Zumal dieser Vorgang meist mit massivem Schmerz verbunden ist. Denn die Gründe hätte man als Kind nichtmal benennen können. Das sind meist Dinge die lange verdrängt waren, rationalisiert wurden....

Und das Erkennen war auch für mich schmerzlich.
Ich habe meine Eltern immer für sehr gute Eltern gehalten.

Bis zu dem Moment indem ich aufgehört habe ich verdrängen....
Aber ich weiss es war ihnen nicht anders möglich, trotzdem tut es weh und ich will es bei meinen Kindern NICHT widerholen...
 
Aber die Entscheidung eines noch abhängigen Kindes bewerte ich anders als die freie Entscheidung eines erwachsenen Menschen sich dem Kontakt der Eltern zu entziehen...
Richtig, das eine beruht auf Manipulation, während das andere freie Entscheidung bedeutet.

Im Fall von Minderjährigen fällt diese Manipulation allerdings rechtlich weg, "da nie stattgefunden".

Rechtlich also: "Freie Entscheidung" von Minderjährigen.

Machts natürlich enorm einfach für alle Beteiligten, JA, FG, Manipulateure...

Nachtrag: Wollte damit ausdrücken, dass es genau dasselbe ist, obe minderjährige oder erwachsene Kinder, denn Minderjährige sind natürlich noch nicht in der Lage, professionelle Psychologie zu begreifen, auch als Waffe - fühlen also dasselbe:

Eltern in freister Entscheidung verlassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde das gar nicht einseitig und selbstverliebt.

Wenn ich doch weiss wie schnell man ein Kind verunsichern kann, mich damit beschäftige, mir Gedanken mache die ich mir vorher nie gemacht habe, und die Sachen aus meiner eigenen Kindheit geprüft habe,

werde ich mich dann nicht umso mehr bemühen und versuchen achtsamer zu sein im Umgang mit meinem eigenen Kind?

Das ist doch eine gute Sache oder nicht?
Wenn man bereits sensibilisiert ist bevor man ein Kind hat-oder auch während man eines grosszieht.

Vielleicht verhindert das den einen oder anderen Fehler.

Wenn ich mich intensiv mit diesen Konzepten und Säuglingspsychologie auseinandersetze kann es doch nur besser sein als ohne jeden Gedanken mal einfach ein Kind zu bekommen und zu sehen wie es so läuft...

Hier geht es doch auch darum bei seinen eigenen Kindern Dinge nicht zu widerholen die einem selbst so weh getan haben.
Dazu muss man aber erstmal erkennen was einem weh getan hat.

Ich möchte einfach nicht das mein Kind dieselben Glaubenssätze entwickelt wie ich.
Und um den Versuch zu starten das zu verhindern muss ich wissen wie ich an meinen gekommen bin..



Und daran ist nichts schlechtes.

Hallo Rascas,

Versuch: Beitrag 284 zu beantworten:

Wenn man Alice Müller-Bücher oder andere Muster verwendet, so wie du (wenn ich richtig verstanden habe), Wiederholungsmechanismen zu verhindern für die eigenen Kinder, ist das natürlich ehrenhaft.

Ansonsten sind selbst Säuglingspsychologie (was es nicht alles gibt🙄), Kinderpsychologie sowieso angewandte Psychologie grundsätzlich ein Eingriff in die Gesundheit, Selbstbestimmung, Persönlichkeitsrechte usw, bevormundeter Kinder.

Bergmann z. B., auch Psychologe, sieht in der elterlichen Sorge einen Hafen der Verlässlichkeit, die naturgegebene elterliche Liebe als einzige Basis für Entwicklung überhaupt, bezichtigt Medizin, Politik und Wissenschaft etc. der Lüge und Fehldiagnostik, gleichkommend einem Verbrechen an der Kindheit. im Bezug auf Fremdbetreuung.

Natürlich hat er Recht, auch deswegen, weil er gerade im Sterben lag, als er gebeichtet hat und seinen eigenen Berufstand mit angepisst.😉

Was auch erwachsenen Kindern fehlt, wenn sie entscheiden, "ihre Eltern zu verlassen": Hintergründe und Zusammenhänge, Akzeptanz von Erinnerungslücken in der frühen Kindheit und einiges mehr, z. B. auch vor der eigenen Geburt, mal abgesehen davon, dass ich bezweifle, dass diese Entscheidungen von Erwachsenen so ganz frei sind von weiteren Einflüssen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke Edy für deine Antwort.

Ich möchte etwas zur Säuglingspsychologie sagen..

Lange war zum Beispiel nicht klar, das Säuglinge NICHT WISSEN das Eltern sich im Zimmer nebenan befinden.

Aus diesem Grund würde ich in den ersten Jahren das Kind bei mir im Zimmer schlafen lassen.

Ich würde ein Tragetuch von meiner Frau verwenden lassen, da sich Kinder da tagsüber am sichersten fühlen und sehr ruhig sein sollen..

Das meine ich mit Säuglingpsychologie. Das Wissen darum was ein Kind wahrnehmen kann und wie es die Dinge wahrnimmt.

Man lässt Babys heute nicht mehr brüllen zum Beispiel...

All das hat nichts mit Fremdbetreuung zu tun.
Und vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt, all das hat nichts mit Therapie zu tun sondern einfach mit den Erkenntnissen die es heute gibt, die man sich bemüht anzuwenden..(Beispiele habe ich genannt)

Wenn ich der Theorie folge die ich vertrete und von der ich überzeugt bin, dann ensteht durch Fremdbetreuung (es sei denn das Kind wird gezüchtigt oder missbraucht, dann bin ich dafür) ein Mangel an Bindung, eine Erschütterung des Urvertrauens. Eine Entwurzelung.

Und wenn es dann hin und hergeschoben wird haben wir die verhaltensauffälligen fremdbetreuten Kinder..

Wenn das Kind dann noch in der Fremdbetreuung schlecht behandelt wird ist die seelische Kathastrophe perfekt..

Somit wäre es besser einer Mutter die Kommunikation mit dem Kind wirklich nahezubringen als nur Verlierer zu erzeugen..aber da hast du recht, das ist eine Industrie und nicht gewollt.

Einmal in Kontakt mit dem JA ist das Kind in Gefahr..

Allerdings muss ich sagen das ich für Fremdbetreuung bin wenn das Kind zu Hause misshandelt oder missbraucht wird...

Somit bin ich zu 100% der Meinung des Herrn Bergmann.

Eltern zu verlassen ist das Recht eines erwachsenen Kindes wenn es die Situation als untragbar empfindet. Meist gehen doch Gespräche vorraus, es kommt nicht plötzlich.

Nicht verglichen will ich dies haben mit minderjährigen Kindern die mit 16 eine eigene Wohnung wollen und Kinkerlitzen hochspielen...
 
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